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News:
Italienische Schüler zu Gast in Mosbach

- Vier Schüler aus Italien verschafften sich im Juli für zwei Wochen einen Eindruck von Mosbach, der deutschen Arbeitskultur und dem deutschen Bildungssystem. Die vier stammen aus Arezzo und sprechen Deutsch bereits auf sehr hohem Niveau. Der Schwerpunkt des Programms lag auf einem Praktikum bei MPDV bzw. in der Alten Mälzerei. Die DHBW Mosbach lernten die Schüler bei Führungen kennen. Initiator Prof. Dr. Dirk Saller, Studiengangsleiter Informatik an der DHBW Mosbach, erklärt die Vorteile für beide Seiten: Während die deutschen Unternehmen je nach Region und Branche zunehmend dringlicher nach Fachkräften suchen, herrscht in Italien eine hohe Jugendarbeitslosigkeit auch unter (angehenden) Abiturienten. „Ein duales Studium kann hier zur Win-win-Situation werden.“ Dieses Pilotprojekt passt in die jüngsten Internationalisierungsvorhaben der DHBW Mosbach: EU-Abiturienten besuchen bereits seit 2014 die Hochschule im Rahmen des Programms „Sommer im Schloss“ (LINK), um mit einem Intensiv-Sprachkurs und Kontaktmöglichkeiten zu Dualen Partnern einen Studienplatz zu finden. Die nächste Schülergruppe aus diesem Kreis belebt ab August den Campus Bad Mergentheim für vier Wochen. Seit 2018 bietet auch das Zentrum für Internationale Fachkräfte Sprachkurse für Geflüchtete und zukünftig auch für EU-Abiturienten mit Interesse an einem dualen Studium bzw. einer dualen Ausbildung. Der nächste Kurs startet im Herbst.

News:
Breite Unterstützung für Digitalisierungsstrategie der DHBW Mosbach

- Einen Beitrag zur Personalentwicklung sowie für Forschung und Transfer der Dualen Partner leisten – das ist das wesentliche Merkmal des dualen Studienkonzepts der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Die Unternehmen aber befinden sich im digitalen Wandel, und damit auch die Hochschule und ihre Angebote. Die DHBW Mosbach bietet bereits ein breites Spektrum an IT-nahen Studiengängen und einen Forschungsschwerpunkt auf Industrie 4.0. Um dieses Profil zu schärfen, sucht sie den engen Schulterschluss zu ihren Dualen Partnern, zur Politik und Wissenschaft. Bereits im Frühsommer bestätigte Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Baden-Württemberg, im Zuge eines Besuchs am Campus Mosbach, wie wichtig es sei, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als wesentliche Motoren für die Stärke Baden-Württembergs insbesondere auch im ländlichen Raum bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen: „Das Konzept für die Weiterentwicklung des Themas Digitalisierung mit den drei Bereichen kooperative Forschung, Weiterbildung und zusätzliche Studiengänge finde ich wichtig. Das ist genau der richtige Ansatz zur Stärkung der Region. Deshalb werde ich mich – auch mit Blick auf den nächsten Hochschulfinanzierungspakt – innerhalb der Koalition für dieses Thema und den Hochschulstandort einsetzen.“ Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann und Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim stellten dem Fraktionsvorsitzenden die Pläne der DHBW Mosbach und ihres Campus Bad Mergentheim vor, im ländlichen Raum mit einem „Kompetenzcluster Digitalisierung“ zu Impulsgebern für Forschung, Innovation und Transfer für die digitale Transformation zu werden. Seon-Su Kim forderte: „Kleinere und mittlere Unternehmen in der Region dürfen in der digitalen Transformation nicht abgehängt werden!“ Dafür wolle man die ohnehin schon vorhandenen Kompetenzen – beispielsweise das Digitale Labor im Kompetenzzentrum Fertigungs- und Informationsmanagement, die Digitalisierung in der Lehre, die klassischen IT-Studiengänge und die neuen digitalen Schwerpunkte in den technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studienangeboten – bündeln und weiter ausbauen, so die Hochschulleitung. Wirtschaft benötigt Begleitung bei der Digitalisierung vor Ort Ein Workshop mit Unternehmensvertretern Mitte Juli stellte sicher, dass die eingeschlagene Digitalisierungsstrategie die Bedarfe der Unternehmen abdecken wird. „Wir möchten den Mittelstand und die KMU in unserem ländlichen Raum auf ihrem Weg in die Digitalisierung begleiten und streben einen regelmäßigen Austausch zwischen Hochschule und Unternehmen an“, so Campusleiter Seon-Su Kim. Rund 25 externe Teilnehmer aus Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche sowie aus öffentlichen Verwaltungen und 20 Professorinnen und Professoren fassten die Bereiche aus dem weiten Feld der Digitalisierung zusammen, die sie für zukunftsweisend halten. Dabei standen neben der Technik (Internet der Dinge, Infrastrukturfragen und Data Asset) auch wirtschaftliche Themen (digitale Geschäftsmodelle, Service Engineering oder Führung 4.0) und gesellschaftliche bzw. bildungspolitische Fragen auf der Agenda (digitale Kompetenzen oder Bürgerbeteiligungsprozesse). „Ich habe es als erfrischend erlebt, gemeinsam mit den Dualen Partnern aus unterschiedlichsten Branchen Forschungsprojekte zu identifizieren. Die ausgewählten Projekte halte ich für wegweisend und die richtigen“, resümierte Michael Hüffner, der für die Audi AG die Fertigungsplanung Neckarsulm leitet und dort die Automation und Digitalisierung vorantreibt. Martin Bürkert, Abteilungsleiter Entwicklung Elektronik bei ebm-papst, ergänzt: „Es ist der beste Ansatz, die Zukunftsthemen gleich in der Ausbildung des Nachwuchses unterzubringen.“ Land und Bund sind aufgefordert, die Initiative zu fördern Der Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Mosbach Michael Ferch betonte, dass Digitalisierung nicht mit der Breitbandversorgung ende und damit zur langfristigen Aufgabe und Herausforderung für die Gesellschaft werde. Den Workshop bezeichnete er als fruchtbaren Nährboden, um die Potenziale für die DHBW, ihre Studierenden und die Kooperationspartner zu identifizieren. Paul Gehrig, Geschäftsführer der Stadtwerk Tauberfranken GmbH: „Jetzt ist der DHBW zu wünschen, dass Land und Bund diese Initiative tatkräftig unterstützen und sich die Partnerunternehmen auch der dualen Verantwortung stellen und die theoretischen Ergebnisse durch ihre Bereitschaft, praktische Projekte mit der DHBW anzugehen, unter Beweis stellen.“

Ablauf der Vergabe

Ablauf der Vergabe Auslandssemester Startseite International Internationale Erfahrungen Auslandssemester Ablauf der Vergabe Checkliste Voraussetzungen Sprachkenntnisse Programmmatrix Programmblätter Partnerhochschulen Bewerbung Auslandssemester Ablauf der Vergabe Sprachnachweise Zulassungen Auslandssemester Einschreibung an der Gasthochschule Finale Kursabsprache und Learning Agreement Weitere Vorbereitungen Auslandssemester Erfahrungsbericht einreichen Anerkennung der Leistungen aus dem Ausland Erfassung Auslandsmobilität FAQ-Auslandssemester Ablauf der Vergabe Nach Eingang aller Bewerbungen fragen wir die nach ECTS gewichteten Notenschnitte (1. und 2. Semester) aller Bewerber*innen in den Studiengangssekretariaten ab und erstellen entsprechend ein Notenranking . Ausstehende Ergebnisse aus Nachhol- und Wiederholungsklausuren können nicht berücksichtigt werden, wenn diese nicht bis zur Erstellung des Notenrankings vorliegen. Nicht bestandene Klausuren werden in den Notenschnitt eingerechnet. Dadurch kann der von uns abgefragte Notenschnitt von dem für Sie in DUALIS einsehbaren Notenschnitt abweichen (siehe auch Voraussetzungen für das Auslandssemester ). Anhand dieses Notenrankings werden die Plätze an den Partnerhochschulen vergeben, wir beginnen also bei dem/der Studierenden, der/die im Notenranking an erster Stelle steht, teilen die erstgenannte Partnerhochschule zu und fahren dann mit dem/der Studierenden fort, der/die auf Platz 2 im Notenranking steht usw. Bei einem Notenschnitt zwischen 2,6 und 2,9 kontaktiert das International Office Ihre Studiengangsleitung; vom Dualen Partner wird im Bedarfsfall eine Empfehlung für die Entsendung ins Auslandssemester verlangt. Angabe von mehreren Partnerhochschulen in der Bewerbung: Da viele Programme über begrenzte Plätze verfügen, können bis zu acht Prioritäten in der Reihenfolge der persönlichen Präferenz genannt werden. Die Angabe von Alternativen in der Bewerbung ist nur vorteilhaft. Wenn die Plätze an Ihrer Lieblingshochschule bereits vergeben sind, wenn wir bei Ihnen im Notenranking ankommen, prüfen wir, ob wir Ihnen die zweite Alternative zuteilen können. Wenn da alle Plätze vergeben sind, prüfen wir die dritte usw. Bitte überlegen Sie aber genauestens, welche Partnerhochschulen Sie angeben, checken Sie v.a. die Semesterzeiten und die Kurspassung. Geben Sie keine Hochschulen an, an die Sie eigentlich nicht gehen wollen. Achtung bei Angabe von Zahlprogrammen mit unbegrenzter Platzzahl: Wenn Sie in Ihrer Wunschliste ein Zahlprogramm mit unbegrenzten Plätzen angeben, werden die nachfolgenden Wünsche der Logik nach hinfällig. Beispiel: Wunsch 1: IDRAC Lyon Erasmus / Austauschprogramm Wunsch 2: GVSU Michigan, USA / Austauschprogramm Wunsch 3: Griffith University, Australien / Zahlprogramm Wunsch 4: ESDES Lyon Erasmus / Austauschprogramm Wunsch 5: Bratislava Erasmus / Austauschprogramm ... Erklärung: Da an 3. Stelle ein Zahlprogramm ohne Platzbeschränkung steht, ist die Angabe von Wunsch 4 und Wunsch 5 hinfällig bzw. überflüssig. Denn die Zulassung wird, falls Wunsch 1 und Wunsch 2 beide nicht möglich sein sollten, auf das Zahlprogramm "Griffith University" hinauslaufen, da es hier keine Platzbeschränkung gibt. Wenn das so nicht gewünscht ist, müssen Sie das Zahlprogramm an letzter Stelle nennen. Möchten Sie dennoch weitere Programme nennen (quasi als "Reserve" falls z.B. die Finanzierung eines Zahlprogramms nicht realisiert werden kann), geben Sie bitte im Bemerkungsfeld an, dass dies nur Reservewünsche sind. Ansonsten wissen wir nicht, ob Sie verstanden haben, wie die Plätze verteilt werden.

News:
Termin verschoben: BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro auf der Light + Building 2020 in Frankfurt

- ++ Verschoben: Light + Building findet vom 27. September bis 2. Oktober 2020 statt ++ Aufgrund der verstärkten Verbreitung des Coronavirus in Europa hat sich die Messe Frankfurt nach intensiven Beratungen für die Verschiebung der Light + Building entschieden. Die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik findet vom 27. September bis 02. Oktober 2020 in Frankfurt am Main statt. Bereits erworbene Besucher-Tickets behalten auch für den neuen Termin volle Gültigkeit. Mehr Informationen: https://light-building.messefrankfurt.com/frankfurt/de/presse/pressemeldungen/light-building/verschoben.html ---------------- Der Studiengang prüft aktuell, ob eine Teilnahme an der Messe auch im Herbst möglich ist. Studiengangsleiter Prof. Dr. Alexander Neumann lädt all diejenigen zur Kontaktaufnahme ein, die sich eigentlich während der Messe über Studieninhalte und Kooperationsmöglichkeiten informieren wollten:

Einschreibung an der Gasthochschule

Einschreibung an der Gasthochschule Auslandssemester Startseite International Internationale Erfahrungen Auslandssemester Einschreibung an der Gasthochschule Checkliste Voraussetzungen Sprachkenntnisse Programmmatrix Programmblätter Partnerhochschulen Bewerbung Auslandssemester Ablauf der Vergabe Sprachnachweise Zulassungen Auslandssemester Einschreibung an der Gasthochschule Finale Kursabsprache und Learning Agreement Weitere Vorbereitungen Auslandssemester Erfahrungsbericht einreichen Anerkennung der Leistungen aus dem Ausland Erfassung Auslandsmobilität FAQ-Auslandssemester Einschreibung an der Gasthochschule Sobald feststeht, welche Outgoings an welchen der Programme teilnehmen, informieren wir Sie, was Sie für die Einschreibung an der Partnerhochschule erledigen müssen. Diese Einschreibepakete umfassen i.d.R. gewisse Formulare, die auszufüllen sind, Informationen zu Kurswahl sowie zu Unterkunft, Visa etc. Im Rahmen der Einschreibung verlangt die Gasthochschule möglicherweise einen Sprachnachweis von Ihnen - beachten Sie diesbezüglich die Hinweise in den Programmblättern . Staffelung der rausgehenden Informationen: Wir stellen die Informationen der verschiedenen Programme abhängig von der jeweiligen Einschreibefrist (d.h. zeitlich gestuft) per E-Mail oder über MOODLE zur Verfügung. Achten Sie daher besonders in der Zeit nach Abgabe der Annahmeerklärung auf Ihren E-Mail-Eingang. Für alle Studienprogramme im Ausland sind unterschiedliche Formalitäten nötig. Lassen Sie sich daher nicht davon irritieren, was andere Studierende für andere Programme einreichen müssen. Reichen Sie die geforderten Unterlagen fristgerecht ( Abgabetermine variieren je nach Programm ) im International Office ein. Achtung Reisepass: Wenn Sie eine Zulassung in ein außereuropäisches Programm erhalten, so beantragen Sie UMGEHEND nach der Annahme des Studienplatzes einen neuen Reisepass , sollte Ihnen kein gültiger Pass (mehr) vorliegen.

Anmeldung Schnuppervorlesungen

Anmeldung Schnuppervorlesungen Informationsmöglichkeiten Anmeldung zu Schnuppervorlesungen

News:
Studierend immer am Ball bleiben

- „Ich würde es genauso wieder machen!“ Das sagt Daniel Perinotto berechtigt stolz. Im Talar und mit Master-Hut steht er auf der festlich erleuchteten Bühne der Aula auf dem Bildungscampus Heilbronn. Im benachbarten DHBW CAS sowie an den verschiedenen Standorten der DHBW hat er die vergangenen zwei Jahre immer wieder Drei-Tages-Studienblöcke verbracht, um Theorie und Praxis zu verbinden. Auf seinem Weg zum Master in Business Management (MBM) – Finance hat der heute 29-Jährige durchgängig für die Kreissparkasse Heilbronn gearbeitet, hat seine beruflichen Herausforderungen theoretisch beleuchtet und Antworten aus dem Studium direkt in der Praxis getestet. Jetzt ist er fertig mit seinem dualen Studium, erhält mit weiteren rund 150 Alumni des Jahrgangs während der Abschlussfeier sein Zeugnis und blickt zufrieden zurück. Rund 500 Gäste füllen die Aula bis auf den letzten Platz: Die Absolvierenden des Fachbereichs Wirtschaft haben Freunde und Familie mitgebracht, um ihren besonderen Moment zu feiern. „Wir von der DHBW sind stolz auf Sie“ , gratuliert Vizepräsident Professor Dr. Peter Väterlein. „Mit diesem Abschluss haben Sie bewiesen, dass Sie Problemlöser*innen sind.“ Prof. Dr.-Ing. Joachim Frech, Direktor des DHBW CAS, gibt gleich einen motivierenden Ausblick: „Der heutige Masterabschluss ist der Einstieg in Ihr persönliches Weiterlernen in der Zukunft – und er ist ein sehr guter Ausgangspunkt dafür!“ Das Thema des Lebenslangen Lernens ist bei allen präsent. Preisträger Dr. Klaus-Hermann Dyck, Partner bei der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, zeichnet fünf Absolvierende im Namen der Ernst & Young Stiftung für die besten Masterarbeiten aus: Neben Daniel Perinotto freuen sich Anja Ganzhorn (MBM Medien und Marketing, Süddeutsche Zeitung), Jan Kottenkamp (MBM Accounting, Controlling und Steuern, Alfred Ritter), Isabel Trinkert (MBM Marketing, Markant Deutschland) und Paul Volkwein (Master Steuern, Rechnungslegung und Prüfungswesen, CMS Deutschland) über den Preis. Doch nicht nur die Geehrten, sondern auch deren Arbeitgeber haben Grund zur Freude. Denn Perinottos Masterarbeit beispielsweise bringt der Kreissparkasse einen direkten Mehrwert. Aufgrund der großen Wahlfreiheit bei den Studienmodulen konnte er schon früh individuelle Schwerpunkte setzen. Bei einem solchen Blick über den regulären Tellerrand stieß er auf das Thema der digitalen Ökosysteme. „Ich wusste, dass das ein Thema ist, über das bei uns gesprochen wird“ , berichtet Perinotto. Als er das Digitalisierungs-Thema in Absprache mit seinem Unternehmen für die Masterarbeit wählte, wurde das „wirklich sehr begrüßt“ . Große Unternehmen wie Amazone haben Digitale Ökosysteme geschaffen, indem sie zig einzelne Produkte und Dienstleistungen im Umfeld einer Plattform miteinander vernetzt haben. „Wie könnte das für uns aussehen?“ , untersuchte Perinotto in seiner Arbeit. Seine Antworten sind der Kreissparkasse sehr willkommen. Bewusste Entscheidung für Dualen Master „Den Dualen Master werde ich definitiv weiterempfehlen“ , ist Perinotto überzeugt. Nach dem Bachelor an der DHBW Mosbach hatte er sich verschiedene Masterprogramme angesehen, doch sich dann klar für das Studium am DHBW CAS entschieden. „Das DHBW-Prinzip, also die Verbindung von Theorie und Praxis, finde ich gut“ , sagt Perinotto. Außerdem nennt er „weitere Pluspunkte des Dualen Masters – ganz klar: die großen Wahlmöglichkeiten, die terminliche Flexibilität, den Austausch mit Kommilitonen ganz unterschiedlicher Branchen, die sehr guten Dozenten aus der Praxis. Und dann noch die Möglichkeit zu einer 14-tägigen Studienreise – die ging für mich nach China. Super!“

News:
(Nicht nur) Ein Labor auf Zeit

- Sammelbecken für kreative Ideen, Plattform für den Austausch, Impulsgeber für die Wirtschaft– das Popup-Labor in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim war vieles gleichzeitig. Angelegt eigentlich nur auf wenige Tage, sollen die Konzepte und Inspirationen nicht nur auf dem Papier stehen bleiben oder noch schlimmer in der Schublade verschwinden, sondern weiterleben. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach begleitet Kommunen und Unternehmen Nord-Baden-Württembergs auf dem Weg in die digitale Zukunft. Ein „Labor auf Zeit“ sei das Popup-Labor, bekannte Norbert Fröschle, Projektleiter aus dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. „Popup-Labor bedeutet, dass sich Menschen aus kleinen und mittelständischen Unternehmen in Innovationswerkstätten auf Zeit treffen – aus so unterschiedlichen Bereichen wie Finanzdienstleistungen, Energieversorgung, Mechatronik, Kurverwaltung, Pflegediensten, Getränkehandel, Optikerhandwerk, Softwareentwicklung – und dass sie gemeinsam Dinge machen.“ Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und der DHBW-Campus Bad Mergentheim hatten sich erfolgreich für das Programm des Wirtschaftsministerium Baden-Württembergs beworben und boten gemeinsam 19 Workshops und einen Aktionstag „Digitalisierung und Nachhaltigkeit für BW und weltweit“ an. Die 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops freuten Fröschle besonders, denn das Programm entstehe speziell auf das Publikum zugeschnitten: Unternehmen aus der Region und der DHBW-Campus stellten die Referentinnen und Referenten, brachten eigene Themen ein und nahmen die Wünsche der Angemeldeten auf. „Wir müssen Wissen zukünftig stärker in Wertschöpfung umsetzen“ „Dass das Popup-Labor so großen Zuspruch findet, liegt am Zusammenhalt in der Region“, erklärte Oberbürgermeister Udo Glatthaar. Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim ergänzte bei seiner Begrüßung der Unternehmensvertreter und politischen Akteure am Aktionstag: „Wir können im engen Schulterschluss mit den Unternehmen der Region, mit den Kommunen und Schulen Projekte ganz anders umsetzen als manche große städtische Zentren.“ Das Labor auf Zeit, so hoffe er, werde nur ein erster Schritt auf dem Weg in die digitale Zukunft sein: „Die DHBW Mosbach möchte die Lücke schließen, im ländlichen Raum Forschungs- und Kompetenzzentren bilden, die Infrastruktur fördern.“ Motivation und Begeisterung für den digitalen Wandel wolle man mit dem Popup-Labor wecken, Akzeptanz schaffen für die damit verbundenen Veränderungen im Alltag und im Berufsleben, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, indem man Werkzeuge und Konzepte aufzeige. „Wir müssen Wissen zukünftig stärker in Wertschöpfung umsetzen“, erklärte Hoffmeister-Kraut. „Damit schlagen wir die Brücke von der Grundlagenforschung hin zur Anwendungsorientierung.“ Das Popup-Labor leiste dazu ebenso einen Beitrag wie das neue, vom Wirtschaftsministerium geförderte Labor für Künstliche Intelligenz am Campus Bad Mergentheim. „Die Hochschule ist Mittler, Macher, Motivator für Digitalisierungsfragen“ Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL freute sich, der Ministerin die Experimentierfreude der regionalen Unternehmen zeigen zu können, sei sie doch „eine Kämpferin für den Mittelstand, eine Förderin der Digitalisierung“. Die Stärken Baden-Württembergs lagen schon immer in den dezentralen Strukturen, wie die DHBW mit ihren landesweiten Standorten vorbildhaft zeige. „Duale Partnerschaft, die Verzahnung von Hochschule und Unternehmen wird hier gelebt. Die Hochschule ist Mittler, Macher, Motivator für Digitalisierungsfragen.“ Fünf Impulsvorträge beleuchteten aus unterschiedlichen Perspektiven die regionale Wirtschaft und wie im Innovationswettlauf Aufträge, Beschäftigung und Einkommen nachhaltig geschaffen werden können – auf volkswirtschaftlicher Ebene, für die Regionalwirtschaft und für die Unternehmen. Dr. Gunther Wobser, geschäftsführender Gesellschafter bei LAUDA DR. R. WOBSER, zeigte ein unternehmensinternes Innovationslabor und eine enge Zusammenarbeit mit Startups als Lösungsweg auf. Rainer Bürkert, Geschäftsführer bei Würth Industrie Service, forderte Investitionen in einen stabilen Bildungs- und Wirtschaftsstandort, in Infrastruktur, Internet Schule und Bildung. Nur so könne man für die Digitalwirtschaft attraktiv bleiben, die leichter als jede andere Branche den Standort verlagern könne – auch ins Ausland. Dr. Benjamin Schmidt, Leiter Business Development beim zentralen IT-Dienstleister der Schwarz-Unternehmensgruppe, forderte Datensouveränität und stellte dem Publikum die eigene, open-source-basierte und ebenfalls im Startup-Ansatz entwickelte „IT aus der Steckdose“ vor, mit denen das Unternehmen zukünftig den Bedarf an sicheren europäischen Cloud-Lösungen decken wolle. Patrick Hantschel, Leiter des Digitalization Centers von WITTENSTEIN, präsentierte die neue Arbeitswelt sowohl im kaufmännischen Bereich wie auch in der Produktion in der Smart Factory, in der die Komponenten miteinander sprechen und Datenflüsse transparent werden. Paul Gehrig, Geschäftsführer des Stadtwerks Tauberfranken, rundete das Programm mit einem Exkurs durch die Projekte des kommunalen Versorgers ab, vom Glasfaserausbau über kostenloses WLAN, Elektroladeinfrastruktur hin zum eigenen TV – und so wird aus Big Data eine Smart City.

Stipendien besondere Bedürfnisse

Stipendien besondere Bedürfnisse Förderung & Finanzierung Startseite International Förderung & Finanzierung Stipendien besondere Bedürfnisse Erasmus+ Baden-Württemberg-STIPENDIUM Bürkert-Stiftung Auslands-BAföG Stipendien besondere Bedürfnisse Weitere Stipendien für Studierende Stipendien für besondere Bedürfnisse Nachstehend finden Sie Links zu Informationen über Stipendien für Studierende in besonderen Lebensumständen oder mit speziellen Bedürfnissen. Auslandsstudium mit Kind(ern) Erasmus+: Auslandsstudium und -praktikum mit Kind(ern) Erasmus+ an der DHBW Mosbach: Zusatzförderung für Studierende mit Kind(ern) Auslandsstudium mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Deutsches Studierendenwerk: Informationen über Sonderfördermittel Erasmus+: Zusatzförderung für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Erasmus+ an der DHBW Mosbach: Zusatzförderung für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

News:
Seit 30 Jahren Dipl.-Betriebswirt, Schwerpunkt Holzhandel

- Vor 30 Jahren wurden die Absolventen des Studienjahrgangs „HH 86“ an der damaligen Berufsakademie Mosbach (heute Duale Hochschule Baden-Württemberg – DHBW) im Studiengang Handel mit dem Schwerpunkt Holzhandel graduiert. Der eine oder andere ist auch seit dieser Zeit nicht mehr an seiner Alma Mater gewesen. Viele von ihnen hatten Mosbach daher noch als kleinen Studienort mit wenigen hundert Studierenden in Erinnerung. Umso überraschender war es für sie, dass sie bei ihrem erneuten Besuch vor Ort einen dynamischen Hochschulstandort mit über 3.600 Studierenden besichtigen konnten. Studiengangsleiter Prof. Dr. Hubert Speth nahm die Besuchergruppe am 9. November 2019 in Empfang und führte sie durch die neuen Gebäude und Laborräume der DHBW Mosbach. Voller Staunen nahm die Besuchergruppe wahr, wie viel sich seit ihrer Studienzeit in Mosbach zum Positiven verändert hat. Waren die Vorlesungsveranstaltungen in den 1980-er Jahren noch in den Räumen der Steyler Missionare am Rande der Stadt untergebracht, ist die DHBW heutzutage auf vier verschiedenen Standorten in ganz Mosbach verteilt, mit dem großen Hauptcampus nahe des Stadtzentrums. Nach dem Rundgang kamen die Ehemaligen dann in einem der Vorlesungsräume zusammen. Dort verkündete ihnen Speth, dass er sich nochmals genauer mit ihren damaligen Klausuren beschäftigt habe und dabei einige Ungereimtheiten habe feststellen müssen. Aus diesem Grund müssten sie nun eine Erstsemesterklausur wiederholen, woran die „alten Herren“ sichtlich Freude hatten. Nachdem alle die Wiederholungsklausur mit Bravour bestanden und dafür auch ein Zertifikat ausgehändigt bekamen, berichtete Speth über die aktuelle Situation des Studiengangs Holzwirtschaft an der DHBW Mosbach. Als er vor rund zehn Jahren das Studienangebot Holzhandel von seinem Vorgänger Prof. Dr. Schafferer übernommen hatte, erklärte ihm dieser, dass die Leitung des Studiengangs Handels im Prinzip ganz einfach sei. Er müsse nur genügend reservierte Studienplätze von Unternehmen bekommen, dann laufe der Studiengang von ganz alleine. Heute, fast zehn Jahre später, stelle sich die Situation vollkommen anders dar. Um einen Kurs mit rund 30 Studienplätzen zu füllen, benötige man heute mehr als doppelt so viele reservierte Plätze aus den Unternehmen. Der Grund dafür sei, dass viele Betriebe der Holzbranche häufig überhaupt keine oder zumindest keine passenden Bewerber mehr bekämen, die sie zum Studium nach Mosbach entsenden könnten. In den vergangenen Jahren lag die Besetzungsquote bei unter 50 Prozent, d. h. jedes zweite Unternehmen der Holzbranche fand keinen passenden Studienbewerber. Die Situation stellt sich laut Speth jedoch viel dramatischer in der Holzbranche selbst als für die Hochschule dar. An der DHBW Mosbach machen die Holzwirtschaftsstudierenden 2 bis 3 Prozent der Gesamtstudierenden aus. Das heißt rund 97 Prozent studieren einen anderen Studiengang, was bedeutet, dass die Hochschule die Holzbranche nicht unbedingt brauche. Für die Holzbranche hingegen wäre es jedoch fatal, wenn es wie schon in Finnland oder Schweden zukünftig auch in Deutschland keine oder kaum noch passende Studienangebote für die Holzwirtschaft gäbe. Allein die Umbenennung des Studiengangs Holzwirtschaft der Universität Hamburg in Bioressourcen-Nutzung stelle nach Speths Ansicht für die Nachwuchssituation der deutschen Holzbranche keine wirklich gute Perspektive dar. Speth empfiehlt daher den Unternehmen, den Gehaltsbriefen an ihre Mitarbeiter ein Schreiben beizulegen, mit dem Text: „Wir bezahlen das Studium Ihrer Kinder“ (Nichten/Neffen usw.). Junge Menschen hören heutzutage immer noch sehr auf den Rat ihrer Eltern. Wenn diese bereits einen Sohn oder eine Tochter an einem teuren Hochschulstandort finanzieren müssten, seien sie oftmals dankbar dafür, wenn ein weiteres Kind durch die finanzielle Unterstützung des Unternehmens per dualem Studiengang versorgt werde. Nach diesem Appell von Speth, der viele der anwesenden Unternehmer sichtlich nachdenklich stimmte, ließ man den Abend noch feuchtfröhlich im Mosbacher Brauhaus ausklingen. Dort präsentierte, zur Überraschung aller, einer der Ehemaligen sogar noch den Bericht über ihre damalige Verabschiedung aus dem „Holz-Zentralblatt“ („Berufsakademie Mosbach verabschiedet 17 Dipl.-Betriebswirte der Fachrichtung „Handel – Schwerpunkt Holzhandel“ HZ. Nr. 145 vom 4. Dezember 1989, S. 2294).

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