- 2012 haben 45 neue Studierende den Studiengang Betriebswirtschaftslehre - Branchenhandel Bau und Sanitär neu aufgenommen. Damit wurde erstmals die Kapazität einer Studierendengruppe überschritten. Im Profilfach werden ausnahmsweise alle 45 Studierenden zusammen unterrichtet, in den restlichen Fächern gibt es im Handelsbereich ja 6 Anfängergruppen, so dass ein Überlaufen der einen Studentengruppe ermöglicht werden konnte und keine betrieblichen Wünsche abgelehnt werden mussten. Beispielsweise studieren die Studenten des Baubereichs der BayWa zusammen mit den Agrar-Studierenden der BayWa unter der Regie von Herrn Prof. Speth. Herr Prof. Speth vertritt gleichzeitig auch die Studiengangsleitung Branchenhandel Bau und Sanitär bei deren Abwesenheit. Das Bild zeigt die Gruppe am zweiten Studientag beim spielerischen Kennenlernen der Wertschöpfungskette Bau.
- Am Freitag dem 4. Mai 2012 ging es für die Studenten des sechsten Semesters im Studiengang Handel / Vertriebs- und Kooperationsmanagement mit ihrem Studiengangsleiter, Herrn Professor Dr. Neumann, auf Exkursion zur Firma Geberit nach Pfullendorf in der Region des Bodensees. Geberit entwickelt, produziert und vertreibt hochleistungs-fähige, intelligente Produkte und Systeme für Bad und Sanitär. Sie sind weltweit Begriff für höchste Qualität und Innovation in der Sanitärtechnik. Geberit ist europäischer Marktführer und globaler Anbieter von Sanitärtechnik. Im Jahr 2011 hat die Geberit-Gruppe einen Umsatz von ca. 2,1 Mrd Schweizer Franken mit ca. 6.000 Mitarbeitern erwirtschaftet. In Deutschland sind aktuell mehr als 2.300 Mitarbeiter an 4 Produktionsstandorten tätig. Das Produktspektrum ist sowohl für Neubauten als auch für Renovationen und Modernisierungen konzipiert. Es umfasst sechs Produktlinien in den Produktbereichen Sanitärsysteme (Installations- und Spülsysteme, Apparateanschlüsse, Armaturen & Spülsysteme) und Rohrleitungssysteme (Hausentwässerung, Versorgungssysteme). Der Grund, warum wir uns im Rahmen unseres Vertiefungsfaches Vertriebs- und Kooperationsmanagement für diese Firma zur Besichtigung entschieden haben, war, dass Geberit mit seinem neu gebauten Logistikzentrum den ersten Platz des „Deutschen Preises für Logistik 2011“ erlangt hat. Des Weiteren verfügt Geberit über eine hoch automatisierte Fertigung am Standort Pfullendorf, die die Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer in Deutschland sicherstellt. Wir haben in zwei Gruppen eine ausführliche Betriebsbesichtigung durch kompetente Mitarbeiter erhalten und durften Einblicke in die jeweiligen Produktionsabläufe sowie in das innovative Logistikzentrum nehmen, wobei wir alle „große Augen“ bekamen, was es für tolle technische Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Arbeitserleichterung gibt. Nach diesem ausführlichen Rundgang wurden uns im Schulungszentrum die aktuellen Neuheiten präsentiert und wir nahmen anschließend gerne die Einladung zu einem hervorragenden 3-Gänge-Menü in der Betriebskantine an. Wir bedanken uns nochmals für die Gastfreundschaft der Firma Geberit und für die tolle Werksführung. Gez. Alexander Daum
- Nach 5 Jahren Aufbauarbeit des Studienprogramms Vertriebs- und Kooperationsmanagement hat sich dieses sehr positiv etabliert. Es ist in der Sanitärbranche sehr gut angenommen und verbreitet und entwickelt sich im Bereich Baustoffhandel und Hersteller von Bauprodukte sehr gut. Im Rahmen der Neustrukturierung des Angebots und der erhöhten Transparenz im Bereich Handel an der DHBW Mosbach wurde eine Strukturierung in funktionsorientierte und branchenorientierte Vertiefungen vorgenommen. Die funktionsorientierten Vertiefungen sind Controlling, Internationaler Handel, Marketing und Warenwirtschaft und Logistik, die Branchenorientierung gibt es im Hinblick auf Holz, Bau und Sanitär sowie beginnend in 2012 auf Agrar. Die klarere Strukturierung war Bedingung für die Zulassung der neuen Vertiefung Agrar in den Gremien der Hochschule. Damit wird das Studienprogramm Vertriebs- und Kooperationsmanagement folgerichtig in Branchenhandel Bau und Sanitär umbenannt. Bau allgemein mit dem Baustoffhandel, Sanitär steht stellvertretend auch für die Haustechnik allgemein und kennzeichnet den Ursprung des Studiengangs und die starke Unterstützung durch die Sanitärbranche mit Partnerschaften zum VDS (Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft) und dem ZVSHK. Inhaltlich hat sich nichts geändert.
- 2007 - 2012 ergeben 5 Jahre Studiengang Betriebswirtschaftslehre - Vertriebs- und Kooperationsmanagement, heute BWL - Branchenhandel Bau und Sanitär. Hier folgt der Download zu einem Rückblick über die 5 Jahre .
- Seit dem Studienjahr 2011-2012 haben die Studierenden auch die Möglichkeit die DGQ-Zertifikate DGQ-QB (Qualitätsbeauftragter) bzw. DGQ-QM (Qualitätsmanager) zu erwerben aufgrund der Kooperation zwischen der DGQ und der DHBW (siehe auch DHBW-Homepage ) unter Anrechnung der verschiedenen Vorlesungen bei Vorbereitung mit den Original-DGQ-Lehrunterlagen sowie reduzierten Prüfungsgebühren. Dabei werden im Gegensatz zu anderen Hochschulen keine Junior-Zertifikate, sondern aufgrund der Praxisphasen der Studierenden sofort im dritten Studienjahr die normalen DGQ-Zertifikate erworben. An dieser Prüfung haben auch insgesamt 59 Studierende der DHBW Mosbach, darunter überdurchschnittlich viele Studierende des Studiengangs BWL - Branchenhandel Bau und Sanitär / Vertriebs- und Kooperationsmanagement teilgenommen, mit einer Bestehensquote von weit über 90%. Dies zeigt die guten Fähigkeiten der Studierenden sowie die positive Qualität der vorhandenen, nicht explizit geänderten Vorlesungen. Während in dem Studienjahr 2011-2012 in Mosbach nur die DGQ-QB-Prüfung vorgenommen wurde, ist es das Ziel in der Zukunft noch stärker die Studierenden direkt zur höherwertigen DGQ-QM-Manager-Prüfung zu bringen. Dieses nationale Zertifikat kann anschließend noch ausgeweitet werden zum internationalen EOQ-QM-Zertifikat (siehe Bild). Für die Ausbildungsunternehmen bringen die Studierenden damit exzellente Voraussetzungen mit für den Bereich Qualitätsmanagement und die Durchführung interner Audits.
- Im Studienjahr 2011-2012 haben die Studierenden erstmals, integriert in die Vorlesung Controlling im 5. Semester, das EFQM-Modell kennengelernt und anhand von Beispielen und einer durchgängigen Fallstudie auch die EFQM-Bewertung praktisch durchgeführt und geübt. Herr Prof. Dr. Alexander Neumann ist bereits seit Jahren ehrenamtlich als EFQM-Assessor beim Ludwig-Erhard-Preis, dem deutschen Qualitätspreis / Excellence-Award, im Einsatz. Deswegen und aufgrund der aktiven Teilnahme und der erfolgreichen Prüfung des Themas EFQM-Modell und seine Anwendung im Rahmen des Faches Controlling wurde den Studierenden, auf Wunsch, gegen eine Gebühr von 50.-- EURO, von der Initiative Ludwig-Erhard-Preis das Zertifikat Excellence Assessor ausgestellt. Damit können die Studierenden ihre Kenntnisse und Fähigkeiten extern darstellen und tragen hoffentlich überzeugend zur kritischen Reflektion in den Unternehmen und zu deren Verbesserungsprozess bei.
- Im Wintersemester 2012/2013 wurden im Rahmen des Bauprojektmanagements zwei Exkursionen durchgeführt. Es wurde Stuttgart 21, das Turmforum besucht, wo die Studierendengruppe von dem zentralen Planer von Stuttgart 21, Herrn Pötsch, einen Vortrag über das Projekt und die Schwierigkeiten beim Bauprojektmanagement in solchen Dimensionen und in der aktuellen politischen Situation erklärt bekommen haben. Das Kontrastprogramm war dann am 17.01.2013 der Besuch der BAU in München. Beides floss in das eigene Studentenprojekt zum Ausmessen und der Gestaltung eines zu renovierenden Bades, der Angebotserstellung sowie der Arbeitsplanung / dem Bauprojektmanagement ein.
- Am Donnerstag, den 14.03., fuhren dank der Unterstützung durch die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft und die Messe Frankfurt alle Studierenden des 1. und 2. Studienjahres auf die ISH 2013 um sich dort mit 15 Studierenden aus Ecuador zu treffen und gemeinsam die Messe in gemischten Gruppen zu besuchen. Die ISH war für alle Studierenden höchst interessant und bisher unbekannt von den Dimensionen und vielfältigen Eindrücken her. Vielen Dank an den VDS sowie die Messe Frankfurt von allen Studierenden.
- Aufgrund des Besuches von 15 ecuadorianischen Studierenden wurde von der Studiengangsleitung ein empirisches vergleichendes Forschungsprojekt gestartet, um die Unterschiede zwischen Deutschland und Ecuador für den Bau- und SHK-Bereich zu ermitteln. Ursprung der Unterschiede sind die Kultur, die Lebensgewohnheiten, aber auch das Klima. Es fand zuerst eine identische Befragung in beiden Ländern statt, welche von der Studiengangsleitung ausgewertet wurde. Nach dem Messebesuch am 14.03. fand am 15.03. dann ein gemeinsamer Workshop statt mit den Studierenden beider Länder. Hier wurden die bisherigen Ergebnisse der Befragung reflektiert und mit den Erkenntnissen der Messe noch weitere eher design-orientierte Schlüsse gezogen. Es war für alle Studierenden (siehe Photo vor dem Hauptgebäude der DHBW anbei) eine sehr interessante Messe und ein ebensolches Projekt. Die Ergebnisse hierzu finden Sie im Bereich Forschungsergebnisse des Studienganges bzw. über diesen Link .
- Im Sommersemester 2013 wurde von den Studierenden des 4. Semesters im Rahmen der Vorlesung "Handelsmarketing - Marktforschung" eine Endkundenbefragung zum Thema Heizung vorbereitet und auch durchgeführt. Hier können Sie sich bereits einmal den Fragebogen herunterladen. Insgesamt wurden 133 Eigentümer von Häusern befragt. Die Auswertung findet derzeit statt und die Ergebnisse werden in Kürze auf der Forschungsseite des Studienganges BWL - Branchenhandel Bau und Sanitär veröffentlicht.