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Rollentraining: Sandra Wallenhorst referierte über Triathlon und Familienmanagement

- Während des Sports hatte sie gemerkt, dass etwas anders ist. Sie fühlte sich nicht krank, nicht unwohl, auch nicht schlapp, nur irgendwie komisch – wenig später erfuhr sie, dass sie schwanger war. Sandra Wallenhorst, Spitzensportlerin, erfolgreiche Triathletin, fand damals, dass „dieses Glück in einem sehr ungünstigen Augenblick gekommen ist“. Heute würde sie so etwas nicht mehr denken. Heute hat der fast fünfjährige Sohn Philipp absolute Priorität, und heute kann die zweifache Europameisterin ganz cool auch mal ihr Training für ein paar Stunden verschieben, um erst mal gemeinsam Plätzchen zu backen. Aber bis hierhin war es ein weiter, anstrengender Weg, auf dem solche Berge wie der der „Besessenheit“, des „Siegeswillens“ und des „sich selbst etwas beweisen Wollens“, der Doppelbelastung, und schließlich des Burnouts und der Verletzungen überwunden werden mussten. Alles zu seiner Zeit, könnte man denken, wenn man dem sehr offenen Vortrag von Sandra Wallenhorst an der DHBW Mosbach lauschte. Wie jede Mutter musste sie erst mal lernen, dass man eine hohe Verantwortung für das kleine Bündel im Arm trägt. „Wenn du im Leistungssport groß geworden bist, kommst Du da so schnell nicht raus“, sagte Sandra Wallenhorst. „Also nahm ich meinen Sohn mit rein.“ Vier Monate nach der Geburt begann ihr „Rollentraining“ in doppelter Hinsicht: auf dem Bike und als Mutter. „Ich habe mich im Sport wieder zu Hause, in meiner Familie gefühlt, und mein Kind war meine Energiequelle, es hat mich gepusht.“ „Wie besessen“ habe sie trainiert, sie schwamm, als die anderen noch schliefen, brachte auf dem Rückweg Brötchen mit, joggte mit Philipp zur Tagesmutter und dann weiter. Immer schneller, weil sie ihn nicht so lange alleine lassen wollte …. „Ich habe Glück mit ihm gehabt. Er war zufrieden und ausgeglichen. Mit einem Schreikind wäre vielleicht alles anders gewesen. Aber so war er ihre „Antriebsfeder“, und 2008 „sollte es so richtig knallen“. Das tat es auch: Sandra Wallenhorst „knackte“ nach 14 Jahren beim Ironman Austria in Klagenfurt am Wörthersee den Weltrekord der achtfachen Weltmeisterin Paula Newby-Fraser über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen mit einer Zeit von 8:47:25 Stunden. „Ich kann, weil ich will, was ich muss“ – dieses Zitat von Immanuel Kant war ihr Leitsatz. Allerdings schließt er Parallelwelten nicht aus, und so war Sandra Wallenhorst einerseits der sportbesessene Steinbock, der mit viel Power auf sein Ziel zu rennt, und nach dem Training eine Mama voller Leidenschaft. „Sportler haben keine Wochenenden, keine Ferien, sie sind immer unterwegs und suchen nach Möglichkeiten, wo sie trainieren können“, sagte sie. 24 Stunden lang drehte sich ihr Leben dann doch nur um den Sport. Sie sagt, sie sei „besessen“ gewesen, wollte immer besser und noch schneller werden. Mit Philipp habe sie keine Geduld mehr gehabt, „da hätte ich eigentlich merken müssen, dass etwas nicht stimmt“. Aber erst der verletzte Körper zwang sie zur Pause, eine Entzündung im Knie, später auch noch in der Schulter. Die „Zwangspause“ ließ sie zur Besinnung kommen: „Ich war plötzlich eine ganz normale Mutter. Zum ersten Mal war ich mit meinem Kind für mehr als 24 Stunden ganz alleine. Das hatte ich früher nicht gehabt“, erzählte sie. „Vielleicht hatte ich bisher verdrängt, dass er mich brauchte? Ich dachte, etwas wieder gutmachen zu müssen, aber er hatte sich ja gar nicht beklagt und schien ganz zufrieden.“ Dieses „schlechte Gewissen“ kennen sicher viele Eltern. Mit fast fünf Jahren will Philipp seine Mutter jetzt an seiner Seite haben. Er fordert ihre Aufmerksamkeit und Zuwendung regelrecht ein, und sie sieht das ganz gelassen. Auch wenn sie wieder mit dem Training angefangen hat, ist das zurzeit viel entspannter. Das alles klingt ein bisschen nach Rückzug, aber vielleicht nur, weil sich die 39 jährige Triathletin nicht wieder so sehr unter Druck setzen will wie bisher. Zudem macht sie auch im niedersächsischen Ministerium einen guten Job: Dort macht sie sich stark für eine duale Ausbildung für Leistungssportler. Und wer weiß, vielleicht ist die DHBW als erste duale Hochschule in Deutschland auch in dieser Hinsicht als erste auf der Zielgeraden.

News:
Kreative Köpfe: Studierende erstellen Marktfähigkeitsstudie für Sonderpreisträger

- Wie clever Jungerfinder sind, haben die "Kreativen Köpfe" bewiesen. Aber lässt sich auch etwas anfangen mit der Erfindung? Auskunft gibt's am Mergentheimer Campus der Dualen Hochschule. Die hatte bereits in der vorherigen Wettbewerbsrunde ganz spezielle Sonderpreise vergeben: ein Marktfähigkeitscoaching mit Studierenden. Vier aktuelle kreative Erfindungen zeichnete die DHBW in diesem Jahr mit dem Sonderpreis "Coaching Marktfähigkeit" aus: Den "Spächtelomat", das "beheizbare E-Bike", das "intelligente Fahrradlicht" und den "Rock'n Rollator". Durchgeführt wurden die vier Marktfähigkeitsstudien von kurz vorm Abschluss ihres Studiums stehenden Studierenden, die sich - ganz, wie es auch im "echten" Wirtschaftsleben wäre, gleich Ende Mai gemeinsam mit den jungen Erfindern im Rahmen eines Workshops über die Innovationen hermachten. Für die Studierenden war es eine komplett ehrenamtliche Aufgabe: Obwohl sie im Abschlusssemester schon etliches um die Ohren haben nahmen sie sich die Zeit zur intensiven Auseinandersetzung mit den Erfindungen. Hier geht es zur Fortsetzung des Textes. Foto und Text: Inge Braune, Fränkische Nachrichten

News:
Wirtschaftsingenieurwesen ergänzt sein Portfolio

- Duales Studium Innovations- und Produktmanagement startet am Bad Mergentheimer DHBW-Campus Im Zeitalter der Globalisierung muss sich nahezu jedes Unternehmen in einem nationalen wie internationalen Wettbewerbsumfeld positionieren. Wer erfolgreich sein will, benötigt Mitarbeiter, die in der Lage sind, Trends zu identifizieren und Produkte am Markt gewinnbringend einzuführen und zu begleiten. Genau hier setzt die neue Studienrichtung Innovations- und Produktmanagement (IPM) im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WIW) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach an. Ab Oktober 2014 können Studierende am Campus Bad Mergentheim erstmals diesen Schwerpunkt wählen. Berufliche Perspektiven für Absolventen dieser Fachrichtung ergeben sich an allen technisch-wirtschaftlichen Schnittstellen wie Innovationsmanagement, Produktmanagement, Technisches Management, Projektmanagement, oder Technischer Vertrieb. Wie beim dualen Studium üblich wechseln sich dreimonatige Theorie- und Praxisphasen ab. In den ersten vier Semestern werden technische und betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt. Ihre technischen Fertigkeiten erproben die angehenden Ingenieure in praktischen Übungen in neueingerichteten Laboren, die beispielsweise über einen 3D-Drucker verfügen. Wirtschaftswissenschaftliche Inhalte vertiefen die Studierenden in praxisrelevanten Fallstudien und Planspielen. In den letzten beiden Semestern liegt der Schwerpunkt auf den interdisziplinären Gebieten. Hierzu gehören unter anderem Innovations- und Produktmanagement, Komplexitätsmanagement oder vernetztes Denken. Über das ganze Studium wird die Ausbildung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen intensiv gefördert. Maßnahmen wie die Zusatzvorlesung Technisches Englisch, verschiedene englischsprachige Vorlesungen von ausländischen Dozenten sowie ein fakultatives Auslandssemester helfen den Studierenden, sich souverän auf internationalem Parkett zu bewegen. Der Campus Bad Mergentheim bietet dafür das perfekte Umfeld: Von allen DHBW-Einrichtungen ist er am stärksten international ausgerichtet. Mehr als 20 Dozenten aus der ganzen Welt lehren regelmäßig am Campus. Nach drei Jahren schließt das Studium mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering ab. „Wer sich für das Studienfach Wirtschaftsingenieurwesen entscheidet, der legt mit großer Wahrscheinlichkeit den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft“, sagt Professor Dr. Christian Steurer, Studiengangsleiter in Bad Mergentheim. Das neue Studienangebot IPM sei in engem Austausch mit den bereits im Studiengang WIW ausbildenden Firmen entstanden. „Wir reagieren damit auf den Wunsch der Firmen nach gut ausgebildetem Nachwuchs mit interdisziplinärer und interkultureller Kompetenz. Unsere Absolventen haben relevante Märkte, Wettbewerber und Technologien stets im Blick“, so Steurer. Ab Oktober wollen bereits einige Unternehmen mit der DHBW Mosbach junge IPM-Ingenieure ausbilden, darunter so namhafte Firmen wie Wika, Wittenstein oder GEMÜ. 30 Studienplätze werden angepeilt. Die DHBW Mosbach bietet den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an zwei Campus mit verschiedenen Schwerpunkten an. Am Standort Mosbach stehen Internationale Produktion und Logistik, Internationales Technisches Projektmanagement und Internationales Technisches Vertriebsmanagement zur Wahl. In Bad Mergentheim wird neben IPM bereits seit dem Wintersemester 2013/14 ebenfalls die Studienrichtung Internationales Technisches Vertriebsmanagement angeboten.

News:
Studium Generale: „Beim Fußball weißt du nie, wie’s ausgeht“

- Ganz besondere Gäste saßen am gestrigen Nikolausabend auf dem Podium beim ersten Studium Generale am Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach: Erwin Staudt, ehemaliger Präsident des Bundesligisten VfB Stuttgart, der momentan als möglicher Nachfolger von Theo Zwanziger als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gehandelt wird , und Jochen A. Rotthaus, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim. In der Podiumsdiskussion sprachen die Sport- und Managementexperten nicht nur über den „König Fußball“, sondern auch darüber, was andere Betriebe vom Sport lernen können. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Dirk Schwarzer, Studiengangsleiter Dienstleistungsmanagement-Sportmanagement am Campus Heilbronn und sportlicher Leiter der Heilbronn Open. Im Prinzip sei ein Fußballverein nicht anders als ein normales mittelständisches Unternehmen zu führen, erklärte Erwin Staudt den über 300 Studierenden und Gästen. „Unser Vertrieb muss die Rechte verkaufen, unsere Spieler entsprechen der Produktion und unsere Research and Development-Abteilung ist unsere Jugendabteilung“. Im Prinzip passiere hinter den Kulissen „nichts Abenteuerliches“. Das Besondere sei allerdings das Produkt. „Um unser Produkt kümmern sich Millionen von Menschen.“ Moderator Prof. Dr. Dirk Schwarzer hakte nach, wie denn der nachhaltige Erfolg eines so enttäuschungsanfälligen Produktes sichergestellt werden könne. Jochen A. Rotthaus sieht gerade in diesem Überraschungsfaktor die größte Chance. Wie bei einem Überraschungsei müsse die Qualität der Schokolade, also des Business-Modells, verlässlich hoch sein. Der emotionale Kern aber, der Fußball, sorge dann für ein Überraschungsmoment, das für niemanden vorhersehbar sei. „Wenn die Mannschaft gewinnt, sind die Menschen glücklich und fühlen sich bestätigt. Wenn die Mannschaft verliert, gehen sie das nächste Wochenende wieder zum Spiel, weil sie hoffen, dass es dann gelingt.“ „Beim Fußball weißt du nie, wie’s ausgeht“, erklärte Staudt, der gerade in dieser Produkteigenschaft den Reiz für viele sieht. Viele würden über den Fußball Emotionen erleben und ausleben, wie sie es im Rahmen ihres alltäglichen Lebens nicht könnten. „Die Menschen haben immer die Hoffnung, bei einem sensationellen Ergebnis dabei zu sein“. Die Hoffnung, im Stadion an einem gemeinsamen Erfolgserlebnis teilzuhaben, darin sieht Erwin Staudt das Alleinstellungsmerkmal am Fußball. Um unternehmerisch erfolgreich zu sein, sieht Jochen A. Rotthaus neben einem qualitativ hochwertigen Produkt aber insbesondere auch die gegenseitige Wertschätzung im Unternehmen. „Bei uns gibt es keine Angst vor Hierarchien“, so der Hoffenheim-Geschäftsführer. An einem Spieltag im Rhein-Neckar-Stadion seien 1700 freie Mitarbeiter im Einsatz. Ohne die hohe Motivation aller Beteiligten sei ein solches Event gar nicht realisierbar. Erwin Staudt sieht in den Mitarbeitern zugleich die wichtigsten Unternehmensberater: „Keiner kennt das Unternehmen uns seine Schwächen besser als sie“ – um Prozesse zu verbessern, müssten daher in erster Linie die Mitarbeiter für Verbesserungsvorschläge einbezogen werden. Ziel des Studium Generale ist es, den Blick der Studierenden und interessierten Öffentlichkeit über den Tellerrand des Studienangebots hinaus zu lenken. „Damit kommen wir unserem humanistischen Bildungsauftrag nach“, so die Campusleiterin Prof. Dr. Nicole Graf, die zum „Students‘ Executive Talk“ künftig zwei Mal jährlich renommierte Referenten an den Campus Heilbronn eingeladen möchte.

News:
Brennpunkt Unternehmensnachfolge

- 9. Mosbacher Finanz- und Steuertag an der DHBW Mosbach Die Gestaltung der Unternehmensnachfolge ist eine Herausforderung, der aktuell viele Familienunternehmen gegenüber stehen. So sind nach statistischen Angaben bis 2018 in Deutschland rund 135.000 Unternehmen „übergabereif“. Davon stammen rund 19.000 Unternehmen aus Baden-Württemberg, wobei allein in der Rhein-Neckar-Region laut IHK-Angaben rund 1.000 Unternehmen bis 2018 zu übergeben sind. Auf diese Daten wies Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Rektorin der DHBW Mosbach, in ihrer einleitenden Begrüßung zum 9. Mosbacher Finanz- und Steuertag (MoFiSta) hin. Sie unterstrich damit die Relevanz des Schwerpunktes der Tagung, die wie in der Vergangenheit wieder gemeinsam durch den Studiengang „RSW – Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen“ der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach unter der Leitung von Steuerberaterin Prof. Dr. Elke Heizmann sowie das IWS Institut für Wirtschaft und Steuer GmbH unter der fachlichen Leitung des Geschäftsführers, Rechtsanwalt und Steuerberater Thomas Fränznick, ausgerichtet wurde. Diplom-Finanzwirt Rüdiger Weimann, Umsatzsteuerspezialist aus Dortmund, stellte in seinem einleitenden Vortrag die umsatzsteuerlichen Aspekte eines Unternehmensverkaufs – als eine Option der Unternehmensübergabe – in den Vordergrund. Er zeigte auf, dass Verkäufe des Unternehmens im Ganzen mit Blick auf die Umsatzsteuer grundsätzlich nicht umsatzsteuerbar sind. Jedoch, so Weimann, hängt die Frage der Steuerbarkeit ganz entscheidend davon ab, ob nach der Unternehmensübergabe das Tätigkeitspektrum hinreichend mit dem vor der Unternehmensübergabe übereinstimmt. Hier kann es mitunter zu unangenehmen „Überraschungen“ kommen, wenn die Einschätzung der Finanzverwaltung nicht mit der der Unternehmensveräußerer bzw. -erwerber übereinstimmt. Insbesondere im Zusammenhang mit Grundstücksübertragungen (z.B. Bauträgern) kommt es hier immer wieder zu Zweifelsfragen. Erschwert wird die Lage noch dadurch, dass möglicherweise auch die Finanzbehörden untereinander zu abweichenden Rechtseinschätzungen gelangen. Weimann folgend ist hier insbesondere der Steuerberater gefordert, auf bestehende interne Verwaltungsregeln zu verweisen, um Nachteile für seine Mandanten abzuwenden. Unternehmensübertragungen nicht allein aus steuerlichen Gründen vollziehen Im zweiten Referat widmete sich Rechtsanwalt Thomas Fränznick, Geschäftsführer der OT-Rechtsanwaltsgesellschaft in Mosbach, der Frage, ob mit Blick auf die Reform des Erbschaftsteuerrechts 2016 eine Übertragung noch nach aktueller Rechtslage angestrebt werden sollte. Hintergrund ist die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, wonach die bestehende Rechtslage als verfassungswidrig festgestellt wurde, da sie zu unverhältnismäßigen Begünstigungen für unternehmerisches Vermögen führen würde. Der Gesetzgeber ist daher aufgerufen, die erbschaft- und schenkungssteuerrechtlichen Rahmenbedingungen bis zum 30. Juni 2016 zu reformieren. Fränznick zeigte die Grundzüge der aktuellen Gesetzeslage auf und stellte diese den Regeln gegenüber, die in einem Gesetzesentwurf aus dem Jahr 2015 dargelegt sind, dessen Umsetzung jedoch vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussionen inhaltlich wie auch zeitlich gesehen noch unsicher ist. Fränznick empfahl mit Blick auf diese Situation unter anderem, Betriebe mit weniger als 20 Arbeitnehmern wenn möglich vor dem 30. Juni 2016 unter Nutzung der bestehenden Regeln zu übertragen. Gleiches scheint nach Fränznick sinnvoll, wenn der Wert des Unternehmens vorhersehbar größer als 26 Millionen Euro ausfallen sollte. Er warnte jedoch zugleich ausdrücklich davor, Unternehmensübertragungen allein aus steuerlichen Gründen zu vollziehen. Steuerberater als emotional und professionell kompetente Begleiter Dass letztlich eine Unternehmensnachfolge nicht nur mit Blick auf die steuerlichen Regeln geplant sein sollte, zeigte auch der Vortrag von Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Rainer Schuppert aus Oberstenfeld, der sich nach langjähriger Tätigkeit als Partner einer großen Steuerberatungsgesellschaft selbständig gemacht und auf die Beratung von Familienunternehmern im Rahmen der Unternehmensnachfolge spezialisiert hat. Schuppert zeigte am Beispiel eines „Patchwork-Familien-Unternehmens“ auf, dass die Übergabe eines Unternehmens eine psychologisch heikle Situation sein kann, in der die Rechts- und Steuerberater als emotional und professionell kompetente Begleiter gefordert sind, die ein interdisziplinär besetztes Team einbeziehen und koordinieren sollten. Als Erfolgsfaktoren für eine gelungene Unternehmensnachfolge sieht Schuppert, dass klare Vorstellungen über die Bestimmung des Nachfolgers ebenso bestehen wie eindeutige testamentarische Regeln, die allen Interessenlagen der Mitglieder der „Patchwork-Familie“ hinreichend gerecht werden. Insgesamt sind die Veranstalter auch mit dem Verlauf des diesjährigen MoFiSta wieder sehr zufrieden. Heizmann betonte den gelungenen Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis. Auch Fränznick zeigte sich zufrieden: „Die große Resonanz von der Praxis-Seite zeigte, dass wir mit unserer Veranstaltung ein wichtiges Thema aufgegriffen haben.“

News:
Spektakuläre Abseilaktion an der Gaskugel

- Zur Eröffnung des Bildungscampus am 1. Oktober startet der Campus Heilbronn der DHBW Mosbach eine ganz besondere Aktion: die (hartgesottene) Öffentlichkeit kann die Gaskugel erklimmen und sich bis auf den Boden abseilen. Mit dieser spektakulären Aktion wirbt der Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach für seinen Umzug aus dem Interimsgebäude auf dem Gelände der HVG auf den neuen Bildungscampus. Sinnbildhaft begeben sich die Mutigen auf eine Reise vom Industriewahrzeichen zum bzw. in Richtung des neuen Bildungshotspots. Die Aktion findet von 11-15 Uhr an der Gaskugel statt, eine vorherige Anmeldung am Infocounter des Campus Heilbronn am Tag der offenen Tür ist unbedingt erforderlich. Damit am 1. Oktober nichts schief läuft, hat sich die Leiterin des Campus Heilbronn, Prof. Dr. Nicole Graf, selbst in die Seile gehängt und unter Anleitung und Aufsicht der Höhenrettungsgruppe der Heilbronner Feuerwehr den Weg nach unten getestet. „Der Ausblick von der Gaskugel ist sensationell“, so die Campusleiterin nach dem Abseilen. Ein Jahr hat die Gaskugel nun schon als Werbefläche für das Duale Studium am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach gedient. „Unser Anliegen war es auf dem alten, weithin sichtbaren Gebäude und Wahrzeichen der Industriestadt Heilbronn für das neue Image der Stadt als Ort der Bildung und des Wissens zu werben.“ Ein Jahr lang hat der Studienbetrieb des jüngsten Campus der DHBW im Interimsgebäude auf dem Gelände der HVG, direkt hinter der imposanten Gaskugel stattgefunden, zum 4. Oktober ziehen die Studierenden in die neuen Räumlichkeiten auf dem Bildungscampus um. Mit dem Umzug auf den Bildungscampus sei nun sei der Moment des Abschieds gekommen. „Wir freuen uns drauf, endlich ins neue Gebäude auf dem Bildungscampus einzuziehen, das perfekt auf unseren Bedarf für die Lehre und Forschung zugeschnitten ist.“ Seit 1964 thront die Heilbronner Gaskugel weithin sichtbar auf dem Gelände der Heilbronner Versorgungs-GmbH (HVG) und prägt nicht nur die Silhouette der Stadt, sondern hat sich heimlich zu einer Art Wahrzeichen von Heilbronn gemausert. Eigentlich sollte sie schon vor einem Jahr abgerissen werden – dank des Engagements von Ralf Klenk, Generalbevollmächtigter der KACO new energy, konnte das jedoch verhindert werden. Inzwischen ist die Kugel zu neuer Berühmt- und Beliebtheit gelangt. Seit Oktober 2010 ziert die riesige Kugel das Logo des Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Spezialisierte Industriekletterer haben das Logo und den Werbeslogan „Studieren am neuen Campus Heilbronn“ auf einer Fläche von 120m² auf die Gaskugel geklebt. Dieselben Kletterer, die auch schon die Monumental-Köpfe der amerikanischen Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln am Mount Rushmore gereinigt haben. Mehr Bilder auf Facebook unter www.facebook.com/dhbwmosbach.home Die Landesschau hat mitgefilmt und berichtet am 27. September: "Die Professorin seilt sich ab" - jetzt Beitrag anschauen.

News:
Qualität macht (HOCH)SCHULE

- Das Kabinett stimmte am 03.02.2009 der Errichtung einer Außenstelle Heilbronn der Berufsakademie Mosbach zu, die auch dank der langfristigen Unterstützung durch die Dieter Schwarz Stiftung realisiert werden kann. Am neuen Campus sollen keine Konkurrenzangebote zu Mosbach und Bad Mergentheim, sondern ergänzende Angebote im Bereich Konsumgüterhandel und Dienstleistungsmanagement geschaffen werden. So soll eine intensivere Marktausnutzung in Heilbronn und die Erschließung neuer Studienplätze in den südlich und westlich angrenzenden Regionen erreicht werden. Alle Standorte der Berufsakademie Mosbach profitieren somit von der Erweiterung und wachsen ihrerseits. Ein deutliches Signal in diese Richtung stellt der ebenfalls im Kabinettsbeschluss verabschiedete Planungsauftrag an Vermögen und Bau Baden-Württemberg für eine langfristige Lösung der Raumsituation in Mosbach dar. Im Januar 2009 wurde hier eine 1.600 m² große, dreistöckige Containeranlage mit 15 Hörsälen und 4 Büros bezogen, die bis 2011 als Übergangquartier dienen soll. Bis 2012 strebt die BA Mosbach einen Gesamtausbau auf rund 2.700 Studienplätze in Mosbach sowie je 810 in Bad Mergentheim und Heilbronn an. Ein weiterer wichtiger Schritt in der Geschichte der BA vollzieht sich mit der Weiterentwicklung der Berufsakademien des Landes in die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zum 1. März 2009. Die neue Hochschule nach Vorbild des amerikanischen State University Systems wird eine Zentrale in Stuttgart haben. Bewährtes bleibt weiterhin erhalten, so die acht Standorte und drei Außenstellen, die dualen Studienangebote, die Kooperation mit Partnerunternehmen und -institutionen sowie die Auswahl der Studierenden durch die dualen Partner. Diese werden zukünftig sogar Mitglieder der ersten praxisintegrierenden Hochschule Deutschlands sein. Die DHBW wird mit anderen Hochschulen gleichgestellt sein, akademische Grade vergeben und einen Auftrag zur kooperativen Forschung erhalten. Die Verleihung des Hochschulstatus sichert die überregionale und internationale Anerkennung der Berufsakademie / Dualen Hochschule und fördert ihr Image. Als Folge wird eine Steigerung der Studienbewerberzahlen und der Bewerbungen auf ausgeschriebene Professorenstellen erwartet. Die Duale Hochschule wird künftig auch Masterstudiengänge anbieten, die z.B. für die Personalentwicklung der Partnerunternehmen wichtig sind.

News:
Gemeinsam für einen starken Hochschulstandort

- Stadt Bad Mergentheim und DHBW präsentieren Kampagne „Studieren im Schloss“ Die Stadt Bad Mergentheim und der Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach starten die gemeinsame Kampagne „Studieren im Schloss“. Das Ziel: den reizvollen Hochschulstandort mit seinen exzellenten Rahmenbedingungen bekannter zu machen und nachhaltig zu stärken. „Für die meisten ein Schloss. Für dich: dein Campus.“ So lautet eines der zentralen Motive der Kommunikationsoffensive. Sie soll jungen Leuten kurz vor Ende ihrer schulischen Laufbahn die Vorteile des dualen Studiums und gleichzeitig die Attraktivität des Studienstandortes Bad Mergentheim vor Augen führen. Das unbestrittene Highlight vor Ort sind die einzigartigen Räumlichkeiten in einem Flügel des Bad Mergentheimer Deutschordensschlosses mit direktem Zugang zum Schlosspark. Weitere Motive zeigen auf plakative Weise, dass Bad Mergentheim potenziellen Studentinnen und Studenten der DHBW mehr zu bieten hat, als es ein kleines Städtchen mit Heilbad-Tradition vielleicht üblicherweise vermuten lässt: einen hohen Freizeitwert, kurze Wege, viele spannende Unternehmen im Umkreis und nicht zuletzt den typischen lebendigen Bad Mergentheimer Charme. International und zukunftsweisend Die DHBW Mosbach punktet an ihrem Campus-Standort Bad Mergentheim mit internationalen und zukunftsweisenden Studienfächern, persönlicher Betreuung, einer idealen Lernumgebung in reizvoller Lage und den bekannten Vorteilen des Dualen Studienkonzepts: Praxisbezug, Verdienst während des Studiums und optimalen Übernahmechancen. Herzstück der Kampagne, für deren Umsetzung in einem Agenturwettbewerb die Agentur Fischer & Friends ausgewählt wurde, ist die Webseite www.studieren-im-schloss.de, die den Dialog zur Zielgruppe sucht und viele relevante Informationen ansprechend aufbereitet. Postkarten, Poster und Anzeigen flankieren die Kampagne und haben die Funktion, Interessenten auf die Webseite zu führen – und gleichzeitig Aufmerksamkeit für das gemeinsame Anliegen von Stadt und Campus zu schaffen. Interessantes Detail am Rande: Alle „Fotomodels“ des eigens für die Kampagne durchgeführten Fotoshootings sind Studierende der DHBW. Authentizität wird also groß geschrieben. Federführend betreut haben das Projekt der Bad Mergentheimer Wirtschaftsförderer Marcel Stephan und Benjamin Hötzel, der das Hochschulmarketing der DHBW Mosbach verantwortet. Aufbauend auf dem nun vorliegenden Marketingkonzept können in den nächsten Jahren weitere Werbemaßnahmen gestartet werden. Stadt unterstützt Campus Hintergrund der Kampagne ist, dass der Gemeinderat der Stadt Bad Mergentheim 2015 ein Marketingbudget in Höhe von 25.000 Euro für die Bewerbung des Hochschulstandortes zur Verfügung gestellt hat. Für Oberbürgermeister Udo Glatthaar wird damit deutlich: „Wir als Stadt stehen nicht nur zu unserem Hochschulstandort, wir nehmen bewusst Geld in die Hand, um ihn im Wettbewerb um junge Leute zu stärken.“ Der Kampagne gelinge es pfiffig und anschaulich, Bad Mergentheim als reizvollen Studienort im ländlichen Raum zu präsentieren, lobt der OB. „Als wirtschaftlich starke Region und dynamische Stadt eröffnen wir hier echte Perspektiven für junge Leute. Das muss vor Ort und auch überregional noch stärker wahrgenommen werden – und die Kampagne wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten“, so Glatthaar weiter. Der Oberbürgermeister bedankt sich herzlich beim Gemeinderat für die zur Verfügung gestellten Mittel: „Es ist ein wichtiges Signal, dass OB, Gemeinderat, Verwaltung und Bürger hier an einem Strang ziehen!“ Der Leiter des Campus Bad Mergentheim, Prof. Dr. Seon-Su Kim, ergänzt: „Im heutigen Wettbewerb um die besten Köpfe sind nicht nur gute Ausstattung und Betreuung an der Hochschule wichtig. Die Studierenden kommen nicht nur zum Lernen, sondern auch zum Leben an den Campus. Umso essentieller ist der enge Schulterschluss mit der Stadt Bad Mergentheim, um unsere Studierenden umfassend willkommen zu heißen.“

News:
Den Weg für 4. Industrielle Revolution ebnen

- IHK und DHBW organisieren Mosbacher Industrieforum für die Wirtschaft Globalisie rung, steigende Kosten und Ressourcenknappheit üben einen immer größer werdenden Druck auf die deutsche Industrie aus. Damit Unternehmen aus der wirtschaftlich starken Region Rhein-Neckar auch in Zukunft ihre Produkte unter dem Label „Made in Germany“ herstellen und auf dem Weltmarkt vertreiben können, ist eine stetige Optimierung der Produktionsprozesse erforderlich. Diese Herausforderung soll mit „Industrie 4.0“ gemeistert werden. Das heißt, Menschen, Ressourcen und Produktionslinien mit ihren Maschinen verbinden sich zukünftig zu dynamischen, selbst organisierenden und unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken. Damit beschreitet die wirtschaftliche Produktion den Weg zur vierten industriellen Revolution. An dieser Stelle setzt das „Mosbacher Industrieforum“ am 13. Mai 2014 an, das gemeinsam von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach und der IHK Rhein-Neckar organisiert wird. Die Fachtagung informiert Unternehmer und Verantwortliche in den betroffenen Arbeitsfeldern der Industrieproduktion über neueste Entwicklungen zu „Industrie 4.0“ und bietet Anregungen, wie sich zukünftige Produktionsszenarien realisieren lassen. „Die schnelle Umsetzung von Industrie 4.0 in Verbindung mit Innovationskraft und -geschwindigkeit sichert unseren Unternehmen den Erfolg auf den Weltmärkten“, so Axel Nitschke, Hauptgeschäftsführer der IHK Rhein-Neckar. „Zusammen mit der DHBW Mosbach, die ihre Studiengänge zukunftsorientiert ausrichtet, haben unsere Unternehmen von Anfang an die Chance, ihren Nachwuchs für die neuen Herausforderungen von Industrie 4.0 maßgeschneidert auszubilden“, so Nitschke weiter. Vorträge aus Theorie und Praxis In verschiedenen Vorträgen wird das Thema aufgearbeitet: Moderne Ansätze des Fertigungs- und Informationsmanagements in der Theorie stehen genauso auf der Agenda wie Praxisbeispiele aus der Automobil- und Serienfertigung oder die digitale Vernetzung intelligenter Systeme für Service, Instandhaltung, Logistik und Energie. Die sechs Referenten sind überwiegend erfahrene Praktiker aus der Wirtschaft, aber auch Hochschulprofessoren. „Die Teilnehmer des Mosbacher Industrieforums profitieren so von einer bestmöglichen Verzahnung von Praxis und Wissenschaft. Das war uns als Duale Hochschule besonders wichtig“, so Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik an der DHBW Mosbach. Führung durch neues DHBW-Labor Wesentliches Element von „Industrie 4.0“ ist die produktionsnahe Informationstechnologie. Die DHBW Mosbach reagiert auf diese Entwicklung in der Wirtschaft mit der Einrichtung eines neuen Labors, das nach den Vorträgen besichtigt werden kann. Typische Produktionsanlagen und Fertigungsprozesse, insbesondere auch von mittelständischen Betrieben, können dort in Form von Modellen, Simulationen oder auch realen Teilkomponenten nachgebildet und mit realen Informationssystemen vernetzt, analysiert und gesteuert werden. „Auf diese Weise lassen sich Nutzenanalysen und Effizienzgewinne vor dem Einsatz von modernen Informationssystemen wie MES leicht erstellen und ermitteln“, weiß Prof. Dr. Christian Kuhn, Mit-Initiator der Veranstaltung und Leiter des Studiengangs Elektrotechnik an der DHBW Mosbach. Die kostenfreie Fachtagung richtet sich an Geschäftsführer, Produktions- und Logistikleiter, Service- und Instandhaltungsmanager sowie IT-Verantwortliche mittelständischer Unternehmen aus allen Branchen. Eine Anmeldung ist erforderlich ( www.rhein-neckar.ihk24.de , Dokument-Nr. 169740 über die Dokumentensuche auf der Webseite). Eckdaten der Veranstaltung: Datum: Dienstag, 13.05.2014 Uhrzeit: 15:00 bis 19:00 Uhr Ort: Gebäude A der DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10, 74821 Mosbach Veranstaltungsflyer

News:
Pilotprojekt „Angewandte Messtechnik und Statistik“ für Wirtschaftsingenieure

- Was haben Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, Messtechnik und Statistik miteinander zu tun? Um diese Frage für Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen zu beantworten, wurde das bewährte Messtechnik-Labor modifiziert und um einen „Statistik-Baustein“ erweitert. Dazu begleiteten Jens Teifel, Professor im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen sowie Stephan Kappler, Laboringenieur und Messtechniker, die Studierenden in den Räumen der CIM-Laborhalle und des Studienarbeitslabors durch die Übungen, die von den Studierenden selbstständig in Teamarbeit durchgeführt wurden. Im Rahmen des Fallbeispiels aus der Materialwirtschaft eines Unternehmens kamen händische Werkstattmessmittel wie Bügelmessschrauben ebenso zum Einsatz, wie die professionellen Geräte, d.h. die 3D - Koordinatenmessgeräte (KMGs) von Zeiss und der High-End Laserscanner von Faro. Auf Grundlage der durchgeführten Messungen beurteilten die Studierenden verschiedene Materialchargen im Rahmen einer statistischen Wareneingangsprüfung auf Tauglichkeit. Aus den erlaubten Toleranzen konnte dann die zu erwartende Anzahl an fehlerhaften Endprodukten der eigenen Fertigung abgeleitet werden. Die Studierenden waren engagiert bei der Sache. Besonders positiv wurde aufgenommen, dass sämtliche Messungen eigenhändig durchgeführt werden konnten. Durch das praxisnahe Fallbeispiel wurde die in der Qualitätssicherung angewandte Statistik besser verständlich. Ansprechpartner im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

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