- Zum zehnjährigen Jubiläum des European Forum for Marketing of Scientific and Research Organizations präsentierten Prof. Dr. Petra Morschheuser (DHBW Mosbach) und Prof. Dr. Jörn Redler (HS Mainz) Varianten zur Messung von Hochschul-Reputation in Warschau. Unter der Schirmherrschaft des polnischen Wissenschafts- und Hochschulministeriums diskutierten über 100 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Theorie und Praxis u.a. Forschungsvorhaben aus Wissenschaftskommunikation, Marketing Automation, Network Management, Visual Communication oder Stakeholder Management. Neben den Vorträgen standen Workshops zu vertiefenden Themen und Kooperationsvorhaben im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz. Mit ihrem hochschulübergreifenden Forschungsprojekt waren Petra Morschheuser und Jörn Redler bereits zum vierten Mal am Institut of Aviation eingeladen, um ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Reputationsmanagement von Forschungsorganisationen zu diskutieren. Die Ideen und Varianten, wie Reputation von Higher Education Institutions (HEI) gemessen werden kann, stießen auf großes Interesse. Die Ergebnisse basieren auf dem Stakeholder-orientierten SORM -Modell (Scientific Organization Reputation Management-Modell), das beide entwickelt haben. Schon 2015 wurden Petra Morschheuser und Jörn Redler, der auch als Lehrbeauftragter an der DHBW engagiert ist, in das Scientific Council dieser Konferenz berufen.
- Der Konflikt über die zukünftige Ausrichtung der Standorte der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach und Heilbronn ist beigelegt. Nach intensiven Gesprächen am Runden Tisch wurde am Dienstag, den 26. November, eine Einigung über die zukünftige Abgrenzung der Studienanagebote an beiden Studienakademien erzielt. Die neue Formulierung macht die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Studienakademien Mosbach und Heilbronn sowie auch der DHBW als Ganzes möglich. „Die Duale Hochschule Baden-Württemberg beweist, dass ihre Stärke darin liegt, flexibel und nachfrageorientiert auf den Bedarf ihrer Dualen Partner zu reagieren“, sagte Wissenschaftsministerin und DHBW-Aufsichtsratschefin Theresia Bauer in Stuttgart. DHBW-Präsident Professor Arnold van Zyl freut sich über die erreichte Einigung: „Mit der am runden Tisch einvernehmlich beschlossenen Lösung kann sich die DHBW an ihren Standorten bedarfsgerecht und mit komplementären Angeboten weiterentwickeln. Und was noch wichtiger ist: Die DHBW kann die Bedarfe der Dualen Partner und der Studierenden passgenau bedienen und so ihren wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes auch in Zeiten der digitalen Transformation leisten. Die Qualifikationsanforderungen der Unternehmen verändern sich vor allem in Bezug auf die Digitalisierung rasant und die DHBW ist hervorragend aufgestellt, um diesen Veränderungen besonders schnell Rechnung zu tragen. Dabei werden wir im Rahmen unserer Angebotsentwicklung sicherstellen, dass sinnvolle Entwicklungen an einem Standort nicht zu Lasten eines anderen gehen.“ Die Mosbacher Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann: „In Anbetracht des intensiven Verhandlungsprozesses und der Rahmenbedingungen mit dem Extrem einer völligen Streichung der Konkurrenzklausel bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Die Konkurrenzklausel wurde Dank der breiten Unterstützung und intensiven Verhandlungen beibehalten.“ Der Runde Tisch einigte sich auf eine Präzisierung der Regelung über die Abgrenzung der Studienangebote, die zum Ziel hat, die Auslegung des § 5 zu konkretisieren, da der Begriff Studienprofil im Hochschulkontext nicht hinreichend bestimmt ist. Im Hinblick auf den Beschluss des Ministerrats vom 19. November 2013 und die dort getroffene Festlegung, dass die Standorte Mosbach und Heilbronn unter dem Dach der Dualen Hochschule jeweils eigene, sich nicht überschneidende Angebote bereitstellen und weiterentwickeln, um so eine Konkurrenz der beiden Standorte zu vermeiden, enthält § 5 ErrichtungsVO eine entsprechende Verpflichtung der Dualen Hochschule. Damit werden die DHBW Mosbach und die DHBW Heilbronn im Studienbereich Wirtschaft auf der Ebene der bestehenden Studienrichtungen sowie in allen anderen Studienbereichen auf der Ebene der Studiengänge keine sich überschneidenden Studienprogramme entwickeln. „Für die DHBW Mosbach bedeutet die Regelung, dass einerseits unser bestehendes Angebot und insbesondere auch die gesamte Fakultät Technik inklusive der (Angewandten) Informatik geschützt sind“, so Jeck-Schlottmann. Die DHBW stellt außerdem sicher, dass keine Verschiebung von Studienkapazitäten durch konkurrierende Studienangebote zwischen den Studienakademien Mosbach und Heilbronn stattfindet. Dies erfolgt im Rahmen des Struktur- und Entwicklungsplans, den das das Präsidium gemeinsam mit den Standorten umsetzt. „Insbesondere angesichts der gewaltigen Herausforderung, auf den drängenden Fachkräftebedarf für den digitalen Wandel zu reagieren, muss die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulstandorte des Landes sichergestellt sein und müssen diese das nachgefragte Studienangebot vorhalten können und auch dürfen. „Dies ist nun auch mit Blick auf den Standort Heilbronn mit dieser einvernehmlichen Lösung gelungen“, sagte Bauer.
- Im Jahr 2011 wurde die Duale Hochschule Baden-Württemberg als erste Hochschule in Baden-Württemberg systemakkreditiert. Schon damals wurde die besondere Leistungsfähigkeit ihres Qualitätsmanagementsystems in Studium und Lehre anerkannt und bestätigt. In den vergangen zwei Jahren wurde ein Systemreakkreditierungsverfahren durch die externe Akkreditierungsagentur ZEvA (Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover) durchgeführt. Mit Erfolg: Die DHBW ist bis zum 30. September 2026 ohne Auflagen erneut systemakkreditiert. Die Systemreakkreditierung ermöglicht der DHBW, auch in den kommenden Jahren ihre Studienangebote selbstständig zu akkreditieren und damit Neueinrichtungen und Weiterentwicklungen deutlich schneller und agiler umzusetzen als durch externe Programmakkreditierungen. Die Gutachterinnen und Gutachter bescheinigen der DHBW ein Qualitätsmanagementsystem mit einem hohen Reifegrad, das von allen Beteiligten gelebt wird. Sie sehen aber auch die Herausforderungen, die insbesondere in den Jahren seit Hochschulwerdung für die DHBW hinzugekommen sind, und haben eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen. So befürworten sie die Bestrebungen der DHBW, eine 50-prozentige professorale Hauptamtlerquote zu erreichen. Prof. Dr. Doris Nitsche-Ruhland, die als Mitglied des Präsidiums die Systemreakkreditierung verantwortet, und der Präsident der DHBW Prof. Arnold van Zyl danken allen, die den Prozess der Systemreakkreditierung aktiv unterstützt haben sowie denjenigen, die sich tagtäglich für die Qualität im Studienbetrieb engagieren.
Campusradar Bad Mergentheim Prof. Kims Campusradar Herzlich Willkommen zu Prof. Kims Campusradar an der DHBW Mosbach/Bad Mergentheim Hier erhalten Sie vor allem in Form von Podcasts Informationen, Geschichten und Einblicke zum Dualen Studium, zum Campusleben und zu den Studienangeboten sowie auch über die Dualen Partnern, die Lehrbeauftragten und Alumni der DHBW Mosbach/Bad Mergentheim. Viel Spaß beim Reinhören! Wo können Sie den Podcast sonst noch hören? Spotify Apple Podcast (iTunes) Google Podcast Deezer Youtube Amazon Music/Podcast [NEU] Podigee (RSS Feed: https://prof-kims-campusradar.podigee.io/feed/mp3) Ich freue mich auf Ihr Feedback per E-Mail: campusradar[A]mosbach.dhbw.de Whatsapp: Telefonnummer: 07931-1230-510 oder click here Follow us on Instagram DHBW Mosbach Facebook Campus Bad Mergentheim Facebook DHBW Mosbach Facebook Campusradar LinkedIn DHBW Mosbach Follow me on LinkedIn Xing Instagram Twitter
Prof. Dr. Herbert Neuendorf Who is who Prof. Dr. Herbert Neuendorf E-Mail herbert.neuendorf@mosbach.dhbw.de Funktion(en) Kontaktdaten Sprechzeiten Studiendekan Studienzentrum WION Professor Wirtschaftsinformatik Lohrtalweg 10 74821 Mosbach Raum: B/1.110 Tel.: 06261 939-470 Fax: 06261 939-434 Zur Person Aktuelle Lehrveranstaltungen Projekte & Veröffentlichungen
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- Pünktlich zum Ferienbeginn fällt der Startschuss für das Programm „Sommer im Schloss“: Seit nunmehr fünf Jahren verbringen Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen europäischen Ländern vier Wochen in Bad Mergentheim am Campus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, um die Region und die Dualen Partner kennenzulernen. Die vierzehn Schülerinnen und sechs Schüler machen im kommenden Jahr das Abitur und stammen zum überwiegenden Teil aus den Partnerschulen der DHBW Mosbach in Bulgarien, Italien, Lettland, Ungarn und der Slowakei. Die jungen Leute sollen durch das Seminar die Region kennenlernen und motiviert werden, als zukünftige internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die regionalen Unternehmen zu unterstützen. Projektbetreuer Stefan A. Riedl begleitet die europäischen Gäste während ihres Aufenthalts an der DHBW Mosbach und führt durch das lernintensive, aber auch abwechslungsreiche Programm. Neben Einblicken in das Studium an der DHBW Mosbach und einem Intensivkurs Deutsch stehen Unternehmensbesuche und ein Speeddating mit Dualen Partnern auf der Agenda. Ein Freizeitprogramm mit Ausflügen und Städtetrips in die Region rundet das Programm ab und bietet Gelegenheit, auch Land und Leute kennenzulernen.
- Der FDP-Bundestagsabgeordnete für die Region Rhein-Neckar Dr. Jens Brandenburg besuchte die DHBW Mosbach für einen bildungspolitischen Austausch. Mit Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann sprach er über die finanzielle Lage der Hochschule, deren Bedeutung als Wissenstransferpartner für den ländlichen Raum und über das geplante Baukompetenzzentrum. Der 33-jährige Walldorfer ist hochschulpolitischer Sprecher seiner Fraktion und möchte das duale Studium nach Vorbild der DHBW bundesweit ausbauen. Der Besuch begann mit einem Einblick in die Digitale Fabrik der Hochschule, eine vollautomatisierte Fertigungsstraße zur Herstellung einer individualisierten Taschenlampe. Ursprünglich als Forschungsprojekt für die Industrie 4.0 entwickelt, bietet sie nun den Studierenden als Laborübung die Möglichkeit, vom Kundenauftrag über die Fertigung bis hin zur Auslieferung einen gesamten komplexen Arbeitsprozess als „Miniatur-Wirklichkeit“ zu erfassen und umzusetzen. Besonders positiv: Die digitale Fabrik wird interdisziplinär von den Studierenden aller Studiengänge genutzt. Jeck-Schlottmann informierte den Bildungspolitiker über die anstehenden Entwicklungen an der Hochschule. Neben einem bereits eingeführten neuen Studiengang Maschinenbau-Lebensmitteltechnik sind zukünftig auch ein Kompetenzcluster Digitalisierung und ein Baukompetenzzentrum am Campus geplant. Das Baukompetenzzentrum soll die bereits vorhandenen Bachelor-Abschlüsse des Bauingenieurs und der Holztechnik und Holzwirtschaft um Masterabschlüsse ergänzen. Zusammen mit Weiterbildungsangeboten, kooperativer Forschung und ergänzenden Schwerpunkten soll ein vollständiger akademischer Bildungsweg angeboten werden. Ziel der DHBW sei es, das Know-How über die Disziplinen hinweg zu bündeln und als Wissenstransferpartner mit innovativen Lösungen für die Unternehmen und die Region zur Verfügung stehen, so Jeck-Schlottmann. Um Unterstützung bat die Rektorin mit Blick auf den Flächenmangel und die unsichere Finanzierung der Studiengänge. Aktuell stehen der Hochschule bereits zu wenige Flächen zur Verfügung. Die Lage werde sich künftig noch verschärfen. Die Hälfte der Anfängerkurse am Standort Mosbach wird über das derzeit auf fünf Jahre bis 2020 befristete Ausbauprogramm finanziert. Es wurde ursprünglich eingerichtet, um die steigenden Studierendenzahlen abzufangen. „Die Kurse werden auch zukünftig dringend benötigt. Die Studierendenzahlen sind nicht wie erwartet zurückgegangen. Die notwendigen Kurse werden wir nicht weiter anbieten können, wenn die Finanzierung ausläuft“, erklärte Jeck-Schlottmann. Brandenburg versprach ihr, sich beim Finanzministerium und beim Wissenschaftsministerium für eine langfristige Finanzierung der Kurse und die Beschaffung neuer Flächen einzusetzen: „Mit dem Zukunftsvertrag unterstützt der Bund die Länder nun dauerhaft bei der Finanzierung der Hochschulen. Das Geld muss vor Ort ankommen. Dabei darf die DHBW nicht ausgeschlossen werden“, zeigte sich Brandenburg entschlossen. Mit der exzellenten Verbindung akademischer Theorie und praktischer Anwendung sei das baden-württembergische duale Studium ein bundesweites Vorzeigemodell, das man nicht kleinsparen, sondern ausbauen solle.