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News:
Neue Veranstaltungsreihe "Zukunftswissen"

- An der DHBW Mosbach startet im Oktober eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Zukunftswissen“. Professoren und Professorinnen der DHBW laden dazu Experten aus Forschung und Wirtschaft ein, über die wichtigsten Veränderungsprozesse einer speziellen Technologie zu referieren und diskutieren. Sie geben nicht nur einen Überblick über den Stand der Forschung und Anwendung, sondern spinnen den Faden weiter: Was wird in Zukunft möglich sein? Welche Entwicklungen zeichnen sich gerade schon ab, welche Technologien und Herangehensweisen werden sich durchsetzen, welche nicht? Die Veranstaltung ist eine Plattform für alle diejenigen, die weiter als nur bis zum eigenen Tellerrand blicken wollen. Zum Auftakt am 16. Oktober (9.00-16.00 Uhr, Großer Hörsaal, Lohrtalweg 10) geht es um die Zukunft der „Werkstoffe und Fertigungstechnik“. Gastgeber ist Prof. Dr. Harald Kugler, Dozent im Studiengang Bauwesen an der DHBW Mosbach. Eingeladen hat er vier hochkarätige Referenten, die aufzeigen werden, wie sich der Bereich der Werkstoffe und Fertigung gerade grundlegend verändert und was es Neues auf dem Gebiet zu wissen gibt. Über energiesparsame da wärmeminimierte Schweißmethoden spricht Dipl.-Ing. Klaus-Peter Schmidt, Leiter des TechSupport Deutschland der FRONIUS Deutschland GmbH. Wie Leichtbau das Bauwesen künftig revolutionieren wird, erläutert Dipl-Ing. Farboud Bejnoud von der IFUTEC Produktions-GmbH. In Zeiten knapper werdender Ressourcen wird es mehr denn je darum gehen, durch Verfahrenskombinationen oder endformnahe Umformverfahren maximal Gewicht einzusparen. Welche Rolle Titan künftig als Hochleistungswerkstoff spielt und welche Verfahren in Zukunft eine dramatische Vereinfachung der Rohstoffgewinnung ermöglichen, verrät Dr. Carsten Siemers vom Institut für Werkstoffe der TU Braunschweig. Dipl. Ing. Thomas Asam von der TAZ GmbH zeigt auf, wie eine materialwissenschaftliche Unfallanalyse funktioniert und was sie leistet. Die neuesten und künftigen Umformtechniken stellt Gastgeber Prof. Dr. Harald Kugler vor. Weitere Informationen zum Programm und den Inhalten finden Sie hier: www.dhbw-mosbach.de/zukunftswissen

News:
Wirtschaft und Wissenschaft müssen sich digitaler Herausforderung stellen

- 9. Schlossgespräche am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach "Wir können viel, müssen aber schneller werden“, auf diesen kurzen Nenner kann die Botschaft des Arbeitswissenschaftlers Prof. Dr. Wilhelm Bauer an Wissenschaft und Wirtschaft im Land gebracht werden. In seinem Impulsvortrag bei den 9. Schlossgesprächen im Deutschordensschloss hob er vor allem die digitale Herausforderung hervor. In den Schlossgesprächen präsentiert der Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach in Kooperation mit der Stadt Bad Mergentheim und der IHK Heilbronn-Franken herausragende Persönlichkeiten, die aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Kultur aufgreifen. Eingangs begrüßte als Gastgeber Prorektor und Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim die Gäste von Wirtschaft, Hochschule, Politik, Schule und Institutionen im Roten Saal. Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Rektorin der DHBW Mosbach, freute sich über die „gelebte Dualität“ Zusammentreffen von Wirtschaft und Wissenschaft bei dieser Veranstaltung. Die Rektorin betonte die Wichtigkeit, den ländlichen Raum zu stärken: "1500 der 3600 Studierenden sind bei 400 Dualen Partnern in der Region beschäftigt - ein starker Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raumes durch Personalentwicklung und Förderung der Wirtschaftskraft." Der Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Prof. Arnold van Zyl, der gleichzeitig seinen Antrittsbesuch bei der DHBW Mosbach machte, drückte die Hoffnung aus, „dass wir durch unsere Impulse in den Regionen unseren unmittelbaren Mehrwert als DHBW unter Beweis stellen.“ Mit ihren zwölf Standorten im Land spiele die Hochschule auch eine wichtige sozialpolitische Rolle: „Wir bringen junge Menschen vor Ort in den tertiären Bildungsbereich und halten sie damit auch in der Region.“ Die Hochschullandschaft müsse in der Region weiter ausgebaut werden, forderte Christof Geiger, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Bad Mergentheim. Er wies auf das regionale Kompetenzzentrum Logwert hin, das zum Ziel habe, die Region zum „Real-Labor“ auszubauen. Oberbürgermeister Udo Glatthaar bezeichnete Bad Mergentheim als „starken Hochschulstandort, der klein, aber fein ist.“ Mit DHBW-Campus und neuer Jugendtechnikschule habe man schon ein echtes Zukunftslabor. Der Campus sei Rückgrat für Unternehmen und eine Bereicherung für Bad Mergentheim und die Region. „Wir wollen ihn gemeinsam stärken und ausbauen.“ Wilhelm Bauer, geschäftsführender Leiter am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart, gab Einblick in eine Zukunft, die längst begonnen hat: Industrie 4.0, Wissensarbeit 4.0, Smart Services und Mobility Innovations waren seine Stichworte. Über allem aber stehe das Thema „Daten“ in einer immer digitaleren Welt. Die Herausforderungen für Land und Kommunen seien riesig: Bauer nannte Überalterung, zunehmenden Fachkräftemangel, Abwanderung, Schulschließungen, rückläufigen Nahverkehr und fehlendes kulturelles Leben – wobei er seinen Eindruck wiedergab, „dass es hier bei Ihnen signifikant anders ist.“ Gleichwohl seien auch im ländlichen Raum die Probleme sichtbar, „vielleicht nur in anderer Qualität.“ Während in der Region die digitale Gesellschaft bereits gut aufgestellt sei, hinke die digitale Wirtschaft hinterher. Cloud computing, Internet der Dinge, Industrie 4.0 und eine völlige Aufkündigung bisheriger Geschäftsmodelle bringen „große Veränderungen“, die laut Bauer aber auch riesige Chancen für das künftige Wirtschaftspotential bieten. Wer die Verbindung zu seinem Kunden nicht verlieren will, brauche eigene Geschäftsmodelle und müsse plattformbasierte Wertschöpfung à la Amazon und Google auf sich übertragen. „Wir sind immer noch gut“, postulierte Bauer hinsichtlich Innovationskraft, Forschung und Entwicklung. Auch bei den Patentanmeldungen stehe Baden-Württemberg noch an dritter Stelle in Deutschland, „aber bitte in Zukunft auch Patente in der digitalen Welt.“ „Nicht schlecht“ innerhalb Deutschlands sei der Unternehmergeist im „Ländle“, weltweit dagegen „lange nicht gut“, vor allem im Vergleich mit der Startup-Szene im kalifornischen Silicon Valley. Forschung, Wissenschaft und Unternehmen seien gut beraten zu interagieren – und sie müssten dies im ländlichen Raum genauso machen, könnten es vielleicht sogar besser: „Kleinere Strukturen sind agiler und können sich schneller anpassen“. Interaktionsformen müssten gestärkt, mit spezifischeren Angeboten junge Leute über die Wirtschaft adressiert werden, riet Bauer zu einem Regionalmarketing mit modernen Themen. Seon-Su Kim verglich die DHBW mit einem „kleinen, agilen Projektteam“, das bereit und offen sei, zum Silicon Valley der Region zu werden. „Man muss uns nur mal los laufen lassen.“ In der folgenden Podiumsdiskussion, moderiert vom Technik-Dekan der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Max Mühlhäuser, betonte Ministerialdirektorin Simone Schwanitz vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Wichtigkeit der regionalisierten Hochschulpolitik für den Fachkräftenachschub. Digitalisierung, auch in der Lehre, und Gründungskultur wolle die Politik „stark voranbringen“. Durch die eng verknüpfte Struktur von Hochschule, Wirtschaft sowie sozialen und kommunalen Einrichtungen könne sich die DHBW vom Ausbildungs- zum Wissens- und Innovationspartner weiterentwickeln, sagte DHBW-Präsident Prof. Arnold van Zyl. Wie wichtig dies ist, unterstrich Dr. Bauer hinsichtlich der „Transformation in den Köpfen“ beim Ingenieurstudium an Hochschulen: „Wir müssten schon mehr gemacht haben.“ Dazu gelte es, einfach auch mal mutig zu sein, ganz im Geiste der Gründerkultur. „Die Hochschulen haben da alle Freiheit der Welt“, ergänzte Ministerialdirektorin Schwanitz ermunternd. Thomas Böer, Geschäftsführer der Diabetesklinik in Bad Mergentheim, stellte auf die Frage nach „Medizin 4.0“ fest, dass ihn vor allem das Thema „Big Data“ umtreibe. „Wir haben unheimlich viele Daten und es fehlen Tools, diese Daten auszuwerten.“ Digitale Plattformen drängen auch in die Medizin, stellte Wilhelm Bauer fest. „Auch bei Ihnen muss Big Data gemacht werden.“ Arnold van Zyl stimmte zu: „Wir müssen neu nachdenken, wie wir mit Daten umgehen.“ Die DHBW, warb er, könne schnell und flexibel auf Unternehmensbedürfnisse eingehen. Innovation brauche Talent, Technologie und Toleranz. Wissenschaft und Kulturförderung, ist er sicher, wird zur Innovation beitragen. Das Schlusswort vor inspirierenden Gesprächen beim Büffet gehörte Seon Su Kim: „Wir sind mutig, bereit, offen und besitzen eine hohe Toleranz.“

News:
Neckarsulmer Wirtschafts- und Industriearchitektur

- Aus kleinen Anfängen im achten Jahrhundert entwickelte sich die Gemeinde am Zusammenfluss von Neckar und Sulm im Mittelalter zur Weingärtner- und Handwerkerstadt. Von den schweren Zerstörungen am 1. März 1945 erholte sich Neckarsulm nur langsam. Die Stadtväter legten das Hauptgewicht darauf, neuen Wohnraum zu schaffen und Schulhäuser zu errichten. Neckarsulm hat sich aber auch als eine von Wirtschaft und Industrie geprägte Gemeinde im letzten Vierteljahrhundert stark verändert: Früher zeigte der Industriebau oft architektonisch einfallslose Anlagen: langgestreckte Komplexe aus Backstein, monolithische Werkhallen mit Sheddächern und vieles mehr. Dass es auch anders geht, beweist Neckarsulm. Vielgestaltige, moderne und auch bunte Wirtschafts- und Industriegebäude sind ein besonderes Kennzeichen der Stadt. Dazu werden 52 Lichtbilder ausgestellt: Die Ausstellung „Neckarsulmer Wirtschafts- und Industriearchitektur“ ist ab 26. Februar 2014 im Gebäude der der Dualen Hochschule Baden-Württemberg auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung zu sehen. Zur Vernissage heißen wir Sie herzlich willkommen: Eröffnung: 26. Februar 2014, 18:30 Uhr Begrüßung: Prof. Dr. Nicole Graf, Leiterin Campus Heilbronn Einführung: Klaus Grabbe, Bürgermeister, Neckarsulm Musik: Elke Büttner, Violine – Alwin Bazinek, Klavier Im Anschluss laden wir zu einem Sektempfang ein. Wir bitten um Anmeldung bei Nicole Bastian, Tel. 07131 1237 107 oder online . Laufzeit: 26. Februar bis 31. Juli 2014. Das DHBW-Gebäude ist von Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 17:00 Uhr geöffnet. Bernhard J. Lattner Jahrgang 1960, Freischaffender Lichtbildner Seit 1983 Ausstellungen im In- und Ausland Projekte: „Stille Zeitzeugen” Heilbronn (2005) und Karlsruhe (2007), Industriearchitektur Heilbronn-Franken (2008), Neckarsulmer Wirtschafts- und Industriearchitektur (2013)

News:
DHBW Mosbach in der SWR Landesschau

- "Zusagen der alten Landesregierung sind nicht auch automatisch Zusagen der neuen. Diese Erfahrung macht gerade die Duale Hochschule Mosbach. Sie ist zwar die erfolgreichste im Land mit dem größten Studentenzuwachs, dennoch fürchtet man dort jetzt um die dringend benötigte Erweiterung der Hochschule. Das Finanzministerium des Landes hat der Hochschule signalisiert, dass die Gelder für den benötigten Ausbau nun doch nicht so sicher im Haushalt eingeplant seien, wie in Mosbach angenommen. Die Duale Hochschule Mosbach fürchtet deshalb, dass sie in Zukunft weniger Wirtschaftsexperten und Technikingenieure ausbilden kann, obwohl diese von den Unternehmen im Umland so dringend benötigt werden. Susanne Beßler berichtet." Jetzt den Beitrag von der SWR Landesschau Baden-Württemberg vom 21.11.2011 anschauen, Minute 8:50:

News:
DHBW Mosbach wächst trotz Krise

- Trotz der Wirtschaftskrise bleiben die Studierendenzahlen an der DHBW Mosbach stabil. Da jeder Studienplatz auch an einen Ausbildungsplatz geknüpft ist, ist das ein deutliches Zeichen der Wirtschaft, auch weiterhin in den Nachwuchs zu investieren. Während in den Jahren nach der letzen großen Wirtschaftszäsur, nach dem Platzen der Dotcom-Blase und dem 11. September 2001, die Studierendenzahlen an allen Dualen Hochschulen um über 16 Prozent eingebrochen waren, haben die Unternehmen in der jetzigen Rezession ihre Strategie verändert: Gerade in Zeiten der Krise scheinen sich die auszubildenden Unternehmen auf den Nachwuchs zu konzentrieren – zumal sich der Druck um die besten Fachkräfte in den letzten Jahren verschärft hat. „Die Krise hat uns nicht getroffen als Duale Hochschule trotz unserer direkten Abhängigkeit von den Ausbildungsplätzen der Unternehmen“, sagte Prof. Reinhold Geilsdörfer bei der Begrüßung der Erstsemester. Etwa 1000 neue Studierende nehmen ihr Studium an der DHBW Mosbach auf, nur geringfügig weniger als im Jahr zuvor. Insgesamt steigt die Gesamtstudierendenzahl an der DHBW Mosbach um etwa 20 Prozent auf ca. 2800 Studierende. Die ersten dualen Bachelor-Studenten fangen an Dieser Jahrgang ist der erste, der seit der Umwandlung von der Berufsakademie in die Duale Hochschule in Mosbach sein Studium aufnimmt. Der Abschluss mit dem Bachelor befähigt die Studierenden dazu, sich später an jeder anderen Hochschule und Universität für den Master einzuschreiben. Gerade jetzt – da ist sich Rektor Geilsdörfer sicher – ist es von enormer Bedeutung, einen Abschluss mit Anschluss anzubieten. „Wir unterliegen alle dem lebenslangen Lernen. Durch die Verleihung des akademischen Grades an der DHBW Mosbach steht einer späteren Weiterqualifikation wie dem Master und der Promotion nichts mehr im Wege“. Englischsprachiges Junior Program lockt Studierende aus der ganzen Welt nach Mosbach Zu den neuen Studenten und Studentinnen zählen auch 15 internationale, die an der DHBW Mosbach für zwei Monate zu Gast sind. Die Studierenden kommen aus den USA, Frankreich, Slowenien, Tschechien und sogar Singapur – nicht nur, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Die „Incomings“ haben bereits einen Intensivsprachkurs am Internationalen Studienzentrum in Heidelberg hinter sich und nehmen jetzt von Oktober bis Dezember am „ Junior Program “ in Mosbach teil. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf internationaler Betriebswirtschaftslehre, unterrichtet wird auf Englisch. Auch die Mosbacher Studierenden können sich zum Programm anmelden, allerdings sind die Plätze rar und begehrt. Die unterschiedlichen Module des Junior Programs sind workshopartig und damit sehr praxisorientiert angelegt. Der Oberbürgermeister Michael Jann der Stadt Mosbach begrüßte die internationalen Gäste persönlich im Rathaus und lud sie anschließend zu einer kleinen Stadtführung ein.

News:
Studium Generale: Erwin Staudt und Jochen A. Rotthaus zu Gast am Campus Heilbronn

- Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zwischen einem Wirtschaftsbetrieb und einem Bundesligaverein? Wie funktioniert die Markenbildung eines Fußballvereins und wovon hängt die „Kundenzufriedenheit“ ab? Diese Fragen beantworten am Nikolausabend, den 6. Dezember 2011 um 17:30 Uhr der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart, Erwin Staudt, und Hoffenheim-Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus in der Aula des Forums auf dem Bildungscampus. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Dirk Schwarzer, Studiengangsleiter Dienstleistungsmanagement-Sportmanagement am Campus Heilbronn und sportlicher Leiter der Heilbronn Open. Im Anschluss an das Podiumsgespräch haben die Zuhörer und Zuhörerinnen die Gelegenheit, ihre Fragen an die beiden Sport- und Managementexperten zu stellen. Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um das erste Studium Generale des Campus Heilbronn auf dem Bildungscampus. Die Veranstaltungsreihe will den Blick der Studierenden und interessierten Öffentlichkeit über den Tellerrand des Studienangebots hinaus lenken. Zweimal jährlich werden künftig renommierte Referenten an den Campus Heilbronn eingeladen, die über aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft sprechen und diskutieren. Das Studium Generale richtet sich sowohl an Studierende und Mitarbeiter der DHBW Mosbach als auch an Mitarbeiter der Dualen Partner, Alumni, Förderer und an die interessierte Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bei Frau Bauer unter chrbauer@dhbw-mosbach.de bzw. telefonisch unter der Nummer 07131-1237-105 wird jedoch gebeten. Erwin Staudt, ehemaliger Präsident des VfB Stuttgart Der Ur-Schwabe Erwin Staudt war von 2003 bis 2011 hauptamtlicher Präsident des VfB Stuttgart und hat den Bundesligaverein mit modernen Managementmethoden durch das knallharte Liga-Geschäft ganz nach vorne gebracht. Vor seiner Karriere beim VfB war Staudt mehr als 30 Jahre bei der IBM in führenden Positionen tätig, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsführung. Der 60-jährige Diplom-Volkswirt sieht viele Gemeinsamkeiten zwischen einem Fußballclub und dem Softwareunternehmen. In einem Interview mit dem Karriereführer sagte er: „Die Gemeinsamkeit ist die, dass es überall um Umsatz, Wachstum, Innovationen geht, vor allem aber auch um das Miteinander von Menschen.“ Jochen A. Rotthaus, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim Der Diplom-Kaufmann und Marketingspezialist Jochen A. Rotthaus (45) ist seit 2006 Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und engagiert sich unter anderem als Mitglied des Beirats der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach Campus Heilbronn. In seiner vorherigen Tätigkeit als Geschäftsführer der VFB Stuttgart Marketing GmbH half er den Umsatz in drei Jahren von zwölf auf 31 Millionen steigern. Beim Studium Generale spricht Jochen A. Rotthaus darüber, wie er hautnah den Aufstieg miterlebt hat, dieses Fußballwunder überhaupt erst möglich wurde und was eine starke Marke damit zu tun hat.

News:
Zukunftschancen für das duale Bildungssystem

- Die Krise hat aufgedeckt, was in unserem Wirtschaftssystem nicht mehr funktioniert, nämlich die Fähigkeit zur Innovation. Jahrelang wurde immer mehr von demselben produziert, um plötzlich vor einem übersättigten Markt zu stehen. Künftig wird es jedoch mehr denn je um substanzielle Innovationen gehen und um kreative Köpfe, die nicht innerhalb der eigenen Branchengrenzen gefangen sind. Unternehmen, denen das bereits gelungen ist, sind aus Krisen gestärkt hervorgegangen. Die kontinuierliche Weiterqualifizierung und -bildung wird dabei zum wichtigsten Baustein. Künftig geht es nicht mehr nur um „Abschlüsse“, sondern um „Anschlüsse“, also um den Anschluss an Weiterbildung, um ein nach oben offenes Bildungssystem. Allmählich setzt sich die Erkenntnis durch, dass – bei schrumpfender Bevölkerung und erstarkenden Schwellenländern – nur kreative und innovative Humanressourcen den Wohlstand sichern können. Bis zu 30 Prozent des Wirtschaftswachstums hängen vom Bildungsstand der Bevölkerung ab. Einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Qualifikationslevel und „Einkommensbonus“ der Personen belegt die gerade veröffentlichte Studie „Bildung auf einen Blick“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Danach können Studierte mit einem "Einkommensbonus" von durchschnittlich 122.500 Euro rechnen. Gerade deshalb fördert die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach „Querdenker“, so Rektor Reinhold Geilsdörfer „Uns ist wichtig, dass die jungen Menschen keinen eindimensionalen Blickwinkel auf Theorie oder Praxis, Wirtschaft oder Wissenschaft, Branche X oder Branche Y einnehmen. Unsere Studenten sollen später in der Lage sein, wenn nötig auch als ‚kreative Störenfriede’, ihre künftigen Arbeitgeber weiter voranzubringen.“ Mit Studiengängen wie „Mechatronik“ und „Gesundheitsmanagement“ will die DHBW Mosbach am Puls der Zeit sein. „Als Hochschule müssen wir die wirtschaftlichen Entwicklungen antizipieren, wenn wir erfolgreich sein wollen“, so Reinhold Geilsdörfer. Im Bereich „Mechatronik“ fokussieren sich Forschung und Lehre deshalb unter anderem auf E-Mobility und neue Formen der Antriebstechnik. Spätestens mit der Verabschiedung des „nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität“ im August 2009 ist es Konsens: In die Netzwerke erneuerbarer Energien fließen die Mega-Investitionen der Zukunft. Auch der Studiengang „Gesundheitsmanagement“ denkt über verkrustete Branchengrenzen hinaus: Gesundheit ist zu einem Konsumgut und Lifestyleprodukt geworden und betrifft längst nicht mehr nur Krankenhäuser und Ärzte. Neben der Konzentration auf die klassischen Gesundheitsdienstleister im Rahmen des Studiums legt ein zweiter Studiengang, die Healthcare Industry, den Fokus auf die Ausbildung für die Pharma- und Biotechnologieunternehmen sowie für öffentliche Institute. Der Studiengang beleuchtet Finanzierungs- und Vertriebsbesonderheiten der Healthcare Industry aus Unternehmens- und Käufersicht. Er verbindet medizinische mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und bereitet die Studenten auf ganz neue Berufsbilder wie zum Beispiel den Praxis- und Prozessmanager vor. Die Studierenden lernen, ganzheitlich zu denken. Die neuen „Gesundheitskonsumenten“ sehen in Ärzten, Apotheken und Pharmaunternehmen künftig Dienstleister, die sie in ihrem persönlichen Health Management unterstützen. Auf diesen Perspektivwechsel bereitet die DHBW Mosbach ihre Studierenden vor. Der Erfolg des dualen Systems der DHBW Mosbach spiegelt sich in der großen Nachfrage. Schon jetzt platzen die beiden Campus in Mosbach und Bad Mergentheim aus allen Nähten, in Kürze wird deshalb ein neuer Campus in Heilbronn gegründet. Bis zum Jahr 2012 sollen insgesamt mehr als 4300 Studienplätze zur Verfügung stehen.

News:
Treffpunkt für Tüftler

- Einladung zum Erfinderforum an der DHBW Mosbach Am Dienstag, den 6. Feburar, um 18 Uhr stellen sich Tüftler im Audimax der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach gegenseitig ihre Erfindungen vor. Im Fokus stehen diesmal der Inspirationsprozess und die Frage, wie man nach einer zündenden Idee weiter vorgehen sollte. Anhand eines konkreten Beispiels erarbeitet Laboringenieur Jürgen Eckert die nächsten Schritte systematisch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die DHBW Mosbach bietet mit dem Erfinderforum eine Plattform für kreative Köpfe aus der Region, in der regelmäßig über neue Ideen diskutiert werden kann. Eckdaten zur Veranstaltung: Wann? Dienstag, 6. Februar, 18 Uhr Wo? Audimax im Gebäude E, Lohrtalweg 10

News:
Interview mit S. Greunz, wikifolio.com

- Interview mit Stefan Greunz, wikifolio.com Wir sprachen mit Herrn S. Greunz, wikifolio.com, Head of Business Management, über das Thema: "Geldanlage 2.0 - Social Trading & Co."

News:
Auf den Spuren von Steve Jobs

- Summer Schools: Palo Alto neben China und Chile neu im Programm Sommerurlaub einmal anders: Statt Müßiggang am Strand stehen bei den alljährlichen Summer Schools der DHBW Mosbach interkulturelles Management, Teamentwicklung und die wirtschaftlichen Besonderheiten des Gastlandes auf dem Programm. Erstmals ist es dem Team des akademischen Auslandsamts unter Leitung von Thomas Queisser gelungen, ein Programm in Palo Alto, USA auf die Beine zu stellen. „Palo Alto im Silicon Valley ist für unsere Studierenden perfekt geeignet, um den lässigen California-Lifestyle gepaart mit einem hohen Grad an Unternehmertum und Kreativität kennenzulernen“, weiß der gebürtige Amerikaner. Die zweiwöchige Summer School in den USA im Juli 2014 umfasst Seminare an der Palo Alto University zu den Themen Businesskommunikation, Teamentwicklung, interkuluturelles Management und High Tech Management. Exkursionen zu bekannten Firmen wie Google oder SAP und zu kleinen Start-Ups mit hohem Marktpotenzial stehen genauso auf dem Programm wie Ausflüge nach San Francisco und zur Monterey Bay. Ein Rundgang über den Campus der berühmten Stanford University darf natürlich nicht fehlen. „Auch wenn der California-Trip mit 2222 Euro zuzüglich Flug nicht ganz günstig ist, so profitieren die Teilnehmer doch von dem unvergleichen Spirit, der im ganzen Silicon Valley herrscht und dem einen oder anderen eröffnen sich möglicherweise völlig neue Perspektiven“, sagt Queisser. Das Auslandsamt beantragt allerdings immer Fördermittel bei Stiftungen, sodass nach der Rückkehr das Loch im Geldbeutel häufig durch unerwartete Zuschüsse wieder gestopft werden kann. Wer erfolgreich mit seinem Ausbildungsunternehmen verhandelt, kann möglicherweise auch von dieser Seite finanzielle Unterstützung erhalten. China oder Chile? Genauso lässt sich auch die Finanzierung der Summer School in China bestreiten. China ist bereits seit 2010 Bestandteil des Auslandsprogramms der DHBW Mosbach. Das Reich der Mitte wird im globalen Wirtschaftsraum zunehmend wichtiger. Die besonderen Herausforderungen einer Geschäftstätigkeit in China stehen daher im Fokus dieser dreiwöchigen Summer School im August. Wer dieses Jahr keine Lust auf heiße Sommertage hat, der sollte sich für die Reise nach Chile entscheiden. Auf der Südhalbkugel ist zum Reisetermin im Juni/Juli nämlich Winter, weshalb eine Skitour in den Anden auf dem Exkursionsprogramm steht. Latainamerika gewinnt für die Europäische Union als Handelspartner immer mehr an Bedeutung. Die Kurse zielen daher auf die Makroökonomie des Kontinents im Allgemeinen sowie den Wirtschaftsmarkt Chiles im Besonderen ab. Dass sich Pullover einpacken im Sommer lohnt, bestätigt das Feedback einer Teilnehmerin vom vergangenen Jahr: „Chile, ein wahnsinniges Land. So vielseitig und aufregend. Die Summer School genau dort anzubieten, war eine super Idee. Das Lateinamerikafieber hat mich gepackt“, so Kerstin Höhn. Rahmenbedingungen Für alle Summer Schools gilt: Angebot richtet sich an Studierende beider Fakultäten und jeden Semesters. Unterrichtssprache ist Englisch. Keine Anrechnung von Credit Points. Die Zustimmung des Ausbildungsunternehmens ist erforderlich, da die Termine in der Praxisphase liegen. Deutschsprachige Begleitung durch DHBW-Mitarbeiter. Alle Teilnehmer erhalten am Ende ein Zertifikat. Bewerbungsschluss ist am Samstag, 15. Februar 2014 . Weitere Informationen hier auf den Webseiten des akademischen Auslandsamts .

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