Ansprechpersonen & Öffnungszeiten Bibliothek Startseite Service & Einrichtungen Bibliothek Ansprechpersonen & Öffnungszeiten Aktuelles Unsere Schulungsangebote Literatursuche Bibliothek von A bis Z Datenbanken Service & Ausleihe Video-Tutorials Ansprechpersonen & Öffnungszeiten Öffnungszeiten Campus Mosbach Montag 9.00 - 20.00 Uhr Dienstag 9.00 - 20.00 Uhr Mittwoch 9.00 - 20.00 Uhr Donnerstag 9.00 - 20.00 Uhr Freitag 9.00 - 17.00 Uhr Samstag 9.00 - 14.00 Uhr Bad Mergentheim Montag 9.00 - 18.00 Uhr Dienstag 9.00 - 18.00 Uhr Mittwoch 9.00 - 18.00 Uhr Donnerstag 9.00 - 19.00 Uhr Freitag 9.00 - 16.00 Uhr Kontakt Campus Mosbach Campus Bad Mergentheim Knopfweg 1/1 74821 Mosbach (Gebäude G) Schloss 2 97980 Bad Mergentheim Tel. +49 6261 939 419 Tel. +49 7931 1230 553 bibliothek@mosbach.dhbw.de bibliothek-mgh@mosbach.dhbw.de Bibliotheksteam am Campus Mosbach Rehle, Bettina Leiterin Bibliothek E-Mail bettina.rehle@mosbach.dhbw.de Detailansicht Meiser, Michaela Stellvertretende Leiterin Bibliothek E-Mail michaela.meiser@mosbach.dhbw.de Detailansicht Dinyer-Selariu, Anita Bibliothek E-Mail anita.dinyer-selariu@mosbach.dhbw.de Detailansicht Link, Yvonne Bibliothek E-Mail yvonne.link@mosbach.dhbw.de Detailansicht Matern, Elena Mitarbeiter Bibliothek / Empfang E-Mail elena.matern@mosbach.dhbw.de Detailansicht Seizinger, Robin Bibliothek E-Mail robin.seizinger@mosbach.dhbw.de Detailansicht Bibliotheksteam am Campus Bad Mergentheim Leidel, Anne Katrin Leiterin Bibliothek E-Mail annekatrin.leidel@mosbach.dhbw.de Detailansicht Binder, Sven Assistenz der Bibliotheksleitung E-Mail sven.binder@mosbach.dhbw.de Detailansicht Meyer, Gabriele Bibliothek E-Mail gabriele.meyer@mosbach.dhbw.de Detailansicht
Vielen Dank für die Teilnahme an der Umfrage Bad Mergentheim Vielen Dank für die Teilnahme an der Umfrage Vielen Dank für die Teilnahme an der Umfrage. Sie möchten weitere Informationen zum BMBF-Projekt "DHBW Professorinnen For Future" oder mehr über eine Professur an der DHBW Mosbach/Bad Mergentheim wissen? Herr Prof. Dr. Seon-Su Kim (Projektleitung) steht Ihnen gerne für Rückfragen, Beratung oder weitere Informationen zur Verfügung. Kontakt per Mail unter: seon-su.kim(a)mosbach.dhbw.de
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- Mit Methode zu innovativen Produkten Mit Hilfe der sogenannten TRIZ-Methode versuchen Entwickler, ihre Tätigkeit zu systematisieren, um schneller und effizienter zu neuen Problemlösungen zu kommen. In der Region Heilbronn-Franken gründete die IHK im Jahr 2006 eine TRIZgroup, die aktuell aus 22 Institutionen besteht, darunter vier Hochschulen. Eine davon ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, die zum Auftakt für das Jahr 2018 an ihren Campus lud. Viele revolutionäre Ideen entstehen oft durch Zufall. Die sogenannte TRIZ-Methode ist eine Möglichkeit, um Innovationen systematisch zu erzeugen. Der Name steht für „Theorie des erfinderischen Problemlösens“. Prof. Dr. Rainer Klein, Studiengangsleiter Mechatronik an der DHBW Mosbach und Gründungsmitglied der regionalen TRIZgroup, erklärt: „Am wichtigsten ist es, die Problemstellung sorgfältig zu analysieren und zu beschreiben und dabei offen heranzugehen. Wir formulieren beispielsweise das ideale Endresultat, das aber in der Regel nicht realistisch ist.“ Für die Rasenpflege wäre so eine Lösung ein Rasen, der überhaupt nicht mehr wächst. Die ausgearbeitete Lösung sei aber trotzdem ein konkretes Produkt, beispielsweise ein Rasenmäher. „Diese Analyse kombinieren wir mit Datenbanken physikalischer Phänomene und der sogenannten TRIZ-Matrix. Es ist ein komplexes Verfahren, für das die Mitglieder regelmäßig geschult werden.“ Die 42 Vertreterinnen und Vertreter der Regionalgruppe stammen aus dem produzierenden Gewerbe bzw. der industrienahen Dienstleistungen, die nicht im Wettbewerb zueinander stehen. Sie treffen sich einmal im Monat zu einem Workshop. Ziel ist es, sich mit der Methode TRIZ vertraut zu machen und die Anwendung der einzelnen Werkzeuge der Methode an praxisnahen Aufgaben aus den Unternehmen zu üben. Ende Januar traf sich die TRIZgroup Heilbronn-Franken an der DHBW Mosbach, um für eine der Mitgliedsorganisationen ein Konzept zur Abfallvermeidung und Ressourcenrückgewinnung in der Produktion zu entwickeln. „Die Gruppe hat eine Lösung dafür gefunden, die dem Unternehmen nun gehört, das die Problemstellung eingebracht hatte.“ „In Deutschland gilt Heilbronn-Franken als TRIZ-Anwenderregion Nummer Eins“, freut sich Kai Plambeck, Referent für Innovation und Netzwerke der IHK Heilbronn-Franken. „Damit ist unsere Vision Realität geworden.“ Interessierte Unternehmen können sich über www.mosbach.dhbw.de/ihk-triz informieren. Außerhalb der offiziellen TRIZgroup bietet die DHBW Mosbach mit dem für alle offenen Erfinderclub eine Plattform für Tüftler. Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 6. Februar, ab 18 Uhr im Audimax im Lohrtalweg 10 in Mosbach statt.
- Das Universum und ich: Was Astrophysik und Philosophie uns über die Vorgänge im Kosmos lehren – Gastvortrag von Dr. Sibylle Anderl im Rahmen des Studium Generale der DHBW Mosbach Nicht nur im eigenen Fach unterwegs sein, über den Tellerrand blicken, den Blick weiten – das ist die Idee hinter dem „Studium Generale“, einem Angebot der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Mit einem öffentlichen Vortrag der Astrophysikerin Dr. Sibylle Anderl verschob sich der Tellerrand für rund 90 Studierende, Mitarbeiter der DHBW und Gäste tief in die Weiten des Universums. Für Prof. Dr. Rainer Klein verknüpft sich fakultäts- und fächerübergreifendes Denken beinahe zwingend mit dem von ihm geleiteten Studiengang Mechatronik, versteht er sie doch als die „Ingenieurwissenschaft, die interdisziplinär technische Problemlösungen in allen Bereichen bietet.“ Mit Sibylle Anderl hatte er daher die ideale Referentin gewonnen, um „den Horizont zu erweitern.“ Die promovierte Astrophysikerin und Philosophin ist Redakteurin der FAZ im Feuilleton und im Ressort "Natur und Wissenschaft". Vom Fach Physik musste allerdings etwas verstehen, wer den Ausführungen folgen wollte. Ihre Frage „Kennen wir den Kosmos?“ folgt nicht nur den Lehren der Astrophysik, sondern nähert sich dem Kosmos aus der philosophischen Perspektive. Denn beiden Disziplinen ist zu eigen, wie wir Menschen Wissen über die Welt erlangen. Der interdisziplinäre Ansatz ist Anderls Anliegen, für den sie sich mit Leidenschaft einsetzt. Das Universum konfrontiere uns schließlich mit den Grenzen unserer Erkenntnis, ja, unserer Vorstellungskraft. Ihre Reise in den Kosmos begann Anderl im Audimax der DHBW – sehr nachvollziehbar – in der Uckermark. Es dauert aber nicht lange, bis sie mit ihren Zuhörerinnen und Zuhörern am Pluto angelangt war und „weiterzog“ an die Grenzen unseres Universums. Wenn es denn welche hat… Methoden der Kriminalistik Das Universum, das wir kennen, sei nur zu 4,6 Prozent bekannt. „Der große ‚Rest‘ ist dunkle Materie und dunkle Energie, von der wir nicht wissen, was sich dahinter, darin verbirgt“. Sibylle Anderl bedient sich der Möglichkeiten der Astrophysik ebenso wie der der Philosophie. Ja, sogar mit Methoden der Kriminalistik (Sherlock Holmes) könne man aus vorgefundenen Spuren rückwirkend Modelle konstruieren, die ein Geschehen am Himmel kausal erklären könnten. Denn dass der Himmel schwer fassbar ist, das hat auch die moderne Astrophysik noch nicht auflösen können. „Wir können dafür die Erde ja nicht einfach verlassen“, machte Anderl ganz praktische Eingeschränktheiten deutlich. Experimentieren lasse sich nicht, für das Universum gebe es kein Labor. „Wir sehen die Spuren dessen, was passiert ist, darauf aufbauend versuchen wir zu verstehen, was war – ähnlich wie in der Archäologie“, schälte die junge Sternenforscherin das Besondere ihrer Disziplin heraus. Die Astrophysik müsse sich also ihren eingeschränkten Beobachtungsbedingungen anpassen, lautete ein Fazit der Wissenschaftsjournalistin. Das Besondere, das Beeindruckende an ihrem Fach sei, „was wir unter diesen Bedingungen schon über das Universum und seine Phänomene herausgefunden haben“, woran ihr Blick über den Tellerrand, sozusagen in die Suppenschüssel der Philosophie, nicht unbeteiligt ist. Ein Ansporn, der auch den Studierenden der Mechatronik (und anderer Studiengänge) ein hilfreiches Leitmotiv sein dürfte. Und die können dafür sogar auf der Erde bleiben… Am 17. Mai um 18 Uhr folgt der nächste Vortrag des Studium Generale unter dem Titel „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“. Zu Programm und Anmeldung: www.mosbach.dhbw.de/studium-generale .
- Studium Generale gewährte Einblicke in eine Technik, die als 3D Karriere macht Zugegeben, der 3D-Drucker, den die Duale Hochschule Baden-Württemberg am Standort Mosbach hat, ist nicht zu vergleichen mit dem, womit sich Professor Dr.-Ing. Thomas Niendorf normalerweise beschäftigt. Der Leiter des Fachgebiets Metallische Werkstoffe an der Universität Kassel/Institut für Werkstofftechnik war als Gastdozent nach Mosbach gekommen, um im Rahmen des Studiums Generale über „Additive Fertigung“ zu sprechen. Das tat er: schnell, konzentriert, durch und durch akademisch. Es war eine Vorlesung, wie er sie auch an der Heimathochschule halten würde. In Mosbach folgten dem Werkstofftechniker nicht nur Studierende und Anwender von Unternehmensseite, sondern auch Gastgeber Prof. Dr. Rainer Klein, der den Studiengang Mechatronik an der DHBW Mosbach leitet, sowie einige Dozentenkollegen und DHBW-Mitarbeiter. So soll es sein beim Studium Generale, das Fakultäts- und Fächergrenzen überwinden möchte. Additive Fertigung kennen die meisten unter dem Begriff 3D-Druck. Doch bringt das kaum zum Ausdruck, dass es sich hier um ein „sehr komplexes“ Produktionsverfahren handelt, bei dem durch das Ablagern von Material schichtweise ein Bauteil aufgebaut wird; die Basis bilden digitale 3D-Konstruktionsdaten. Wie komplex das Geschehen ist, das wurde jedem im Audimax klar bei den Verfahren, die der Referent vorstellte. Seine Aufmerksamkeit gilt den Zusammenhängen von Herstellungsprozessen, Mikrostrukturen, mechanischen Eigenschaften und ihren Beziehungen bzw. Legierungen. Thomas Niendorf nahm bei seinem Vortrag in Mosbach die werkstofftechnische Seite der Herstellung in den Fokus. Denn „müde“ oder geschädigte Oberflächen oder Strukturen gilt es zu entdecken, zu bewerten, zu vermeiden. Mit Darstellungen, die wie farbenfrohe, moderne Malerei wirkten, veranschaulichte Niendorf beispielweise, wie Risse in unterschiedlichen Mikrostrukturen wachsen. Dabei stellte er die Eigenschaften von Titan- und Nickelbasislegierungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Behandlungsverfahren gegenüber. Und man erfuhr, was „HIP“ ist, „Heißes Isostatisches Pressen“: „Stellen Sie sich einen großen Ofen mit dicken Wänden vor, in dem hohe Temperaturen und hoher Druck herrschen.“ Ein wesentliches Merkmal additiver Herstellungsprozesse ist, dass alles viel schneller passiert. Was der Fachmann über sein Forschungs- und Lehrfach sagte, besitzt Allgemeingültigkeit und wird damit dem Über-den-Tellerrand-schauen-Anspruch des Studiums Generale gerecht. Und Niendorf sagt noch weitere solcher Sätze: „Es muss anders gedacht werden“, rief er den jungen Zuhörern zu. „Denkt additiv!“ Das Faszinierende an der additiven Fertigung ist auch für Rainer Klein, dass mit ihnen Produktionsprozesse verändert, beschleunigt, individualisiert werden (können). „Doch bedeutet das nicht automatisch, dass das für alle Produktionsprozesse gilt“, so Referent Niendorf. Weil additive Fertigung ein hochkomplexes Verfahren ist, eignet es sich insbesondere für die Einzelfertigung kleiner, leichter, komplexer Produkte. „Einen Zylinder in 3D herzustellen wäre ein teurer Spaß.“ Optimistisch in die Zukunft additiver Fertigungstechniken blickt der Gast aus Kassel dennoch. „Wir machen weiter, und von den Ergebnissen berichte ich Ihnen das nächste Mal.“ Das war das Stichwort für Rainer Klein. Das nächste Studium Generale an der DHBW Mosbach, das verriet der DHBW-Studiengangsleiter seinen Zuhörerinnen und Zuhörern, werde im nächsten Jahr sein. „Dann werden wir wieder spannende Themen behandeln.“
- Praxisphasen in Unternehmen, sozialen und gesundheitsnahen Einrichtungen sind ein wichtiger Bestandteil des Studiums an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Studierende bestreiten die Hälfte ihres Studiums bei diesen Dualen Partnern, die selbst Mitglieder der Hochschule sind. Besonders gelungene Konzepte für die Praxisphasen im dualen Studium hat die DHBW in Kooperation mit den Arbeitgebern Baden-Württemberg nun zum zweiten Mal ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 28. November 2019 vor mehr als 200 Gästen im Beisein von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in den Räumlichkeiten der Arbeitgeber Baden-Württemberg in Stuttgart statt. Verliehen wurde der Duale Partner Award in insgesamt neun Kategorien aus den Bereichen Gesundheit, Sozialwesen, Technik und Wirtschaft. Ein Sonderpreis wurde für besondere Maßnahmen im Bereich der Internationalisierung vergeben. Eine Fachjury hatte zuvor aus mehr als 100 Einreichungen 33 Konzepte nominiert und schließlich neun Gewinner gekürt. Die Jury würdigte dabei besondere Maßnahmen zur Unterstützung des Studienbeginns, bei der Betreuung der Studierenden und der für das duale Studium besonders wichtigen Verzahnung von Theorie und Praxis. Drei der insgesamt neun Preise gingen an duale Partner der DHBW Mosbach. Die Preisträger der DHBW Mosbach In der Kategorie Gesundheit gewann das Universitätsklinikum Würzburg mit seinem Konzept: „1.000 Wege. Deine Entscheidung - das vielfältige Duale Studium am Universitätsklinikum Würzburg.“ Als eines der ältesten Universitätskliniken Deutschlands setzt das Universitätsklinikum Würzburg seit 2013 als Dualer Partner neue Maßstäbe bei der fortschreitenden Akademisierung der Gesundheitsberufe. „Besonders Hervorzuheben sind aus Sicht der Jury die eng verzahnten Feeedback-Mechanismen zur Befähigung von Studierenden. Dank regelmäßiger Feedbackgespräche und bereichsübergreifender Präsentationen vor Führungskräften lernen die Studierenden von Anfang an, sich im Arbeitsalltag zurecht zu finden. In diesem Theorie-Praxis-Transfer bündeln sie den Erwerb von Softskills mit fachlicher Kompetenz.“ In der Kategorie Technik – bis 5.000 Mitarbeiter*innen gewann die Testo Industrial Services GmbH mit Ihrem Konzept: „Lernkonzept der Testo Industrial Services GmbH.“ Gegründet im Jahr 1999, hat sich die Testo Industrial Services GmbH zu einem der führenden Anbieter von messtechnischen Dienstleistungen in Deutschland entwickelt. „Besonders an diesem Konzept ist ein strukturierter, regelmäßiger Studierenden-Stammtisch als Ideenwerkstatt und Kreativraum mit dem Ziel Teamwork, Kreativität und Kommunikation zu fördern, an dem auch Mitglieder der Managements mit Vorträgen Impulse liefern.“ Den Sonderpreis Internationales geht an die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG mit ihrem Konzept: „Ausbildung. Mit Zukunft.“ Als Teil der Würth-Gruppe entwickelt das Unternehmen individuell zugeschnittene, logistische Beschaffungs- und Dienstleistungsmodule wie elektronische Regal- und Bestellsysteme, vollautomatisierte Kanban-Systeme sowie innovative Behälterlösungen. Die internationale Ausrichtung, welche ein wesentlicher Bestandteil des Dualen Studiums bei Würth Industrie Service ist, wird von der Jury als bemerkenswert hervorgehoben. „Mit ihrem ganzheitlichen Konzept ermöglichen sie ihren Studierenden sowohl in den Praxis- als auch in den Theoriephasen Erfahrung in einem anderen Land zu sammeln. Für Studierende internationaler Studiengänge sind diese Einsätze systematisch integriert, mehrfach möglich und werden finanziell unterstützt.“ Ehrensenatoren der DHBW Einen besonderen Höhepunkt des Abends bildete die Verleihung der Ehrensenatorenwürde der DHBW an ihren langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden, den Personalvorstand der Daimler AG, Wilfried Porth, sowie an das langjährige Präsidiumsmitglied Professor Matthias Landmesser, der in der Hochschulleitung die Perspektive der Dualen Partner vertreten hatte. Beide waren 2019 nach 10 Jahren aus ihren Ämtern ausgeschieden. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die Aufsichtsratsvorsitzende der DHBW, betonte in ihrem Grußwort: „Das starke Zusammenwirken von Staat, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen stellt die hohe Qualität der hier im Land ausgebildeten und hier tätigen Fachkräfte sicher. Diese Fachkräfte sind und bleiben der entscheidende Faktor für den Wohlstand, in dem wir hier leben und den wir auch für die kommenden Generationen erhalten wollen. Hierzu trägt die Duale Hochschule mit ihren Dualen Partnern in hohem Maße bei.“ „Keine Notwendigkeit für enge Regulierung des dualen Studiums“ Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg, sagte: „Die strukturelle Verzahnung der beiden Lernorte Hochschule und Betrieb sowie die umfassende Qualitätssicherung in beiden Phasen machen das duale Studium an der DHBW zu einem Erfolgsmodell im deutschen Bildungssystem. Für eine enge Regulierung des dualen Studiums, wie sie derzeit die Gewerkschaften fordern, besteht absolut keine Notwendigkeit. Dies würde den Hochschulen die schnelle Reaktionsfähigkeit auf die Qualifizierungsbedarfe vor Ort nehmen und das Erfolgsmodell duales Studium massiv beschädigen.“ Professor Arnold van Zyl, Präsident der DHBW, ging in seiner Begrüßung auf das besondere Bildungsmodell der DHBW ein: „Unsere Studierenden starten auch deshalb so erfolgreich ins Berufsleben, weil sie auf eine besondere, erfahrungsbasierte Weise lernen. Sie wenden einerseits theoretisches Wissen praktisch an und reflektieren das Gelernte. Andererseits bringen sie ihre praktischen Erfahrungen mit in den Hörsaal und bereichern so ihr akademisches Studium. Deshalb messen wir der Qualität der Praxisphasen so große Bedeutung bei. Entscheidend für das Gelingen dieses besonderen Lernmodells ist die enge und engagierte Zusammenarbeit zwischen den Professorinnen und Professoren, die unsere Studiengänge leiten, und den Ausbildungsverantwortlichen bei den Dualen Partnern, deren Konzepte wir auszeichnen.“ „Duale Bildungspartnerschaften sind wichtiger denn je“ Die Keynote des Abends hielt der langjährige Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, Professor Dr. Hans-Jörg Bullinger. Sein Thema waren die Folgen des digitalen Wandels: „Die digitale Transformation verändert Arbeit und Bildung. In Zeiten des Wandels braucht man kreative Köpfe, die Theorie und Praxis verbinden können. Duale Bildungspartnerschaften sind deshalb wichtiger denn je.“ Die Ehrungen nahm Professorin Dr. Doris Nitsche-Ruhland, Mitglied des Präsidiums der DHBW, zusammen mit den Studierendenverter*innen Allegra Baumanns und Frank Andreas Bauer vor. „Die hohe Qualität der Praxisphasen und die gute Betreuung durch die Dualen Partner sind entscheidend für den überdurchschnittlichen Studienerfolg unserer dual Studierenden. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr erneut so viele hervorragende Praxiskonzepte auszeichnen dürfen. Diese ausgezeichneten Beispiele sind nicht nur preiswürdig. Sie liefern uns auch viele Ideen für die Weiterentwicklung der Qualität unseres Studienangebots“, sagt Professorin Doris Nitsche-Ruhland. Die Gewinner des Dualen Partner Awards 2019 der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sind: Kategorie Gesundheit: Universitätsklinikum Würzburg Kategorie Sozialwesen: Kath. Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. Kategorie Technik (bis 100 Beschäftigte): Meteoblue AG Kategorie Technik (bis 5.000 Beschäftigte): Testo Industrial Services GmbH Kategorie Technik (über 5.000 Beschäftigte): Andreas Stihl AG & Co. KG Kategorie Wirtschaft (bis 100 Beschäftigte): code’n’ground AG Kategorie Wirtschaft (bis 5.000 Beschäftigte): Peter Hahn GmbH Kategorie Wirtschaft (über 5.000 Beschäftigte): Deutsche Bank AG Sonderpreis Internationales: Würth Industrie Service GmbH & Co. KG