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Berufsperspektiven & Einsatzgebiete

Berufsperspektiven & Einsatzgebiete BWL - Handel - Agrarwirtschaft Startseite Studium Studienangebot Bachelor BWL - Handel BWL - Handel - Agrarwirtschaft Berufsperspektiven & Einsatzgebiete Studieninhalte & Profil Studienverlauf & Organisatorisches Berufsperspektiven & Einsatzgebiete Duale Partner & Studienplätze Aus Lehre & Forschung News & Aktuelles Wir über uns Dokumente & Downloads Ansprechpersonen Perspektiven nach dem Bachelorabschluss Ungefähr 90 Prozent unserer Absolventinnen und Absolventen werden direkt nach dem Studium von ihrem Ausbildungsunternehmen übernommen. Den Absolventen/innen steht aber auch der Weg offen, nach dem Bachelorabschluss noch ein Duales Masterstudium zu beginnen ( DHBW Center for Advanced Studies , CAS ). Da der Duale Bachelor mit 210 ETC-Punkten abgeschlossen wird, ist es sogar möglich, das anschließende Masterstudium zu verkürzen. Einsatzgebiete nach dem Studium Eine Absolventenbefragung hat ergeben, dass ungefähr 70 Prozent des Aufgabenbereichs von Agrar-Absolventinnen und Absolventen im Managementbereich liegen. Die Berufsperspektiven liegen z.B. im Produkt- und Vertriebsmanagement, im Management oder Controlling bei Herstellern für Agrartechnik, Saatgut, Pflanzenschutz etc., dem Agrargroßhandel, Maschinenringen und anderen Genossenschaften des Agrarbereichs, bei Landwirtschaftsunternehmen mit Direktvermarktung und anderen Dienstleistungsunternehmen des Agrarsektors.

News:
Johannes-Diakonie und DHBW Mosbach begründen Partnerschaft

- Viele reden darüber, die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach „lebt“ sie: die Inklusion. Ab 4. Februar 2013 wird der Studiengang Bauwesen mit insgesamt 244 Studierenden in die Räume des Berufsbildungswerks (BBW) der Johannes-Diakonie Mosbach ziehen und damit Tür an Tür mit Menschen mit Behinderungen lernen. „Dieser Austausch ist eine vorzügliche Idee. An der DHBW studieren die absoluten Leistungsträger. Sie haben oft bessere Abiturnoten als die Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen. Hier haben sie die Chance, neben ihrer Fachkompetenz auch eine hohe Sozialkompetenz zu lernen und zu beweisen. Nur ein Mix aus Fach-, Sozial- und weiteren persönlichen Kompetenzen führt zum Erfolg“, ist Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, Präsident der DHBW, überzeugt. Auch Dr. Hanns-Lothar Förschler, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Diakonie Mosbach, freut sich über das künftige Miteinander. Gemeinsam mit Michael Greiner, dem Leiter des Heilbronner Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg, wurde am 17. Dezember 2012 der Mietvertrag für die rund 2000 Quadratmeter große Fläche im BBW unterzeichnet. „Hiermit ist eine Wendemarke für die Johannes-Diakonie und die DHBW Mosbach erreicht“, sagte Dr. Förschler feierlich. Es habe eine „Partnerschaft begonnen, die weit über diesen Mietvertrag hinausgeht“. Förschler hofft, dass nicht nur die DHBW Mosbach in das Gelände der Johannes-Diakonie hineinwächst und eines Tages weitere Flächen nutzen möchte, sondern dass auch die „imaginäre Mauer“, die weite Teile der Bevölkerung um die Johannes-Diakonie zögen, einbreche. Für uns ist die Partnerschaft mit der DHBW Mosbach ein großer Schritt in Richtung Inklusion“, sagte Förschler. „Vielleicht werden die Studierenden hier eines Tages sogar wohnen können“, stellte Jörg Huber, Vorstand der Johannes-Diakonie in Aussicht. „Von den liegenschaftlichen Gesamtmöglichkeiten ist diese die vielversprechendste“, betonte auch Michael Greiner, dessen Amt „viele Optionen geprüft“ habe. Fakt sei, so Greiner, dass die Container auf dem Campus Mosbach abgebaut werden müssen und dort neben dem geplanten Ersatzbau kein Platz mehr für weitere Neubauten ist. „Ohne diese neuen Räumlichkeiten hätte die DHBW Mosbach nicht mehr wachsen dürfen“, sagte Prof. Geilsdörfer und wies darauf hin, dass die DHBW jetzt insgesamt mehr als 30 000 Studierende habe. Obwohl in der kleinsten Stadt, ist die DHBW Mosbach nach Stuttgart und Mannheim drittgrößter von insgesamt acht DHBW-Standorten. Im vergangenen Jahr ist die DHBW Mosbach mit mehr als 60 Prozent am meisten gewachsen. Für die kleinen und mittelständischen Unternehmen sei es wichtig, „ihre Studierenden direkt an der Schule abzuholen und dezentral im ländlichen Raum an sich zu binden“. Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach, freut sich über die positive Resonanz des betroffenen Studiengangs und die gemeinsame Perspektive mit der Johannes-Diakonie: „Die gemieteten Flächen des BBW und der bevorstehende Baubeginn des Ersatzbaus am Lohrtalweg, der 2014 fertig gestellt sein soll, entlasten unseren Standort sehr. Für 2012 mussten wir leider die Aufnahmekapazität begrenzen, denn für mehr als 1200 Studienanfänger hätten wir unseren hohen Anspruch an die Qualität der Lehre nicht gewährleisten können. Uns ist es wichtig, jetzt einen konsolidierten, nachhaltigen Zustand zu schaffen.“ Siegfried Glier, Verwaltungsdirektor der DHBW Mosbach, ist dankbar, dass auch schon ohne Vertrag der Umbau der Etage im BBW beginnen konnte. „Am 18. Januar soll das Mietobjekt mit neun Vorlesungsräumen, einem EDV-Raum, Arbeits- und Aufenthaltsräumen für Studierende, acht Büroräumen, einem Besprechungsraum und diversen Technik-, Neben- und Lagerräumen an die DHBW Mosbach übergeben werden“, erklärte Siegfried Glier. Technik und Mobiliar sind schon bestellt …

News:
Industrie 4.0 - Umsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen

- Ob es um Revolution oder Evolution geht– wir sind Zeugen einer fundamentalen Veränderung in Gesellschaft und Wirtschaft, die durch die Digitalisierung angetrieben wird. Die IHK Rhein-Neckar und die DHBW Mosbach möchten mit der Veranstaltung "Industrie 4.0 – Umsetzung in Unternehmen – Wo fange ich an?" Best-Practice-Beispiele vorstellen. Ziel ist es, das Thema aus der Theorie in die Praxis zu transportieren und den Teilnehmern zusätzlich eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Informationen zu bieten. Die durch die Digitalisierung entstehenden Veränderungen im Produktions- und Wertschöpfungsprozess sind einschneidend und für Unternehmen eine echte Herausforderung. Um nicht abgehängt zu werden, müssen Unternehmen rechtzeitig Strategien entwickeln, wie die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung konkret genutzt werden können. Etablierte Prozesse zu verbessern und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln sollte das Ziel sein. Um für den Wettlauf um die Produkte und Märkte von morgen gerüstet zu sein, müssen Unternehmen heute die Grundlagen für die digitale Transformation in ihrem Unternehmen legen. Dies ist eine der zentralen Gestaltungsaufgaben der kommenden Jahre. Im Kern dieser Transformation geht es um einen zentralen Erfolgsfaktor unserer leistungsfähigen, innovationsstarken und zukunftsfähige Industrie. Diese Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Technische Leiter, IT-Verantwortliche und alle Personen die mit Aufgaben zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen beauftragt sind. Programm und Anmeldung: https://www.rhein-neckar.ihk24.de/event/15398107

News:
Mehr Studierende in Mosbach und Bad Mergentheim

- DHBW Mosbach begrüßt Studierende der Fakultät Wirtschaft 1.320 junge Leute haben heute ihren großen Tag: Das neue Semester an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach beginnt. In Mosbach und Bad Mergentheim verzeichnet man entgegen des allgemeinen Trends ein deutliches Plus. 660 der Erstsemester der Fakultät Wirtschaft starten Anfang Oktober in ihre Theoriephase, während die 660 neuen Technik-Studierenden bei ihren Partnerunternehmen zunächst Praxisluft schnuppern und im November an die Hochschule kommen. „Uns freut es besonders, dass wir an unserem Campus Bad Mergentheim mit den 190 Neu-Studierenden stolze 15 Prozent mehr Erstsemesterstudierende als 2014 verzeichnen können“, so Prof. Dr. Seon-Su Kim, Campusleiter in Bad Mergentheim. Auch am Campus Mosbach sind es 8 Prozent mehr. „Der Trend geht deutlich hin zum dualen Studium“, kommentiert Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. „Das duale Studium an der DHBW Mosbach bietet das Beste aus zwei Welten und bereitet die Studierenden optimal auf ihren Karrierestart auf internationalem Parkett vor.“ Die Partnerunternehmen besetzen die Studienplätze nur mit den geeignetsten Kandidaten, denn immerhin sind sie reguläre Arbeitnehmer. Deshalb zeichnen sich DHBW-Studierende durch besonders hohes Engagement und Leistungsbereitschaft aus, so die Rektorin. „Und auch im Studium holen wir danach das Beste aus ihren Potenzialen heraus. Der Erfolg unseres dualen Konzepts basiert darauf, dass wir intensive Betreuung in kleinen Kursen bieten, individuell fördern und fordern – das nutzt den Dualen Partnern genausoviel wie den Studierenden!“ Die neuen Wirtschaftsstudierenden verteilen sich auf die vier Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Medien-Onlinemedien, Wirtschaftsinformatik sowie Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen (BStUF). Besonders beliebt ist dabei der Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit seinen fünf Studienrichtungen, für den sich 55 Prozent der Erstsemester der Fakultät Wirtschaft entschieden haben. Der Frauenanteil bei den Studienanfängern der Fakultät Wirtschaft liegt bei 47 Prozent. Die Gesamtstudierendenzahl der DHBW Mosbach wächst mit dem neuen Jahrgang um 1 Prozent, der Campus Bad Mergentheim um 10 Prozent. Die neuen Studierenden wurden an ihrem ersten Tag gebührend begrüßt: Zunächst fand in der Alten Mälzerei in Mosbach und im Roten Saal des Bad Mergentheimer Schlosses die Begrüßung mit Vertretern der Stadt und des Landkreises, der Hochschule und der Studierendenvertretung statt. Betreut wurden sie anschließend von ihren Studiengangsleitern und Studierenden aus älteren Jahrgängen, die die Gebäude zeigten, den Studienablauf erklärten und Tipps rund um das Studium gaben. „Damit fühlen die Neuen sich schneller am Campus heimisch, sie können sich zügiger aufs Studium konzentrieren. Eine positive Studienatmosphäre wirkt sich zudem fördernd aufs Lernen und den Studienerfolg aus.“ Erstsemesterbegrüßung in Mosbach Begrüßung in Bad Mergentheim

News:
Kontroverse Diskussion zur Frauenquote: Bessere Rahmenbedingungen für junge Frauen und Familien gefordert

- Reichen heutzutage Qualifikation, Leistung und der Führungsanspruch aus, um auch als Frau im Beruf nach ganz oben zu kommen? Oder brauchen wir in Deutschland eine Frauenquote, damit Frauen in dem Maße, in dem sie dazu ausgebildet worden sind, Führungspositionen besetzen? Während der Podiumsdiskussion an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach im Rahmen der Frauenwirtschaftstage wurde das Für und Wider in all seinen Facetten gegenübergestellt. Mehr als bei anderen Themen wurde deutlich, wie sehr die eigene Situation und Lebenserfahrung die Meinung prägt. „Das Frauenbild hat sich geändert“, ist die DHBW-Studentin Anja Zobel überzeugt. Beruf und Karriere seien für sie und die meisten ihrer Kommilitoninnen gar keine Frage mehr. Weil es heißen könnte, sie seien doch „nur wegen der Quote befördert“ worden, sieht sie in der Frauenquote eher einen künftigen Makel für Frauen in Führungspositionen. Auch DHBW-Student Florian Bader sieht in der „Quotenfrau“ mehr eine Diskriminierung als Förderung, die Studenten im Publikum lehnten ebenfalls durchweg die Frauenquote ab. „Nach dem Studium fangen wir alle bei Null an. Wenn Frauen Karriere machen wollen, dann schaffen sie es genauso wie die Männer!“, so der Tenor. Ganz anders sieht das Gudrun Reichert, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der DHBW Mosbach, und neben Anja Zobel, Tatjana Linke (Geschäftsführerin der Akademie für innovative Bildung und Management), Dr. Achim Brötel (Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises), Florian Bader (Student) und Prof. Erika Gauch (DHBW Mosbach – Volkswirtschaftslehre) Disputantin auf dem Podium. In einem kurzen Impulsvortrag stellte sie anschaulich dar, dass dort, wo die Frauenquote gilt, der Anteil von Frauen in Aufsichtsrat und Vorstand von börsennotierten Unternehmen wesentlich höher ist. In Norwegen, seit 2003 zur Frauenquote verpflichtet, liegt er bei 36 Prozent, in Deutschland bei 12,8 Prozent, im europäischen Durchschnitt bei 15,6 Prozent. An der DHBW Mosbach liegt sie bei den Mitarbeitern im wissenschaftlichen Bereich bei 18 Prozent. Allerdings steige der Frauenanteil in Deutschland bei Neubesetzungen, was Reichert auf die rege Diskussion der Frauenquote in Politik und Wirtschaft zurückführt. Als sie jung war, habe sie sich nicht vorstellen können, dass einmal eine Frau an der Spitze der Regierung stehen würde. Betrachtet man Deutschland in dieser Hinsicht als Entwicklungsland, dann liegt der Schlüssel zum Erfolg möglicherweise tatsächlich in der Förderung/Entwicklung von Frauen, damit sie sich in den Führungspositionen auch bewähren können. Qualifikation und Leistung sind ohnehin Voraussetzung, doch wer führen will, muss auch fordern. Tatjana Linke forderte eine noch bessere Unterstützung der Frauen: „Viele Frauen sind einfach zu zurückhaltend. Wir müssen Frauen, die qualifiziert sind und Leistung bringen, ein bisschen anschubsen, mehr Ansprüche zu stellen. Ohne Förderung schaffen es Männer übrigens auch nicht!“ Während Linke in der Frauenquote ein „gutes Experiment“ sieht, um den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben, lehnt Landrat Dr. Achim Brötel sie ab. Er setzt auf das Vertrauen in junge Mitarbeiterinnen und fordert, Frauen zur technischen Berufswahl zu ermutigen und sie schon so früh wie möglich zu fördern. Wenn auch nicht für die Frauenquote, so plädiert er für nachhaltige Chancengleichheit und Gleichberechtigung: Gleiches Gehalt für Männer und Frauen, gleiche Rente, denn: „Altersarmut ist weiblich“. Zuhörer Dr. Horst Holtmann, Prof. für Wirtschaftsinformatik, bekräftigte Brötel: „Frauen sind nicht zu dumm für die Technik.“ Der Anteil in seinem Kurs sei zwar mit zehn Prozent gering, aber die Frauen seien sehr gut. In gemischten Arbeitsgruppen werde ein viel besseres Ergebnis erzielt. Er forderte mehr Vorbilder in der Erziehung. In den Grundschulen und Kindergärten bedürfe es dann eher einer Männerquote. „Während junge Männer in der Studienberatung zu ihrer schlechten Note stehen und trotzdem von sich und ihrer Leistung überzeugt sind, sind junge Frauen trotz guter Noten gerade in Mathematik zögerlich und scheuen die Herausforderungen der technischen Studiengänge“, meinte Rektor Prof. Dr. Dirk Saller. Generell bessere Rahmenbedingungen, insbesondere für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, forderte eine Studentin aus dem Publikum: „Die Unternehmen müssen die Frauen wollen!“ Sie berichtet von Geschäftsführern, die Stellen nicht mehr mit jungen Frauen besetzen, weil diese, gut ausgebildet und eingearbeitet, durch Schwangerschaft und Erziehungszeit ausfallen. „Kinder als K.O.-Kriterium für die Karriere? Mit der Frauenquote wird das schwieriger“, plädierte Gudrun Reichert bis zum Schluss hartnäckig für die gesetzliche Regelung. Schade, dass gerade die Frauen an diesem Diskussionsabend deutlich unterrepräsentiert waren, denn sie entscheiden dank vieler starker und selbstbewusster Frauen vor ihnen mehr denn je mit, ob und wie schwer sie es in Zukunft - auch als Mütter mit Karriereplänen - haben werden. Moderatorin Prof. Erika Gauch zog als Fazit dieser sehr spannenden Diskussion, dass vielleicht eine befristete Frauenquote ein guter Kompromiss sein kann. „Eines Tages müssen wir soweit sein, dass wir eine Frauenquote gar nicht mehr brauchen.“

News:
Minister Hauk MdL besucht die DHBW Mosbach

- Peter Hauk MdL, baden-württembergischer Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, besuchte am 15. November 2018 die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Im Fokus seines Treffens mit Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann und den Studiengangsleitern Prof. Dr. Hubert Speth und Prof. Dr. Alexander Neumann stand das Profil Agrarwirtschaft des Studiengangs BWL-Handel, das seit 2013 am Standort Mosbach angeboten wird. Als Ziel für die zukünftige Entwicklung der Hochschullandschaft nannte Minister Hauk, vor allem im ländlichen Raum Baden-Württembergs attraktive Studienangebote zu entwickeln, damit junge Menschen nicht in die Großstädte oder andere Bundesländer abwandern müssen. Dr. Ewald Glaser, Vorstandsvorsitzender der ZG Raiffeisen, und Dr. Brigitta Hüttche, Geschäftsführerin des Verbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft, begleiteten das Treffen als Vertreter der Wirtschaft und der Dualen Partner des Studiengangs. Sie bescheinigten eine hohe Attraktivität und Passgenauigkeit aus Perspektive der Wirtschaft: Mit den rund 70 Prozent betriebswirtschaftlichen und 30 Prozent agrarspezifischen Inhalten decke das Studienprofil die Bedarfe der Dualen Partner ab. Ewald Glaser lobte darüber hinaus die breite Unterstützung der agrarwirtschaftlichen Unternehmen, die der Studiengang mittlerweile deutschlandweit erreicht hat. Sechs Jahre nach der Gründung bildet bereits ein Großteil der führenden Agrarhandelsunternen im Profil Agrarwirtschaft an der DHBW Mosbach aus. Glaser regte an, zukünftig einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Entrepreneurship zu setzen, allerdings nicht das Studienangebot durch Erweiterung in Richtung Technik allzu sehr zu verwässern. Brigitta Hüttche unterstrich auch die Bedeutung einer qualifizierten Ausbildung für ihre Verbandsunternehmen, die auf das agrarwirtschaftliche Studienangebot der DHBW Mosbach zunehmend setzen. Im Ergebnis zeigte sich Minister Hauk sehr erfreut darüber, dass das Studienangebot derart positiv bei der Agrarwirtschaft ankommt. Er versprach zu prüfen, zukünftig einen Teil des akademischen Nachwuchses der Agrarverwaltung des Landes Baden-Württemberg im dualen Studium an der DHBW Mosbach zu qualifizieren.

News:
IHK-Forum BLECH – neu gedacht

- DHBW forscht: Wirtschaft trifft Wissenschaft Bei der Herstellung vieler Industrieprodukte stellt die Bearbeitung von Blech einen elementaren Schritt dar. Die eingesetzten Bleche unterschiedlichster Materialien müssen gestanzt, geschnitten, umgeformt und zu Bauteilen bzw. zum Endprodukt geschweißt, genietet, gefügt oder geklebt werden. Dass sich Zeit und Kosten für aufwendig produzierte Bauteile durch intelligent konstruierte Blechbauteile einsparen lassen, wird dabei häufig nicht bedacht. Die DHBW Mosbach und die IHK Rhein-Neckar widmeten deshalb einen Vortrag unter dem Motto „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ dem Thema Blech. Ziel ist es, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen für aktuelle Entwicklungen, die digitale Wirtschaft 4.0 und den Technologietransfer zu sensibilisieren. Prof. Dr. Andreas Weißenbach, Studiengangsleiter Maschinenbau und Mitorganisator der Veranstaltung, führte die 30 anwesenden Geschäftsführer und Entwicklungsingenieure am 16. Mai zunächst in das Thema Blech ein, indem er an einzelnen Gegenständen wie beispielsweise einer Espressomaschine oder einem Grill aufzeigte, wo Blech auch im Alltag überhaupt zu finden ist. Darüber hinaus wies er auch darauf hin, dass die Konstruktion von Blechbauteilen derzeit kaum im Lehrplan behandelt wird. „Um diese Lücke zu schließen, haben wir ein Fach für den Studiengang Maschinenbau zur Technologie der Blechkonstruktion und -erstellung entwickelt, das zukünftig in den Lehrplan integriert werden soll“, so der Professor. Darüber hinaus arbeitet die DHBW Mosbach in kooperativen Forschungsprojekten eng mit Unternehmen zusammen und sucht kontinuierlich nach neuen Projekten. Dominik Straus (Trumpf GmbH & Co. KG) referierte, wie durch innovative Konstruktionen die Kosten von Blechbauteilen gesenkt werden können, beispielsweise durch den Einsatz von Laserschweißen. Sebastian Ludwig (Mosca Verpackungs GmbH) präsentierte dagegen innovative Blechlösungen für die vom Unternehmen zu produzierenden Maschinen, um damit die Herstellkosten zu senken. Jörg Weisshaar (KWM Weisshaar GmbH & Co.) skizzierte, welche Anforderungen die Kunden an einen Auftrag haben und wie das Unternehmen die Blechbearbeitung ausführen sollte, um diesen Kundenwünschen zu entsprechen. Dr. Joachim Hutfless (Trumpf GmbH & Co. KG) präsentierte, wie für die additive Fertigung aus Sicht des Unternehmens Trumpf die beiden Lasertechnologien Laser Metal Fusion für pulverbettbasiertes Laserschmelzen und Laser Metal Deposition für generatives Laserauftragsschweißen eingesetzt werden können. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Führung durch die digitale Modellfabrik: Prof. Dr. Stephan Hähre stellte kooperative Forschungsprojekte des Industrie 4.0-Labors vor und wie das sogenannte „Living Lab“ für ein modernes Ingenieurstudium eingesetzt wird. Nächste Termine Der die nächsten Termine zum Austausch zwischen Hochschule, IHK und Unternehmen: 19. Juni 2017: "Industrie 4.0 - Umsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen" 19. Oktober 2017: Digitale Transformation

News:
Grillfest des Studierendenwerks Heidelberg

- Das Studierendenwerk Heidelberg lädt Studentinnen und Studenten sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach am 8. Oktober von 11.00 bis 14.00 Uhr zum Grillfest ein. Direkt auf dem Vorplatz des Gebäudes A im Lohrtalweg 10 wird das Feuer angefacht, auf dem Bratwurst, Steaks, Paella und vegane Gemüsepfanne frisch gebrutzelt werden. Durst muss natürlich ebenfalls niemand leiden, denn neben fleischlichen wie pflanzlichen Spezialitäten frisch vom Rost wartet auch ein Getränkeangebot auf die Gäste. Damit die Mittagspause der anderen Art auch noch den richtigen süßen Abschluss bekommt, kann man sich nach den herzhaften Leckereien an gegrillter Banane laben. Die Live-Band Buena Onda sorgt für den musikalischen Rahmen, während die Hochschulgastronomie die Kohle anheizt. Um Kohle geht es auch am Infostand der Studienfinanzierung des Studierendenwerks Heidelberg, wo die Expertinnen und Experten des Fachbereichs alle brennenden Fragen zu BAföG und anderen Möglichkeiten, ein Studium monetär abzusichern, beantworten. Im Fall der Fälle können die Studierenden so auch gleich ihren Informationshunger in Sachen Ausbildungsförderung, Erstantrag, Formblatt & Co. stillen. Ein Busshuttle bringt die Gäste von der Arnold-Jansen-Straße und Neckarburkener Straße zum Grillfest. Die genauen Abfahrtszeiten und Haltestellen werden noch bekannt gegeben. Hier finden Sie den offiziellen Flyer mit Preisliste.

News:
Studieninfotag an der DHBW Mosbach

- Viele Informationen rund um das Studium und die Bewerbung um einen dualen Studienplatz bot die DHBW Mosbach am landesweiten Studieninfotag. Am Campus Mosbach und Bad Mergentheim lernten rund 230 Schülerinnen und Schüler die Hochschule und ihre Studienangebote kennen. Partnerunternehmen informierten dabei über die Praxisphasen im Unternehmen, während die Vertreter der Hochschule den theoretischen Teil des Studiums vorstellten. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Weg zum Studienplatz, denn für junge Leute ist es gar nicht leicht, sich für die richtige Hochschule, den passenden Studiengang und den Traumarbeitgeber zu entscheiden. Ein Vortrag zeichnete darum den idealen Weg bis zum Studienstart nach: Nach der Entscheidung für einen Studiengang und eventuell einer Studienberatung erfolgt – idealerweise mehr als ein Jahr vor Schulabschluss – ein Blick auf die Liste der Studienplätze. Die Schüler bewerben sich anschließend individuell für jedes Unternehmen. Ergänzend können sie das neue Karriereportal der Hochschule nutzen und sich finden lassen. Die Unternehmen laden die Kandidaten ein und nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch wird der Studienvertrag unterschrieben. „Mit solchen Bewerbungsverfahren habe ich bisher keine Erfahrung“, erzählt Oberstufenschüler Markus aus Buchen. „Ich fand den unkomplizierten Kontakt zu den Personalern der Unternehmen deshalb sehr hilfreich.“ Der Weg zum dualen Studienplatz Der Weg zum dualen Studienplatz Bild in hoher Auflösung hier .

News:
Industrie 4.0: Unternehmen brauchen Unterstützung

- DHBW-Professor im Interview Prof. Dr. Christian Kuhn, Studiengangsleiter für Elektrotechnik an der DHBW Mosbach, erläutert im Interview mit dem IHK-Magazin Rhein-Neckar, wieso Industrie 4.0 insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger wird und was diese bei der Umsetzung beachten müssen. Herr Prof. Dr. Kuhn, der Industriestandort Baden Württemberg scheint geradezu prädestiniert für die Umsetzung von Industrie 4.0. Was sind die Ursachen für dieses gute Umfeld? Baden-Württemberg ist das ‚Land der Tüftler und Denker‘, und sicher hat unsere Region Standortvorteile für eine erfolgreiche Umsetzung der Gedanken um Industrie 4.0. Weltmarkführer und ‚Hidden Champions‘ in Automobil-, Anlagen- und Maschinenbau treffen auf High-Tech-Firmen und Software-Unternehmen sowie eine Vielzahl von Dienstleistern. Aber insbesondere auch die Forschungs- und Ausbildungslandschaft ist einzigartig: Neben den großen und innovationsstarken Universitäten und Forschungseinrichtungen gibt es eine Vielzahl von Hochschulen, die den großen Bedarf dieser Unternehmen an sehr gut ausgebildeten Ingenieuren und Informatikern decken. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) als größte Hochschule des Landes trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, hochqualifizierte Mitarbeiter für die digitale Transformation praxisnah auszubilden. Welche Branchen oder Bereiche haben denn das größte Zukunftspotenzial und wie kann es genutzt werden? Alle Branchen sind betroffen, und gleichzeitig verschwimmen die Grenzen der Branchen – der klassische Maschinenbauer wird durch die Konzepte und Technologien von Industrie 4.0, Internet der Dinge und Dienste sowie die ‚Service Economy‘ zum High-Tech-Unternehmen. Gleichzeitig steigt bereichsübergreifend der Softwareanteil an der Wertschöpfung und in allen Produkten. Die digitale Transformation – die Transparenz, Steuerung und Überwachung aller Unternehmensprozesse durch betriebliche Informationssysteme – betrifft alle Bereiche und Unternehmen jeder Größe. In diesem Zusammenhang spricht man von der ‚OT/IT-Konvergenz‘. Diese Verschmelzung von Operational Technology – das klassische Ingenieurwesen also – und Informationstechnologie (IT) ist eine große Herausforderung der Zukunft für alle Bereich der Industrie. Ist das Bewusstsein für die Bedeutung der Industrie 4.0 überhaupt schon in den Unternehmen angekommen? Ja, sicher – dafür haben die Verbände und die Politik gesorgt und die Medien haben dies übernommen. Die Unternehmen sind sensibilisiert, aber es herrscht eine große Unsicherheit: wie gehe ich das Thema an? Welche Konzepte, Systeme und Technologien existieren und sind praxisreif? Was muss ich tun, damit ich nicht abgehängt werde? Bereits im Jahr 2014 hat die IHK Rhein-Neckar zusammen mit der DHBW Mosbach die erste Informationsveranstaltung zum Thema Industrie 4.0 durchgeführt, seitdem hat sich viel getan. Aber gerade die KMU haben noch Nachholbedarf. Welche Chancen sehen Sie in der Industrie 4.0 für KMU? Die Digitale Transformation bringt große Chancen für KMU – aufgrund ihrer Größe und Flexibilität haben Sie sogar Vorteile im Vergleich zu Großunternehmen. Neue Produkte und Dienstleistungen können schnell in den Markt gebracht werden, Prozessänderungen und neue Wege im Informationsmanagement sofort angegangen werden. Allerdings fehlen vielen Firmen die Kapazitäten, Erfahrungen und Expertise für innovative Ansätze im Umfeld Industrie 4.0 – deshalb müssen wir alle (Verbände, Organisationen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen) die KMU besonders unterstützen. Wie wird die Industrie 4.0 die Hochschulwelt verändern und wie stellt sich die DHBW Mosbach darauf ein? Die Veränderung ist in vollem Gange. Die DHBW Mosbach hat sich sehr früh auf die neuen Anforderungen eingestellt. Schon im Jahr 2013 entstand eine ‚Digitale Fabrik‘, mit vielen Konzepten und Technologien der Initiative Industrie 4.0 und einem darauf aufbauenden Seminar. Begleitet wurde dies durch neue und erweiterte Lehrangebote in den Studiengängen Informatik, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen sowie einem internationalen Semester (International Program in Engineering). Viele Studierende der DHBW haben schon einen interaktiven Labor-Tag in verschiedenen Rollen eines volldigitalisierten Unternehmens erlebt und umfangreiche Erfahrungen, aber auch Anregungen mitgenommen und können zukünftig als Wissens-Multiplikator in ihrem Unternehmen agieren. Durch Studienarbeiten wird die Digitale Fabrik stetig erweitert, sie ‚lebt‘ und wird dauernd mit neuesten, aber praxisreifen Konzepten und Technologien ausgebaut. Auch der Duale Master an der DHBW wird aktiv ausgebaut, speziell für die Anforderungen von Industrie 4.0 wurde der Masterstudiengang ‚Integrated Engineering‘ initiiert und seit 2015 angeboten. Aktuell planen wir die Erweiterung des Lehrangebots im Bereich Data Science, Smart Service und Machine Learning. Wie sieht Ihrer Meinung nach der Ingenieur 4.0 aus? Es wird keine Standardvorlage für den ‚Ingenieur 4.0‘ geben – klar ist aber, dass Interdisziplinarität, fachübergreifende Kompetenzen und Affinität zur Informationstechnologie und Informationsmanagement für alle Ingenieure wichtiger wird. Sicher ist aber auch, dass es natürlich auch weiter Ingenieure als Fachexperten in den jeweiligen Bereichen geben muss und wird. Welche 3 Tipps haben sie für ein Unternehmen das sich dem Thema Industrie 4.0 stellen will? Starten Sie klein und überschaubar. Suchen Sie gezielt in ihrem Portfolio der Produkte und Dienste nach Punkten, die Ihnen aktuell Sorgen bereiten und deren Innovationsgrad gering ist. Gehen Sie die Herausforderung an und beginnen Sie sofort! Schauen Sie auf Ihre technischen und organisatorischen Abläufe und Prozesse und verbessern diese durch Einsatz passender Informationssysteme und Technologien – diese Lösungen müssen nicht unbedingt komplex und sofort hochintegriert sein. Ein typisches Beispiel kann die Einführung einer maschinellen Istdaten-Erfassung oder eine automatische Identifikation durch Barcode- oder RFID-Technologien sein. Und ganz wichtiger Faktor: Binden Sie ihre Mitarbeiter in die Informationsprozesse ein! Holen Sie sich Unterstützung – viele Organisationen, Verbände und Hochschulen bieten Hilfe und Dienstleistungen an. Die Plattform Industrie 4.0 ist eine guter Startpunkt. Nächster Termin Der nächste Austausch zwischen Hochschule, IHK und Unternehmen zum Thema Industrie 4.0 findet am 19. Juni 2017 an der DHBW Mosbach unter dem Titel "Industrie 4.0 - Umsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen" statt.

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