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News:
Hut auf: Dank Frauenquote in Führungspositionen?

- „Frauenquote – Überflüssiger Zwang oder einzige Chance?“ ist das aktuelle Thema der Podiumsdiskussion, zu der die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am Lohrtalweg 10, Großer Hörsaal, einlädt. Am 12.12. 2012 um 17.30 Uhr werden im Rahmen der Frauenwirtschaftstage Prof. Gudrun Reichert, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Tatjana Linke, Geschäftsführerin der Akademie für Innovation Bildung und Management Heilbronn-Franken gGmbH, Dr. Achim Brötel, Landrat des Neckar-Odenwald Kreises und Studierende mit dem Publikum diskutieren, ob „wir“ die Frauenquote brauchen. Unbestritten ist: Frauen sind spitze. Viele Professoren an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach bestätigen die Erfahrung, dass Frauen im Studium oft bessere Leistungen zeigen als Männer, dies auch in technischen Studiengängen. Männer allerdings, so ist zu hören, treten wesentlich selbstbewusster auf und stehen zu dem, was sie gelernt und erarbeitet haben. Frauen hingegen möchten immer „noch perfekter“ sein. Ist das der „kleine Unterschied“, der Männer öfter in Führungspositionen bringt als Frauen? Ist es überhaupt die Leistung, die zählt? Oder haben Männer die besseren Netzwerke, in denen „Klappern“ zum Erfolg führt? Haben Frauen, die genauso gut ausgebildet sind wie Männer, dieselben Karrierechancen? Oder muss man die Unternehmen zwingen, kompetenten Frauen genau diese Chance zum Aufstieg zu geben? Viele Fragen, auf die derzeit auch die Politiker aller Parteien Antworten suchen. Zur besseren Vorbereitung des Get Togethers wird eine Anmeldung erbeten, per Mail an heidecke@dhbw-mosbach.de oder telefonisch unter der Nummer 06261/939 446.

News:
Zwischen IT-Abteilung und Chefetage

- Neuer Dualer Master Wirtschaftsinformatik Wer heute IT-Systeme konzipiert und dann im Unternehmen auch implementiert, ist stetig steigenden Ansprüchen ausgesetzt. Der neue Duale Master Wirtschaftsinformatik richtet sich daher an Fach- und Führungskräfte an den Schnittstellen zur betrieblichen Informationstechnologie. Das Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS) bietet den Studiengang ab Oktober an. Unternehmen sowie Organisationen suchen händeringend Informatikerinnen und Informatiker. Ihr technisches Fachwissen ist heute unabdingbar. Was jedoch, wenn diese Fachleute außerdem starke betriebswirtschaftliche Kompetenzen mitbringen sollen? „Dann ist die akademische Weiterbildung zum Master Wirtschaftsinformatik genau das Richtige“, sagt Prof. Dr.-Ing. Clemens Martin, Wissenschaftlicher Leiter des neuen Studienangebots am DHBW CAS. Gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Thomas Kessel betreut er den Master Wirtschaftsinformatik. Der Studiengang richtet sich neben Wirtschaftsinformatikern/-innen auch an Absolventen/-innen der Informatik und der Betriebswirtschaftslehre sowie verwandter Fachrichtungen, die sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen müssen und möchten. Eine Bewerbung für den erstmaligen Studienstart in diesem Oktober ist ab sofort möglich. Immer komplexer und diverser werden die Sachverhalte, die Wirtschaftsinformatikerinnen und -informatiker abbilden und durch IT-Systeme unterstützen sollen. Sie müssen den Überblick über die Ziele insgesamt bewahren, die informationstechnologischen Möglichkeiten abschätzen können und gleichzeitig die Sprache jeder beteiligten Abteilung sprechen, um gemeinsam getragene Ergebnisse zu erzielen. „Spätestens wer eine Projektleitung übernimmt, ist daher auf Expertenwissen auf Master-Niveau angewiesen“, weiß Professor Kessel. Gleichzeitig ist ihm auch klar, dass diese gefragten Fachleute ihre Aufgaben nur schlecht für längere Zeit liegen lassen können. Im Dualen Master studieren sie daher an meist dreitägigen Präsenzveranstaltungen in Heilbronn oder an einem der anderen Standorte der DHBW und ergänzen die meist monatlichen Termine an der Hochschule durch Phasen des Selbststudiums. Auf diese Weise bleiben die Master-Studierenden ihrem Arbeitgeber durchgängig erhalten – und können selbst weiterhin Karriereschritte wahrnehmen. Das Angebot des Master Wirtschaftsinformatik ist so flexibel aufgebaut, dass es sich nicht nur zeitlich an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt, sondern auch inhaltlich individuelle Schwerpunkte erlaubt. Aus den jeweils zwei Modulen der Wirtschaftsinformatik, der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften lassen sich – bei Bedarf – verschiedene Profile herausbilden: Das der Enterprise Software Systems, des Business Process Management, des IT-Consulting, des IT-Servicemanagement, der Information Security oder der Data Science. Wer nach dem Bachelor-Abschluss mit mindestens einjähriger Berufserfahrung beginnt, kann nach der Regelstudienzeit von zwei Jahren den Master of Science in der Hand halten. Details zum neuen Dualen Master Wirtschaftsinformatik unter www.cas.dhbw.de/wirtschaftsinformatik . Details zur Bewerbung auf den Dualen Master unter www.cas.dhbw.de/bewerbung .

News:
Austausch über die industrielle Zukunft

- Chinesische Delegation informierte sich über Industrie 4.0 Eine Delegation des Chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) besuchte am 16. Juli die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Die Mitglieder der Delegation waren Führungskräfte der chinesischen Anlagenindustrie, die sich über Industrie 4.0 sowie Smart Factory in Deutschland informierten und die Möglichkeiten, welche die DHBW Mosbach in diesem Bereich bietet. Mit ihrem interdisziplinären Kompetenzzentrum „Fertigungs- und Informationsmanagement“ mit Modellfabrik (Living Lab) bietet die DHBW Mosbach ein Vorzeigeprojekt zum Thema Industrie 4.0. Da das MITT in Zukunft intensiv mit deutschen Institutionen zusammenarbeiten möchte, insbesondere im Bereich Aus-und Weiterbildung, bot sich diese passende Gelegenheit an, um sich über das Thema auszutauschen. Prof. Dr. Christian Kuhn, Studiengangsleiter Elektrotechnik, referierte über zukünftige und derzeitige Möglichkeiten am Campus der DHBW Mosbach, anschließend folgte mit Prof. Dr. Kuhn und Prof. Dr. Bernd Bachert, Studiengangsleiter Maschinenbau, eine Führung durch das Labor Industrie 4.0 und weitere Labore der Hochschule.

News:
Kunstausstellung an der DHBW Mosbach

- Kunst besteht nicht nur aus Aquarellen, Fotografien und Skulpturen. An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kunst und Handwerk aus: Neben den gerahmten Werken sind auch Legoschiffe und Taschen Teil der neuen Ausstellung. Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann lädt alle Kunstliebhaber ein, die Werke bei Eröffnung am Dienstag, den 23. Mai, ab 18 Uhr zu sehen und zu erleben. Um Anmeldung auf www.mosbach.dhbw.de/kunstausstellung wird gebeten. Noch bis 7. Juli ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der DHBW Mosbach im Lohrtalweg 10 zu besichtigen.

News:
Ehrendoktorwürden für DHBW Präsident Prof. Reinhold R. Geilsdörfer

- Dem Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, wurde in der vergangenen Woche in Lateinamerika eine zweifache Ehrung zuteil. Schon als Rektor der DHBW Mosbach hatte er maßgeblich am Aufbau der DHLA (Duale Hochschule Lateinamerika) mitgewirkt. Zusätzlich setzte er sich für den Double Degree mit der Universität in Bucaramanga ein. Am 1. Juli 2015 verlieh ihm die Universidad Autónoma de Bucaramanga den Titel eines Ehrendoktors. Am 3. Juli 2015 erhielt er die gleiche Würdigung von der renommierten Universidad de San Martín de Porres in Lima im Rahmen einer feierlichen Zeremonie. Damit ehren diese beiden Universitäten das langjährige Engagement von Prof. Geilsdörfer für den Aufbau des dualen Studiums in Südamerika. Prof. Geilsdörfer war entscheidend am Aufbau der DHLA (Duale Hochschule Lateinamerika) beteiligt, die 2002 mit den ersten Programmen startete. Inzwischen besteht dieses Netzwerk aus neun Hochschulen mit 20 Campus in Mexiko, Kolumbien, Peru und Equador. Bereits als Direktor der Berufsakademie Mosbach (später als Rektor der DHBW Mosbach) förderte er die DHLA auf vielfältige Weise und nahm auch an den jährlichen Konferenzen teil. So referierte er auch auf der diesjährigen Konferenz in Lima und sprach dort über aktuelle Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft und die damit verbundenen Herausforderungen für das duale Studium bzw. dessen Weiterentwicklung. Wesentlich seinem Engagement ist auch das im Oktober diesen Jahres startende Double Degree-Programm mit der Universität in Bucaramanga zu verdanken, das sicher sehr zur Attraktivität dieses Studienangebots beitragen wird. Prof. Geilsdörfer besuchte vor Ort auch Duale Partner und sprach mit Studierenden bzw. Absolventen dualer Studienangebote. Mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde brachten diese beiden Universitäten nun ihre große Wertschätzung für das langjährige Engagement von Prof. Geilsdörfer für den Aufbau und die Weiterentwicklung dualer Studienangebote in Lateinamerika und insbesondere seine Unterstützung der DHLA zum Ausdruck.

News:
710 Absolventen verabschiedet - Erstmals DHBW Mosbach Hochschulpreis verliehen

- „Sie haben Ihr ‚akademisches Curriculum‘ in sehr kurzer Zeit realisiert und verlassen nun mit einem hoch anerkannten Bachelor-Abschluss die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach.“ Mit diesen Worten verabschiedete Rektor Prof. Dr. Dirk Saller am vergangenen Freitag 710 Absolventen der Fakultäten Wirtschaft und Technik. Spitzenreiter sind die Studiengänge Maschinenbau mit 127 und Betriebswirtschaftslehre – Handel mit 132 Studienabsolventen. Zum ersten Mal wurde während der Graduierungsfeier auch der DHBW Mosbach Hochschulpreis verliehen. Durch das praxisintegrierende Studium sind die Studierenden sowohl in der Theorie als auch in der Praxis ihres Fachgebiets fit für den Beruf. Weil „wir nicht nur eine lehrende, sondern auch eine lernende Organisation sind“, so Saller, passe die DHBW Mosbach ihre Studienangebote ständig dem Bedarf der Wirtschaft an. Wer an der DHBW Mosbach studiert habe, könne „sicher sein, dass er zu den Besten gehört“, sagte er und betonte, dass hier auch schon so mancher Chef der jetzigen Absolventen ausgebildet worden sei. „Der DHBW-Bachelor“ reiche also vollkommen für die berufliche Karriereplanung aus. Wegen der Nachfrage jedoch habe die DHBW ein „kleines, aber feines Angebot an berufsbegleitenden, praxisintegrierenden Masterstudiengängen“ aufgebaut, geeignet für diejenigen, die ihre theoretischen Kenntnisse noch weiter wissenschaftlich vertiefen möchten. Seiner Bitte, der DHBW Mosbach als Alumna oder Alumnus oder vielleicht später einmal auch als (nebenberuflicher) Dozent verbunden zu bleiben, schloss sich Bürgermeister Michael Keilbach an: „Sie dürfen auch gerne in Mosbach bleiben“, sagte er, denn schließlich sei die große Kreisstadt in den vergangenen drei Jahren auch „ein bisschen zur Heimat“ geworden. Während die Prorektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Dekanin der Fakultät Wirtschaft, und Prorektor Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Dekan der Fakultät Technik, die hohe Qualität in der Lehre und beste Karrierechancen in der Wirtschaft noch einmal betonten, sahen die Studierendenvertreter Tanja Schartow und Christian Straub auf das Studentenleben zurück. „Was haben wir gelernt?“, fragte Tanja Schartow, Absolventin des Studiengangs BWL-Industrie, und antwortete: „Manches in der Vorlesung, vieles auch außerhalb.“ Mit vielen hochschulpolitischen Themen habe sich die Studierendenvertretung (StuV) in den vergangenen drei Jahren beschäftigt, darunter die Studiengebühren, Sozialversicherungspflicht und die verfasste Studierendenschaft. Das Studium sei schon hart gewesen, mit manchmal „zehn Klausuren an zehn Tagen“. Umso mehr staune sie heute darüber, wie die Studierenden überhaupt noch feiern konnten. Das sei keinesfalls zu kurz gekommen, auch wenn „die Stadt Mosbach freizeittechnisch noch einige Perspektiven aufzeigen muss“. Christian Straub, Absolvent des Studiengangs Maschinenbau, nannte in seiner pointierten Rede das Zauberwort für mehr Zeit zum Feiern und „zur Parkplatzsuche“: „Teamwork!“ So wurden Mitschriften kopiert, Recherchen aufgeteilt und gegenseitig unterstützt. Nur dank der guten Rahmenbedingungen an dieser „Hochschule zum Wohlfühlen“ mit ihren kleinen Kursen, persönlich bekannten und fördernden Professoren und der Praxisnähe, dank der Unterstützung der Eltern und des insgesamt unkomplizierten Umgangs miteinander auf allen Ebenen sei dieses Studium möglich gewesen. Landrat Dr. Achim Brötel lobte in seiner Ansprache den „Mehrwert durch das Duale Studium“ und hob nicht nur die guten Karriere-Chancen mit dem Hinweis hervor, dass es „nicht nur einen Fachkräfte-, sondern auch einen Führungskräftemangel“ gebe, sondern er machte den Absolventen auch Mut, nicht unbedingt mit dem Strom zu schwimmen und ihre „eigene Handschrift zu entwickeln“. Die Bilder vom Fotostudio Kapferer finden Sie im Ordner online-Fotoalben. Das Passwort lautet DHBW2012 René Galuba mit DHBW Mosbach Hochschulpreis ausgezeichnet Erstmals hat die DHBW Mosbach einen Hochschulpreis für eine herausragende Bachelorarbeit ausgeschrieben. Der Schwerpunkt, in diesem Jahr „Marketing und Vertrieb“, soll jährlich wechseln. Während der Graduierungsfeier wurde René Galuba vom Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen – Internationales Technisches Vertriebsmanagement für seine Bachelorarbeit mit dem Thema „Optimierung des Beanstandungs- und Reklamationsmangements in der Investitionsgüterindustrie“ ausgezeichnet. „Insgesamt stellt die Bachelorarbeit von Herrn René Galuba eine herausragende Leistung dar, die in besonderer Weise die Werte der Dualen Hochschule durch wissenschaftlich anspruchsvolle Vorgehensweise und Systematik, eine sehr fundierte, aktuelle und gut strukturierte Aufarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen zum Beschwerdemanagement, die konsequente und kritische Durchführung einer Ist-Analyse und die plausible Ableitung konkreter Handlungs- und Optimierungsoptionen für das Unternehmen umsetzt“, heißt es in der Begründung der Jury. Diese setzt sich aus den drei Professoren an der DHBW Mosbach Dr. Seon-Su Kim, Dr. Günter Käßer-Pawelka und Dr. Jörn Redler zusammen. Durch die Umsetzung der Erkenntnisse des Bachelorprojekts im Unternehmen sei ein erheblicher Nutzen für den Dualen Partner, die Robert Bosch GmbH in Crailsheim, zu erwarten. Der Preis ist auf 1500 Euro dotiert und wird von der Stiftung „Pro DHBW Mosbach“ gesponsert.

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Prof. Dr. Dirk Saller wird neuer Rektor der DHBW Mosbach

- Am Montag, den 13.12.2010, hat der Hochschulrat Prof. Dr. Dirk Saller zum neuen Rektor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach gewählt. Er wird sein Amt am 1. März 2011 als Nachfolger von Prof. Reinhold Geilsdörfer antreten. Prof. Reinhold Geilsdörfer wurde im September 2010 zum neuen Präsidenten der DHBW gewählt. Die Stelle des Rektors an der DHBW Mosbach wurde daraufhin neu ausgeschrieben. Prof. Dr. Saller hat sich in einem starken Bewerberfeld durchgesetzt. Nach Aussage des Vorsitzenden des Hochschulrates Prof. Dr. Jürgen Kletti verfügt Prof. Dr. Saller durch seine Industrieerfahrung und durch seine jahrelange Tätigkeit in Führungspositionen an der DHBW Mannheim über die erforderlichen fachlichen und persönlichen Kompetenzen. Er konnte sowohl im Auswahlausschuss als auch im Hochschulrat überzeugen. Prof. Dr. Hans Wolff, Gründungspräsident der DHBW, und der amtierende Rektor der DHBW Mosbach Prof. Reinhold Geilsdörfer freuen sich sehr, dass mit Prof. Dr. Saller eine hochkarätige Persönlichkeit für die Leitung der DHBW Mosbach gewonnen werden konnte. Beide sind sich sicher, dass Prof. Dr. Saller die Mosbacher Erfolgsgeschichte fortschreiben wird. Seit 2006 ist Prof. Dr. Dirk Saller Prorektor und Dekan an der DHBW Mannheim. Durch sein umfangreiches, standortübergreifendes Engagement in verschiedenen Arbeitsgruppen ist er ein ausgewiesener Kenner der Hochschule und genießt standortübergreifend ein hohes Ansehen innerhalb der DHBW. Erst kürzlich wurde Prof. Dr. Saller zum Vorsitzenden der Fachkommission Technik gewählt. Der Vater von drei Kindern ist bereits seit 1998 an der heutigen DHBW Mannheim tätig, damals zunächst als Dozent im Nebenberuf und als Professor auf Zeit, dann als Studiengangsleiter im Studiengang Informationstechnik. Sein Studium der Physik an der Universität Heidelberg schloss er nach einjährigem Auslandsaufenthalt in Pisa mit damals 23 Jahren Mitte der 90er-Jahre erfolgreich ab. Im Anschluss realisierte er als Stipendiat der Landesgraduiertenförderung und des DAAD ein Promotionsvorhaben in Angewandter Mathematik an den Universitäten Mannheim und Florenz und war als Mitglied der Forschungsgruppe „Covariant Quantum Mechanics“ auch nach erfolgreicher Dissertation noch einige Jahre forschend aktiv. Bereits während seines Studiums beschäftigte er sich freiberuflich mit IT-Konzepten und Systemanalysen in den Bereichen Lebensmittelindustrie und Telekommunikation, wo er technische Systeme auf Schwachstellen und Automatisierungspotenziale untersuchte. Darauf aufbauend spezialisierte er sich als Berater auf die Optimierung von Geschäftsprozessen durch Einführung von IT-Lösungen und auf die Erstellung von Schulungskonzepten. Dies mündete 2002 in der Gründung eines Beratungsunternehmens, wo er bis 2005 als geschäftsführender Gesellschafter auch operativ tätig war. „Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist mir ein wichtiges Anliegen. Als neuer Rektor der DHBW Mosbach freue ich mich darauf, die ständige Qualitätsverbesserung des Dualen Systems und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Studienangebot und Hochschulorganisation weiter voranzutreiben. Die besondere Struktur der DHBW Mosbach mit ihren beiden Außenstellen in Bad Mergentheim und Heilbronn sehe ich als spannende Herausforderung mit ausgezeichneten Perspektiven, um zusammen mit den Partnerunternehmen im zunehmenden Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte ein flexibles Studienangebot mit exzellenten Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten vorweisen zu können“, so Prof. Dr. Saller.

News:
Der Beginn einer gemeinsamen Zukunft

- Tag der offenen Tür an der DHBW Mosbach Der Tag der offenen Tür der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am 11. Juli – ein Tag des gegenseitigen Kennenlernens: Schüler und ihre Eltern besuchten die dualen Partnerunternehmen oder konnten beim Speeddating erste zarte Kontakte knüpfen. Im Mittelpunkt des Interesses der Studieninteressierten standen die Dualen Partner, bei denen die Praxisphasen neben dem Theoriestudium stattfinden. Mit der Bewerbung wählen die Schüler nämlich tatsächlich eine Art Lebenspartner für drei Studienjahre, bei dem sie die Hälfte ihrer Studienzeit verbringen. Die DHBW Mosbach bot darum mit dem Speeddating ein neues Format des Kennenlernens zwischen Vertretern von Partnerunternehmen und Studienplatzbewerbern: Innerhalb von acht Minuten konnten die Teilnehmer herausfinden, ob mit dem jeweiligen Gegenüber eine gemeinsame berufliche Zukunft möglich ist. Alexander Graf, Projekt Manager beim mittelständischen Kosmetikhersteller Mann & Schröder aus Siegelsbach, fand das neue Format sehr spannend. „Wir haben das noch nie versucht“, bekannte er vor dem ersten Treffen – um nach zehn potentiellen Kandidaten für einen Studienpatz 2015 eine erste Bilanz zu ziehen: „Ich bin erfreut, wie gut man einen Bewerber in dieser kurzen Zeit kennenlernen kann.“ Er schätzt das Speeddating, weil er damit eine Eigenschaft der Kandidaten beurteilen kann, die ihm viel mehr über die Eignung verrät als Zeugnisnoten: „Die Schüler finden sich hier in einer ungewohnten Situation. Es zeigt viel von der Persönlichkeit und Reife, wie offen und souverän sie sich hier auf die Personaler einstellen.“ Graf hat seinen Wunschkandidaten für einen der zwei freien Studienplätze 2015 gefunden und ist zuversichtlich, dass sie nach weiteren, vertiefenden Gesprächen einen Vertrag unterschreiben werden. Melissa Söhnel, 11. Jahrgangsstufe des Balthasar-Neumann-Gymnasiums in Marktheidenfeld, interessiert sich für einen Studienplatz in einem technischen Studiengang. Sie bestätigte die Sicht des Personalers, dass die Situation neu und aufregend war. Zuvor hatte sie noch nie ein Vorstellungsgespräch gehabt und war positiv überrascht: „Ich habe Gespräche mit acht Unternehmensvertretern geführt. Die Atmosphäre war locker und sehr angenehm. So konnte ich viel erfahren und selbst erzählen.“ Auch die Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann freute sich über den Erfolg: „Ich bin sicher, dass wir dieses Format ausdehnen werden. Nach den schriftlichen Abiturprüfungen im nächsten Frühjahr soll es für Duale Partner und Studieninteressierte die nächste Gelegenheit geben, sich an der DHBW Mosbach zu finden.“ Neben den Ständen der 120 Dualen Partner fand sich ein weiteres Rendezvous der besonderen Art: Im sogenannten „Forum“ fühlten Prof. Dr. Volkhard Wolf und Radio-Ton-Moderator Stephan Stock ihren Gesprächspartnern auf den Zahn. Für die rund 300 Zuschauer sammelten sie in Interviews mit knapp 30 Professorinnen und Professoren, Studierenden und Personalern Informationen über die technischen und wirtschaftlichen Studienmöglichkeiten, das Studium im Ausland und die Praxisphasen beim Dualen Partner. Eine Stellenbörse mit freien Studienplätzen rundete das Angebot ab. Die rund 1400 Besucher füllten das gesamte Gelände der DHBW Mosbach mit Leben: Neben schon länger existierenden Laboren konnten sie in diesem Jahr erstmals auch die Laborausstattung im Neubau besichtigen. Ein Gewinnspiel lockte die Gäste auch in die Bibliothek im Ärztehaus. Viele nutzten zudem die Möglichkeit, das schöne Wetter beim Segway-Parcour und Catering zu genießen.

News:
DHBW Mosbach stellte ihre dualen Masterprogramme auf der Mastermesse "Master and More" in Stuttgart vor

- Am Dienstag, 27. November konnten sich Studieninteressierte von 9-17 Uhr auf der Mastermesse "Master and More" in der Stuttgarter Liederhalle über die Masterprogramme der DHBW Mosbach informieren. Die DHBW Mosbach bietet Masterstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft und Technik an. Die Masterprogramme sind dual und werden berufsbegleitend und berufsintegrierend durchgeführt. Folgende duale Masterstudiengänge können an der DHBW Mosbach studiert werden: - Master of Business Management - Marketing (M.A.) - Wirschaftsingenieurwesen - Bau- und Energiemanagement (M.Sc.)

News:
Triathlet Timo Bracht zu Gast an der DHBW Mosbach

- „Bei Motivation kann man nicht tricksen“, begann Timo Bracht, einer der weltbesten Triathleten seinen Vortrag am vergangenen Donnerstag an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Bracht, der Ende November bei seinem Sieg in Arizona für 3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen gerade einmal 8 Stunden und 7 Minuten benötigte, ist für viele der zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer sicherlich der Inbegriff eines Motivationskünstlers. Dahinter verbirgt sich allerdings eine sehr zielgerichtete Methodik, die der Eberbacher anhand verschiedener Motivationsstrategien erläuterte. Schnell wurde deutlich, dass diese nicht nur im Sport von großem Nutzen sind. Mit einem filmischen Einblick in die Gedankenwelt eines Hochleistungssportlers vor und während des Ironman auf Hawaii leitete der mehrfache Europameister seinen fesselnden Vortrag ein. Die Wettkampfsituationen beim vermutlich härtesten Triathlon der Welt waren immer wieder der Referenzpunkt, um anhand von Beispielen die Herausforderungen im Rennen und in der akribischen Vorbereitung zu veranschaulichen. Für die Motivation sei es unabdingbar, sich Ziele zu setzen und ein konkretes Anforderungsprofil zu erstellen. Handelt es sich um ein zu komplexes System, dem man gegenüber steht, so gilt es, dies zu vereinfachen und besser greifbare Aspekte herauszustellen. Bracht übertrug diesen Ansatz auf die Analyse von Verbesserungspotentialen in seiner eigenen Wettkampfpraxis. Das Gros aller Läufer würde im abschließenden Marathon ab dem dreißigsten gelaufenen Kilometer deutlich schwächer. Also habe er sich antrainiert, genau ab diesem Punkt die Laufgeschwindigkeit konstant zu halten oder sogar noch zu beschleunigen. Bracht, dem der Ruf vorauseilt, sich mit Begeisterung der Detailarbeit und Tüftelei zu widmen, gewährt auch Einblicke in die technischen Optimierungen, die er vornimmt, um sein Leistungsvermögen weiter auszureizen. Dies geschieht beispielsweise durch eine verbesserte Aerodynamik beim Radfahren oder auch durch den Einsatz von Spezialsocken, die während des Wettkamps feucht gehalten werden und somit die Belastungen durch die mitunter große Hitze abzumildern. Eine gewisse Ungeduld und die Vermeidung von Routinesituationen sowie den Willen, Veränderungen herbeizuführen charakterisieren nicht nur Bracht selbst. Es sind in seinen Augen auch entscheidende Eigenschaften, die zur Leistungsmotivation dazugehören. Wichtig sei darüber hinaus, in seinem Tun die Möglichkeit zu besitzen, ein qualifiziertes Feedback einzuholen und so die eigenen Ziele kontrollieren zu können. Der sportliche Erfolg war Timo Bracht nicht in die Wiege gelegt, sondern setzte schon früh eine große Leistungsbereitschaft voraus. Als Talent in der Jugend habe er sich nicht hervortun können, sein Vater musste sich sogar vom Leichtathletiktrainer anhören, er brauche den Sohn nicht wieder mitzubringen. Über die Jahre konnte er jedoch in zunehmenden Maß Erfolge verzeichnen, zunächst noch lokaler Natur, später dann auf internationaler Ebene: „Man könnte auch sagen, vom Mosbacher Stadtlauf zum Ironman Hawaii.“ Die richtige Balance zu finden zwischen der Herausforderung der gesetzten Ziele und dem Können bzw. dem Leistungsvermögen sei daher notwendig für die individuelle Entwicklung. Daher plädierte Bracht dafür, das Augenmerk auf lebenslanges Lernen zu richten um dauerhaft neuen Anforderungen gewachsen zu sein und die Fertigkeiten stetig ausbauen zu können. Im Anschluss an den Vortrag, der durch die Unterstützung des Freundes- und Absolventenvereins DHBW friends for life ermöglicht wurde, stellte sich Bracht noch den zahlreichen Fragen des Publikums. Mit seinen Ausführungen zum Thema Doping oder auch der Frage, wie gesund die Ausübung des Leistungssports ist und was für den Athleten nach der aktiven Laufbahn folgt, konnte Timo Bracht an diesem Abend gewiss weitere Sympathien gewinnen.

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