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News:
4 Monate in Norwegen

- Hallo! Mein Name ist Julia, ich bin 25 Jahre alt und studiere an der DHBW in Mosbach Wirtschaftsingenieurwesen – international technisches Projektmanagement. Während meiner langen Praxisphase im 2 Studienjahr hatte ich die Möglichkeit 4 Monate in Norwegen, in Åsgårdstrand, zu verbringen. Meinen Erfahrungen möchte euch nun mit euch teilen: Åsgårdstrand ist ein Ort mit 3000 Einwohnern und gehört zu der Kommune Horten in Vestfold an und liegt direkt am Oslofjord. Der beliebte Badeort befindet sich ca. 10 km nördlich von der ältesten Stadt Norwegens, Tonsberg, und 100 Km südlich von Oslo. Jeden Sommer herrscht ein lebhaftes Treiben von Sportbooten jeder Kategorie auf dem Fjord und im Hafen. Wer gerne shoppen geht, ist in der Hauptstadt von Norwegen, Oslo, bestens aufgehoben. Mein typischer Tag: Während meiner Zeit in Norwegen habe ich in einer Wohnanlage mit 15 weiteren deutschen FH-Praktikanten gewohnt. Jeder von uns hatte eine kleine Hütte. Gestartet hat mein Arbeitstag immer zwischen 8 Uhr und 8:30 Uhr. Gemeinsam mit den anderen Praktikanten bin ich mit unseren Firmenwagen zur 30 min entfernten Anlage gefahren. Die Anlage, in der ich gearbeitet habe, ist ein großes Logistikzentrum, das unser Unternehmen für einen Lebensmittelgroßhändler errichtet hat. Wir hatten eine Kernarbeitszeit von 9 Uhr bis 18 Uhr. Dies lag daran, dass wir vom Projektteam zwei Schichten von unserem Kunden abgedeckt haben und sie somit bestmöglich unterstützen konnten. Meine Aufgabe auf der Anlage war es den Projektmanager zu unterstützen. Hierbei waren meine Hauptaufgaben Analysen durchzuführen, Rückschlüsse daraus zu ziehen und wenn möglich und nötig Optimierungen an unserer Anlage zu organisieren und zu überwachen. Meine Freizeit: Unter der Woche aber auch am Wochenende war viel geboten. Unsere Wohnanlage hatte ein Pool, ein Fußballplatz, ein Volleyballfeld und eine Grillstelle. Dies wurde von uns Praktikanten viel genutzt. In den 17 Wochen, die ich in Norwegen war, durfte ich viel erleben. Angefangen bei den wunderschönen Städten wie Oslo, Stavanger, Bergen, Kristiansand, Stockholm und Göteborg über viele schöne Momente an der Küste bis hin zu tollen Wanderungen wie Preikestolen, Trolltunga, Morkgonga und Flam. Besonders beeindruckend fand ich die Fjorde an der Westküste. Fazit: Zusammenfassend kann ich jedem nur empfehlen, die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes wahrzunehmen. Ich habe während meines Auslandspraktikums viele schöne Erfahrungen sammeln können und bin für die Zeit in Norwegen unfassbar dankbar.

News:
Mein Auslandssemester in Dublin

- Mein Auslandssemester in Dublin Mein Name ist Jana, ich bin 21 Jahre alt und studiere BWL Handel mit Vertiefung internationaler Handel an der DHBW Mosbach. Von Februar bis April habe ich mein 5. Praxissemester in Dublin verbracht und dort bei meinem dualen Partner gearbeitet. Da ich gerne Auslandserfahrungen mache, wollte ich diese Chance nutzen, um das Land und die Menschen besser kennenzulernen. Arbeiten in Dublin Für mich war klar, dass ich gerne in ein englischsprachiges Land reisen möchte und somit entschied ich mich für Irland. Direkt zu Beginn musste ich jedoch feststellen, dass die unterschiedlichen irischen Dialekte nicht wirklich einfach zu verstehen sind. Doch das war kein Problem, denn meine Kolleginnen und Kollegen waren alle wirklich offen und freundlich und mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und das Team hier ist wie eine große Familie. Insgesamt war das ganze Team, mit dem ich zusammenarbeitete sehr international aufgestellt, weshalb mehrere Kulturen aufeinander trafen und wir viel voneinander (kennen)lernten. Insgesamt waren wir 20 Personen im Team, von denen die Hälfte immer im Büro war und der Rest hauptsächlich von zuhause aus arbeitete. Es gibt die vier Bereiche Administration, Sales, Finance und Marketing, in denen ich jeweils für zwei Wochen mitarbeiten und eigene Aufgaben übernehmen durfte. Da ich bei meinem Unternehmen in Deutschland noch keine Erfahrungen in diesen Bereichen gemacht habe, war es für mich sehr spannend, auch einmal diese Einblicke zu bekommen. Leben in Dublin Dublin ist eine wirklich schöne Stadt zum Leben. Für eine Hauptstadt ist Dublin nicht zu groß, weshalb man vieles gut zu Fuß erreichen kann, schnell im Landesinnere ist aber auch nicht weit zum Meer fahren muss. Die Stadt ist getrennt durch den River Liffey, der die Stadt in Norden und Süden teilt. Dublin bietet eine Menge – süße Cafés, große Parks, historische Gebäude und vor allem viele irische Pubs. Die Pub-Kultur mit guter Live Musik, irischem Stepptanz und Guinness Bier mag ich besonders gerne. Die Menschen hier sind super offen, weshalb man in den Pubs immer schnell mit neuen Leuten ins Gespräch kommt und dadurch nochmal mehr über das Land und die Kultur kennenlernt. Die Wochenenden habe ich dazu genutzt, Dublin selbst aber auch das Land drum herum zu sehen. Die historischen Hauptstadt hat wirklich viel zu erzählen aber auch die Natur außerhalb der Stadt ist atemberaubend schön. Ich habe einen Ausflug in die Wicklow Mountains südlich von Dublin gemacht und die mittelalterliche Stadt Kilkenny angeschaut. Die Halbinsel Howth im Osten Dublins bietet eine wunderschöne Sicht auf das Meer und über die Stadt. Belfast, die Hauptstadt Nordirlands, ist mit ihrem britischen Touch auch sehr sehenswert und nur 2 Stunden von Dublin entfernt. Von dort aus haben wir einen Trip zu den Giants Causeway, gehört zu dem UNESCO-Weltkulturerbe, an die Nordküste der irischen Insel gemacht haben. Da die Lebenshaltungskosten in Irland höher sind als in Deutschland, bin ich sehr froh über die finanzielle Unterstützung durch das Erasmus+ Stipendium.Irland war definitiv die richtige Entscheidung für mein Auslandssemester. Ich kann jedem empfehlen in dieses Land zu reisen mit ein bisschen Mut und Offenheit einzigartige Erlebnisse neue internationale Erfahrungen zu machen. "In Dublin you are able to celebrate life, happiness, and history. The culture is focused on being alive, yet aware of the past. All people are welcome."

News:
Geschichten, die im Gedächtnis bleiben

- Alle acht Filme der neuen Staffel wurden im Audimax erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. „Premiere, die elfte“ und „Film ab“ hieß es für die Studierenden, die Protagonisten ihrer Filme und Interessierte aus den Reihen der DHBW sowie der Öffentlichkeit. Unter ihnen DHBW-Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann und Mosbachs Oberbürgermeister Julian Stipp. „Ist das wirklich schon die elfte Staffel“, fragte Gabi Jeck-Schlottmann fast ungläubig und bekundete gleich darauf „ihren Stolz“ auf das Projekt, das im Rahmen des Dokumentarfilmseminars jeweils im dritten Semester von den Studierenden unter der Anleitung der Filmemacher Daniela Michel und Alexander Kleider filmische Portraits von Menschen aus der Region erstellt. „Das ist schon toll, was die im dritten Semester machen“, fasste Prof. Dr. Thomas Wirth seine Anerkennung in Worte. Er ist der Leiter des Projekts von Anfang an und sagte nach der Vorstellung der acht Filme, dass er beeindruckt sei – „wie immer!“ Beeindruckt waren aber auch die Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller, die ihr Portrait an diesem Abend zum ersten Mal zu sehen bekamen. Thomas Heuberg, den das Filmteam anhand seiner Markierung auf Google maps als Kandidaten aufgestöbert hatte, äußerte sich jedoch schon vor der Premiere lobend über die Zusammenarbeit: „Das hat richtig Spaß gemacht!“ Dem Portrait des Büchsenmachers, das unter dem Titel „Jedes einzelne Teilchen“ läuft, ist das ebenso anzusehen wie den anderen sieben Dokumentarfilmen von fünf bis acht Minuten Länge. Ob Tanzlehrerin, Zauberkünstler, Kunstliebhaber, Jugendreferent, Rapper, Schreiner oder Tierschützerin – die StadtLandFluss-Geschichten zeigen Menschen mit einer besonderen Leidenschaft, sei es die Musik, die Zauberei oder der Erhalt alter Odenwälder Fachwerkhäuser. Das Besondere an den Filmportraits aber ist, dass die Studierenden ihre jeweiligen Protagonisten auch über das hinaus darstellen, wofür sie sie ausgewählt haben. Die jungen Filmemacherinnen und -macher kommen ihren „Darstellern“ buchstäblich nahe. Turniertänzerin Rose-Maria Bender erzählt im Film nicht nur von ihrer Begeisterung fürs Tanzen, sondern ebenso von ihrer Krebserkrankung und wie ihr das Tanzen neuen Lebensmut gegeben hat. Das ist bewegend. Das Filmteam habe es ihr leicht gemacht, bekannte die Trainerin des Tanzsportzentrums Mosbach im Audimax. Nachdem der erste Film des Abends vorüber war, wurden sie und das vierköpfige Filmteam (wie alle folgenden auch) von Moderator Dr. Alexander Dambach zum Interview vor die beiden großen Leinwände gebeten. Die Filmemache­rinnen berichteten ihrerseits von der Entstehung ihrer StadtLandFluss-Geschichte. Denn das gehört zur Projekt arbeit zwingend dazu: Recherche, Konzeption, Vorgespräche, Drehbuch, Locations, Regie, das Filmen selbst (oft kommen viele Stunden Material zusammen für wenige Minuten Film), Ton, Schnitt, Einstellungen, Beschriftung, Plakat. „Eine Herausforderung“, fand eine der Online-Medien-Studentinnen, eine „Riesengruppenleistung“ urteilte ein Kommilitone, ein „multidisziplinäres Experiment“, findet Prof. Wirth. Die von Wirth avisierte Außenwirkung der Dokumentarfilmreihe wächst mit jeder Staffel. Mit dieser elften ist das StadtLandFluss-Geschichtenbuch auf 88 Dokumentarfilme angewachsen. Rund eine Million Klicks haben die bisherigen Folgen auf dem Youtube-Portal bisher erreicht. In den Augen von Rektorin Jeck-Schlottmann macht das Online-Projekt auch sichtbar, was für die DHBW insgesamt gilt: die gelungene Verbindung von Theorie und Praxis. Für Thomas Wirth kommt noch eine weitere Verbindung hinzu: die zwischen Hochschule und Region. Die Idee soll weiterleben, kommende Jahrgänge der Online-Medien beschäftigen und begeistern. Sie soll sich auch weiterentwickeln - mit ihren Akteuren vor und hinter der Kamera. Um es mit einem Filmtitel zu sagen, der das Lebensmotto von Schreiner Jürgen Weimann wiedergibt: „Es hört ja nicht auf!“ Nach der Premiere ist vor der Premiere…

News:
Auslandspraxisphase in Norwegen

- Hallo zusammen, meine Name ist Julia und ich werde im September 2022 meinen Abschluss an der DHBW Mosbach in Fach BWL-Industrie absolvieren. Im Rahmen meiner letzten Praxisphase bekam ich die große Chance und Möglichkeit ein Auslandspraktikum auf einer Kundenbaustelle meines Ausbildungsunternehmens SSI Schäfer Automation GmbH zu absolvieren. Meine Motivation für ein Auslandspraktikum Schon während meines gesamten Studiums hatte ich den großen Wunsch nach einem Auslandsaufenthalt, um meinen persönlichen Horizont zu erweitern, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen und meine Sprachkompetenz zu verbessern. Nachdem die Corona Pandemie meine gefassten Pläne einige Male leider kreuzte, wurde es mir nun in meiner letzten Praxisphase endlich möglich meinen großen Traum vom Arbeiten im Ausland zur Wirklichkeit zu machen. Meine Zeit bei unserem Kunden in Norwegen Mein Auslandspraktikum durfte ich bei einem unserer Kunden in Norwegen im Bereich des Projektmanagements absolvieren. SSI Schäfer entwickelte für den norwegischen Lebensmittelgroßhändler und -vertreiber ein hochkomplexes, automatisiertes Logistiklager, welches zum Zeitpunkt meiner Ankunft bereits vorangeschritten war. Gemeinsam mit den anderen Praktikanten und Festangestellten von SSI Schäfer arbeiteten wir in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Kunden an Produkttestungen und Optimierung der Roboter und Systeme. Im Rahmen meiner Arbeit im Projektmanagement konnte ich dieses mir bis dahin noch fremde Arbeitsumfeld erstmalig erproben und lernte zielgerichtet mit unserem Kunden zu kommunizieren, die neuen Mitarbeiter in unsere Systeme einzuarbeiten, den Bauleiter bei der Organisation der vielen verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen zu unterstützen und unsere Logistiklösungen im Livebetrieb kennenzulernen. Besonders der Kontakt mit den Einheimischen bereitete mir große Freude. Bei der gemeinsamen Arbeit konnten wir immer wieder ins Gespräch kommen, Neues über die Kultur und Lebensweise der Norweger erfahren und vor allem neue Freundschaften und Kontakte knüpfen. Auch konnte ich während der Zusammenarbeit meine sprachlichen Kenntnisse in Englisch zusätzlich vertiefen und lernte das ein oder andere Wort der norwegischen Sprache kennen und lieben. Dadurch, dass die Norweger sehr gutes Englisch sprechen, stelle die Kommunikation mit den Menschen vor Ort keine großen Probleme da. Gemeinsam mit den anderen Praktikanten konnte ich abseits der Arbeit auf der Baustelle immer wieder die schöne Natur Norwegens gemeinsam erkunden. Unsere Unterkunft befand sich nur 10 Fahrminuten entfernt vom Meer, weswegen wir bei dem ein oder anderen Spaziergang und Wochenendausflug gemeinsam eine wundervolle Zeit verbringen konnten. Ganz besonders gerne denke ich an die leckeren Zimtschnecken, die wundervollen Tagesausflüge beispielsweise nach Oslo und Lillehammer, die wunderschöne Natur und die großartige Lebensfreude der Norweger zurück. Mein größtes Highlight war einer meiner ersten Abende, in denen wir ganz plötzlich und unerwartet die Nordlichter bestaunen konnten – einen Moment, den ich sicherlich nie mehr vergessen werde. War die Entscheidung des Auslandspraktikums die richtige? Ja definitiv! Die Zeit auf der Baustelle und Freizeit gemeinsam mit den anderen Praktikanten und Mitarbeitern von SSI Schäfer war definitiv eine der schönsten meines Lebens! Dieses Auslandspraktikum in Norwegen hat meinen Horizont um ein Vielfaches erweitert, ich durfte eine komplett neue Arbeitserfahrung gewinnen, die Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Kunden im Ausland selbst erfahren und über meine eigenen Grenzen hinauswachsen. Somit erfuhr mein duales Studium an der DHBW Mosbach im Rahmen dieser letzten Praxisphase in Form des Auslandsaufenthaltes den für mich perfekten Abschluss und ich kann nur jedem empfehlen den Mut zu fassen ebenfalls im Rahmen eines Auslandssemesters oder Auslandspraktikums diese Erfahrung zu machen!

News:
Wir haben ein neues YouTube Short für BigBlueButton und viele weitere Infos zum Thema digitale Meetings

- In Videokonferenzen schauen wir durch die Selbstansicht wortwörtlich permanent in den Spiegel. Diese permanente Selbstansicht kann anstrengend sein und das Kommunikationsverhalten beeinflussen. Der neue YouTube Short zeigt Ihnen, wie Sie die Bild in Bild Funktion ihres Browsers nutzen können um die Selbstansicht auszublenden. Hier geht es zum Short Wer sich etwas vertiefter über das Thema "Digitale Körpersprache" und Belastungen im Rahmen von Videokonferenzen informieren möchte, findet unter folgenden Links weitere Informationen: Feldexperiment zu ermüdenden Effekten der Kameranutzung in virtuellen Meetings Ein Blogbeitrag von Dr. Regine Bachmaier bei den Kolleg*innen von Lehrblick zum Thema "Das kleine 1X1 der digitalen Körpersprache" Eine Praxishilfe des Instituts für Arbeit und Gesundheit zum Thema Zoom-Fatigue Viel Spaß beim Anschauen und Lesen.

News:
Blogbeitrag zu meinem Auslandspraktikum in Norwegen

- Hi! Mein Name ist Niklas und ich studiere derzeit Industrial Management an der DHBW in Mosbach. Meine vorletzte Praxisphase durfte ich nun in Norwegen in Form eines Praktikums im Bereich Projektmanagement verbringen und dort einen Teil der Abschlussphase des Projekts hautnah miterleben. Durch die Corona Krise, welche sich durch den Großteil meines Studiums zog, waren die Möglichkeiten für die Durchführung eines Auslandssemesters bei mir sehr beschränkt. Da ich jedoch unbedingt Auslandserfahrung sammeln wollte, um mein Englisch zu verbessern, bin ich direkt auf meinen Arbeitgeber zugegangen und habe nach einem Auslandspraktikum während einer Praxisphase gefragt. Als mir dieses im August 2021 angeboten wurde, zögerte ich nicht lange und die Vorfreude begann! Als ich dann im Februar 2022 in Oslo landete, war es vor allem eine große Umgewöhnung im Hinblick darauf, dass Corona hier so gut wie keinerlei Rolle mehr spielte. Am ersten Tag fuhr ich zu meiner Unterkunft und nutzte die Zeit, um etwas die Gegend zu erkunden. Die Unterbringung war circa eine Stunde südlich von Oslo und mein täglicher Weg zur Arbeit von dort 20 Minuten. An meinem ersten Arbeitstag wurde ich vor Ort vom Bauleiter begrüßt und habe eine Führung durch das Werk erhalten. Anschließend bin ich in meine Abteilung gekommen, hier war ich als in erster Linie für Dokumentationsaufgaben zuständig. Ich erstellte Arbeitsanweisung, bereitet Präsentationen vor und führte Fehleranalysen durch. Täglich um 09:30 Uhr gab es eine abteilungsübergreifendes „Toolbox“-Meeting, bei dem alle tagesaktuellen Themen besprochen und Aufgaben verteilt wurden. Die Verständigung mit den Norwegern über Englisch ist kein Problem, da diese von klein auf mit der Sprache Aufwachsen. Durch den täglichen Gebrauch der Sprache auf der Arbeit konnte ich Woche für Woche auch Fortschritte im eigenen Gebrauch feststellen. Ich besuchte mit drei weiteren Praktikanten, welche hier durch meinen Arbeitgeber vor Ort angestellt waren für ein verlängertes Wochenende die Lofoten im Norden von Norwegen. Hierfür mieteten wir uns einen Camper und fuhren damit die Inselgruppen entlang. Da in Norwegen das „Jedermanns-Recht“ herrscht, ist es möglich mit dem Camper an beliebigen öffentlichen Orten stehen zu bleiben und dort zu nächtigen. Der morgendliche Ausblick hier war täglich unbeschreiblich schön. Auch der schönste Fußballplatz der Welt war dort zu bekunden. Außerdem durften wir dort die Polarlichter bewundern. Das war definitiv mein Highlight! Da die Lebenshaltungskosten hier in Norwegen sehr hoch sind und Lebensmittel im Durchschnitt zwei- bis dreimal so teuer sind als in Deutschland, war ich über die Förderung durch Erasmus+ sehr froh. Besonders Süßigkeiten, Fleisch und Alkohol sind hier enorm teuer! Durch die Erfahrungen, die ich hier gemacht habe, kann ich jedem empfehlen sich um ein Auslandspraktikum zu bemühen

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Erfahrungen aus meinem Auslandsemester in Süd-Korea

- Mein Name ist Luis Büttner. Ich möchte nun ein paar Erfahrungen aus meinem Auslandsemester in Süd-Korea teilen. Ich studiere Elektrotechnik und um ehrlich zu sein hatte ich noch nie wirklich ernsthaft an die Möglichkeit eines Auslandssemesters gedacht. Gerade mit der Corona-Pandemie schien mir das alles doch sehr unwahrscheinlich und unsicher. Als mir dann jedoch ein befreundeter Kommilitone erzählt hat, dass er genau das vorhat, begann ich doch ernsthaft auch darüber nachzudenken und entschloss mich letztendlich komplett spontan (zwei Wochen vor Anmeldeschluss), mich ihm anzuschließen. Eine Woche vor Anmeldeschluss bekam das dann noch ein weiterer Kommilitone mit und so war unsere Gruppe für die nächsten 4 Monate komplett. Letztendlich war davon also nichts wirklich geplant und ich habe mich einfach darauf eingelassen. Zudem war dieses Semester auch mein Letzteses und somit auch die letzte Gelegenheit für mich eine solche Erfahrung zu erleben Was ich schon einmal vorwegnehmen kann: Es war definitiv mein spannendstes und bestes Semester und die Entscheidung dafür war goldrichtig. Nach unserer Ankunft am Flughafen in Süd—Korea wurden wir mit einem Bus abgeholt, der uns zu unserem Wohnheim auf dem Campus gebracht hat. Aus dem Bus ging es direkt in unsere Quarantäne-Zimmer. So saßen wir also nach dreißig Stunden Reise für 10 Tage in einem fremden Land am anderen Ende der Welt in einem Quarantäne-Zimmer. Nun erst einmal etwas zu der Gastuniversität an der ich studiert habe: Die Handong Global University in Süd-Korea ist vor allem eines: Eine christliche Universität. Darüber hatte ich mir zunächst nicht viele Gedanken gemacht, zumal so etwas in Deutschland ja eher selten ist. Dort angekommen wurde jedoch dann relativ schnell klar, dass sich diese Tatsache in so gut wie allen Aspekten des Lebens in Handong widerspiegelt. Dennoch steht es jedem exchange student frei, inwiefern man sich damit identifizieren und Teil davon sein möchte. Dennoch ist dieser Aspekt sehr wichtig zu erwähnen, denn die Philosophie von Handong ist nicht nur auf das Studieren ausgelegt, sondern auch sehr darauf bedacht, gerade exchange Studenten mit einzubeziehen und diesen einen leichten Einstieg in die Gemeinschaft zu ermöglichen. Deshalb waren auch die 10 Tage Quarantäne gar nicht so schlimm, weil das Quarantine-Team sich alle Mühe gegeben hat, diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten (zum Beispiel durch gutes Essen, Musikeinlagen und Zoom-Meetings). Folgendes kann ich zum Leben am Handong Campus berichten: Das Leben im Wohnheim war für mich womöglich die größte Umstellung, welche das Auslandssemester mit sich gebracht hat (4-Bett-Zimmer für 4 Monate). Auf engstem Raum mit 4 Personen für länger Zeit zu leben hätte ich zuvor wohl nicht für möglich gehalten. Nachdem es ja aber doch geklappt hat, muss ich schon sagen, dass das wohl eine der prägendsten Erfahrungen war. Allerdings ist es in Korea als Student durchaus üblich so zu wohnen. Nun zu den besten Seiten eines Auslandssemesters: Das Reisen. Durch die Bemühungen der Universität während der Quarantäne und der Einführungswoche hatte sich ziemlich schnell eine größere Gruppe von exchange students gefunden. Meine Einstellung während dem Semester war von Anfang an, dass ich so viel Reisen und von Korea sehen möchte, wie möglich. Deshalb bin ich jetzt im Nachhinein auch sehr froh, dass wir gerade am Anfang vom Semester jede freie Zeit genutzt haben um einen Ausflug zu unternehmen. Denn wie immer wird zum Ende des Semesters die Zeit knapper und Abgaben rücken näher. Die Handong Global University liegt in einer Stadt namens Pohang. Der Vorteil daran: Pohang ist relativ zentral gelegen, weshalb es recht einfach war, zu Beginn große Städte wie Busan und Ulsan zu besuchen. Aber auch Seoul konnten wir zwei Mal besuchen. Eines der bekanntesten Urlaubsziele für Koreaner ist Jeju-Island. Viele exchange students besuchen diese Insel im Süden von Korea nach dem Semester. Da ich jedoch gleich nach dem Semester wieder zurück nach Deutschland musste, war mein Plan, bereits während des Semesters die Insel zu besuchen. Dank Online-Vorlesungen war uns das dann sogar möglich. Letztendlich war Korea großartig und hat mich in vielen Dingen weitergebracht. Sei es das Verständnis für die koreanische Kultur, längere Zeit weit weg von zu Hause zu sein, oder einfach ein viel entspannterer Umgang mit der englischen Sprache. Das sich während des Semesters noch die Möglichkeit des Stipendiums ergeben hat war natürlich super. Es ist nun mal so, dass ein Auslandsemester auch viel Geld kostet. Die finanzielle Unterstützung durch das Stipendium der Christian Bürkert Stiftung ermöglichte es mir, dass ich in meinem Auslandssemester neben der Universität zahlreiche weitere Erfahrungen und Eindrücke des Landes sammeln konnte.

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4 Monate Studieren im Land des Lächelns

- Sawasdee ka mein Name ist Kerstin und ich studiere Wirtschaftsingenierwesen – internationales technisches Vertriebsmanagement dual an der Dualen Hochschule Baden Württemberg in Bad Mergentheim in Zusammenarbeit mit der Wirthwein AG in Creglingen. Schon als ich mich für dieses Studium beworben habe, war für mich klar, dass ich ein Auslandssemester machen möchte. Einerseits wegen der internationalen Ausrichtung meines Studiengangs und um mein Englisch zu verbessern, aber auch aus persönlichen Gründen. Ich wollte sehen wie das Leben und Studieren in einem anderen Land ist. Vorzugsweise in einer Kultur die viele Unterschiede zur deutschen Lebensweise aufweist. So bin ich in Thailand gelandet. Im Moment studiere ich dort an der Mahidol University – International College in Bangkok. Es war schon eine große Umstellung auf einmal alle Vorlesungen auf Englisch zu hören. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ist das jetzt aber kein Problem mehr und alle Dozenten, hier Ajarn genannt, sind sehr hilfsbereit und erklären den Stoff auch mehrmals, wenn man nicht alles auf Anhieb versteht. Außerdem ist es super interessant Fächer wie Logistik und Marketing aus der Perspektive einer anderen Kultur zu lernen. Die Fakten bleiben gleich, aber die Beispiele zeigen, wie sehr sich der Alltag, die Herangehensweise und die Sicht der Dinge von unseren in Deutschland unterscheiden kann. Leider habe ich durch die Corona Pandemie alle meine Kurse online. Da hier aber viel über Gruppenarbeiten und -projekte läuft, kam ich trotzdem mit ein paar meiner Kommilitonen ins Gespräch. Auch in meinem Wohnheim habe ich viele internationale Studenten kennen gelernt und Freundschaften geknüpft, welche über mein Auslandssemester hinaus bestehen werden. Wir essen zum Beispiel jeden Tag zusammen in einem Market in der Nähe des Wohnheims, da es hier in Thailand eher unüblich ist zu kochen. Viele möblierte Apartments kommen sogar ohne Küche, nur mit einem Kühlschrank, einem Wasserkocher und manchmal mit einer Mikrowelle. Lebensmittel zum Kochen sind oft teurer als Essen zu gehen. Kleine Restaurants und hauptsächlich Straßenstände und Food markets (meist ein überdachter Platz mit mehreren kleinen Essensständen und ein paar Tischen) findet man deswegen an jeder Ecke. Auch hier musste man sich erst einmal zurechtfinden, da gerade an den kleinen Ständen kaum Einer Englisch spricht und auch die Karte nur auf Thai existiert. Mit Händen, Füßen, Bildern und einer Übersetzer App lässt sich aber auch dieses Problem lösen und bisher hat sich jeder den ich getroffen habe große Mühe gegeben mich zu verstehen oder mir weiter zu helfen. Belohnt wird man dann mit einem sehr leckeren authentischen Thai Essen zum kleinen Preis. Als Europäer sollte man aber erstmal „no spicy“ bestellen, bis man sich an die Schärfe gewöhnt hat. Denn selbst das ist noch schärfer als fast alles was man in Deutschland bekommt. Auch wenn es sehr Schade ist, dass ich durch Corona das normale Campusleben nicht mitbekomme, hat es auch Vorteile alle Vorlesungen online zu haben. So macht es keinen Unterschied, ob man dabei in seinem Zimmer in Bangkok oder am Stand auf einer Insel sitzt. Das habe ich dank des Stipendiums der Christian Bürkert Stiftung auch gut ausnutzen können. Seit meiner Ankunft hier war ich schon im Norden in Chiang Mai, im Osten von Thailand auf der Insel Koh Chang, im Westen in Krabi, habe Freunde in Süd Korea besucht und diesen Beitrag schreibe ich am Gate im Don Mueang Airport in Bangkok, während ich auf meinen Flug nach Koh Samui warte. Dort auf den Inseln werde ich meine letzten 3 Wochen hier in Thailand verbringen und freue mich schon sehr auf einen entspannten Abschluss am Meer. Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass ich so froh und dankbar für die Möglichkeit bin hier zu studieren. Thailand ist ein wunderschönes Land mit reicher Kultur und sehr freundlichen Menschen.

News:
Ein Auslandssemester in Südkorea

- Hallo zusammen mein Name ist Jonas Pfannes und ich habe die letzten Monate in Korea an der Handong Global University verbracht. Heute möchte ich euch mitnehmen in mein Leben und aufzeugen wie ein Tag in meinen Alltag ausgesehen hat: Der Tag beginnt meist recht spät gegen 10:30 bevor die ersten Vorlesungen beginnen. Aber das tägliche Highlight ereignet sich bereits wenn man die Augen öffnet. Es ist nicht wie in anderen Dorms wo man ein Zimmer alleine hat, sondern man teilt es sich gleich mit 3 Koreanern. Das sollte frühs zu einen guten Stau vor dem Bad führen, aber meistens waren alle meine Roommates noch am schlafen. Selbst nach den Vorlesungen um 15 Uhr gab es meist noch das selbe Bild von 3 schlafenden Koreaner. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Koreaner nicht vor Mitternacht mit den täglichen Hausaufgaben anfängt bzw. lernt und sich regelrecht darum bemühen möglichst lange zu lernen, um von den Mitstudenten für die Ausdauer und Eifer bewundert zu werden. Aber in diesen Lernsessions darf man natürlich nicht vergessen Twitch oder Youtube im Hintergrund zu schauen, sonst könnte man ja glatt einschlafen ;) Aber Spaß beiseite, neben vielen kulturellen unterschieden (meist im positiven Sinne) ist Korea ein wahnsinnig interessantes Land und ein einmaliges Abenteuer. Sei es von den ganz neuen kulinarischen Einblick, der gänzlich unterscheidlichen Kultur oder von dem einzigartigen Universitätsleben in Handong. Die Universität ist stark christlich geprägt und somit gibt es ein extrem starken Gruppenzusammenhalt und den "Honor-Code". Das bedeutet das exclusiv auf dem Campus keine Person kontrolliert wird, man im Supermarkt selbst bezahlt ohne eine Kassiererin etc. Die Universität basiert auf Ehrlichkeit und allen christlichen Werten die eunem geläufig sein sollten. So ist jedes Haus, wie im Harry Potter Style, eigenständig und eine Gruppe an engen Freunden. Die Häuser spielen in verschiedenen Sportarten wie Basketball, Volleyball etc. gegeneinander und es gibt regelrechte Tuniere. Auch ist jeder Mittwoch frei von Vorlesungen, um den Tag für Ausflüge mit den Pastor oder die Team meetings zu nutzen. Neben den Häuser bilden diese Team nochmals kleinere Gruppen von ca. 20 Leuten, die wöchentlich Aktivitäten zusammen nachgehen mit dem Professor. Beides klingt anfangs nicht immer spaßig, aber ich kann garantiert das Aktivitäten in Handong bedeuten Surfen gehen, Wanderungen oder einzigartig andere Erlebnisse.Jede Woche ist etwss neues und mit den internationalen Freunden, deinen Team und in deinem Haus wird dir nie langweilig. Und nebenbei kann man an den Wochenenden auch noch perfekt Korea erkunden! Zusammengefasst muss ich zugeben, dass es einfach nicht möglich ist die Besonderheit und Einzigartigkeit dieses Erlebnis genau zu beschreiben und hoffe das mein kurzer Vorgeschmack euch helfen kann bei der Entscheidung nach einem Auslandssemster. Die Handong Universität ist das perfekte Ziel für alle die in die Asiatische Kultur eintauchen wollen und ein extrem starkes Zusammenleben präferieren mit engen Freundeskreisen! Die Studenten kommen von nahezu 50 Ländern und du wärst Teil des IHouse, dem internationalen Haus (und den Sieger 2022 im Häuserkampf um die Trophäen) Danke fürs Lesen und falls du mehr wissen willst melde dich unter Jonaspfannes@gmail.com . Grüße aus Seoul, Jonas Pfannes

News:
Neues Studienkolleg: Mehr internationale Nachwuchskräfte für Baden-Württemberg

- Ägypten, Bolivien, Indien, Indonesien, Iran, Jemen, Kap Verde, Marokko, Nepal, Peru, Sudan, Südkorea, Tadschikistan, Ukraine, Uruguay, Vietnam: Aus der ganzen Welt kommen die 20 Studierenden, die soeben am neuen Studienkolleg in eine zweisemestrige Vorbereitung gestartet sind. Ihr Ziel: Fit werden für ein nachfolgendes duales Studium an der DHBW, insbesondere in den technischen Studiengängen. „Besonders im technischen Bereich brennt es unseren Dualen Partnern unter den Nägeln“, sagt DHBW-Präsidentin Martina Klärle. „Die Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs ist unser oberstes Ziel. Deshalb arbeiten wir jetzt mit dem Studienkolleg gezielt darauf hin, mittelfristig geeignete internationale Nachwuchskräfte für den hiesigen Arbeitsmarkt – genauer: für unsere Partnerunternehmen – zu qualifizieren.“ Das Interesse von Menschen aus fernen Ländern ist da, in Deutschland zu studieren und hier später auch zu arbeiten. „Dass in der Zuwanderung und Ausbildung von Fachkräften die Zukunft unserer Wirtschaft und Industrie liegt, ist schon lange Fakt. Aber wir haben hier auch hohe Anforderungen und Standards, die nicht jeder mitbringt“, sagt Professor Axel Gerloff. Er hat sich als Projektleiter des neuen Studienkollegs viele Gedanken um Struktur und Inhalte des Angebotes gemacht. „Wir können bei internationalen Studieninteressierten nicht von ‚unserem‘ Bildungsstand ausgehen. Von daher ist die einjährige Studienvorbereitung eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Interessierten mit verschiedenen Kursen gezielt fachlich, sprachlich und kulturell für ein duales Studium an unserer Hochschule fit zu machen.“ Das Studienkolleg bietet zunächst Technik-Kurse an, damit die Teilnehmenden nach den zwei Semestern zur Aufnahme eines regulären Studiums an der DHBW befähigt sind. „Wir haben in unserem dualen Studienmodell eine besondere Lehr- und Lernkultur, die unsere Gäste nun kennenlernen“, sagt Axel Gerloff. „Dazu gehören auch Dinge wie Bewerbungstrainings, Unternehmensbesuche oder Matching-Veranstaltungen mit interessierten Partnerunternehmen aus ganz Baden-Württemberg.“ Auch Informationen über das Wirtschaftsleben und die Kultur haben ihren Platz: Wie tickt das Ländle? Mehr als die Hälfte der jungen Menschen, die zuvor ein zweistufiges Auswahlverfahren durchlaufen mussten, haben Interesse an einem Informatikstudium. Auch die Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik sind gefragt. „Die internationalen Bewerberinnen und Bewerber interessieren sich also genau für das Angebot, in dem die Nachfrage nach Nachwuchskräften am höchsten ist und bisher Studienplätze unbesetzt bleiben“, sagt Präsidentin Martina Klärle. „Das ist eine ausgesprochene Win-Win-Situation sowohl für die DHBW als auch für die heimische Wirtschaft. Darüber hinaus ist dieses Studienkolleg ein wunderbares Beispiel für die laufende Internationalisierungsstrategie unserer Hochschule, mit der wir unser ‚internationales Profil‘ in der deutschen Hochschullandschaft stärken wollen.“ Naturgemäß finden das neue Kolleg und die damit verbundene Zielrichtung auch in der Wirtschaft selbst großen Anklang. Das Unternehmen Porsche fördert das Projekt mit einer großzügigen Spende. Auch die Unternehmen der Region engagieren sich finanziell über die Stiftung Pro DHBW Mosbach. Ralf Sturm, Group Director Human Resources bei ebm-papst und Aufsichtsratsmitglied der DHBW, und DHBW-Ehrensenator Manfred Wittenstein sind sich einig, dass kleine und mittelständische Unternehmen in ländlichen Regionen zunehmend Schwierigkeiten haben, angebotene Studienplätze mit deutschen Abiturientinnen und Abiturienten zu besetzen. Sie begrüßen deshalb die Einrichtung des Studienkollegs in Bad Mergentheim. In den ländlich geprägten Landkreisen Baden-Württembergs gibt es viele hochspezialisierte, technisch ausgerichtete Unternehmen, sogenannte Hidden Champions. Diese werden nun bald Besuch von jungen Menschen aus den eingangs aufgeführten Ländern bekommen – denn die Kontaktvermittlung, Exkursionen in die Firmen und Praktika vor Ort sind elementare Bestandteile der beiden Kollegsemester. „Man lernt sich und die Inhalte kennen“, sagt Studienkollegs-Leiter Professor Gerloff. „Ich bin sicher, dass die potenziellen Studierenden und die infrage kommenden Unternehmen schnell zueinander finden.“ Dass der Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach das neue Studienkolleg beherbergt, freut auch Oberbürgermeister Udo Glatthaar. Für ihn bietet vor allem das historische Ambiente des Schlosscampus eine besondere Lehr- und Lernatmosphäre. Aber auch die vielen Erfahrungen mit internationalen Programmen zur Gewinnung von Studierenden sprechen für Bad Mergentheim. Bereits seit 2014 brachte das vom DAAD geförderte Programm ‚Sommer im Schloss‘ über 150 junge Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern mit dem dualen Studium in Kontakt. „Der Campus Bad Mergentheim lebt Internationalität seit über 20 Jahren. Ich bin mir sicher, dass sich die Studierenden des Kollegs schnell am Campus einleben, die Gastfreundschaft der Menschen in unserer Region bald kennenlernen und wir viele von ihnen als Erstsemesterstudierende im folgenden Jahr bei uns begrüßen dürfen“, ist Rektorin Gabi Jeck-Schlottmann überzeugt.

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