Interkulturelles Zertifikat International Interkulturelles Zertifikat der DHBW Einer der zentralen Aspekte des Studiums an der DHBW ist die Internationalität. Studierende aller Fachrichtungen haben vielfältige Möglichkeiten, sich global zu engagieren. Ob als Teil des Curriculums oder nicht, interkulturelle Kompetenzen werden von Studierenden während ihrer Zeit an der DHBW erworben. Das Interkulturelle Zertifikat der DHBW ist die offizielle Anerkennung ihrer erworbenen interkulturellen Kompetenzen. Von Trainings und Lehrveranstaltungen über praktische Einsätze oder Studienaufenthalten im Ausland können Studierende ihre internationalen und interkulturellen Aktivitäten nachweisen und erhalten dafür ein von unserer Rektorin unterzeichnetes Zertifikat. Weitere Informationen zum Interkulturellen Zertifikat der DHBW und zur Beantragung sowie die entsprechenden Vorlagen für die in DUALIS hochzuladenden Teilnahmebestätigungen finden Sie auf der zentralen Webseite zum Interkulturellen Zertifikat beim Präsidium der DHBW: Interkulturelles Zertifikat
- Für die berufliche und persönliche Entwicklung sind internationale Erfahrungen, Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen so wichtig wie nie zuvor. Nordische Luft schnupperten nun Wirtschaftsingenieur-Studierende am Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach im Rahmen eines Kurzzeitbesuchs bei der finnischen Partnerhochschule. Seit 2021 erhält der Campus Bad Mergentheim Fördergelder für das Programm STEP (Short-Time-Exchange Programme), einem Projekt im Rahmen des „ Baden-Württemberg-STIPENDIUMs für Studierende – BWS plus“. Es wird von der Baden-Württemberg Stiftung über 3 Jahre mit einer Summe von 30.000 € finanziert und ist eines von landesweit neun durch die Baden-Württemberg Stiftung geförderten Projekte. Bereits zum zweiten Mal war eine Gruppe aus 8 Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens am Campus Bad Mergentheim zu Gast an der Partner-Hochschule Centria University of Applied Sciences in Kokkola, Finnland. Gemeinsam mit 8 finnischen Studierenden erlebten Sie das Hochschulleben an der Centria mit spannenden Workshops und Laborbesichtigungen. So konnte z.B. im Chemie-Labor jeder Teilnehmende die eigene DNA sichtbar machen und im gläsernen Anhänger sicher in Ethanol konserviert mit nach Hause nehmen. Auch die Freizeit-Aktivitäten mit landestypischen Highlights kamen nicht zu kurz: Sauna mit Eis-Schwimmen, Floorball spielen, winterliches Barbecue, Spaziergänge auf dem zugefrorenen Meer, Rentiere streicheln oder der Besuch einer Karaoke-Bar standen auf dem Programm. „Das macht Lust auf mehr und alle STEP-Teilnehmerinnen können sich nun nach der ersten Dosis internationaler Erfahrung auch ein ganzes Auslandssemester vorstellen“, so Prof. Dr.-Ing. Volker Siegismund, Projektleiter und Wirtschaftsingenieur-Professor. Im Herbst 2023 folgt der Gegenbesuch der finnischen Studierenden am Campus Bad Mergentheim. Stimmen der Teilnehmenden "In only a week I got to know many commonalities as well as surprising differences between the way of living of Germans and Finns. We undertook not only typically Finnish activities, like ice swimming, floorball, and reindeer patting, but also tried the unseasoned national dishes and over sweetened desserts, like ‘Karjalanpiirakka’, I would not have expected this way. We found out about how Finns handle difficulties in their lives with their special attitude towards life, called ‘Sisu’ which I think is also the secret to being considered the happiest country in the world for many years in row. Moreover, we got introduced into some easter traditions, like the easter fire and the ‘Fazer Mignon’. Overall, it’s been an unforgettable week and an awesome experience which I’m very grateful to have been a part of." Sophia Zürn (Ziehl-Abegg) "Once the Finns are thawed, get ready for a few crazy games" Luis Wronski (Linde) „For me it was an indescribably beautiful time in Kokkola, I was able to gather many new experiences, met very great people and experienced unique activities such as going to a Finnish sauna with subsequent ice bathing or petting reindeer, all in all it was a unique and unforgettable week for me, thank you very much that I was allowed to participate in this program.“ Luca-Luisa Langer (Systemair) "The week in Kokkola was unique, I met so amazing people there who I can now call my friends and I experienced so many typically finnish things for example stroking a reindeer or going in a finnish sauna, so it was an awesome week and I am so glad that I had the chance to participate in this program." Simon Stockert (ebmpapst) "The STEP program was a great experience for me: I got to meet great new people, was able to get an insight into another university and another country, and can now imagine spending a semester abroad even more." Theresa Krell (Baier&Michels) "The week in Finland was a great opportunity to connect with people and learn about finish culture, especially sauna with ice swimming." Eric Heffner (ebmpapst) "The opportunity to spend a week in Finland with the STEP program helped me a lot to be more confident about talking to people in another language. We had an amazing week where we not only got to know the finish culture. We visited laboratories, walked on frozen fjords, and got to know very nice people. I think for everyone I can say it is definitely worth it to apply for this program, especially when your interested in to spend a semester abroad." Tessina Ettl (Linde) "From petting reindeer to walking on the sea to ice swimming, Finland is definitely worth a trip." Sebastian Klopf (Rösler) Über die Baden-Württemberg Stiftung und das Baden-Württemberg-STIPENDIUM Die Stiftung wurde im Jahr 2000 gegründet und ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Seit 2001 unterstützt sie mit der Vergabe des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs in verschiedenen Programmlinien den internationalen Austausch von Studierenden und jungen Berufstätigen. So wird sowohl jungen Menschen aus Baden-Württemberg ermöglicht, einige Zeit im Ausland zu verbringen, als auch ausländischen Stipendiatinnen und Stipendiaten, Baden-Württemberg kennen zu lernen.
- DHBW Mosbach lädt zur Schüler-Ingenieur-Akademie Die Mosbacher Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) ist gestartet: Rund 20 Schülerinnen und Schüler des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums und des Auguste-Pattberg-Gymnasiums nahmen zum Auftakt an einer Führung durch die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach teil. Zusammen mit ihren Lehrern lernten sie die Labore der Hochschule kennen – und in praktischen Übungen bekamen sie einen Eindruck vom Technikstudium an der DHBW. Im Qualitätssicherungs-Labor des Studiengangs Maschinenbau beispielsweise führten die Schüler Messungen mit einem MESSARM durch, bei dem mit einem Laserscanner die Oberfläche von Bauteilen abgetastet wird und dann das Ergebnis mit dem CAD-Modell des Bauteils verglichen und überprüft werden kann. In den Laboren für Verfahrenstechnik ging es dann um Arten, wie man Stoffe verändern kann. Dr. Albrecht Mund zeigte am Beispiel der Viskosität von Flüssigkeiten, wie eine bereits hunderte Jahre bekannte Gesetzmäßigkeit heute immer mehr genutzt wird. „Wussten Sie, dass man mit Backstärke und Wasser einen Brei machen kann, der in einem Augenblick erstarren kann?“, fragte er. Die Schülerinnen und Schüler konnten es selbst testen: Sie schlugen und griffen hinein in den Brei und „begriffen“ so das Wesen der Viskosität. Die Schüler-Ingenieur-Akademie ist ein Kooperationsprojekt von Schulen, Hochschulen und Unternehmen. Ziel ist, das Interesse der Schüler für technische Gebiete zu wecken, Einblick ins Ingenieurstudium zu ermöglichen sowie eine Berufsorientierung für technische Berufsbilder zu geben. Die Mosbacher Schüler werden in den nächsten Wochen 6 Unternehmen aus der Region besuchen sowie ab Januar 2017 einige Freitagnachmittage an der DHBW Mosbach verbringen. Laborführung für Schüler-Ingenieur-Akademie
- Technikbegeisterte Realschüler hatten am 21. März im Rahmen einer Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach die Möglichkeit, am Campus Mosbach die Arbeit von Ingenieuren kennenzulernen. Die TECademy für Realschüler ist ein Angebot der Ausbildungs- und Qualifizierungsinitiative START 2000 Plus des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall. Im Rahmen des Kooperationsprojekts zwischen Realschulen, regionalen Partnern aus der Wirtschaft und Hochschulen sind am 21.3.2013 zwölf Schülerinnen und Schüler der Realschule Obrigheim an die DHBW Mosbach gekommen. Die Technikfreaks wollen im CAD-Labor einen Stiftehalter entwickeln: Fast drei Stunden sind alle höchst aufmerksam bei der Sache. Die Programmierung und 3-D- Konstruktion im CAD-Labor können sie selbst ausprobieren, bevor dann der Druck des Stiftehalters aus Kunststoff folgt. Die Laboringenieure Achim Hantschel, Wolfgang Knapp und Mekonnen Tesfay begleiten die Schülerinnen und Schüler, leiten sie an und helfen bei Schwierigkeiten und Fragen. Sie freuen sich über die Möglichkeit, junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern, die Arbeitsweise eines Ingenieurs erfahrbar zu machen und so vielleicht schon einen Anreiz für die spätere Berufswahl zu schaffen. Auch Joachim Pfisterer, Sport- und Techniklehrer, ist überzeugt von der Initiative. Er engagiert sich in der informationstechnischen Grundbildung seiner Schüler und war mit ihnen bereits in einem Schreinereibetrieb, bei dem DHBW-Partnerunternehmen und Systemhaus MPDV,und kommt nun zum zweiten Mal an die DHBW Mosbach. Die Achtklässler haben noch ein bisschen Zeit, sich für einen Studien- oder Ausbildungsweg zu entscheiden. Wer sich aber schon jetzt informieren und orientieren möchte, ist herzlich eingeladen, am Samstag, 13. Juli ab 10 Uhr zum Tag der offenen Tür an den Campus der DHBW Mosbach in den Lohrtalweg 10 zu kommen. Die DHBW Mosbach und mehr als 120 Duale Partner informieren über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten im Rahmen dualer Bachelor-Studiengänge und über Weiterbildungsangebote zum akademischen Masterabschluss.
- Schwarmverhalten von Individuen ist ein Phänomen, mit dem sich künftig die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Informationstechnik der CBS Koblenz beschäftigen werden. Im Rahmen der neuen Kooperation erhalten die eigenentwickelten Schwarmroboter der DHBW Mosbach Einzug in deren Informatiklabor. Im Laufe der Zusammenarbeit werden Schüler mit Hilfe der leistungsfähigen Kilobots Schwarmintelligenz näher untersuchen. Hierzu stellt die DHBW Mosbach nicht nur ihr Wissen, sondern auch zehn MOSBots als Leihgabe zur Verfügung. Die Algorithmen der kleinen Roboter sind Verhaltensweisen aus der Natur wie bei Vögeln, Ameisen oder Schafherden nachempfunden. Ameisenkolonien beispielsweise suchen in Schwärmen große Bereiche nach Nahrung ab, schließen sich zu Brücken zusammen, um Hindernisse zu überwinden und finden den kürzesten Weg zu einer Futterquelle. Mit Hilfe der MOSBots können die Schüler Schwarmintelligenz nicht nur verstehen, sondern auch mit geeigneten Algorithmen eigene Muster realisieren. In Zukunft sollen die Roboter wie Schwärme interagieren, um die in Zeiten der Industrie 4.0 geforderten Aufgaben zu bewältigen. Vor allem für die Intralogistik, den Waren- und Materialfluss zwischen Fertigungshalle und Lager, ist der Einsatz von Roboterschwärmen von großer Bedeutung. Wegen den steigenden Transportbewegungen, die zusätzlich immer flexibler sein müssen, stoßen zentrale Steuerungen an ihre Grenzen. Ein autarker Roboter übernimmt den Materialtransport und achtet darauf, dass er mit keinen Hindernissen kollidiert. Ist ein Werkstück zu groß, so sammeln sich mehrere Roboter und führen den Transportauftrag gemeinsam aus und das selbständig ohne zentrale Steuerung. Als Einstieg in die Zusammenarbeit hielt Dr. Carsten Müller, Lehrbeauftragter und ab diesem Studienjahr Informatik-Professor der DHBW Mosbach, einen Vortrag über das Swarm Lab und das im Aufbau befindliche Kompetenzzentrum für „Schwarmbasierte Logistik“.
- Abi-Berater trafen sich an DHBW Mosbach Der Berufseinstieg ist verwirrend: Nach dem Schulabschluss muss man den passenden Weg für sich zwischen 18.000 Bachelor- und Masterstudiengängen in 430 Hochschulen finden. Um die jungen Leute bei ihrer Entscheidung bestmöglich zu unterstützen und zu beraten, kooperieren in Franken und Nord-Baden-Württemberg Abi-Beraterinnen und -Berater mit den Hochschulen. Ziel ist ein Austausch über Neuigkeiten an den drei Hochschulen Universität Würzburg, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Dafür treffen sich Vertreter der Hochschulen und die Berater ein- bis zweimal im Jahr, im Juli 2018 am DHBW-Campus Mosbach. Dort standen für die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den regionalen Agenturen für Arbeit und der Schulberatung Unterfranken unter anderem die Themen Technik und Digitalisierung am Beispiel der Bankbranche auf dem Programm. Abgerundet wurde die Diskussionsrunde mit einem Rundgang durch die ‚Digitale Fabrik‘ der DHBW Mosbach.
- Kooperationsvertrag im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0 unterzeichnet Im Oktober unterzeichneten die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach mit dem Campus Bad Mergentheim und die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim (GSMGH) einen Kooperationsvertrag. Ziel ist die Zusammenarbeit beim Aufbau einer Lernfabrik zum Thema Industrie 4.0 an der GSMGH. Einzelne Module der Lernfabrik sollen dabei im Rahmen von Studien- oder Abschlussarbeiten, in Vorlesungen oder Forschungsprojekten an der DHBW entwickelt und realisiert werden. Auch nach dem erfolgreichen Aufbau ist eine Nutzung der Lernfabrik durch die DHBW in Vorlesungen oder für studentische Projekte möglich und erwünscht. Gleichzeitig sollen auch Schülerinnen und Schüler der GSMGH in gemeinsame Projekte an der DHBW eingebunden werden. Dabei wird die Hochschule für den theoretisch-wissenschaftlichen Bereich, die Schule für die gewerbliche-technische Umsetzung verantwortlich zeichnen. Insbesondere soll auch die Kooperation mit den Unternehmen gefördert werden, die Ausbildungsbetriebe der GSMGH wie auch Duale Partner der DHBW sind.
- DHBW Mosbach wird Partner im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen Die DHBW Mosbach arbeitet jetzt im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT". Dieses bündelt über 200 Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnern und Medien. Auf Initiative der Bundesministerin für Bildung und Forschung wurde im Jahr 2008 der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen geschlossen. Unter dem Motto „Komm, mach MINT“ arbeiten unterschiedliche Paktpartner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Medien und Politik zusammen, um attraktive, zukunftsträchtige Berufsfelder aus Naturwissenschaft und Technik für Mädchen und Frauen zu erschließen. Der Pakt ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung „Aufstieg durch Bildung“. Das Ziel des Paktes ist es, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Berufskarrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. Die Ziele sind dabei in einem Memorandum festgehalten, das von den Pakt-Partnern unterzeichnet wird. Um diese Ziele zu erreichen, bietet das Bündnis den Partnern die Möglichkeit, bestehende Initiativen und Projekte zu bündeln und durch gemeinsame Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit diese bundesweit sichtbar zu machen. Zudem können erfolgreiche Maßnahmen in andere Regionen und Institutionen transferiert werden. Die DHBW Mosbach will als neuer Pakt-Partner künftig mitwirken, die MINT-Studienfächer für junge Frauen stärker zu bewerben und durch zielgerichtete Angebote den Frauenanteil in den technischen Studiengängen zu erhöhen. Die DHBW Mosbach bietet folgende MINT-Studiengänge an: Bauwesen, Elektrotechnik, Holztechnik, Angewandte Informatik, Maschinenbau, Mechatronik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen.
- Projekt mit DHBW-Beteiligung überzeugt Stiftungs-Jury Das Projekt „MINT hoch4“ im südlichen Taubertal gehört zu den sieben Gewinnern des „Förderwettbewerbs MINT-Regionen“ von Stifterverband und Körber-Stiftung. Das Netzwerk erhält 30.000 Euro für den Ausbau der MINT-Aktivitäten vor Ort – und die Freude bei allen Beteiligten ist groß. MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. Ihr Ziel ist es, lokal passende, zentral koordinierte und nachhaltig wirksame Angebote entlang der Bildungskette in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu schaffen. Die 2016 gegründete MINT-Region Südliches Taubertal ist eine unabhängige, außerschulische Bildungsinitiative zur Förderung des Nachwuchses in allen vier Bildungsphasen (Kindergarten, Grundschule, Schule und Studium) – deshalb auch „MINT hoch4“. Ziel ist es, die Vernetzung der beteiligten Projektpartner nachhaltig sicherzustellen und neue Bildungsprogramme zu entwickeln. Federführender Träger ist die Jugendtechnikschule Taubertal, Projektpartner sind neben den Kommunen Bad Mergentheim, Weikersheim, Assamstadt und Igersheim auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg am Campus Bad Mergentheim sowie regionale Schulen, Unternehmen und Verbände. Mehr als 40 Regionen haben sich für den Förderwettbewerb MINT-Regionen beworben, den die Körber-Stiftung und der Stiftverband im vergangenen Jahr ausgeschrieben haben. Eine Jury von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verbänden und Stiftungen hat jetzt die sieben Gewinner prämiert. Die Region Südliches Taubertal war dabei die einzige aus dem ländlichen Raum, die sich durchgesetzt hat. Darauf verwies bei einer kleinen Feierstunde im Bad Mergentheimer Rathaus der Initiator der Jugendtechnikschule, Dr. Manfred Wittenstein: „Damit machen wir deutlich, dass wir für die Zukunft der Region etwas tun und auf unser besonderes Projekt, das wir geschaffen haben, stolz sein können.“ Bad Mergentheims Oberbürgermeister Udo Glatthaar sieht in dem „tollen Netzwerk“ auch einen großen Schatz der Vielfalt, der diese Region ausmache. Alle Projektpartner seien mit Herzblut dabei – und gerade dieses starke Rückgrat hebe das MINT-Projekt vor Ort von Initiativen andernorts ab, bei denen oft nur eine Institution oder eine Stiftung dahinter stehe. „Jetzt gilt es, dieses Netzwerk weiter mit Leben zu füllen“, so Glatthaar mit Blick in die Zukunft. Wie die nächsten Schritte aussehen sollen, zeigten Iris Lange-Schmalz (Leiterin der Jugendtechnikschule) und Marcel Stephan (Wirtschaftsförderer der Stadt Bad Mergentheim) auf. Die beiden hatten das Netzwerk als Projektverantwortliche vertreten und in Berlin vor der Auswahl-Jury präsentiert. Nun skizzierten sie Ideen wie ein „Technik Sommer-Camp“ oder Events wie eine „Erlebnismeile der Technik“. Insgesamt soll ein umfangreiches Veranstaltungsangebot auf die Beine gestellt und gemeinsam mit allen Partnern beworben und umgesetzt werden. Über 25 Partner hat das Netzwerk schon jetzt. „Wir unterstützen die Initiative sehr gerne, weil sie einen wertvollen Beitrag für die Region und ihre Unternehmen leistet – das ist auch unser Auftrag“, erklärt beispielsweise Professor Seon-Su Kim, Leiter des Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach. Mit den neuen Projekten der MINT-Initiative vor Ort sollen unter anderem diese Handlungsfelder abgedeckt werden: Breiten- und Spitzenförderung, engere Verzahnung von schulischen und außerschulischen MINT-Aktivitäten, Berufs- und Studienorientierung sowie eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. stv