- Tagung am 19. Oktober von DHBW und IHK zur digitalen Transformation für KMU Die Digitalisierung sorgt für Umbrüche in der Gesellschaft und verändert Unternehmen in ihren Grundfesten. Nur wer sich angemessen schnell entwickelt und anpasst hat die Chance, auf dem Markt zu bestehen. Im gleichen Maße sind Prozess- und Wertschöpfungsketten in den Unternehmen von der Digitalisierung betroffen und werden selbst zunehmend digitalisiert. Disruptive Geschäftsmodelle stellen in der wirtschaftlichen Konsequenz nicht nur etablierte Produkte und Dienstleistungen sondern das gesamte Unternehmen in Frage. Wertschöpfungsmodelle in der digitalen Wirtschaft sind unterschiedlich aufgebaut. Ihr Erfolg beruht auf drei Säulen: • Grad der Digitalisierung der Geschäftstätigkeit • Ausrichtung des Unternehmens auf die Digitalisierung • Nutzungsintensität der digitalen Technologien. Mit welchen Transformationsansätzen die Herausforderungen in Wertschöpfungsmodellen gemeistert werden können, zeigen die Experten in den Vorträgen bei der gemeinsamen Veranstaltung derIndustrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar mit der DHBW Mosbach. Ziel ist es, das Thema „Digitale Wirtschaft“ aus der Theorie in die Praxis zu transportieren. Die IHK Veranstaltungsreihe POTENZIALE richtet sich speziell an Unternehmer und Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen, um über das Know-how der regionalen Hochschulen zu informieren und Plattformen zum Austausch von Erfahrungen und Informationen zu schaffen. Programm am 19. Oktober 2017: 15:30 Uhr - Registrierung 16:00 Uhr - Begrüßung Prof. Dr. Max Mühlhäuser, DHBW Mosbach Dr. Thilo Schenk, IHK Rhein-Neckar 16:15 Uhr - Vorträge Digitale Transformation - IKT und BWL gemeinsam auf neuen Wegen Prof. Dr. Herbert Neuendorf, DHBW Mosbach Wie schafft der deutsche Mittelstand den digitalen Wandel? Prof. Dr. Christian Schalles, DHBW Mosbach Kooperative Forschung - Rahmenbedingungen und Kompetenzfelder Prof. Dr. Christoph Sturm, DHBW Mosbach WEBfactory i4 - Produkthersteller werden zum Anbieter von digitalen Services Bernhard Böhrer, Webfactory GmbH MatchRiderGO: Innovation und Problemlösung mit einem disruptiven Geschäftsmodell Katina Schneider / Florian Wunderlich, Match Rider UG 18:00 Uhr - Begehung I4.0-Labor 18:30 Uhr - Get together 19:00 Uhr - Ende der Veranstaltung Zur Anmeldung
- Der Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach wird gerade zur internationalen Drehscheibe: 27 Studierende aus den USA, Singapur, Mexiko und Frankreich nehmen teil am so genannten „Junior Program of Business Administration“. Die einwöchige Orientierungswoche haben die internationalen Studierenden bereits hinter sich, die Anmeldeformalitäten sind abgeschlossen, die Zimmer für drei Monate bezogen, jetzt kann es losgehen. Gemeinsam mit den deutschen Kommilitonen studieren sie in der Kurstadt internationale Betriebswirtschaftslehre, unterrichtet wird ausschließlich auf Englisch. Für die Studierenden des Campus Bad Mergentheim bedeutet das Junior Program „Internationalisation at Home“. Für die Gäste aus dem Ausland ist es ein Erlebnis in einem echten Schloss im Herzen einer Kurstadt zu studieren. In den nächsten Wochen finden verschiedene Exkursionen statt wie etwa nach Neckarsulm zu AUDI, aber auch nach Berlin, um den Bundestag, das Bundeskanzleramt und die letzten Stücke der Berliner Mauer zu besichtigen. Um das studentische Leben kümmert sich die Studierendenvertretung. Die Welcome Party hat schon stattgefunden, die nächsten Wochenendaktivitäten sind bereits geplant. Um zudem für die nötige Integration zu sorgen, hat jeder internationale Gast einen deutschen „Buddy“ zur Seite gestellt bekommen, der bei größeren und kleineren Schwierigkeiten den Internationalen zur Seite steht. Noch bis Ende Juni sind die Austauschstudierenden zu Gast am Campus Bad Mergentheim. Die Teilnehmer des Junior Program am Campus Mosbach sind schon wieder auf dem Weg in ihre Heimatländer. Heute ist der letzte Studientag, das Junior Program findet am Campus Mosbach von Januar bis April statt. Neben den 40 internationalen Austauschstudierenden waren 16 deutsche Studierende mit dabei. Diese DHBW-Studierenden hatten sich dazu entschieden, ihre angestammten Studiengänge Handel und Industrie zu verlassen und ein Semester lang Mosbach und ihr Studium in einem anderen Licht zu erleben: auf Englisch, mit Dozenten aus aller Welt und in einer interkulturell bunt gemischten Gruppe, zusammen mit den neuen Kommilitonen aus Ecuador, England, Frankreich, Mexiko, Russland, Singapur, Slowenien, Tschechien und den USA.
- Die DHBW Mosbach war auf der diesjährigen EAIE-Konferenz vertreten. Vom 12. September bis zum 15. September versammelten sich über 6.000 Repräsentanten internationaler Hochschulen aus 95 Ländern in Sevilla, Spanien, um Best Practices zu diskutieren und aktuelle Themen der Hochschulinternationalisierung zu erörtern. Ann Müller (Leiterin des Akademischen Auslandsamtes) und Anna-Magdalena Bröckl (Stellvertretende Leiterin des Akademischen Auslandsamtes) nahmen an der Konferenz teil, trafen Kollegen aus aller Welt und sprachen über bestehende oder potenzielle Möglichkeiten zum Austausch von Studierenden, Mitarbeitern und Ideen. Am Mittwochabend veranstaltete die DHBW einen Empfang in Las Setas, einem der modernen Denkmäler in Sevilla, wo Präsident Prof. Arnold van Zyl internationale Partner der neun DHBW-Standorte begrüßte. Wir möchten an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Kollegen aussenden, die wir auf der EAIE treffen konnten. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
- "Emotionale Selbstorganisation in Stresssituationen" lautet das Thema des Studiums Generale am 7. Mai 2013, 17 Uhr, am Campus Bad Mergentheim. Emotionale Belastungen treten in verschiedenen Situationen, im Studium oder im Beruf auf. Auslöser können beispielsweise hohe Leistungsanforderungen, Spannungen in Arbeitsbeziehungen und persönliche Belastungen sein. Prof. Dr. Reinhard Plassmann, Ärztlicher Direktor am Psychotherapeutischen Zentrum Kitzberg-Klinik, gibt Tipps, wie wir mit einfachen und wirksamen Techniken der emotionalen Selbstorganisation Stresssituationen begegnen können. Weitere Informationen und Anmeldung auf der DHBW Mosbach-Website Events .
- „Der schnell wachsende Gesundheitsmarkt erfordert in Zukunft nicht nur allgemeine betriebswirtschaftliche Kenntnisse, sondern ein sehr viel genaueres Wissen um die Besonderheiten und spezifischen Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Healthcare“ ist sich Prof. Dr. Clemens Troche, Leiter des Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, sicher. Am 5. April fand im Roten Saal des Deutschordensschlosses in Bad Mergentheim die dritte Arbeitskreissitzung Gesundheitsmanagement / Healthcare Industry statt. Etwa 50 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus der Gesundheitsbranche folgten der Einladung, um sich am Campus Bad Mergentheim über Neuerungen im Studiengang Gesundheitsmanagement zu informieren und Erfahrungen über das Duale Studium auszutauschen. Der Außenstellenleiter freute sich über das große Interesse, sowohl von bereits bestehenden Partnerunternehmen als auch von interessierten Unternehmen. Die Gesundheitsbranche, da ist sich der Campusleiter sicher, wird sich zum nächsten Megamarkt entwickeln. Bereits in 30 Jahren werde jeder fünfte im Gesundheitsbereich arbeiten, so die Prognose. Aufgrund des schnell wachsenden Marktes bestünde die Gefahr eines Fachkräftemangels, dem die Unternehmen schon rechtzeitig begegnen sollten. „ Wir wollen mit dem Dualen Studium dem Fachkräftemangel Abhilfe schaffen und über das Duale Studium kompetentes Personal ausbilden, das nach Abschluss des Studiums die Besonderheiten der Branche kennt und gleich einsatzfähig ist.“ Die Unternehmen selbst fungierten dabei als Gatekeeper, die nur die besten und geeignetsten Bewerber heraussuchten. Wie gut diese Vorauswahl funktioniere, zeige sich an der geringsten Abbrecherquote an der DHBW im deutschlandweiten Vergleich mit anderen universitären Ausbildungen. Um der großen Nachfrage von Seiten der Unternehmen nach qualifizierten Nachwuchskräften gerecht zu werden, sei es geplant, die Studierendenzahlen bis 2015 am Campus Bad Mergentheim zu verdoppeln. Sonja Niemann, Ausbildungsleiterin am Paul-Ehrlich-Institut, berichtete über ihre Erfahrungen mit dem Dualen Studium. „Bei den Überlegungen, ob wir einen Studierenden bei uns ausbilden möchten, hat uns letzten Endes die Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft überzeugt.“ Die Studierenden seien im Paul-Ehrlich-Institut anders als Auszubildende von Anfang an in Projektarbeiten eingebunden, wo sie selbst kreativ und teilweise auch eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen. Die Studierenden seien von Beginn an eine große Unterstützung für die Kollegen in den Fachabteilungen gewesen, so die Ausbildungsleiterin. Dadurch, dass die Auswahl der Studierenden direkt von den Dualen Partnern übernommen werde, könne sichergestellt werden, dass die Studierenden zum Ausbildungspartner und ihre Kompetenzen und Interessen zu den späteren Anforderungen passten. „Besonders positiv an der Zusammenarbeit mit der DHBW Mosbach sind uns die gute Betreuung der Studierenden und die kurzen Wege am Campus Bad Mergentheim aufgefallen“, betonte Sonja Niemann. Auch Thomas Böer, Geschäftsführer der Diabetesklinik in Bad Mergentheim, betrachtet das Duale Studium als „absoluten Gewinn“. Im Gegensatz zu Auszubildenden würden hier selbstständiges Arbeiten und Lernen im Vordergrund stehen. Einen besonderen Vorteil sieht Thomas Böer darin, dass die Studierenden vom Unternehmen entwickelt und dadurch auch besser integriert werden könnten. „Wir als Unternehmen entwickeln uns gemeinsam mit unseren Studierenden weiter, wodurch ein besonderer Zusammenhalt entsteht“, weiß der Geschäftsführer. Die ersten drei Absolventen sind in seinem Haus inzwischen schon fest angestellt, einer als EDV Bereichsleiter, die beiden anderen als Projektmanager im Gesundheitswesen. Dominik Nusser studiert seit Herbst 2008 Gesundheitsmanagement am Campus Bad Mergentheim in Kooperation mit dem Universitätsklinikum des Saarlandes. Er gab einen kurzen Einblick ins Duale Studium aus Studierendensicht. „Ich fühle mich gut vorbereitet auf das spätere Arbeitsleben und habe während des Studiums einen guten Eindruck bekommen, was da später auf mich zukommt.“ Für das Studium in Bad Mergentheim habe er sich ganz bewusst entschieden. Die Kleinstadt und der Campus böten intensivere Kontaktmöglichkeiten, sowohl mit den anderen Studierenden als auch mit den Lehrenden. In der Praxis könne er das Gelernte direkt anwenden und theoretische Modelle auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüfen. Das Partnerunternehmen habe die Möglichkeit während des dreijährigen Intensivstudiums die Stärken und Schwächen ihres Studierenden sehr genau kennen zu lernen. Für beide Seiten würde sich auf diese Weise sehr schnell erschließen, welche Arbeitsbereiche für den Absolventen später in Frage kämen. Saskia Unser, ebenfalls Studentin im Studiengang Gesundheitsmanagement, lobte insbesondere die gute Absprache zwischen den Partnerunternehmen und dem Campus Bad Mergentheim, die sich um eine enge Verzahnung von Praxis und Theorie bemühten: „Dieses Semester habe ich beispielsweise Healthcare Marketing, in der nächsten Praxisphase werde ich dann in der Marketingabteilung meiner Firma eingesetzt.“ Die Grundlagen eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums würden ergänzt durch speziell auf die Gesundheitsbranche zugeschnittene Fächer, wie etwa Medizincontrolling, Pflegemanagement und Gesundheitswissenschaften und böten dadurch Spezialkenntnisse, die deutschlandweit in dieser Konstellation einmalig seien.
- The DHBW Mosbach was represented at this year’s EAIE conference. From September 12 until September 15, more than 6,000 international higher education professionals from 95 countries gathered in Sevilla, Spain, in order to discuss best practices, and explore current topics regarding the internationalization of higher education. Ann Müller (Head of International Office) and Anna-Magdalena Bröckl (Deputy Head of International Office) attended the conference, met colleagues from all over the world and talked about existing or potential opportunities to exchange students, staff, and ideas. On Wednesday evening, the DHBW organized a reception in Las Setas, one of the modern monuments in Sevilla, where President Prof. Arnold van Zyl welcomed international partners of the nine DHBW locations. We want to send out a big THANK YOU to all the colleagues we met at EAIE – it was great to see you there and we are looking forward to our continuing cooperation!
- DHBW Mosbach unterzeichnet Positionspapier zur wohnortungebundenen Kinderbetreuung Unter dem Dach des „Arbeitskreises familienfreundliche Hochschulen“ der Metropolregion Rhein-Neckar haben die Hochschulen und Studierendenwerke der Metropolregion, darunter auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, ein Positionspapier zur wohnortungebundenen Kinderbetreuung unterzeichnet. Der Arbeitskreis fordert die Länder und Kommunen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf, die rechtlichen und praktischen Rahmenbedingungen zu verbessern, damit Kinder von Hochschulangehörigen im Alter von unter drei Jahren unabhängig vom Wohnort in der Nähe des Arbeitsplatzes betreut werden können. Diese Position deckt sich mit den Wünschen nach besserer Vereinbarkeit der regionalen Wirtschaft. Dies wurde im Arbeitskreis „wohnortungebundene Kinderbetreuung“ der IHK Rhein-Neckar ebenso erarbeitet. Die Metropolregion Rhein-Neckar ist ein bedeutender deutscher Wissenschaftsstandort im Dreiländereck Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Im Wettbewerb um den Fach- und Führungskräftenachwuchs rücken familienfreundliche Maßnahmen an Hochschulen mehr und mehr in den Fokus. Flexible Kinderbetreuungsangebote spielen zunehmend eine Schlüsselrolle. Die Hochschulen werden zwar vom Wissenschaftsministerium unterstützt, können jedoch ohne die Mithilfe der Länder und Kommunen keine wohnortungebundene Kinderbetreuung anbieten. Denn die Finanzierung einer arbeitsplatznahen Betreuung der Kinder von pendelnden Beschäftigten, Lehrenden und Studierenden ist bisher unzureichend geklärt. Hier gibt es rechtlichen und praktischen Nachbesserungsbedarf. Professor Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, Rektor der Universität Mannheim, erklärt: „Mit dem Positionspapier machen wir den dringenden Handlungsbedarf für eine länderübergreifende wohnortungebundene Kinderbetreuung an Hochschulen deutlich.“ Vor allem der interkommunale Kostenausgleich müsse in Baden-Württemberg angepasst und in Rheinland-Pfalz von der Landesregierung rechtlich etabliert werden, so die Aufforderung des Arbeitskreises. „Dabei sollte innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar der Grundsatz gelten: Das Geld folgt den Kindern“, erläutert der Rektor die Position der Hochschulen, wie es bei der Stadt Heidelberg mit den Umlandkommunen derzeit bereits umgesetzt wird. Abschluss eines Staatsvertrags angeregt Der „Arbeitskreis familienfreundliche Hochschulen“ regt den Abschluss eines Staatsvertrags für die Metropolregion durch die drei Landesregierungen Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz an, der notwendige Maßnahmen über die Landesgrenzen hinweg ermöglicht. Ebenso ist es wünschenswert, dass sich die künftigen Ansprechpartner für die Metropolregion Rhein-Neckar in den jeweiligen Staatskanzleien für eine „wohnortungebundene Kinderbetreuung“ einsetzen. Dazu zählt unter anderem, dass Eltern die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung in den jeweils anderen Bundesländern nutzen können, den Elternwunsch nach einer Einrichtung mit einem besonderen Angebotsprofil zu berücksichtigen und ein Standardverfahren für einen Kostenausgleich festzulegen. Bereits seit einigen Jahren tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen und Studierendenwerke im „Arbeitskreis familienfreundliche Hochschulen“ der Metropolregion Rhein-Neckar untereinander zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie aus. Seit Langem schon ist dort die Notwendigkeit der Bewilligung von Geld für Kitaplätze über Kommunal- und Landesgrenzen hinweg ein wichtiges Thema, das die Hochschulen auf verschiedenen Ebenen intensiv beschäftigt. Der „Arbeitskreis familienfreundliche Hochschulen“ hat sich daher entschieden, mit einem von den Hochschulen unterzeichneten Positionspapier in die Öffentlichkeit zu gehen. Bis jetzt haben unter anderem folgende Institutionen gezeichnet: die Universität Mannheim, die Hochschule Mannheim, die Popakademie, die Duale Hochschule Baden-Württemberg (Studienakademien Mannheim, Mosbach und Karlsruhe), die Hochschule der Agentur für Arbeit, das Studierendenwerk Mannheim, die SRH Hochschule in Heidelberg, Pädagogische Hochschule Heidelberg, die Hochschule Ludwigshafen, die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, die Hochschule Ludwigshafen, die Hochschule Worms, der Fachbereich 06 der Universität Mainz in Germersheim, das Studierendenwerk Vorderpfalz.
- DHBW Mosbach zufrieden mit Zahl der Studienanfänger trotz zunehmenden Wettbewerbs um beste Köpfe Zum heutigen Semesterstart nehmen 1.625 junge Erwachsene ihr Studium in den Fakultäten Wirtschaft und Technik an der DHBW Mosbach auf. Insgesamt lernen nun etwas mehr als 4.600 Studierende an den drei Campus der Hochschule in Mosbach, Heilbronn und Bad Mergentheim. „Wir haben auch ohne doppelten Abiturjahrgang das hohe Niveau an Studienanfängern vom Vorjahr nahezu gehalten“, erklärt Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach. „So erfreulich die Zahlen auch sind, dürfen wir uns dennoch nicht ausruhen, denn die demographische Entwicklung und der Kampf um die besten Nachwuchskräfte werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen.“ Damit umreißt er klar die wichtigste strategische Herausforderung der Hochschule. Der Zusammenhalt als Flächenhochschule in der Region sei dabei essentiell. Mit 17 Prozent Wachstum bei der Gesamtstudierendenzahl und bisher 30 Neueinstellungen im Bereich Personal ist die DHBW Mosbach ein bedeutender Wirtschaftstreiber in der Region. Hinzu kommen Neu- und Umbauprojekte an allen Campus. Aber wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten: Zunehmend klagen die Partnerunternehmen der DHBW Mosbach über Schwierigkeiten bei der Bewerbersuche. „Um unsere dualen Partner bei ihren Rekrutierungsmaßnahmen besser zu unterstützen, werden wir im Schulterschluss der drei Campus zukünftig für noch mehr überregionale Sichtbarkeit sorgen müssen. Gleichzeitig gilt es, ein attraktives Umfeld für Studierende zu schaffen“, erläutert Saller. Dazu zählt nicht nur eine gewisse studentische Grundversorgung wie Wohnen, Verpflegung und Freizeitangebot, sondern in erster Linie, die Qualität in der Lehre dauerhaft sicherzustellen. Bislang bescheinigen Absolventen und Firmenpartner der DHBW Mosbach in Befragungen ein hohes Qualitätsniveau: 82 Prozent der Unternehmen sind zufrieden oder sehr zufrieden. 88 Prozent der Absolventen würden wieder an der Hochschule studieren. „Diesen Zuspruch möchten wir auch so halten und weiter ausbauen“, sagt Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft. Unterschiedliche Wissensstände ausgleichen Keine leichte Aufgabe, denn die Gruppe der Studienanfänger wird bedingt durch verschiedene Formen des Hochschulzugangs zunehmend heterogener. Es kommt immer häufiger vor, dass der 18-jährige Abiturient neben dem Ende 20-Jährigen in der Vorlesung sitzt, der seine Meisterausbildung in der Tasche hat und bereits mehrere Jahre Berufserfahrung vorweisen kann. Jeck-Schlottmann sieht die DHBW Mosbach für diese Herausforderung bestens aufgestellt: „Mithilfe von Vor- und Begleitkursen, zum Beispiel in Mathematik, gestalten wir den Übergang zur Hochschule aktiv mit, um unterschiedliche Wissensstände auszugleichen.“ Dabei werden in besonderem Maße auch hochschulgerechte Lernmethoden und wissenschaftliches Arbeiten gefördert. „Wir schaffen so eine gute Basis für ein erfolgreiches Studium“, meint Jeck-Schlottmann. Gleichzeitig wird den Studierenden das nötige Handwerkszeug mit auf den Weg gegeben, wenn nach dem Bachelor noch ein Masterabschluss folgen soll. Die Nachfrage nach Masterprogrammen nimmt auch an der DHBW Mosbach und ihren Campus spürbar zu. Gefordert wird dies nicht nur von den Studierenden, sondern auch von den dualen Partnern, die ihre Nachwuchskräfte durch Weiterbildung langfristig binden und Perspektiven aufzeigen wollen. Forschung rückt stärker in den Fokus Der Aufbau der Masterprogramme geht einher mit dem Ausbau von Forschungsaktivitäten an der DHBW Mosbach. In der Tradition des dualen Konzepts ist auch hier der Anspruch, Theorie und Praxis eng zu verzahnen. Noch fehlt es am wissenschaftlichen Mittelbau, um große Projekte zu stemmen. Aktuell läuft jedes Forschungsvorhaben zusätzlich zum Deputat der Professoren. Dennoch ist es bereits gelungen, erste zarte Pflänzchen zu ziehen: „Am Campus Mosbach arbeiten die Kollegen intensiv am Projekt Industrie 4.0, das zum Ziel hat, Wege in der Produktion weitestgehend zu automatisieren und gleichzeitig zu optimieren“, sagt Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik. Der Campus Heilbronn ist Partner in einem EU-Projekt, das das duale Konzept europaweit evaluiert. Gleichzeitig entstehen in Heilbronn neue Kulinaristik- und Sensoriklabore für die Studiengänge Konsumgüterhandel und Food Management, die den Campus in den kommenden Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Lebensmittel weiter entwickeln werden. „Schwerpunktmäßig werden wir uns also auf einige wenige Forschungskompetenzfelder spezialisieren, die dafür Exzellenzcharakter haben“, fasst Mühlhäuser zusammen. Insgesamt fühlt sich die Hochschule für den verstärkten Wettbewerb unter den verschiedenen Bildungseinrichtungen gut gerüstet. „Wir werden unseren Beitrag leisten, dass auch in Zukunft Studierende gerne in die Region kommen, um an den drei Campus der DHBW zu studieren“, so Saller abschließend.
- Studieninteressenten können sich jetzt noch auf Last-Minute-Studienplätze an der DHBW Mosbach für das Wintersemester 2011/2012 bewerben. Alle freien Plätze sind unter www.dhbw-mosbach.de/studienplaetze zu finden. Das Besondere am dualen Studium ist, dass die Studierenden von Anfang an und während ihres gesamten Studiums ihr eigenes Geld verdienen und damit finanziell unabhängig sind. In wechselnden Theorie- und Praxisphasen lernen die Studierenden an der DHBW und vertiefen ihr Wissen im Unternehmen. Voraussetzung für ein Studium an der DHBW Mosbach ist ein Studien- und Ausbildungsvertrag bei einem Partnerunternehmen. Interessenten bewerben sich also direkt beim Unternehmen ihrer Wahl um einen Studienplatz. Das Unternehmen stellt sicher, dass im jeweiligen Studiengang eine Stelle zur Verfügung steht und schließt bei Eignung mit dem Bewerber einen Vertrag ab. Das Studium dauert genau drei Jahre. Die Absolventen aller Studiengänge schließen mit dem international anerkannten Bachelorgrad ab. Urlaub wird während der Praxisphase im Umfang eines normalen Jahresurlaubes gewährt. Freie Studienplätze gibt es noch in den folgenden Studiengängen: Gesundheitsmanagement , Healthcare Industry , Industrie , Vertriebs- und Kooperationsmanagement , Konsumgüter-Handel , Online-Medien , Dienstleistungsmanagement , Medien und Kommunikation , Sportmanagement , Bildungs- und Personalmanagement , allgemeine Mechatronik , Elektromobilität und Serviceingenieurwesen . Gegenüber der Anonymität einer Massenuniversität erleben die Studierenden an der DHBW Mosbach mit den beiden Campus in Heilbronn und in Bad Mergentheim eine persönliche Institution mit einer sehr guten Atmosphäre: Kleine Lerngruppen, kurze Wege zum Studiengangsleiter und Dozenten mit aktueller Praxiserfahrung. Auch wer gerne einen Teil des Studiums im Ausland verbringen möchte, hat dazu Gelegenheit. Die DHBW Mosbach pflegt intensive Kontakte zu zahlreichen Hochschulen im Ausland.
- Scholarship - DAAD Wir gratulieren drei Studierenden des International Program in Business, die am 16. November 2017 ein STIBET Stipendium im Wert von 250 € bekommen haben. STIBET ist vom DAAD (Deutscher Akademischer Austausch) und das Bundesministerium der Finanzen finanziert, um akademische Trainings und/oder Studiumsmöglichkeiten für internationalen Studierenden zu fördern. Der DAAD fördert die Mobilität von Studierenden aus Partneruniversitäten. Melissa Barros von der DHLA Cuenca in Ecuador, Seung Oh von Chung-Ang University in Südkorea und Youngsik Jo von Sejong University in Südkorea sind dieses Semester ausgewählt worden.