- DHBW Mosbach präsentierte sich mit ihren Dualen Partnern Der Tag der offenen Tür an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach war ein Tag zum Anfassen und gegenseitigen Beschnuppern: Nicht nur die elf Studiengänge mit ihren 19 verschiedenen Studienrichtungen präsentierten sich den über 1.000 Besuchern, auch 123 Duale Partner waren vor Ort. „Bei der zunehmenden Vielzahl an Studienangeboten wird es für Schülerinnen und Schüler immer schwieriger, das Richtige zu finden“, erklärt die Rektorin der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. „Gute, strukturierte Informationen bieten Orientierung und unterstützen bei der Studienwahl. Noch wichtiger sind aber Informationen aus erster Hand.“ Beratung durch die Studiengangsleiter, Gespräche mit aktuellen dualen Studierenden oder erste Kontakte mit den Dualen Partnern erleichtern den Übergang von der Schule ins Studium. „All das bot unser Tag der offenen Tür, weil sich Studieninteressierte ein Bild vor Ort machen konnten und in ungezwungener Umgebung mit Dualen Partnern und Professoren in Kontakt kamen. Ich danke daher allen Kolleginnen und Kollegen, die mit viel Engagement zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.“ Mit Bewerbungsmappe im Gepäck zum Dualen Partner Informationen über das duale Studium sind besonders komplex: Neben Hochschulstandort und Studienfach müssen sich Bewerber auch noch für einen Dualen Partner entscheiden. Bei Studieninhalten arbeiten Duale Unternehmen und die DHBW Mosbach eng zusammen und passen sie aktuellen Anforderungen des Marktes an. Jüngstes Beispiel dafür ist das BWL-Studienprofil Internationaler technischer Handel. Obwohl erst seit einem knappen Monat zugelassen, konnten bereits zwölf Duale Partner gefunden und zwei Studienplätze für 2014 vergeben werden. „Mit dem Studienangebot Internationaler Handel wird der angehende Betriebswirt international, ohne seine Heimat verlassen zu müssen“, weiß Prof. Dr. Dietrich Emmert um die Vorteile. „Das neue Wahlprofil bietet neben den betriebswirtschaftlichen und internationalen Kenntnissen darüber hinaus Produktwissen, das sich die Studierenden ansonsten erst im späteren Beruf nachträglich aneignen müssten.“ Bei den Beratungen durch die Studiengangsleiter kamen durchaus handfeste Ergebnisse zustande: An Emmerts Stand konnte gleich der Kontakt zwischen einer Studieninteressentin und ihrem Wunscharbeitgeber geknüpft werden. „Sie brachte ihre Bewerbungsmappe mit und kam ins Gespräch mit dem Unternehmensvertreter, der ihre Unterlagen gleich begutachtet hat“, berichtet Emmert. SKF-Bus nach Mosbach Auch die Unternehmen nutzten den Tag der offenen Tür, um für das duale Studium zu werben. Der Schweinfurter Kugellager-Hersteller SKF ist seit 30 Jahren Dualer Partner der DHWB Mosbach und lud insgesamt 30 Schüler aus der Region Schweinfurt, Würzburg und Kitzingen zu einer gemeinsamen Busfahrt ein. „Der Kampf um die Talente ist längst eröffnet“, erklärte Personaler Christian Förster. Seine Kollegin Lisa Eilmes weiß aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre, dass sich um die 20 Prozent der Teilneh-mer dann auch auf einen der zehn Studienplätze bewerben. Mit Susanne Schmal und Landino Nernosi (beide aus Schweinfurt, 11. Klasse) brachte sie zwei Interessenten mit, die bereits vorher sehr gut über das duale Studium Bescheid wussten. „Sehr informativ“, fand Schmal den gesamten Tag der offenen Tür und lobte insbesondere die persönlichen Gespräche mit den aktuellen dualen Studierenden, da diese Informationen für sie wesentlich mehr Gewicht haben als Daten und Fakten aus dem Internet. Sie möchte sich für Mechatronik oder Maschinenbau bewerben. Nernosi dagegen interessiert sich für Wirtschaftsingenieurwesen. „Mein Höhepunkt waren einige richtig gute Gespräche mit den Unternehmen, bei denen man mit einem Lächeln den Stand verlässt“, erklärte er. Sandra Althauser ist den beiden bereits einen Schritt voraus: Nach einer erfolgreichen Ausbildung nimmt sie bereits in diesem Herbst ihr Maschinenbaustudium in Mosbach auf. Ihr Dualer Partner ist Maja-Maschinenfabrik nahe Offenburg. Sie nahm aus Neugierde den weiten Weg, um ihren zukünftigen Studienort schon einmal zu beschnuppern. Den sprichwörtlichen Balanceakt zwischen Theorie und Praxis, zwischen einem straff organisierten dualen Studium und der Freizeit nahm sie erfolgreich vorweg – auf den Slacklines. Galerie Tag der offenen Tür 2014
- Dieser Trollinger hatte es in sich: Trotz seiner Höhen und Tiefen liefen am vergangenen Sonntag viele Läuferinnen und Läufer sowohl beim 12. Trollinger Marathon als auch beim Halbmarathon in Heilbronn zur Bestform auf. Ursula Schürle war als ehemalige Bibliothekarin wieder für die DHBW Mosbach am Start. Mit 3:26,44 Stunden erreichte sie beim Marathon ihre Bestzeit und den 1. Platz in der Altersklasse W30. Mit ihr starteten noch zwei weitere Läufer für die DHBW Mosbach zur 42,2 Kilometer langen Auf und Ab-Strecke. Der Lauf für die insgesamt 7000 Teilnehmer war alles andere als einfach: Als wäre es noch April, war es zunächst so kalt, dass einige Sportler sich in Plastik-Capes hüllten. Kaum eingelaufen, schien ab Kilometer zwölf die Sonne. Beim Halbmarathon starteten sogar elf Läufer und zwei Läuferinnen für die DHBW Mosbach. Trotz der Schwüle erreichte die Hobby-Läuferin Simone Keller-Löser aus dem Leitungssekretariat im Halbmarathon ihre persönliche Bestzeit und schaffte es mit 1:59.46 Stunden unter die kritische Zwei-Stunden-Marke. Wir gratulieren!
- Seit der Ernennung von Frau Prof. Susanne Steimer zum 15. Januar 2008 hat die Berufsakademie in Bad Mergentheim unter den hauptamtlichen ProfessorInnen einen Frauenanteil von 45%, im bundesweiten Vergleich aller Hochschulen eine herausragende Quote. Deutschlandweit ist der Anteil von Wissenschaftlerinnen in den Führungspositionen der Hochschulen immer noch sehr gering. Die jüngste Statistik zeigt, dass der Frauenanteil unter den Beschäftigten an Hochschulen zwar insgesamt bei 51% liegt, beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal noch bei 32%, die Frauenquote unter den ProfessorInnen liegt aber nur bei 15%. Um dieses Verhältnis zu verbessern, einigte sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung nun mit den Ländern auf ein Programm, das in den kommenden fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen an den deutschen Hochschulen schaffen soll. Insgesamt werden hierfür 150 Millionen Euro von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt. Mit ihrer hervorragenden Gleichstellungsbilanz zeigt die BA in Bad Mergentheim einmal mehr, dass sie nicht nur auf der Höhe der Zeit ist, sondern sogar ihrer Zeit voraus.
- Feld- und Laborversuche zur Baugrunderkundung Im Oktober 2015 startete an der DHBW Mosbach der Schwerpunkt „Tiefbau“ innerhalb der Studienrichtung Bauingenieurwesen-Projektmanagement. Eines der lokalen Profilmodule im Schwerpunkt Tiefbau ist das Modul „Geotechnik II“, das neben den Vorlesungen auch Laborpraktika für die Studierenden beinhaltet. Im Rahmen der erstmals stattfindenden Übungen führten die Studierenden Ende März und Anfang April 2018 verschiedene Feld- und Laborversuche zur Baugrunderkundung durch und gingen somit im wahrsten Sinne des Wortes den Dingen auf den Grund. Eine gelungene Abwechslung zum Vorlesungsalltag, die trotz teilweise frischer Temperaturen von den Studierenden gerne angenommen wurde, wie Studiengangsleiter und Dozent für Geotechnik Prof. Dr. Markus Schönit bestätigt: „Ein solides Fundament ist die Grundlage für jedes Bauwerk. Doch um ein solches Fundament überhaupt errichten zu können, bedarf es zuvor einer möglichst genauen Kenntnis über den vorherrschenden Baugrund. Wie man diese erhält möchten wir den angehenden Bauingenieurinnen und Bauingenieuren im Rahmen dieser Übungen vermitteln. Die ersten Rückmeldungen der Studierenden sind sehr positiv, so dass auch ich mich über die Weiterentwicklung des Studienangebots freuen kann.“
- 3. Mosbacher Marketingforum setzt Impulse für Unternehmen Was bedeutet Nachhaltigkeit im Marketing? Geht es um gesellschaftliche soziale Verantwortung von Unternehmen? Ist eine besondere Öko-Strategie gemeint? Oder steht eher Markenkapitalisierung im Vordergrund? Die Fragen zeigen, dass der Begriff Nachhaltigkeit unterschiedlich interpretiert und von Unternehmen auf verschiedene Weise strategisch umgesetzt wird. Im Rahmen des dritten Mosbacher Marketingforum vergangenen Donnerstag referierten und diskutierten sechs Experten aus Praxis und Theorie mit knapp 100 Zuhörern zu diesem Thema. Zum Auftakt der Veranstaltung nahm Prof. Dr. Petra Morschheuser von der DHBW Mosbach die wichtige Begriffsklärung und Einordnung von Nachhaltigkeit vor. Demnach agieren Unternehmen nachhaltig, wenn sie innerhalb bestimmter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sozial gerecht und umweltverträglich produzieren, handeln und konsumieren. Die folgenden Vorträge fokussierten dann auf einzelne Aspekte dieser Definition. Ausgezeichnete Nachhaltigkeit Besonders eindrucksvoll und konsequent verfolgt ebm-papst das Thema Nachhaltigkeit. Beim Ventilatorenhersteller aus Mulfingen ist es bereits seit 2010 Teil der Unternehmensleitlinie. Für die „Green Tech“ Strategie erhielt das Unternehmen im vergangenen Jahr den deutschen Nachhaltigkeitspreis. Lisa Bahr und Linda Hener berichteten, wie sich ihr Arbeitgeber als Umweltcompany und Premiumhersteller erfolgreich positioniert. Dazu gehört nicht nur eine umweltfreundliche Herstellung, zum Beispiel durch Verwendung nachwachsender Werkstoffe, sondern auch Energieeffizienz als Produktvorteil. Firmengebäude entsprechen der Niedrig-Energie-Bauweise, für Mitarbeiter gibt es Bus-Shuttles. Im Juni wird der „Green Day“ gefeiert: Mitarbeiter weltweit zeigen, wie sie sich im Alltag für eine gesunde Umwelt einsetzen. An die Unternehmensphilosophie werden bereits Auszubildende im ersten Lehrjahr herangeführt. Als Energiescouts fahnden sie im Unternehmen nach Energiefressern und prüfen, wie noch besser Strom gespart werden kann. „Die Azubis bekommen so von Anfang an Verantwortung für ein eigenes Projekt und werden gleichzeitig für Energieeffizienz sensibilisiert“, sagte Lisa Bahr, selbst Energiescout der ersten Stunde. Mittlerweile macht das Projekt überregional Schule: Die DIHK hat das Konzept übernommen und wird in diesem Jahr an 15 IHK-Standorten Energiescout-Lehrgänge durchführen. Warnung vor reinem „Green washing“ Prof. Dr. Carsten Kortum, der am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach lehrt, ergänzte mit seinem Vortrag um die Perspektive der sozialen Verantwortung. Coporate Social Responsibility (CSR), so der Fachbegriff, sieht er als klaren Wettbewerbsvorteil, wenn Unternehmen in der Lage sind, Verantwortung in der gesamten Wertschöpfungskette zu übernehmen. Von reinem „Green washing“ oder bloßem Social Marketing z. B. durch den Einsatz von Öko-Labels rät der Professor dringend ab. CSR müsse sich an der Gesellschaft orientieren und glaubwürdig im Unternehmen verankert sein. Von Markenerweiterungen und -allianzen Einen völlig anderen Blickwinkel auf das Thema nahm schließlich Prof. Dr. Andrea Honal von der DHBW Mannheim ein. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Dehnung erfolgreicher Marken. Anhand vieler Praxisbeispiele beschrieb sie anschaulich wie etablierte Marken durch Erweiterungen oder Allianzen kapitalisiert werden können. Eine klassische Markenerweiterung ist die Überführung einer Gesichtscreme in eine ganze Pflegeserie von der Bodylotion, übers Shampoo und Duschbad bis hin zum Deoroller. Für Unternehmen liegen die Vorteile auf der Hand: Sie sparen nicht nur Produktionskosten im Vergleich zu einem völlig neuen Produkt, sondern auch Zeit bei der Markteinführung und risikieren dabei weniger Flops. Bei Markenallianzen hingegen wird beispielsweise der Geschmack eines Likörs in eine bereits eingeführte Eiscreme verpackt. Allerdings, so Honal, müsse es hier eine gewisse Übereinstimmung bei den Markenwerten geben, damit die Strategie aufgeht. Wenn dies gelingt, können beide Partner neue Markt- und Kundenpotenziale erschließen. Marken erfolgreich implementieren Die nachhaltige Verankerung eines Markenwerts in einem mittelständischen B2B-Unternehmen haben Michael Pollner, Head of Marketing EDAG Engineering AG, und Marco Petracca von der B2B Markenberatung cuecon vorgestellt. Als Entwicklungsdienstleister für die Automobilindustrie mit vielen „geheimen“ Projekten ist das Sprechen über Ergebnisse und Produkte ein Tabu. Desto mehr rücken daher Markenwerte wie Leidenschaft oder Neugier, die mit den Leistungen verbunden werden, in den Vordergrund. An konkreten Beispielen erläuterten die Referenten, wie der nicht immer einfache Markenimplementierungsprozess schließlich in Anzeigen, Messeauftritten und auch im Social Web zum Ausdruck gebracht wurde. „Die Vielfalt der Vorträge hat gezeigt, dass es richtig und wichtig ist, nicht nur einen Blickwinkel beim Thema Nachhaltigkeit einzunehmen“, sagte Prof. Dr. Jörn Redler am Ende der Veranstaltung. „Wir sind froh, auf diese Weise auch unsere Studierenden unter den Zuhörern für die verschiedenen Ansätze sensibilisiert zu haben und hoffen, dass die eine oder andere Anregung für ihren Praxisalltag im Unternehmen dabei war“, ergänzte Prof. Dr. Seon-Su Kim. Die beiden Professoren sind ebenfalls ausgewiesene Marketing-Experten und haben das Marketingforum an der DHBW Mosbach ins Leben gerufen.
- Des Menschen Blick ist weltoffen oder nach innen gekehrt, zielstrebig oder naiv. Man hat immer eine Blickrichtung, und niemand kann sich den Blicken der anderen entziehen. Wie ist es, wenn jemand seinen Blick von innen nach außen kehrt und uns damit sozusagen die Augen öffnet? Die Künstlerin Andrea Jahn präsentiert an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach mehr als 30 Gesichter im Format 120 cm x 140 cm, die zwar alle Augen, Nase, Mund und Haare haben, die aber sonst unterschiedlicher nicht sein können. „Diese Werke passen hervorragend an die DHBW Mosbach“, sagte Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft, zur Vernissage, die von der DHBW-Bigband dezent begleitet wurde. Begeistert von der Farbe und Lebendigkeit der Werke, verblüffen sie die vielen, feinen Unterschiede beim stets gleichen Motiv, dem Gesicht. Jedes stehe für ein Individuum, aber auch für den Menschen an sich. „An der DHBW Mosbach studieren 3300 junge Menschen, wir haben 200 Mitarbeiter und insgesamt 900 Lehrkräfte – sie alle prägen das Bild der DHBW Mosbach.“ Bild Nr. 21 heißt auch „Identität“. Andrea Jahn hat dafür Fotos aus dem Netz gefischt. Wo sonst vielleicht Augenringe sind, hängen nun Bilder aus Afghanistan. Elend, Armut. Inspiriert habe sie dazu Facebook, weil man dort Vieles, was man sonst gar nicht finden würde, entdecken kann. Überhaupt gäben doch viele User dort manches preis, was sie sonst nicht jedermann erzählen würden. Die Objektdesignerin arbeitet auch gern mit Zeitungsausschnitten. In Fetzen hängen sie als Haare, rot übermalt als Nase oder ähnlich kreativ im Gesicht. „In der Zeitung steht, was die Menschen bewegt“, sagt Andrea Jahn. Sie möchte sichtbar machen, wie und wie sehr sich die Menschen damit beschäftigen. Vielleicht wollen sie aber auch nur „Love“ und „Peace“ wie auf Bild Nr.23, „Sue“. Vielleicht wissen sie aber auch nicht weiter. Andrea Jahn (1965 in Aachen geboren, nach dem Diplom als Objektdesignerin an der FH-Aachen Studium der Malerei in der Klasse Prof. Reipka an der Akademie der Bildenden Künste in München) mochte während der Vernissage nicht öffentlich darüber reden. Eine gewisse Zerrissenheit glaubt Prof. Dr. Volkhard Wolf in seiner Einführung in ihren Werken zu entdecken. Es gehe darum, was Andrea Jahn „angesichts ihrer Lebenserfahrungen“ in ihren Arbeiten festhalte, „wie sich Wahrnehmungen auf den Gesichtern spiegeln und was die Umwelt mit den Gesichtern macht“. Konsequent spiele die frühere Schülerin von Prof. Reipka mit zwei Hemisphären, nämlich der linken und rechten Hirnhälfte. Während die rechte Gehirnhälfte für das ganze, einheitliche Bild, für die räumliche Orientierung und Kreativität steht, ist die linke Hälfte für die Analyse, für Sprache und Sprechen, das Abstrakte, Detaillierte zuständig. Wer die Ausstellung vor diesem Hintergrund sehe – und natürlich seine beiden Gehirnhälften arbeiten lasse - werde ganz sicher die künstlerische Vielschichtigkeit entdecken. Die Kunstausstellung „…angesichts…!“ ist noch bis zum 4. Mai 2012 an der DHBW Mosbach, Gebäude A, zwischen 9 und 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
- DHBW Mosbach begrüßte Austauschstudierende Mit dem Schnee sind auch internationale Studierende in Mosbach eingetroffen: Anfang Januar startete das International Programm in Business an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Das Programm ermöglicht es auch dieses Jahr wieder zahlreichen Studierenden aus Ecuador, Kolumbien, Korea, China, USA, Frankreich, Niederlande und Tschechien, ein Semester an der DHBW Mosbach zu verbringen. 16 internationale Studierende und 18 deutsche aus den Bereichen BWL-Handel und BWL-Industrie besuchen nun gemeinsam die englischsprachigen Vorlesungen von deutschen und internationalen Lehrbeauftragten. Zusätzlich zu den Vorlesungen werden in dieser Zeit verschiedene Exkursionen durchgeführt. Neben Events zur Teambildung finden Werksbesichtigungen z.B. von BMW statt.
- DHBW Mosbach und ihre Partner begrüßten internationale Studieninteressierte Willkommenskultur leben – das bedeutet offen sein für Neuankömmlinge, ihnen signalisieren, dass sie erwünscht sind, ihnen zeigen, dass sie Perspektiven haben. Diese Willkommenskultur für den Landkreis Main-Tauber zu stärken und nebenbei junge Leute als zukünftige Fachkräfte in die Region zu holen, diese beiden Aspekte haben höchste Priorität im am vergangenen Montag gestarteten Pilotprojekt der DHBW Mosbach. Der Auftakt des ersten Orientierungsseminars für internationale Abiturienten (mehr dazu hier ) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach zeigte, dass deren Willkommenskultur kein leeres Versprechen ist. Das Begrüßungskomitee für die 16 Schülerinnen und Schüler aus fünf Ländern umfasste fast ebenso viele Köpfe. Neben Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim, Projektleiter Prof. Dr. Enrico Purle und weiteren Mitgliedern der DHBW Mosbach nahmen sich auch Duale Partner, Medienvertreter und Lokalpolitiker Zeit für den offiziellen Empfang. Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Wolfgang Reinhart eröffnete die Grußworte mit der Feststellung, dass das duale Konzept der Hochschule ein Erfolgsmodell mit besten Karrierechancen sei, mit dem die Schüler das Rüstzeug für die Zukunft bekommen könnten. „Dieses internationale Pilotprojekt ist ein Stück gelebtes Europa!“, so der ehemalige Minister. Der Oberbürgermeister (OB) der Stadt Bad Mergentheim und die Dualen Partner kamen nicht mit leeren Händen zur Begrüßung. OB Udo Glatthaar überbrachte die Einladung zum städtischen Volksfest inklusive Verpflegung. Er lobte das duale Modell als Exportschlager und die Schüler für ihre Teilnahme am Projekt: „Es ist das Schönste, was Sie sich selbst geben können, Fremdsprachen zu beherrschen, um in fremde Länder zu reisen und mit den Leuten sprechen zu können.“ Martina Heger-Dorfi, Geschäftsleitung Personal bei Würth Industrie Service und Mitglied des Beirats der DHBW Mosbach, beglückwünschte die Schüler für ihren Mut, sich neuen Herausforderungen in einem fremden Land stellen zu wollen. Sie bot konkret an, duale Studierende oder Praktikanten aus den Reihen der Teilnehmer in ihrem Unternehmen aufzunehmen. Im Laufe der vier Wochen stehen neben gut 60 Stunden Deutschkurs auch zehn Besuche bei Dualen Partnern auf dem Programm. Persönliche Betreuung und Beratung Bogdan Kyuchukov, ein 18-jähriger Schüler aus Bulgarien, erklärte, vom Orientierungsseminar erhoffe er sich konkrete und transparente Informationen über ein Studium in Deutschland. Grundsätzlich möchte er Ingenieurwissenschaft studieren. Das breite Studienangebot der DHBW mit den unterschiedlichen Spezialisierungen interessiert ihn darum besonders. Über seine Schule erreichte ihn im Juni die Ausschreibung, beworben hat er sich mit einer vollständigen Mappe bestehend aus Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Damit und mit seinen sehr guten Deutschkenntnissen hatte er die besten Voraussetzungen, angenommen zu werden. Er ist nun wie die übrigen Teilnehmer campusnah untergebracht: Das Studentenwerk Heidelberg, die Kurverwaltung und Studierende stellten Wohnheimplätze und Privatzimmer zur Verfügung. „Wenden Sie sich jederzeit gerne an Ihre Betreuer von der DHBW Mosbach“, empfahl Campusleiter Kim ihm und den übrigen Teilnehmern. Denn das gehört zum Wohlfühlen und Willkommen-Sein dazu: persönliche Betreuung und Beratung an einem familiären Campus.
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- Für 2008 plant die Berufsakademie Mosbach (BA) auf Anregung von und in Kooperation mit zahlreichen Unternehmen eine neue Studienrichtung Verfahrenstechnik. Das Duale Studium an der BA verwirklicht die konsequente Verzahnung von Theorie und Praxis. Alle Studierenden haben einen Arbeitsvertrag mit einem Partnerunternehmen, in dem sie ein auf die Theorie abgestimmtes Ausbildungsprogramm durchlaufen. Nach drei Monaten an der Berufsakademie folgen drei Monate im Betrieb. So sind die Absolventen nach drei Jahren Studium vom ersten Tag an voll einsetzbar. Die Prozesse der chemischen und verarbeitenden Industrie werden immer komplexer und aufwendiger. Für die Konzeption und sichere Betreuung der Anlagen sind qualifizierte Ingenieure mit einem breiten theoretischen wie praktischen Wissen und prozessorientiertem Denken gefragt. Von den Kunden wird das Verständnis der Funktion der Maschinen und der Prozessabläufe verlangt. Diesen Anforderungen an der Schnittstelle zwischen Verfahrenstechnik und Maschinenbau werden die Absolventen der neuen Studienrichtung gerecht. Durch die systematischen Praxiseinsätze verfügen sie zusätzlich über Sozial- und Methodenkompetenz, die sie teamfähig macht und zu fachübergreifendem Denken befähigt. Die Studierenden beschäftigen sich in den ersten vier Semestern mit den Grundlagen des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik. Besonderes Augenmerk wird auf die Vermittlung von Basiskenntnissen gelegt, die in den aufbauenden Vorlesungen zu mechanischer, chemischer und thermischer Verfahrenstechnik oder Bioverfahrenstechnik ihre Anwendung finden. Im Hauptstudium besteht die Möglichkeit, sich in allgemeiner oder Energie-Verfahrenstechnik zu spezialisieren. Durch zusätzliche Wahlfächer wird eine umfassende Ausbildung gewährleistet. Auch das aktuelle Thema regenerative Energien ist entscheidender Bestandteil des Kurrikulums. Der Bachelor of Engineering kann sowohl in der verfahrenstechnischen und chemischen Industrie als auch im Bereich Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt werden. Die Berufsakademie Mosbach entwickelt bedarfsorientierte, innovative Studienangebote und ist damit sehr erfolgreich. Die Standorte Mosbach und Bad Mergentheim verzeichnen ein Wachstum von 39 % bei den Studienanfängern. Damit liegt Mosbach im Vergleich aller Berufsakademien Baden-Württembergs auf Platz 1. Aber nicht nur bei Abiturienten und Studierenden steht die BA hoch im Kurs. Auch die Partnerbetriebe sind mit der Zusammenarbeit hochzufrieden. Dies zeigt eine unabhängige Studie, die im Rahmen der Doktorarbeit von Petra Naujoks-Ottendorf an der Universität Flensburg durchgeführt wurde. Abgefragt wurde die Qualität dualer Studienangebote aus Unternehmersicht. Die Berufsakademie Mosbach ist bundesweit führend. Dass über 90% ihrer Absolventen direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden, bestätigt diese Ergebnisse. Unternehmen, die Interesse haben, Ausbildungspartner für die Studienrichtung Verfahrenstechnik zu werden und somit den eigenen, qualifizierten Führungsnachwuchs auszubilden, erhalten nähere Informationen von: Prof. Dr. habil. Uwe Janoske, Telefon: 06261/939-478, Mail: janoske@ba-mosbach.de