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News:
Gudrun Reichert als Stellvertreterin der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten wiedergewählt

- Am 19. Juni 2018 wurde Prof. Gudrun Reichert vom Zentralen Senat der DHBW für eine weitere zweijährige Amtszeit zur Stellvertreterin der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten Prof. Anke Gärtner-Niemann gewählt. An der DHBW Mosbach bekleidet die Professorin ebenfalls das Amt der Örtlichen Gleichstellungsbeauftragen. Für ihre zweite Amtszeit hat sich die Professorin viel vorgenommen: So möchte sie bei der anstehenden Überarbeitung der Prozesse des Berufungsverfahrens die Gleichstellungsperspektive noch stärker einbringen als bisher. Zurzeit liegt der Frauenanteil an den besetzten Professuren der DHBW Mosbach bei nur rund 14 Prozent. Einer der Gründe hierfür ist, dass sich nur wenige Frauen auf die ausgeschriebenen Professuren bewerben. „Auf viele Stellen im Bereich Technik bewirbt sich gar keine Frau, im Schnitt kommt nur etwa jede fünfte Bewerbung von einer Frau. Um dies zu ändern, möchte ich erreichen, dass verstärkt auf aktive Rekrutierungsmaßnahmen und den Einsatz von neuen Medien gesetzt wird.“ Wie bereits in ihrer ersten Amtszeit wird Gudrun Reichert außerdem auch weiterhin das Ziel verfolgen, mehr Schülerinnen für ein technisches oder Informatik-Studium an der DHBW zu begeistern. Der Studentinnen-Anteil in diesen Studiengängen liegt bei rund 20 Prozent. „Durch die fortschreitende Digitalisierung werden sich enorme Herausforderungen und gesellschaftliche Umwälzungen ergeben. Deshalb sollten wir Frauen uns im IT-Bereich vermehrt einbringen und die digitale Zukunft mitgestalten“, erklärt Reichert. Mehr Informationen zum Thema Gleichstellung, Chancengleichheit und Familie finden Sie hier: www.mosbach.dhbw.de/unsere-hochschule/organisation-gremien/gleichstellung-chancengleichheit-und-familie.html

News:
Noch Studienplätze für 2012 frei!

- Studieninteressenten können sich jetzt noch auf Last-Minute-Studienplätze am Campus Bad Mergentheim und Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach für das Wintersemester 2012/13 bewerben. In den BWL-Studiengängen Konsumgüter-Handel, Dienstleistungsmanagement, Medien und Kommunikation, Sportmanagement, Bildungs- und Personalmanagement sowie NPO, Verbände und Stiftungen (Campus Heilbronn) und im Studiengang Food Management (Campus Bad Mergentheim) stehen noch wenige Studienplätze zur Verfügung. Interessenten senden bitte ihre Initiativbewerbung für den Campus Bad Mergentheim an Benjamin Hötzel (hoetzel@dhbw-mosbach.de ), für den Campus Heilbronn an Nicole Bastian ( bastian@dhbw-mosbach.de ). Die beiden Außenstellen der DHBW Mosbach in Bad Mergentheim und Heilbronn wachsen kontinuierlich. Es haben sich kurzfristig Unternehmen entschlossen Studienplätze für 2012 anzubieten. Um das Bewerbungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen, können Abiturienten ihre Bewerbung direkt an die DHBW Mosbach richten. Die Weiterleitung an geeignete Partnerunternehmen übernimmt die Studiengangsleitung. Die Bewerbung sollte als PDF mit folgenden Inhalten verschickt werden: Motivationsschreiben, Lebenslauf, Kopie des Abiturzeugnis und Lichtbild. Das Besondere am dualen Studium ist, dass die Studierenden von Anfang an und während ihres gesamten Studiums ihr eigenes Geld verdienen und damit finanziell unabhängig sind. In wechselnden Theorie- und Praxisphasen lernen die Studierenden an der DHBW und vertiefen ihr Wissen im Unternehmen. Voraussetzung für ein Studium an der DHBW Mosbach ist ein Studien- und Ausbildungsvertrag bei einem Partnerunternehmen. Interessenten bewerben sich also direkt beim Unternehmen ihrer Wahl um einen Studienplatz. Die Absolventen aller Studiengänge schließen mit dem international anerkannten Bachelorgrad ab. Urlaub wird während der Praxisphase im Umfang eines normalen Jahresurlaubes gewährt. Gegenüber der Anonymität einer Massenuniversität erleben die Studierenden an der DHBW Mosbach mit den beiden Campus in Heilbronn und in Bad Mergentheim eine persönliche Institution mit einer sehr guten Atmosphäre: Kleine Lerngruppen, kurze Wege zum Studiengangsleiter und Dozenten mit aktueller Praxiserfahrung. Auch wer gerne einen Teil des Studiums im Ausland verbringen möchte, hat dazu Gelegenheit. Die DHBW Mosbach pflegt intensive Kontakte zu zahlreichen Hochschulen im Ausland.

News:
„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“

- Sonderausstellung an der DHBW Mosbach Zu einer außergewöhnlichen Ausstellung lädt die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach in Kooperation mit dem Diakonischen Werk im Neckar-Odenwald-Kreis ein: Gezeigt werden kreative Werke von Kindern seelisch belasteter und psychisch erkrankter Eltern. Die Vernissage zur Ausstellung findet am 03. Februar um 18 Uhr im Gebäude A statt. Fast jeder dritte Mensch leidet in der heutigen Zeit mindestens einmal in seinem Leben an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Damit wächst eines von 30 Kindern in Deutschland mit mindestens einem psychisch kranken Elternteil auf. Diesem Thema widmet sich die Ausstellung am Campus Mosbach, die Collagen und Zeichnungen von Kindern oder inzwischen erwachsenen Kindern psychisch erkrankter Eltern zeigt. Durch kreative Bereiche wie Malen, Schreiben, Musizieren, Theaterspielen etc. können Kinder Erlebtes verarbeiten und in ihrer Lebenssituation besser zurechtkommen. Für Interessierte bietet sich im Februar unter dem Motto „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“ ein Einblick in die Lebenswelt dieser Kinder. Ziel der Vortragsreihe ist, Vorurteile abzubauen und Verständnis zu wecken. Die Exponate sind vom 03.02.-26.02.2015 im 1. Stock des Foyers im Gebäude A der DHBW Mosbach zu sehen. Zur Vernissage am 03. Februar 2015 um 18 Uhr ergeht herzliche Einladung. Die Veranstaltung wird durch die Rektorin der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Jeck-Schlottmann, eröffnet. Die Einführung in die Ausstellung erfolgt durch Christine Mohler, Sozialarbeiterin der Familienhilfe. Weitere Informationen zur Ausstellung hier . Eckdaten zur Vernissage: Wann? 03. Februar 2015 ab 18.00 Uhr Wo? 1. Stock des Foyers im Gebäude A der DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10, Mosbach

News:
Führungs- und Fachkräftenachwuchs für die Weinwirtschaft sichern

- Neue Qualifizierungswege durch Kooperation mit dem Studiengang BWL-Food Management am Campus Heilbronn Zunehmender Kostendruck, ein wachsender Importmarkt und preissensible Kunden – die nächsten Jahre stellen hohe Anforderungen an die württembergische Weinwirtschaft. Gleichzeitig macht sich in der Nachwuchssuche der demografische Wandel bemerkbar. Das ist auch Hermann Hohl, dem Präsidenten des Weinbauverbands Württemberg nicht entgangen. Daher nahm er Kontakt zum Studiengang Food Management am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach auf. Bei der Studiengangsleiterin Prof. Dr. Sabine Woydt rannte er damit offene Türen ein: „Der starke Wettbewerb in der Weinbranche fordert andere Bildungswege, von den zukünftigen Be-triebsleitern wird mehr erwartet. Um am Markt erfolgreich zu sein, ist ein fundiertes betriebswirtschaftliches und kundenorientiertes Wissen notwendig“, so Woydt. Zukünftige Food Manager spielen die gesamte Klaviatur des komplexen Themas Weinabsatz. Sie verstehen den Discounter-Kunden, begreifen aber auch, dass für den Käufer im Luxussegment Wein ein Genusserlebnis darstellt. Sie beherrschen enge Kostenstrukturen und Preissegmentierungen, aber auch die sozialen, geschichtlichen und kulturellen Hintergründe des jahrtausendealten Kulturguts. Themen wie Traditionen, Authentizität, Regionalität und Nachhaltigkeit sind nicht nur Randpunkte im Lehrplan, sondern Kernbotschaften des Studiums. Das Thema Wein spielt am Campus Heilbronn schon jetzt eine besondere Rolle. Ein eigener Weinkeller und herausragende Weinfachleute als Dozenten führen die Studierenden zu einem vertieften Verständnis für Marktchancen, Unternehmens- und Vertriebsformen, Produktion und Präsentation von Wein. Das neue kulinarische Entwicklungszentrum bietet den Heilbronner Food-Studenten hervorragende Lehrbedingungen: Im Sensoriklabor werden die olfaktorischen und gustatorischen Sinne geschult, um Wein und andere Lebensmittel anhand von Aussehen, Geruch und Geschmack bewerten zu können. Kontakte für die Zukunft knüpfen Von der Rebe bis in Regal: Der Studiengang BWL-Food Management begleitet den Weg der Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Studierenden erfahren, welche Schritte notwendig sind, damit aus einer Traube ein gutes Produkt entsteht. Die Kompetenz für die nachgelagerten Wertschöpfungsstufen in Handel, Gastronomie und Hotellerie ist notwendig, um die Anforderungen der Kunden besser zu verstehen. Der Ansatz bietet einen anderen entscheidenden Vorteil: Die Food-Manager von morgen sitzen bereits jetzt mit ihren zukünftigen Kooperationspartnern und Kunden im Kursraum und können schon im Studium ein wertvolles Netzwerk aufbauen. Vom Weinberg in die Vorlesung Die Stärke des Studiums ist ganz eindeutig der duale Ansatz. Die Studierenden erhalten ein breit gefächertes BWL-Wissen von Personalführung, Kostenrechnung, Einkauf, Marketing und Vertrieb. Das Praxiswissen Weinbau und Kellerwirtschaft wird direkt im Betrieb gelehrt. Ergänzt wird das betriebswirtschaftliche Know-How an der Hochschule durch Warenkunde, Ernährungswissenschaft und Kulturaspekte. Der intensive Studienplan sieht einen dreimonatigen Wechsel von den Theorieblöcken am Bildungscampus und den Praxisphasen im Unternehmen vor. Nach drei Jahren schließen die Food Manager ihr Studium mit dem international anerkannten Bachelor of Arts ab, aufgrund der Einstufung als Intensivstudium ist der Abschluss mit 210 ETCS-Punkten akkreditiert. Mit den Firmen Di Gennaro Feinkost- und Weinimport, Jacques‘ Wein-Depot und der DIVINO Genossenschaft bilden bereits jetzt klangvolle Namen der Branche am Campus Heilbronn im Studiengang Food Management aus. Werner Bader, Geschäftsführer des Weinbauverbands Württemberg e.V., freut sich: „Wir springen auf einen mit Erfolg fahrenden Zug auf und sind zuversichtlich, dass das Ganze auch für unsere Branche eine Erfolgsgeschichte wird.“ Beste Karrierechancen „Mit dem Studium BWL-Food Management bieten wir jungen engagierten Men-schen eine attraktive Perspektive in der Weinbranche und machen das Thema Wein auch für AbiturientInnen aus der Region hochinteressant“, freut sich Campusleiterin Prof. Dr. Nicole Graf. Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes, sieht es ähnlich: „Für unsere Weinbetriebe ist die Verbindung von Theorie und Praxis ideal. Mit dem dualen Studium Food Management sprechen wir ganz neue Bewerbergruppen an.“ Er ist sich sicher, dass den Absolventen am Campus Heilbronn für eine Karriere in der Weinwirtschaft alle Wege offen stehen.

News:
Startschuss für den Campus Heilbronn

- Der Campus Heilbronn ist die neue Außenstelle der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach. Die Übergangsräumlichkeiten werden gerade vom Aufbaustab des Campus Heilbronn bezogen. Hier starten am 1. Oktober 2010 zwei betriebswirtschaftliche Studiengänge, die zum Bachelor of Arts führen: Konsumgüter-Handel und Dienstleistungsmanagement. Zunächst für ein Jahr wird die neue Außenstelle im ehemaligen Gebäude der Heilbronner Versorgungs- GmbH untergebracht, bis im Oktober 2011 der Umzug auf den Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung an der Mannheimer Straße erfolgen kann. Der Bildungscampus beherbergt künftig drei Bildungseinrichtungen, die das Spektrum von der frühkindlichen Erziehung bis zur Hochschule abdecken und hervorragende Chancen der Entwicklung und der Kooperation haben. Im Oktober starten zunächst 120 Studentinnen und Studenten, die Zahlen sollen in den nächsten Jahren rasch ansteigen: 2011/12 sind 360 Studienplätze geplant, nach 2012 soll der Campus Heilbronn bis auf 1500 Studienplätze anwachsen. Nach dem Umzug auf den Bildungscampus wird die Hochschule etwa 55 Beschäftigte haben, davon 28 Professoren. Prof. Dr. Nicole Graf wird mit Aufnahme des Studienbetriebs auf dem Campus Heilbronn im Herbst 2010 die Außenstellenleitung übernehmen. Momentan bereitet sie gemeinsam mit den beiden Studiengangsleitern Prof. Dr. Günter Käßer-Pawelka und Prof. Dr. Ulrich Zeyer den Studienbetrieb vor. Zusätzlich wird sie den Campus Bad Mergentheim als Außenstellenleiterin noch so lange begleiten, bis eine Neubesetzung stattgefunden hat.

News:
Kultusministerin kam zum achten Bildungsgespräch an die DHBW Mosbach

- Klares Bekenntnis der Bildungsministerin zu Leistungs- und Qualitätsanspruch an den Schulen „Das Schiff schwimmt“, stellte Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport im Verlauf des Abends fest. Das Schiff sollte die Bildungspolitik des Landes Baden-Württemberg symbolisieren. Zwar fahre es bildlich gesprochen manchmal durchaus in schwerer See, wenn man die aktuellen Bildungsprobleme im Land betrachte, jedoch drohe es nicht zu sinken. In frei vorgetragener Rede stellte Eisenmann zu Beginn die Schwerpunkte der Bildungspolitik im Lande dar. Sie benannte klar die Problemfelder des Systems und bekannte sich entschieden zum Leistungs- und Qualitätsanspruch in den Schulen. Gleichzeitig bekräftigte sie den föderalen Anspruch des Landes in der Schulpolitik. Baden-Württembergs „Qualitätsprobleme“ entstünden nach den Worten der Kultusministerin als eine Folge von Untätigkeit. Der Abstieg erfolge nicht ruckartig, sondern schleichend. Zulange habe man sich auf den Lorbeeren, leistungsmäßig in den oberen Rängen zu liegen, ausgeruht. Mit Schlagzeilen der Zeit wie „Bildungsland ist abgebrannt“ bekomme man nun die Quittung. Nun gelte es, Stärken im System weiter zu entwickeln und Schwächen konsequent zu bekämpfen. Mit den richtigen Schwerpunkten im gut elf Milliarden Euro schweren Bildungsetat soll das Schiff sozusagen wieder auf Kurs gebracht werden. Jeder fünfte Euro im Landeshaushalt fließe in die Bildung. Der Nachholbedarf sei groß, gemessen an den Maßstäben, die in Bayern oder Sachsen gelten würden. Im deutschlandweiten Grundschulvergleich liegt jeder fünfte baden-württembergische Grundschüler der vierten Klasse in der Rechtschreibung und jeder sechste in der Mathematik unterhalb des geforderten Standards. Jeder siebte könne nicht lesen und insgesamt sei die Versagerquote doppelt so hoch wie im Nachbarland Bayern. Eisenmann fordert deshalb ein „schnelleres und strukturierteres Vorgehen“, um die beklagten Defizite auszugleichen. Eine modifizierte Neuauflage der Grundschulempfehlung sei dabei ein erster Schritt in diese Richtung. Der Einheitsschule bis zur sechsten Klasse mit anschließender Differenzierung erteilte sie eine klare Absage. Jene Länder, denen es gelungen sei, bildungspolitisch die oberen Ränge zu besetzen, hätten es verstanden, kohärente Bildungsbiografien für Kinder zu entwickeln, so Eisenmann. Und dies beginne bereits in der Kindertagesstätte. Die besagten Länder verpflichten nämlich die Eltern von Kindern mit sprachlichen und motorischen Defiziten, Unterstützungsangebote anzunehmen. Die Ministerin warnte davor, neben denjenigen, die Förderbedarf hätten, diejenigen, die unterfordert sind, zu vergessen.Die promovierte Germanistin bekannte sich für Baden-Württemberg, dem Land, in dem in der Grundschule derzeit am wenigsten Diktate geschrieben würden, klar zu „Leistungsstanderhebungen“. Rechtschreibung soll nicht nur in den Grundschulen von Anfang an richtig vermittelt werden, sondern auch in den höheren Schulen wieder in den fachfremden Arbeiten korrigiert werden. Wie man überhaupt auch an den Gymnasien wieder zu Grund- und Leistungskursen zurückkehre. Und ein Abitur ohne Mathematik oder Deutsch wird es mit Eisenmann zukünftig nicht mehr geben. Im Verlauf der Diskussion erhielt sie für ihre Positionen von berufener Seite wie Rektoren und dem Vorsitzenden des Landesphilologenverbandes Bernd Saur breite Zustimmung. Dass die Schule heutzutage in weiten Teilen zum „Reparaturbetrieb der Gesellschaft“ geworden sei, räumte Eisenmann ein. Sie beklagte, dass sich Eltern über alle Gesellschaftsschichten hinweg, aus dem Erziehungsauftrag verabschiedet hätten. Als Stärke des baden-württembergischen Schulsystems sieht sie dessen „Durchlässigkeit“, was bedeute, dass es unterschiedliche Wege zum Abitur oder zur Ausbildung gäbe. Und die Realschule spiele im Land schon deshalb eine zentrale Rolle, weil sie die Eltern schätzen würden. Auch die Gemeinschaftsschulen mit ihrem pädagogischen Konzept fänden bei vielen Eltern Anklang. Sie seien allerdings nicht für jedes Kind und alle Eltern geeignet. Die CDU-Politikerin und ehemalige Stuttgarter Kulturbürgermeisterin stuft die berufliche wie auch die akademische Ausbildung als absolut gleichwertig ein. Das gelte besonders vor dem Hintergrund, dass die Hälfte der Studierenden ihr Studium an den Hochschulen im dritten oder vierten Semester abbrechen würden. Einen Tag für die berufliche Orientierung an allen weiterführenden Schulen sieht sie deshalb als zielführend an. Und obwohl Eisenmanns Leitsatz lautet, dass „Technik der Pädagogik folgt“, werden auch finanzielle Mittel für Digitalprojekte bereit gestellt. Um alle Maßnahmen greifen zu lassen, sei die wichtigste Voraussetzung aber, dass Unterricht überhaupt stattfinde. Ein großes Problem, dass sich dieser Maxime noch für einige Zeit in den Weg stelle, sei der eklatante Lehrermangel, der durch die anrollende Pensionierungswelle noch verstärkt würde. Alleine 5 000 offene Lehrerstellen gebe es in Baden-Württemberg zu besetzen. Was aus der akademischen Lehrerausbildung auf den Bewerbermarkt gelange, sei aber nicht nur insgesamt zu wenig, sondern manchmal auch am Bedarf vorbei entwickelt. So gebe es ein deutliches Überangebot in den in Deutsch mit Sprachen kombinierten Abschlüssen. Engpässe bestünden dagegen bei den MINT-Fächern. Dabei habe man die Ausbildungskapazitäten deutlich erhöht. Nach den Worten der Ministerin muss sich der Gymnasiallehrernachwuchs darauf einstellen, dass sich das Einsatzspektrum für sie deutlich verbreitert. Verwendungen in beruflichen Gymnasien oder der gymnasialen Stufe einer Gemeinschaftsschule seien durchaus zumutbar. So weit wie Bayern, wo Gymnasiallehrer für einen Einsatz an Grundschulen zwangsverpflichtet würden, will Eisenmann jedoch nicht gehen. Auch das achte Mosbacher Bildungsgespräch stand am Ende im Zeichen eines echten „Meinungsaustauschs“, den sich Richard Zöller, Mitorganisator und Mitglied im Arbeitskreis Bildung, eingangs gewünscht hatte. Zuvor hatte sich Prof. Dr. Albert Strecker, Prodekan der gastgebenden DHBW Mosbach wieder über „einen vollen Audimax der Hochschule gefreut. Bildung bewegt die Menschen eben auch in Mosbach und so brachte das Gespräch mit anschließendem fast anderthalbstündigen Austausch, von Gabriela Fischer-Rosenfeld moderiert, ein Publikum aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammen. Neben Pädagogen, Professoren, Rektoren und Schülern waren auch Bürgermeister und Kommunalpolitiker als Vertreter der Träger präsent. Ebenso auffallend wie wohltuend war die konstruktive und sachliche Atmosphäre des Abends, trotz teilweise unterschiedlicher Sichtweise und Perspektiven.

News:
Neuer Service des Studentenwerks Heidelberg

- Psychosoziale Beratung für Studierende ab 1. April auch in Bad Mergentheim Studieren im Schloss kann so schön sein! Nicht immer, denn in heutiger Zeit sind die jungen Menschen häufig einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt. Auch wenn das Studium gemeinhin als freier und unbeschwerter Lebensabschnitt gilt, kann es immer wieder Situationen im Leben der Studentinnen und Studenten geben, in denen sie alleine nicht mehr weiter wissen. Gleichgültig, ob es sich dabei um Prüfungsangst, Trennungsschmerz oder Arbeitsüberlastung handelt: In solchen Situationen ist ein kompetenter Ansprechpartner vonnöten. Seit dem 1. April können sich die DHBW-Studierenden am Campus Bad Mergentheim an Diplom-Psychologin Susan Knecht wenden. Eine Kooperation des Studentenwerks Heidelberg mit dem Psychotherapeutischen Zentrum Bad Mergentheim erweitert das Angebot am Studienstandort. Im persönlichen Gespräch können Probleme und Schwierigkeiten angesprochen werden, über die man nicht mit Freunden oder der Familie reden kann oder möchte, um gemeinschaftlich Lösungen für scheinbar ausweglose Situationen zu erarbeiten. Einfach und unbürokratisch kann man über das Sekretariat des PTZ telefonisch montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter 07931 / 5316-1302 oder per Mail einen Termin vereinbaren. Die Diplom-Psychologin Susan Knecht steht ab dem 1. April immer dienstags in der PTZ-Akademie im 2. OG in der Löffelstelzerstraße 5 für ein streng vertrauliches Beratungsgespräch bereit. Dieser Service des Studentenwerks Heidelberg ist für die Studentinnen und Studenten kostenlos. Wer den anonymen Weg dem persönlichen Gespräch vorzieht, der kann sich online anmelden, sein Anliegen elektronisch schildern und erhält in der Regel innerhalb von zwei bis drei Werktagen Antwort vom fachkundigen Team der Psychosozialen Beratung für Studierende.

News:
Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann als Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft wiedergewählt

- Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, ist in ihren Ämtern für weitere sechs Jahre bestätigt worden. Der Anhörung im Akademischen Senat folgte am 1. März 2012 ein einstimmiges Wahlergebnis im Hochschulrat. Seit mehr als 20 Jahren ist Prof. Dr. Jeck-Schlottmann der DHBW eng verbunden. 1987 übernahm sie an der damaligen Berufsakademie (BA) Mosbach die Leitung des Studiengangs BWL-Industrie. Durch den Aufbau der Hochschulkooperationen etwa mit der EWA/Universidad de Alcalá de Henares nahe Madrid trieb sie deren Internationalisierung voran. Nach der Geburt ihres ersten Kindes vereinbarte sie die hohen Herausforderungen in Familie und Beruf durch die Reduzierung ihrer Lehraufgaben auf ein halbes Deputat. Als die mittlerweile zweifache Mutter 2006 stellvertretende Direktorin der BA Mosbach wurde, entschied sie sich, wieder mit „voller Kraft“ an der Zukunft der 2009 in die Dualen Hochschule Baden-Württemberg umgewandelten Bildungseinrichtung mitzuwirken. Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann wurde die DHBW Mosbach als erster Standort der Dualen Hochschulen Baden-Württemberg zur familiengerechten Hochschule zertifiziert und 2011 re-auditiert. Gegenwärtig entwickelt die Leiterin der landesweiten Arbeitsgruppe „Master“ die weiterbildenden Masterprogramme für die Studienbereiche der gesamten DHBW. „Mir ist es wichtig, die Studierenden und die Firmen zu stärken. Die Entwicklung neuer Konzepte zur Studienberatung und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung neuer Studiengänge im Bachelor- und Masterbereich sind mir ein besonderes Anliegen. Vor dem soziodemographischen Hintergrund unterstützen wir unsere dualen Partnerunternehmen durch die hochwertige Weiterqualifizierung des Personals“, sagt die Prorektorin der DHBW Mosbach. Sowohl ihr, als auch dem Rektor der DHBW-Mosbach, Prof. Dr. Dirk Saller, liegt daran, dass die Duale Hochschule Baden-Württemberg am attraktiven Standort Mosbach zukunftsfähig bleibt. „Maß aller Dinge ist dabei die Qualität der Lehre“, ist die Wirtschaftspädagogin überzeugt. Prof. Dr. Saller: „Die Weiterentwicklung des Transfers von Theorie und Praxis und der Einsatz neuer Lehr- und Lernformen ist bei der Kollegin Prof. Dr. Jeck-Schlottmann in sehr guten Händen. Ich freue mich, dass sie diese aktuellen Themen nach wie vor engagiert und zuverlässig weiterführen wird.“ Das Ausbauprogramm 2012, innovative Studienangebote, neu strukturierte Prozesse zur Berufung von Professorinnen und Professoren, E-Learning-Konzepte als Bausteine für das zukünftig intensivere Selbststudium der Studierenden, die kooperative Forschung und die Koordination im Studienbetrieb an den drei Campus der DHBW Mosbach, die mit Mosbach, Heilbronn und Bad Mergentheim regional weit auseinanderliegen – all das sieht die alte und neue Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft als wichtige Herausforderungen der Zukunft, denen sie sich gerne mit Engagement und Tatkraft widmet.

News:
Sport-Netzwerk

- Um ein attraktiveres Sportangebot für die Studierenden gestalten zu können, hat die Berufsakademie Mosbach (BA) im Wintersemester in Kooperation mit dem Badischen Sportbund Nord (BSB), der Stadt Mosbach und regionalen Vereinen ein Pilotprojekt „BA bewegt was“ gestartet. Da die BA inzwischen auf knapp 2500 Studierende angewachsen ist, wurde eine deutliche Erweiterung der vorhandenen Kapazitäten notwendig. Denn als Ausgleich zum Studienalltag ist Hochschulsport von großer Bedeutung. Er trägt dazu bei, Stress abzubauen und gleicht Bewegungsmangel aus. Den Studierenden steht durch die Kooperation seit Oktober 2008 ein deutlich breiteres Spektrum an Sportarten zur Verfügung, was die Attraktivität des Standorts Mosbach erheblich steigert. Derzeit werden Aerobic, Badminton, Basketball, Callanetics, Faustball, Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik, Radsport, Sportabzeichen-Abnahme, Tischtennis, Turnen, Volleyball und Wirbelsäulengymnastik angeboten. Über ein Abkommen mit dem BSB wird die Versicherungsfrage geregelt, die einzelnen Studierenden müssen nicht ordentliches Mitglied in den Vereinen werden, sondern sind über BA und BSB direkt abgesichert. Von der Zusammenarbeit profitieren somit alle Beteiligten in hohem Maße. Der BSB kommt seinem Kernziel, der Förderung des Sports, nach, die Vereine gewinnen unkompliziert neue Teilnehmer/-innen für ihre Kurse und werden von der Berufsakademie für ihre Leistungen entlohnt. Sie können diese Chance auch nutzen, um die Sportinteressierten dauerhaft an ihren Verein zu binden. In der Pilotphase sind fünf Sportvereine, das LAZ Mosbach / Elztal e.V., der TV Mosbach e.V., der VfB Mosbach-Waldstadt e.V., der VfK Diedesheim e.V. und der SV Bergfeld e.V., beteiligt. Sollte das Projekt dauerhaft erfolgreich sein, ist ein weiterer Ausbau dieses lokalen Netzwerkes geplant. Bei allen Beteiligten ist die erste Resonanz hervorragend. „Wir freuen uns sehr, unseren Studierenden durch die Kooperation neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und des Ausgleichs zu schaffen. Gerade für Studienanfänger wird durch eine Aktivität im Verein auch die Eingliederung in eine neue Umgebung, die Kontaktaufnahme zu Gleichgesinnten und damit der Start in einen neuen Lebensabschnitt erleichtert“, erklärt Prof. Reinhold Geilsdörfer, Direktor der Berufsakademie Mosbach. Auch Heinz Janalik, Präsident des Badischen Sportbundes Nord, sieht in dem Projekt „eine große Chance für alle Beteiligten mit vergleichsweise geringen Risiken. Gerade die Netzwerkstruktur zeugt einerseits von einer modernen Denke der Projektpartner und dokumentiert andererseits, dass Sportvereine grundsätzlich netzwerkfähig sind“. Der Projektstart und die Resonanz der Studierenden bestätigen die positiven Erwartungshaltungen der Beteiligten. „Bis dato eine echte Win-Win-Situation“, so Janalik. Foto: Philipp Parzer (Stadt Mosbach), Peter Loser (VfK Diedesheim e.V.), Thomas Seifert (VfB Mosbach-Waldstadt e.V.), Stephanie Arnold (Studierendenvertretung BA Mosbach), Walter Massoth (VfB Mosbach-Waldstadt e.V.), Hannelore Schüler (LAZ Mosbach / Elztal e.V.), Heinz Janalik (Präsident BSB), Florian Dürr (BSB), Kerstin Kumler (BSB), Manfred Weigler (BA), Hartmut Landhäußer (TV Mosbach e.V.)

News:
362 Erstsemester starten in den Dualen Master

- Der Duale Master der DHBW wächst weiter: 362 Studierende beginnen dieses Semester ihre akademische Weiterbildung in den Fakultäten Wirtschaft, Technik und Sozialwe-sen. Das sind gut zehn Prozent mehr als vor einem Jahr. Erwartungsvolle Blicke richten sich auf das Rednerpult im lichten Atrium des Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS). Die zentrale Halle im Neubau des Dualen Masters ist gut gefüllt. Wer hier steht, will auf seine bisherigen Erfahrungen berufsbegleitend und -integrierend einen Master aufsatteln. Die 115 anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen und Einrichtungen aus ganz Deutschland und darüber hinaus sind nur ein Teil der Erstsemester, die diesen Monat in ihren Dualen Master starten. Die anderen neuen Studierenden der Wirtschaft-, Technik- und Sozialwesen-Studiengänge beginnen zu anderen Terminen mit ihren meist dreitägigen Modulblöcken, die sich gut in den Berufsalltag einfügen. Zu den neuen kommen 480 weitere Fach- und Führungskräfte, die in höheren Semestern am Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS) studieren – außerdem 36, die einzelne Weiterbildungsmodule besuchen. „Der Duale Master stellt sich immer breiter auf: Wir geben den Studierenden mit der großen Auswahl an Studienangeboten und mit den vielfältigen Wahlmodulen die Möglichkeit, individuell ein Studium zu konfigurieren, das zu den akademischen und beruflichen Erfahrungen passt und die Karriere optimal unterstützt“, sagt Prof. Dr. Joachim Frech, neu gewählter Direktor des DHBW CAS. Das DHBW CAS hat inzwischen 20 Master-Studienangebote im Portfolio. Sehr stark gewachsen ist zu diesem Semesterstart der Master in Business Management (MBM) mit seinen zehn Studienrichtungen. Erfreulich ist außerdem insbesondere, dass sich die 2015 erstmals gestarteten Studiengänge Elektrotechnik und Integrated Engineering erfolgreich etabliert haben. Auch den aktuell erstmals angebotenen Studiengang Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft haben die Studieninteressierten sehr gut angenommen. „Bei den Planungen zur Einrichtung dieses Studienangebots konnte noch niemand erahnen, wie wichtig diese Thematik wird. Wir sind sehr zufrieden, dieses besondere duale Studienangebot anbieten zu können“, erläutert Prof. Dr. Paul-Stefan Roß, Dekan Sozialwesen. Joachim Frech übernimmt Leitung des CAS Der Aufsichtsrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg hat in seiner Sitzung am 30. September 2016 Professor Dr.-Ing. Joachim Frech zum künftigen Direktor des Center for Advanced Studies (CAS) gewählt. Bereits seit dem Jahr 2007 hatte Professor Frech die Geschäftsführung der Fachkommission Technik der DHBW inne, seit Juni 2014 war er zudem Dekan der Fakultät Technik und stellvertretender Direktor am CAS.

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