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News:
Zeiten des Wandels für Steuer- und Bilanzwesen

- 8. Mosbacher Finanz- und Steuertag an der DHBW Mosbach „Zeiten des Wandels“ aus verschiedenen Perspektiven des betrieblichen Steuer- und Bilanzwesens beleuchtete der Mosbacher Finanz- und Steuertag der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. „Nichts ist beständiger als der Wandel!“ Diese Erkenntnis ist Verantwortlichen im Steuer- und Bilanzwesen leidlich bekannt. Sie stehen immer wieder vor der Herausforderung, sich in wandelnden Umfeldbedingungen zu orientieren, relevante Gestaltungsoptionen zu erkennen und zu ergreifen. Der Mosbacher Finanz- und Steuertag (MoFiSta) setzt sich zum Ziel, Entscheidern aus dem Bereich des Finanz- und Rechnungswesens sowie der freien Berufe im Bereich des Steuer- und Bilanzwesens bedeutsame Entwicklungen und damit verbundene Gestaltungsoptionen aufzuzeigen. Der 8. MoFiSta wurde gemeinsam durch den Studiengang „Rechnungswesen Steuern Wirtschaftsrecht – Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen“ der DHBW Mosbach sowie das IWS Institut für Wirtschaft und Steuer GmbH veranstaltet. Diplom-Finanzwirt Rüdiger Weimann, Gutachter und Dozent in Umsatzsteuerfragen, wies in seinem einleitenden Vortrag auf den hohen Steuerschaden hin, der dem Fiskus durch Umsatzsteuerbetrug jährlich entsteht. Allein in Deutschland soll dieser nach Schätzungen im Jahr 2015 rund 15 Milliarden Euro betragen. Ein Großteil davon soll durch betrügerische Handlungen im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr entstehen, z.B. sogenannte „Karusselgeschäfte“. Verständlich, dass die Finanzverwaltung nach Anknüpfungspunkten sucht, Betrügereien zu begegnen. Dass sie hierbei z.T. über das Ziel hinaus zu schießen droht und redliche Unternehmer in Gefahr geraten können, den Umsatzsteuerschaden des Fiskus tragen zu müssen, wurde eindrücklich durch den Referenten aufgezeigt. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otto H. Jacobs, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Ernst & Young und Gründungsdirektor des Centers of Advanced Studies (CAS) der DHBW, befasste sich im zweiten Vortrag mit der Frage, ob die internationalen Rechnungslegungsstandards und das Handelsgesetzbuch ihren Zweck erfüllen. Er veranschaulichte seine Überlegungen am Beispiel der sogenannten Pensionsrückstellungen. Die internationalen und nationalen Rechnungslegungsvorschriften führen hier zu dem Resultat, dass die Unternehmensbilanzen zumindest als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen nicht geeignet sind. Jacobs empfahl, dass Unternehmen betriebsinterne Sonderrechnungen erstellen und ggf. verstärkt die Kapitalflussrechnung als Instrument der Informationsversorgung nutzen sollten. Martin Hess, Fachanwalt für Steuerrecht und Partner bei der Mosbacher Kanzlei Endlich/Brauch/Hess, zeigte im dritten Vortrag schließlich Einzelaspekte des richtigen Verhaltens des Steuerpflichtigen und seines Beraters bei Steuerfahndungsprüfungen auf. Ferner ging Hess auf die wesentlichen Neuerungen und deren Konsequenzen im Bereich der Selbstanzeige ein: die Verlängerung der Verjährungsfrist auf zehn Jahre, die Begrenzung der Möglichkeiten der Straffreiheit sowie die Erhöhung des Strafzuschlags für hinterzogene Steuern. Die Veranstalter, Studiengangsleiterin und Steuerberaterin Prof. Dr. Elke Heizmann und IWS-Geschäftsführer, Rechtsanwalt und Steuerberater Thomas Fränznick, zeigten sich sehr zufrieden: „Hochkarätige Referenten haben aktuelle Themen aus dem Bereich des Steuer- und Bilanzwesens anschaulich und zugleich fundiert dargelegt. Auch die Themenauswahl stieß bei den Teilnehmern aus Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaft, Finanzverwaltung und Justiz auf großes Interesse.“

News:
Kunstausstellung am Campus Mosbach: Gleiches für Selbes

- Ab dem 29. November 2012 zeigen wir in den Räumen am Campus Mosbach Werke des Heilbronner Künstlers Marc-Oliver Olschewski. Im Rahmen seines Projekt "Gleiches für Selbes" beschäftigt sich Olschewski in immer wieder neuen Variationen mit der immergleichen dreidimensionalen Form, einem Kubus. Die Vernissage findet am 29. November 2012 um 18 Uhr statt. Hier geht es zu weiteren Informationen .

News:
Ein Blick in die Produktion der Zukunft

- DHBW Mosbach war auf der Hannover Messe vertreten Bei der diesjährigen „Hannover Messe“ stellte die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ihr Kompetenzzentrum „Fertigungs- und Informationsmanagement“ vor. Die weltgrößte Industriemesse fand im April unter dem Leitthema ‚Integrated Industry‘ statt. Wie sieht die Produktion der Zukunft aus? Welche Technologien und Konzepte werden die Fertigung und Logistik prägen, welche Maßnahmen müssen industrielle Unternehmen einleiten? Antworten hierzu wurden auf der Messe diskutiert und vorgestellt. Viele Unternehmen und Organisationen zeigten aktuelle Ansätze der Initiative ‚Industrie 4.0‘, bei der die Informationstechnologie in alle Bereiche des Ingenieurwesens Einzug hält. Am Stand des Landes Baden-Württemberg in Halle 2 stellten verschiedene Hochschulen ihre Forschungsaktivitäten vor. Großen Zulauf am Stand der DHBW Mosbach fand hierbei ein umfangreiches Fertigungsmodell, mit dem die Hochschule das Kompetenzzentrum ‚Fertigungs- und Informationsmanagement‘ und ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte präsentierte. Hiermit konnten die Professoren Dr. Christian Kuhn und Dr. Stephan Hähre die Ergebnisse von studentischen Projekten praxisnah vorstellen und die technologischen Grundlagen der Initiative ‚Industrie 4.0‘ anschaulich erläutern. Insbesondere neue Konzepte von interaktiven Mensch-Maschine-Schnittstellen wurden demonstriert. „Die DHBW Mosbach zeigt durch diesen Messeauftritt, dass sie bei der Ausbildung des ‚Ingenieurs der Zukunft‘ auch im Vergleich mit anderen Hochschulen führend ist und die aktuellen Anforderungen der Dualen Partner und neueste Technologien direkt in Lehre und Transferforschung einfließen lässt“, so Kuhn.

News:
Studieninformationstag am 21. November

- Interessiert an der optimalen Verknüpfung von Theorie und Praxis im Studium? Dann nutzen Sie den Studieninformationstag und verschaffen Sie sich einen Überblick über die Angebote an der DHBW Mosbach. Wir bieten an allen drei Campus in Mosbach, Bad Mergentheim und Heilbronn Wissenswertes rund um das Duale Studium. Weitere Informationen...

News:
Heilbronner Gaskugel wird Werbefläche für DHBW

- Heilbronn, 14.10.2010: „Wir geben Gas für Bildung!“ – so lautet das Motto am Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Mosbach. Anfang des Monats sind die allerersten Studentinnen und Studenten in der Gaswerkstraße eingezogen und füllen das neu renovierte Gebäude nun mit Leben. Und auch einige hundert Meter weiter stadtauswärts geschieht bis dato nie Gesehenes: Der fast 50 Jahre alte Gaskessel erhält ein neues, schmuckes Gewand: Das Logo des Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg wird ab Montag, 18. Oktober 2010 den stählernen Riesen zieren. Die 33 Meter hohe Kugel wurde in den sechziger Jahren für rund zwei Millionen Mark errichtet und diente seitdem als Erdgas-Speicher für Spitzenlastzeiten. Nun wird die Kugel bis zu ihrem Verschwinden in neuem Glanz erstrahlen: Dafür sorgen zunächst einmal fleißige Reinigungskräfte, die die Oberfläche mittels Dampfstrahler von Schmutz und Staub befreien. Danach wird eine 120m² große Fläche mit einem Slogan und dem Logo der DHBW beklebt. Allein die Buchstaben des Logos sind beeindruckende 2,50 Meter hoch und werden in der Stadt weithin sichtbar sein. Die Arbeiten beginnen am morgigen Freitag (15.10.2010) und sollen bis Anfang nächster Woche abgeschlossen sein - wenn das Wetter mitspielt. Die Aktion auf der etwa 16 x 7,50 Meter großen Werbefläche wird von zwei Spezialfirmen aus Eberstadt und Besigheim durchgeführt. Dabei ist die Gaskugel in bester Gesellschaft: Die erfahrenen Industriekletterer haben bereits internationale Einsätze absolviert und beispielsweise die Monumental-Köpfe der amerikanischen Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln am Mount Rushmore wieder in makelloser Reinheit erstrahlen lassen. In absehbarer Zeit wird das seit 1964 zum Heilbronner Stadtbild gehörende Bauwerk dann endgültig aus dem Stadtbild verschwinden. Mit der Demontage der etwa drei Zentimeter dicken Stahlplatten wird vermutlich im Laufe des Monats November begonnen, der Abbau der insgesamt 670 Tonnen Stahl soll nach den aktuellen Planungen Mitte Januar abgeschlossen sein. „Bis dahin“, so freut sich die Leiterin des Campus Heilbronn, Prof. Dr. Nicole Graf, „werden wir die Fläche nutzen, um auf den neu eröffneten Campus hinzuweisen. Auf dem „alten“, weithin sichtbaren Gebäude und Wahrzeichen der Industriestadt Heilbronn werben wir für das neue Image der Stadt als Ort der Bildung und des Wissens – ein fast schon symbolischer Akt.“ Ein Bericht zur Kletteraktion an der Heilbronner Gaskugel ist auf stimme.de online. Die Arbeiten an der Gaskugel gehen weiter: Trotz leichten Regens und bei naßkaltem Wetter arbeiten der Industriekletterer weiter. Am Montag und Dienstag wird Stück für Stück das Logo der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sichtbar. Im Lauf der Woche soll die Gestaltung der Werbefläche abgeschlossen werden.

News:
Qualität und Data Science in der Marktforschung

- Mosbacher Professor ist Co-Herausgeber eines Sammelbandes Marktforschung wandelt sich. Durch die rasante technische Entwicklung werden immer mehr Daten maschinengesteuert erhoben und teils vollautomatisch ausgewertet. Prof. Dr. Thomas Wirth, Studiengangsleiter für Onlinemedien an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, ist Herausgeber eines Sammelbandes, der über Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Branche aufklärt. Das Buch „Qualität und Data Science in der Marktforschung. Prozesse, Daten und Modelle der Zukunft“ versteht sich als Wegweiser, um zukünftige Anforderungen der Marktforschung zu analysieren und zu bewerten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Qualitätsansprüchen an und für die Branche. Was zeichnet eine hochwertige Datenerhebung aus? Welche Methoden müssen in Aus- und Weiterbildung gelehrt werden? Die Autoren fordern, dass neben klassischer Primärerhebung und Datenauswertung auch die strategische Beratung, die Aufklärung zur Data Science sowie der Dialog mit dem Kunden zur Qualitätssicherung von Prozessen, Daten und Visualisierungen in den Fokus rücken müssen. Zum Kapitel Marktforschung 4.0 und Digitale Innovation steuerte Herausgeber Thomas Wirth zwei Aufsätze bei: „Das Experiment gestern und heute, oder: die normative Kraft des Faktischen“ und als Interviewer „Suchmaschinenoptimierung (SEO) von innen betrachtet“. Sein DHBW-Kollege Prof. Dr. Arnulf Mester befasste sich mit „Trends in der Analytik von Webvideos für datengetriebene Produktinnovationen“. Digitalisierung an der DHBW Mosbach Die DHBW Mosbach wird mit solchen Initiativen ihrer Professorinnen und Professoren zunehmend zur Impulsgeberin für Forschung, Innovation und Transfer für die digitale Transformation. Unternehmen insbesondere auch im ländlichen Raum soll das zukünftige „Kompetenzcluster Digitalisierung “ unterstützen, das die vorhandenen Kompetenzen bündelt und weiter ausbaut. Über die Herausgeber Bernhard Keller ist Senior Research Consultant bei EARSandEYES, passionierter Markt- und Meinungsforscher und mehrfacher Buchautor. Hans-Werner Klein ist CIO der Twenty54Labs und damit Experte für Applied Data Science in Industrie und Marktforschung. Prof. Dr. Thomas Wirth ist Leiter des Steinbeis Transferzentrum Digitale Innovation und Studiengangsleiter für Medien-Onlinemedien der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach.

News:
„Der Mensch bleibt Beherrscher des Systems“

- Schlossgespräche zu Industrie 4.0 am Campus Bad Mergentheim Eine Revolution ist im Gang. Im Alltag sind wir umgeben von Millionen miteinander vernetzten Geräten: von Tablets und Smartphones, intelligenten Thermostaten und Stromzählern, von Navigationssystemen und Fitnessarmbändern. Auch in Fabriken verändern Werkstücke und Produktionsanlagen, die miteinander kommunizieren, die Arbeitswelt drastisch. Warum der Mensch dabei niemals überflüssig wird und welchen Beitrag der Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach leisten kann, war Thema der Schlossgespräche zu Industrie 4.0. Die von der DHBW Mosbach und der IHK Heilbronn-Franken organisierten Schlossgespräche boten rund 100 Führungskräften, Vertretern von Kommunen und Organisationen sowie Studierenden und Gästen einen ideallen Rahmen, sich über ein aktuelles Thema auszutauschen. DHBW-Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann freute sich über die „gelebte Dualität“, die dieses Diskussionsformat am 7. Mai sichtbar machte. Einig über die Bedeutung von Industrie 4.0 für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit auch des Standorts waren sich alle drei Grußwortredner: Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken, Dr. Gunther Wobser, Mitglied des Beirats des Campus Bad Mergentheim und Mitglied der Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken sowie Udo Glatthaar, Oberbürgermeister der Stadt Bad Mergentheim. Die zu erwartenden Vorteile sahen sie in der Steigerung der Produktivität um bis zu 20 Prozent, individualisierten Produkten trotz kleiner Stückzahlen, hoher Qualität bei bezahlbaren Kosten und schneller Reaktionszeit. Die vierte industrielle Revolution Doch was ist unter diesem Begriff Industrie 4.0 überhaupt zu verstehen? Industrielle Revolutionen verändern die Arbeits- und Lebensbedingungen drastisch. Die bekannteste und in Schulbüchern gelehrte industrielle Revolution fand im 19. Jahrhundert im Zuge der Mechanisierung mit Wasser- und Dampfkraft statt. Nach der Massenfertigung durch Fließbandarbeit folgte die dritte, digitale Revolution, die die Automatisierung brachte. Die vierte Revolution läuft nun unter dem Schlagwort Industrie 4.0. Darunter fasst man Automatisierungstechnik, die sich selbst analysieren und steuern kann. Wie das funktioniert, erklärte Referent Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Dr. h. c. Dieter Spath, Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG und ehemaliger Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, dem Publikum mit einem einfachen Beispiel: Früher gab es im Büro eine Kaffeemaschine, die angeschafft und betreut werden musste. Kaffeepulver war ebenso zu organisieren wie die berühmte Kaffeekasse. Mit einer intelligenten Kaffeemaschine würde sich das gesamte System ändern. Die Maschine bestellt selbständig Pulver und weiß, wann sie gewartet werden muss. Sie wird vom Hersteller gestellt, die Mitarbeiter zahlen mit einem Chip direkt an ihn. Das System steuert sich selbst, neue und kleinteilige Geschäftsmodelle entstehen. Übertragen auf Fertigungstechnik bedeute dies nicht, dass sich Fertigung und Logistik in einer Smart Factory - einer intelligenten Fabrik - vollständig selbst steuern, so Spath. Vielmehr liefern Werkstücke und Anlage beständig Informationen und kommunizieren miteinander. Damit bekommt man ein Echtzeitabbild – der entscheidende Vorteil: Erst mit diesen Informationen sei der Mensch in der Lage, aufgrund belastbarer und nicht nur statistischer oder veralteter Daten Entscheidungen zu treffen. „Der Mensch bleibt Beherrscher des Systems, der Akteur und Entscheider“, so Spath. Es gehe nicht um bedingungslose Automatisierung, sondern um flexible Fertigung. Die DHBW Mosbach als Partner für Industrie 4.0 Die DHBW Mosbach und den Campus Bad Mergentheim sah Spath in der Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Simon Möhringer, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen, und Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident IHK Heilbronn-Franken, auf einem guten Weg: Sie könne die Unternehmen nicht nur mit qualifizierten Führungskräften mit dem entsprechenden Blick fürs Gesamte und für Industrie 4.0 versorgen, sondern sollte auch zu diesem Bereich forschen. Er erwarte im Bereich der Forschung rund um Fertigungstechnik von der DHBW handfestere Ergebnisse als aus universitärer Hand – dank eines Netzwerks und der Expertise von rund 1.000 Partnerunternehmen. Und auch für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle setzt er lieber auf die Praxisorientierung der DHBW. Möglichkeiten bieten die DHBW Mosbach und ihr Campus Bad Mergentheim dazu genug: durch Anpassung der Stundenpläne im vorhandenen Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen beispielsweise oder auch mit dem neuen DHBW-Masterstudiengang „Integrated Engineering“. Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim betonte: „Die hochkarätigen Gäste auf dem Podium und im Publikum belegen, dass das Thema Industrie 4.0 den Nerv der Zeit trifft. Unser Campus in Bad Mergentheim bietet den Dualen Partnern aus Heilbronn-Franken mit den Schlossgesprächen eine wichtige Plattform zum Austausch untereinander, mit der Hochschule und der IHK Heilbronn-Franken.“

News:
Tag der offenen Tür im Ärztehaus: Großes Interesse an Bibliothek und Mensa

- Großes Interesse zeigten die Bürger der Neckar-Odenwald-Region am neuen Ärztehaus in Mosbach, das mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag offiziell eröffnet worden ist. Auf 5300 qm finden dort neben den Fachpraxen auch die neue Mensa und die Bibliothek der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach Platz. Neugierig warfen die Besucher einen Blick in die neuen Bibliotheksräume, in denen vor allem aktuelle Fachliteratur für die dualen Studiengänge in Technik und Wirtschaft an der DHBW Mosbach zu finden ist. Sie waren begeistert: So hell, so eine schöne und zweckmäßige Ausstattung und so viele Arbeitsplätze zum „Studieren“, das hätten sich manche von ihnen auch schon früher zur zeit ihres eigenen Studiums gewünscht. Auch die „Café-Lounge“ lade nicht nur zur Lektüre der regionalen Tageszeitungen ein, aber man müsse rasch weiter, die Arztpraxen besichtigen …. Gute Stimmung herrschte im ganzen Haus, und was sich Andreas Duda, Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Kliniken gewünscht hatte, klappte an diesem Tag prima. Die Besucherströme liefen sich nicht über den Weg, begegneten einander aber im Café oder der Mensa, wo - dies nebenbei - auch am Sonntag bewiesen wurde, wie gut Essen zum günstigen Preis sein kann. Dafür wurde viel Geld investiert: Die Mensa „verschlang“ 700 000 Euro, insgesamt schlägt das Ärztehaus mit 13 Millionen Euro Kosten zu Buche. Doch an einem Problem, das auch beim Tag der offenen Tür im Ärztehaus wieder offensichtlich wurde, wird in Stadt, Kreis, Land, an der Klinik und der DHBW Mosbach noch eifrig an einer Lösung gearbeitet: Wir brauchen mehr Parkplätze. Die Neckar-Odenwald-Kliniken werden weitere 100 Parkplätze bauen. Für die Fremdparker, mit denen auch Studierende gemeint sind, fallen jedoch höhere Parkgebühren an. Deshalb bittet Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach, alle Studierenden, möglichst Mitfahrgelegenheiten und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

News:
Neuer Außenstellenleiter für Bad Mergentheim

- Dr. Clemens Troche, Jahrgang 1965, wird künftig die Leitung des Campus Bad Mergentheim übernehmen. Der approbierte promovierte Mediziner und Gesundheitsökonom ist bereits als Dozent, u. a. für die Fächer Gesundheitsökonomie, Vertriebs- und LifeCycle-Management und Innovations- und F&E-Management, am Campus Bad Mergentheim tätig und hat gemeinsam mit Frau Prof. Heischkel die Curricula für das Studienangebot Healthcare Industry erstellt. Zuvor war er als Head of Corporate Development bei der Firma Medicon (Optima Group) tätig. Hier entwickelte Dr. Clemens Troche u.a. neue Geschäftsfelder in der Diagnostik und Medizintechnik, evaluierte innovative Produktionsverfahren und Akquise-Ziele in der Healthcare Industry und entwickelte Planung- und Steuerungsinstrumente für die Forschung und Entwicklung. Seit 1995 hat Dr. Clemens Troche Erfahrungen in der betriebswirtschaftlichen Lehre und im Gesundheitsmanagement gewonnen, u. a. in folgenden Projekten: • Ausbildung von Diplomanden/ Doktoranden in Medizin, Wissenschaftsmethodiken Gesundheitsökonomie, Healthcare Management & Marketing und Entwicklung relevanter Lehrinhalte • Wissenschaftliche Projekte in klinischer Forschung & Epidemiologie, Expertenstudien in Gesundheitsökonomie, Krankenhaus- & Rehabilitationsmanagement, Risiko-Management, Risiko-Nutzen-Bewertungen pharmazeutischer Produkte, Begutachtungen im Gesundheitswesen • Ausbildungsveranstaltungen zum Thema Business Development, Innovationsmanagement und finanzielle Evaluationen von Produkten und Projekten in der Gesundheitsindustrie

News:
Zusatzqualifikation REFA Grundausbildung 2.0

- An 12 Vorlesungstagen absolvierten 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich das Seminar "REFA Grundausbildung 2.0". Im Anschluss konnte jeder seine Urkunde mit dem Titel "REFA-Arbeitsorganisator" in den Händen halten. Die Veranstaltung war speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Studierenden abgestimmt und fand in Räumen an der DHBW Mosbach statt. Nach Erarbeitung der theoretischen Grundlagen in den ersten 8 Tagen wurden anschließend die gelernten Inhalte zum Industrial Engineering mit einem praktischen Projekt verknüpft. Die Teilnehmer erarbeiteten in Gruppen eine effektive, arbeitsorganisatorische Lösung zur Montage zweier LKW-Varianten. Dabei wurden die Zusammenhänge zwischen dem Produkt, dem Vertrieb, der Produktion und den Qualitätsanforderungen betrachtet. Im Mittelpunkt stand, dass es immer ein Ausgleich zwischen der wirtschaftlichen Sichtweise und den menschlichen Bedürfnissen geben muss. Somit lernten die Teilnehmer die Zusammenhänge der einzelnen Methoden des Industrial Engineerings kennen. Die Teilnehmer äußerten sich im Abschlussgespräch durchweg sehr positiv hinsichtlich des Nutzens für ihre berufliche Tätigkeit. Nächste Termine Das nächsten Termine weiterer REFA-Seminare stehen fest: 04.03.2019 - 16.03.2019 (Anmeldeschluss 14.12.2018) 01.04.2019 - 16.04.2019 (Anmeldeschluss 01.02.2019) 16.09.2019 - 28.09.2019 (Anmeldeschluss 19.07.2019) Die Kurse finden je nach Teilnehmerzahl in Mosbach und/oder in Bad Mergentheim statt. Die Teilnahmevoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluß des 3. Theoriesemesters. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unser REFA Büro in Bruchsal unter info@refa-bw-nord.de .

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