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News:
Freemover in Südkorea

- Hallo, mein Name ist Alex. Ich bin 21 Jahre alt und bin im 6. Semester in der Studienrichtung Elektrotechnik. Gerne möchte ich meine Erfahrungen als „Freemover“ in Südkorea teilen. Das Land: Südkorea ist ein technologisch sehr weit entwickeltes Land. Die Infrastruktur, insbesondere die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut ausgebaut, was es als Austauschstudent sehr einfach macht zu reisen. Strukturell gesehen konzentriert sich die Bevölkerung in der Stadt. Das Land ist generell sehr hügelig und in den wenigen Tallagen des Landes sind meist die großen Städte angesiedelt. Abgesehen von den Städten ist in den Bergen auch viel unberührte, meist bewaldete Natur zu finden. Der Campus: Der Campus ist etwas abgelegen von der Stadt inmitten idyllischer Natur. Besonders schön am Campus finde ich, dass alle Gebäude an einem Ort sind und nicht in der Stadt verteilt. Auch bietet der Campus Unterkunft für alle Studenten, sodass ich mich nicht selbständig um eine Wohnung kümmern musste. Mein Zimmer teile ich mir mit 3 anderen Studenten, sodass für jeden persönlich nicht viel Platz bleibt. Ich konnte mir vor meiner Reise nicht vorstellen, das Zimmer mit drei weiteren Personen zu teilen. Tatsächlich habe ich mir allerdings selbst mehr Angst gemacht wie nötig und fühl mich in meinem Zimmer mit meinen 3 Kollegen sehr wohl. Natürlich muss man etwas Privatsphäre zurückstecken, dennoch ist eine Erfahrung, die es auf jeden Fall wert ist. Was ich hier am Campus sehr bemerkenswert finde ist, dass man jedem absolut vertrauen kann. Wenn ich z.B. meinen Geldbeutel oder meine Kreditkarte verliere, muss ich nicht meine Bank anrufen und die Karte sperren lassen. Nein, es gibt eine Auslagefläche im Campus-Supermarkt, wo alle gefunden Karten offen da liegen. Da ist in der Regel dann auch die eigene wieder zu finden. Ironischerweise ist die Auslage direkt neben der Kasse. Man könnte sich ja quasi aussuchen mit welcher Karte man heute bezahlt. Die Universität vertraut den Studenten, dass jeder „ehrlich“ ist. Für die Studenten ist es auf der anderen Seite ein Privileg hier Studieren zu dürfen. Zu Studienbeginn legen hier alle einen Eid auf Ehrlichkeit ab, was wiederum auch einen sofortigen Ausschluss bedeutet bei kriminellen/unehrlichen Machenschaften. Trotzdem ist es bewundernswert, dass das in der Praxis tatsächlich so gut funktioniert. Die Vorlesungen: Das Niveau der Vorlesungen ist anspruchsvoll. Im Vergleich zum deutschen System, gibt es neben den Modulabschluss Prüfungen auch eine Zwischenprüfung. Darüber hinaus gibt es währen des Semesters noch viele kleinere Projekte und Prüfungsleistungen, die zum Teil auch sehr zeitraubend sein können. Zeitlich gesehen ist das Semester also nochmal etwas stressiger als zuhause, allerdings fällt es leichter auf die Prüfungen zu lernen, da man durch die kleineren Projekte stets dazu gezwungen ist, den aktuellen Stoff anzuwenden und damit zu lernen. Ich finde das System ist dem deutschen System etwas überlegen und für den Lernerfolg nachhaltiger. Das Essen: Generell lebt Korea vom Import und hat daher eher weniger kulinarische Alleinstellungsmerkmale. Was bei den Koreanern allerdings sehr beliebt ist, sind sämtliche Meerestiere, Hühnchen, Reis und Kimchi(eingelegter Kohl). Da Meeresfrüchte sehr teuer sind bestehen die Hauptmahlzeiten zum größten Teil aus Reis. Man sollte Reis mögen wenn man nach Korea geht. Ansonsten ist das Essen aber dennoch sehr gut und günstig. In der Mensa gibt es für umgerechnet 2,50- 4€ eine warme Mahlzeit. Generell sollte man aufpassen nicht scharf zu bestellen, koreanisch scharf meint für einen Deutschen nicht essbar. Reisen: Die großen Städte wie Seoul, Busan und Daegu sind absolut sehenswert. Besonders der Mix aus Wolkenkratzern und antiken Tempelanlagen verleiht den Städten einen charmanten Charakter. Die Strandpromenaden der Küstenstädte sind ein Highlight. Meist sind die felsigen Küsten mit Rundwegen und Aussichtsplattformen erschlossen, die einen optimalen Ausblick auf das Meer und die Stadt erlauben. Kultur: Kulturell gesehen wird man hier als Deutscher gut aufgenommen. Die Koreaner blicken teilweise auf Deutschland als Vorbildcharakter. Vor allem auf die friedliche Wiedervereinigung sind sie neidisch, die in ihrem Land wohl für immer eine Wunschvorstellung bleiben wird. Generell ist hier Körpergröße ein sehr wichtiges Ideal. Daher ist die Frage nach der Körpergröße keine Seltenheit. Die Koreaner sind generell sehr großzügig und ein gemeinschaftsorientiertes Volk, weshalb man von den Freunden häufig mal paar Süßigkeiten als Aufmerksamkeit bekommt. Ich danke der Christian Bürkert Stiftung mir diese einzigartigen Eindrücke zu ermöglichen!

Ansprechperson:
Katerina Chebrova

News:
Zu zweit im Ausland

- Hallo, wir sind Anja Bullinger und Niklas Hausknecht, wir sind 21 und 20 Jahre alt und studieren Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Innovations- und Produktmanagement am Campus Bad Mergentheim. Derzeit verbringen wir unser Auslandssemester an der Budapest University of Technology and Economics in Ungarn. Wir entschieden uns für ein Auslandssemester, da wir hierbei eine Chance gesehen haben, in eine neue Kultur einzutauchen, unser Englisch zu verbessern und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Außerdem war es für uns sehr reizvoll, verschiedenste Nationalitäten kennenzulernen und internationale Freundschaften zu schließen.Trotz eines Zugausfalls und daraus entstandener Verspätung kamen wir nach einigen Stunden in Budapest an. Die Stadt wirkte auf uns zunächst riesig und die Orientierung fiel etwas schwer. Durch hilfsbereite Menschen am Bahnhof und das gut ausgebaute Netz der öffentlichen Verkehrsmittel kamen wir jedoch zügig in unserem neuen Zuhause an. Nach einem Tag Erkundung auf eigene Faust startete die Uni schon mit der „Orientation Week“, die durch das Erasmus Student Network, kurz ESN, organisiert wurde. Hierbei haben ungarische Studenten, die über das Semester als unsere Mentoren agieren, einige Aktivitäten wie zum Beispiel eine Campustour, eine Stadtrally und das „Freshmen Camp“ angeboten. Durch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen haben wir schnell Freunde aus der ganzen Welt gefunden. Es ist jedoch anzumerken, dass der Großteil der internationalen Studierenden in Budapest aus Deutschland oder Frankreich stammen. Die Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie das prunkvolle Parlament oder die Fischerbastei, von der man eine tolle Sicht über die Donau auf die Stadt hat. Vor allem bei Nacht ist hier ein Besuch sehr zu empfehlen, um die Aussicht auf die beleuchtete Stadt zu genießen. Budapest ist nicht nur für seine vielen Thermalbäder, sondern auch für das Nachtleben bekannt. Im ehemaligen jüdischen Viertel reihen sich Bars, Cafés und Discos aneinander. Die sogenannten Ruin Bars sind besonders bekannt. Diese entstanden aus den vielen leer gestandenen Häuser von Juden, die im zweiten Weltkrieg vertrieben wurden, woraufhin Studenten mit minimalistischen Möbeln kurzerhand Bars eröffneten. Bei Besuchen von diesen Bars wurde uns schnell klar, wie international die Stadt ist. Neben einigen Ungarn trifft man sehr viele Europäer oder auch Menschen von anderen Kontinenten. Genau deshalb haben wir hier kaum Probleme bei der Verständigung, da die meisten Einheimischen Englisch oder sogar teilweise Deutsch sprechen. Dadurch, dass man mit Englisch sehr gut auskommt und die ungarische Sprache als eine der schwersten in Europa gilt, reichen unsere Kenntnisse in Ungarisch nicht über einige Worte hinaus. Dank des Stipendiums der Christian Bürkert Stiftung konnten wir uns Reisen und Ausflüge innerhalb von Europa finanzieren. So haben wir zum Bespiel die Städte Wien, Bratislava, Ljubljana und Athen an Wochenenden besucht. Mit Tagesausflügen in die historische Stadt Pécs, in das Weindorf Etyek oder zum traditionellen Carnival in Mohács lernten wir auch Ungarn außerhalb von Budapest besser kennen.Neben der ganzen Freizeitaktivitäten haben wir natürlich auch Vorlesungen, die an unserer Uni alle in Präsenz stattfinden. Aufgrund unserer Kurswahl haben wir aber nur an drei Tagen in der Woche Uni. Teilweise sind die Vorlesungen klassisch wie in Deutschland als Vortrag des Dozenten aufgebaut, in anderen Kursen wird wiederum viel Wert auf Mitarbeit gelegt. Auch die Leistungsnachweise sind unterschiedlich als an der Hochschule in Bad Mergentheim. In manchen Kursen werden Hausaufgaben, wie z.B. eine Zusammenfassung oder ein CAD-Model bewertet, in anderen Kursen fließt auch die Mitarbeit in die Endnote mit ein. Die meisten Noten bestehen aus mehreren Mid-Term Test, die innerhalb des Semesters geschrieben werden. Der Arbeitsaufwand während des Semesters ist dadurch höher als in Deutschland, jedoch haben wir dafür nur zwei Endklausuren. Wir haben schnell gemerkt, dass das Auslandssemester in Budapest die richtige Wahl für uns ist. Wir durften in der ersten Hälfte schon sehr viele neue Erfahrungen sammeln und freuen uns darauf, was in den nächsten Monaten noch auf uns zukommt!

News:
Stabile Anfängerzahlen trotz Krise(n)

- 1116 neue Studierende zählt die DHBW Mosbach für das Studienjahr 2022/23. Dies ist ein leichtes Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und angesichts der Unsicherheiten der Zukunft und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine, die Coronakrise, die Inflation und die Energiekrise ein erfreuliches Ergebnis. „Die stabilen Anfängerzahlen freuen mich sehr und sind Beweis für die hohe Attraktivität des dualen Studiums“, so Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. „Weder für die Unternehmen noch für die jungen Leute sind die Zeiten leicht. Dennoch müssen wir uns den aktuellen Veränderungen stellen, dass erfordert mehr denn je ein hohes Maß an Resilienz. Darum ist das duale Studium in dieser Zeit optimal, denn es bietet Sicherheit für den beruflichen Weg und sichert gleichzeitig Fachkräfte für die Unternehmen.“ 475 der neuen Studierenden gehören zur Fakultät Wirtschaft und starten ihr Studium im Oktober an der Hochschule, während die 641 Technik-Studierenden zunächst ihre Praxisphase im Unternehmen absolvieren und ab Dezember an der Hochschule sind. Der größte Studiengang der Fakultät Wirtschaft ist BWL-Handel mit insgesamt 152 Studienanfänger*innen. Erstmalig in diesem Studienjahr beginnen zwei Kurse im Studiengang Onlinemedien. 172 der Neu-Studis starten am Campus Bad Mergentheim, ein deutliches Plus bei den Studienanfängerzahlen von über 11 Prozent. Der Mergentheimer Studiengang BWL-International Business feierte bereits im Juli sein 20-jähriges Bestehen. Ein weiteres Jubiläum dieses Studienjahrs gibt es in Mosbach: Seit 2007 bietet der Studiengang BWL-Handel die Spezialisierung für den „Branchenhandel Bau Haustechnik, Elektro“ und darf damit auf 15 Jahre erfolgreiche Kooperationen mit Unternehmen und Verbänden der Branchen zurückblicken. Die DHBW Mosbach bleibt bei den Studierendenzahlen trotz der Krise(n) stabil und sieht sich hinsichtlich einer möglichen Energieknappheit gewappnet. Mit einem bewussten, sparsamen und dabei nachhaltigen Umgang mit Energie möchte die DHBW Mosbach dazu beitragen Gas und Energie einzusparen. Energiebeauftragte unter den Studierenden sollen auf energiebewusstes Heizen und Lüften achten.

News:
Moodle-Schulungen für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene

- Das ESC bietet allen Moodle-Interessierten und Moodle-Nutzer*innen im Oktober ereut Schulungen an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Die Termine lauten: 01-10 Moodle Schulung Fortgeschrittene, 21.10.22 - 12-13 Uhr 02-10 Moodle Schulung Einstieg, 25.10.22 - 12-13 Uhr 02-10 Moodle Schulung Fortgeschrittene, 26.10.22 - 12-13 Uhr 01-11 Moodle Schulung Einstieg, 16.11.22 - 12-13 Uhr 01-11 Moodle Schulung Fortgeschrittene, 17.11.2022 - 12-13 Uhr 02-11 Moodle Schulung Einstieg, 23.11.22- 12-13 Uhr 02-11 Moodle Schulung Fortgeschrittene, 24.11.22 - 12-13 Uhr Anmeldung

News:
Kontaktprobleme E-Mailadressen moodle@, lehren@, oer@ und zoom@

- Aufgrund von technischen Umstellungen der E-Mailadressen kann es zu einem Fehler bei der Nachrichtenzustellung kommen. Die Änderung betrifft die folgenden E-Mailadressen: moodle@mosbach.dhbw.de lehren@mosbach.dhbw.de oer@mosbach.dhbw.de zoom@mosbach.dhbw.de Hierfür ist es erforderlich einmal die E-Mail Adressen aus eurem Outlook Cache löschen und neu eintippen. Klicken Sie neben der E-Mail-Adresse einmal auf das X-Symbol. Bitte danach die E-Mailadresse, z. B. moodle@mosbach.dhbw.de , neu eintippen, es sollte nicht mehr "DHBW Mosbach // ..." dort stehen und die E-Mails sollten wieder ankommen.

News:
Erfahrungsbericht Praxis-Auslandssemester Wien

- Hi! Mein Name ist Jana, ich bin 21 Jahre alt und studiere BWL-Handel an der DHBW Mosbach. Nachdem ich aufgrund von Corona das 4. Semester nicht im Ausland verbringen konnte, war ich sehr froh, dass mir mein Unternehmen anbot, die Praxisphase meines 5. Semesters hier in Wien zu verbringen. Und jetzt ist schon die letzte Woche meines Praktikums am Bechtle IT-Systemhaus Österreich in Wien – Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Meine ersten Tage in Wien. Nach der fünfstündigen Zugfahrt bin ich Sonntag gegen Mittag in Wien angekommen. Ich hatte den restlichen Tag noch ein wenig Zeit, mich einzurichten, denn montags ging es für mich schon ins Büro. Ich wurde herzlich von meinen beiden Kolleginnen empfangen und habe mich sofort sehr gut mit ihnen verstanden. Nach einer kurzen Führung durch die einzelnen Büros haben sie mir meinen Arbeitsplatz gezeigt. Noch nie saß ich mit so vielen IT-Technikern in einem Büro – eine wirkliche Abwechslung. An sich war sehr wenig los im Büro, da noch viele Mitarbeiter aufgrund von Corona im Home Office sind. Meine beiden Kolleginnen durfte ich im HR unterstützen. Ich habe Präsentationen für Recruiting Messen erstellt, unsere HR-Managerin bei den Recruiting Messen unterstützt und bei Fragen der zukünftigen Lehrlinge zur Seite gestanden. Leider mussten die Messen Corona bedingt noch online stattfinden. Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht. Zudem durfte ich bei der Vorbereitung von Präsentationen und der Durchführung von Bewerbertagen zukünftiger Lehrlinge unterstützen. Ganz nebenbei haben wir Osterpackerl für die Mitarbeiter gepackt und versendet. Den Mitarbeitern eine kleine Freude zu machen ist doch immer schön! Da ich noch nie im HR eingesetzt war, konnte ich neue Abläufe im Recruiting Prozess kennenlernen, Bewerbungsgespräche beobachten und mich mit zukünftigen Lehrlingen austauschen. Auch das österreichische Rechtssystem bei Arbeitsverträgen ist ein wenig anders als in Deutschland und somit konnte mich auch hier weiterentwickeln. Der wienerische Dialekt. Obwohl man in Wien Deutsch spricht, hatte ich zu Beginn ein paar Startschwierigkeiten den wienerischen Dialekt zu verstehen. Ich hatte einige witzige Gespräche mit meinen Kollegen über Wörter, die ich einfach nicht verstanden habe oder die wir anders benennen. Eins war zum Beispiel der „Mistkübel“, auf Deutsch der Mülleimer…oder das Wort „Baba“ – wir würden einfach „tschüss“ sagen :D Als wir es beim Mittagessen dann über das Wiener Schnitzel hatten und ich meinte, dass ich das ohne Soße doch ganz schön trocken finde, habe ich ganz erstaunte und verblüffte Blicke zu sehen bekommen, die mir zeigten, dass doch ein Wiener Schnitzel mit Soße überhaupt nicht geht. Die komischen Deutschen eben ;) Wien. Nebenbei ist Wien eine wunderschöne Stadt, in der es einiges zu sehen gibt. Nach der Arbeit blieb mir nicht mehr allzu viel Zeit, die Stadt zu erkunden, weshalb ich oft am Wochenende etwas unternommen habe. Vor allem die bekannten Sehenswürdigkeiten wie Schloss Schönbrunn und die Hofburg sind immer ein Ausflug wert. Aber auch die Donauinsel und der Prater sind vor allem bei schönem Wetter ein muss. Wien ist zudem wirklich zentral gelegen und nah an der Grenze zur Slowakei. Es bietet sich also an, auch ein Wochenende in Bratislava zu verbringen, denn die Stadt soll auch ein Ausflug wert sein. Zu Beginn war es doch ein wenig anders. Freunde und Familie sind zuhause und für mich, die viel lieber in Gesellschaft ist, war es schon eine Umstellung auf einmal allein zu sein. Ich hatte Glück und habe über die App BuddyMe und eine WhatsApp Gruppe, die ich über Facebook gefunden habe, ein paar Mädels kennengelernt, mit denen ich mich vor allem unter der Woche nach der Arbeit getroffen habe. Wir waren etwas trinken, essen oder haben uns zum Karaokeabend in einer Bar getroffen. Auch am Wochenende waren wir zum Beispiel im Tierpark Schönbrunn oder auf dem Ostermarkt am Schloss Schönbrunn. So war ich eigentlich nie allein und habe auch neue Bekanntschaften geschlossen, was ja wirklich nie ein Fehler ist. Meine Erfahrungen. Ich kann sagen, dass ich mich vor allem persönlich weiterentwickelt und gelernt habe, mir selbst in einer für mich unbekannten Stadt etwas aufzubauen. Neue Leute kennenzulernen ist wirklich bereichernd und wer hätte gedacht, dass ich mich für Karaoke begeistern kann. Glücklicherweise hat mich das Erasmus+ Stipendium finanziell unterstützt. Dadurch konnte ich einiges unternehmen und bin deshalb sehr dankbar für die Unterstützung. Ich kann jedem nur empfehlen, die Möglichkeit eines Auslandssemesters wahrzunehmen. Man lernt nicht nur über sich hinauszuwachsen, sondern lernt dabei noch andere Kulturen, Städte und Länder kennen.

News:
Einweisung in die Medientechnik im Lehrsaal für Medienbeauftragte

- Im September und Oktober haben Lehrende und studentische Medienbeauftragte die Möglichkeit, an folgenden Einweisungsterminen teilzunehmen. Eine Anmeldung über die Lernplattform Moodle ist verpflichtend. Eine Teilnahme ist andernfalls nicht möglich. Am Campus Mosbach: 13.09.2022 v on 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 9.09.2022 bis 13 Uhr - Raum B1.160 11.10.2022 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 7.10.2022 bis 13 Uhr - Raum B1.160 12.10.2022 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 10.10.2022 bis 13 Uhr - Raum B1.160 19.10.2022 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 17.10.2022 bis 13 Uhr - Raum B1.160 20.10.2022 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 18.10.2022 bis 13 Uhr - Raum B1.160 Am Campus Bad Mergentheim: 07.10.2022 um 11:00-11:45 Uhr Schloss 2, 1160 11.10.2022 um 12:00-12:45 Uhr Schloss 2, 1160 Anmeldung

News:
Meine Erfahrungen an der Vilnius Gediminas Technical University

- Hi, mein Name ist Micha, ich studiere an der DHBW Mosbach Wirtschaftsingenieurwesen – Internationale Produktion und Logistik und wie schon der Name verrät, ist der internationale Aspekt in diesem Studiengang nicht zu vernachlässigen. Auch abgesehen davon war es mir wichtig, internationale und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und wo kann man das schließlich besser machen als bei einem Auslands Semester. Darum habe ich mich Frühling letzten Jahres um einen Platz in Litauen/Vilnius beworben und wurde dann auch an der Vilnius Gediminas Technical University angenommen. Nach einer langen Anreise mit dem Auto kam ich spät abends im Studentenwohnheim an, wo mir dann ein Zimmer zugewiesen wurde. Am nächsten Tag startete die Einführungswoche, diese war von vielen interessanten Infoveranstaltungen der Universität, der Fakultäten, der Mentoren und dem Touristen Büro geprägt. Eine Menge spaßiger Events, wie der Welcome Party, eine Stadt Führung und eine Schnitzeljagd durch Vilnius wo man direkt eine Menge Leute kenngelernt hat und sofort Anschluss finden konnte, standen auch auf dem Programm In den folgenden Wochen begann dann der Studienregelbetrieb hierbei lernte man dann seine Kommilitonen immer besser kennen, In meiner Freizeit konnte ich einiges unternehmen und erleben. Mein erster Ausflug war nach Trakkai das ist ein Wasserschloss auf einer Insel in einem See gelegen etwa 30 Minuten von Vilnius. Ich hatte super Wetter an diesem Tag und da es ja noch recht früh im Jahr war und die Seen zu diesem Zeitpunkt eine ungefähr 30 cm dicke Eisschicht aufweisen, konnte ich einfach über das Wasser zur Insel spazieren und musste somit nicht mal die Brücke, mit der man im Sommer sonst dorthin gelangt benutzen. Auf dem Weg dahin habe ich Eisangler gesehen, die es hier wirklich oft gibt (Eisfischen ist eines der beliebtesten Hobbys in Litauen). Auch ansonsten kann man viel unternehmen. Vilnius ist eine moderne Großstadt mit allem was dazu gehört. Es gibt viele Feste sowie zwei Unabhängigkeitstage die zelebriert werden und verschiedene katholische Feiertage. Am 1. April, dem Unabhängigkeitstag von Užupis, dies ist ein Stadtteil von Vilnius, in dem zahlreiche Künstler die dort wohnten 1997 ihre Unabhängigkeit ausgerufen haben. Seitdem gibt es dort eine eigene Verfassung die z.B. besagt: „Jeder Mensch hat das Recht, seinen Geburtstag zu feiern oder nicht zu feiern.“ Oder „Jeder Mensch hat das Recht, seine Nichtigkeit und seine Größe zu begreifen.“ Sie ist eine Sammlung von vielen weiteren lustigen wie interessanten Artikel. Dieser Gründungstag wird dann auch jedes Jahr gefeiert mit verschiedenen Workshops an denen man teilnehmen kann, Konzerten, einem Freibier „Hydranten“ und einer kleinen Parade. Eines meiner Highlights war, als ich an einer Wanderung von der Hochschule teilgenommen habe die rund um Vilnius ging. Nach knapp 10 km bin ich auf verschiedene alte Bunkeranlagen gestoßen, die ich dann auch prompt ausgekundschaftet habe. Das war wirklich spannend und mal nicht das klassisch Touristen Programm. Eben durch all diese Erlebnisse und so vieler mehr die ich hier gar nicht alle beschreiben kann und insbesondere durch das Kennenlernen von so vielen verschiedenen Menschen, mit all ihren Kulturen, Ansichten und Geschichten, wird dieses Auslandssemester unvergesslich bleiben. Dafür möchte ich auch der Christian Bürkert Stiftung danken, die dies mit ermöglicht hat.

News:
Erfahrungsbericht - Auslandssemester - Thailand

- Dank der Christian Bürkert Stiftung konnte Herr Florian Hägele eine finanzielle Unterstützung für sein Auslandssemester an der Mahidol University in Thailand erhalten und somit ein unvergessliches Auslandssemester absolvieren.

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