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News:
Gesundheitstag an der DHBW Mosbach

- Die DHBW Mosbach bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Studierenden im Oktober einen Gesundheitstag an. Im Fokus stehen die Bereiche „Rücken“, „Entspannung“, „Pausengestaltung“ sowie „Lungenfunktionstest“. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Campus Mosbach finden Sie die Informationen zum Gesundheitstag am 11. Oktober hier . Anmeldung via Mail an stefanie.hemberger@mosbach.dhbw.de Für Studierende am Campus Mosbach finden Sie die Informationen zum Gesundheitstag am 12. Oktober hier . Anmeldung via Mail an stefanie.hemberger@mosbach.dhbw.de Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende am Campus Bad Mergentheim finden Sie die Informationen zum Gesundheitstag am 12. Oktober hier . Für den Ruderergometer und den Easy Torque sind Anmeldungen notwendig: ab 5. Oktober via Mail an stefanie.kuhn@mosbach.dhbw.de

News:
Maschinenbau-Studierende auf Exkursion

- Auch während der Theoriephase wird Praxis an der DHBW Mosbach groß geschrieben: Kürzlich besuchte der Maschinenbaukurs für Konstruktion und Entwicklung MBKE12D das Großkraftwerk (GKM) in Mannheim. Bei einer zweistündigen Führung durch Block 8 konnten die Studierenden ihre Kenntnisse über Dampfturbinen aus der Vorlesung Thermodynamik in der praktischen Anwendung erleben und eingehend vertiefen. Theorie ist immer dann am spannendsten, wenn sie in ihrer praktischen Anwendung erlebt wird. Auch wenn die Gruppe der Maschinenbaustudenten bereits fundiertes Wissen über Dampfturbinen aus ihren Vorlesungen mitbrachte, boten sich den Exkursionsteilnehmern allerlei hochinteressante Einblicke und neue Erkenntnisse. So wurde unter anderem erklärt, dass das Steinkohlekraftwerk aus insgesamt acht Blöcken besteht; ein neunter sich derzeit im Aufbau befindet. Mit seinen fünf aktiven Blöcken kann das GKM bereits eine elektrische Leistung von 1.675 Megawatt bereitstellen, nach Fertigstellung von Block 9 soll dieser zusätzlich 900 Megawatt ins Netz einspeisen. Mit der im GKM gewonnenen Energie werden nicht nur über 1,5 Millionen Menschen, Gewerbe und industrielle Unternehmen mit Strom versorgt, auch über 120.000 Haushalte in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar „beliefert“ das GKM mit Fernwärme. Diese gilt durch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung als besonders umweltschonend und wirtschaftlich. Die Abgase, die bei der Verbrennung der Steinkohle entstehen, werden nämlich durch Kalkwäsche und Rauchgasentstickung gereinigt. Hierbei werden bis zu 95% des Schwefeldioxids und ca. 73% der Stickstoffoxide aus den Rauchgasen entfernt. Durch Elektrofilter werden schließlich die Flugstaubpartikel herausgefiltert und das restliche Rauchgas durch Kamine ausgeleitet. Nach der Besichtigung des GKM machten die Studierenden noch einen Abstecher zur Brauerei Welde in Plankstadt. Auch hier kam der Studienbezug nicht zu kurz – die Teilnehmer konnten ihre Kenntnisse aus der Vorlesung Fluidmechanik praktisch anwenden und abschließend das Gelernte bei einer Bierprobe in gemütlicher Atmosphäre diskutieren.

News:
Empfang im Rathaus für Heilbronner Professorinnen und Professoren

- Erstmals empfing der Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach die neuen Professorinnen und Professoren der drei Heilbronner Hochschulen im Rathaus. „Mit dieser Premiere wollen wir den Hochschullehrern unsere Wertschätzung zeigen und sie gleichzeitig für das Stadtgeschehen interessieren“, begründet Himmelsbach den Empfang. Im Mittelpunkt steht daher auch eine Stadtvorstellung durch den OB selbst. Eingeladen waren die Professorinnen und Professoren der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach Campus Heilbronn die neuen Dozenten der Hochschule Heilbronn, sowie der German Graduate School of Management and Law sowie die Rektoren dieser Hochschulen. Die Veranstaltung ist ein weiterer Baustein der Willkommenskultur für Neu-Heilbronner in der Stadt, seit vielen Jahren werden bereits zweimal im Jahr die Studierenden der Hochschule Heilbronn im Rathaus empfangen; alle Neu-Heilbronner werden regelmäßig zu einer gemeinsamen Bootstour auf dem Neckar eingeladen.

News:
Graduierungsfeier auf dem Campus Bad Mergentheim

- Als „sehr besondere Menschen“ bezeichnete Prof. Reinhold Geilsdörfer, Rektor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach, die ersten 73 Bachelors vom Campus Bad Mergentheim, die mit diesem Abschluss gleich verschiedene Anschlussmöglichkeiten erworben haben. Eine Besonderheit des Studiums an der DHBW sei es, das Studium mit 210 ECTS-Punkten (European Credit Transfer System) abzuschließen. In traditionellen Hochschulstudiengängen sind für den Bachelor-Abschluss lediglich 180 Punkte erforderlich, für einen Master mindestens 300. „Damit haben Sie ein Stück vom Master bereits in der Tasche“, freute sich Prof. Geilsdörfer und sieht sich durch die Anerkennung dieser Punktzahl im dualen Ansatz bestärkt. „Wir machen Bologna eigentlich schon seit bestehen der DHBW“, so Prof. Geilsdörfer. In der konsequenten Praxisausrichtung der DHBW sieht Prof. Geilsdörfer eine große Chance für die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt. Karrieren – da ist er sich sicher – hängen nicht mehr so sehr von Abschlüssen ab, sondern eher davon, wie man sich im Job bewährt. Der Fokus auf Employability beim Studium an der DHBW sei somit eine wichtige Basis für den späteren Erfolg. Prof. Geilsdörfer appelierte auch an die Unternehmensvertreter, den Bachelor als hochwertigen Abschluss anzuerkennen: „Geben Sie den Absolventen das Gefühl, dass der Bachelor die hohe Wertigkeit hat, die ihm auch zusteht.“ Bereits 80% der Absolventen stehen im Berufsleben. Den Absolventen legte er ans Herz, jetzt nicht gleich nur auf Karriere aus zu sein, sondern sich zu engagieren und Freude an der Arbeit zu haben. „Arbeit ist ein Lebensmittelpunkt, wenn Ihnen die Arbeit Freude macht, kommt die Karriere von ganz allein.“ Dass der Campus Bad Mergentheim sich zu einem solch wichtigen und profilierten Studienort entwickeln konnte, dafür dankte Prof. Geilsdörfer der Außenstellenleiterin Prof. Dr. Nicole Graf. Ab dem kommenden Jahr wird sie die Campus-Leitung und damit die Aufbauarbeit am neuen Campus in Heilbronn übernehmen. Prof. Dr. Nicole Graf verabschiedete ihren ersten und letzten Bachelor-Jahrgang in Bad Mergentheim und gratulierte zum „Nachweis für hervorragende Leistungen“. Trotz des Wechsels will sie künftig ein Auge darauf haben, „dass mein Pflänzchen weiterhin so wachsen und gedeihen kann wie bisher.“ Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, im Staatsministerium Baden-Württemberg und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund, gratulierte den Absolventen und freute sich als gebürtiger Mergentheimer bei den Feierlichkeiten mit dabei zu sein: „Sie haben einen Abschluss, mit dem Sie in allen 27 Ländern in Europa etwas anfangen können“. Damit die DHBW Mosbach weiter wachsen kann, hat Minister Prof. Dr. Reinhart Gelder für eine räumliche Erweiterung der DHBW Mosbach zugesagt. „In den Haushaltsplan haben wir 1,2 Millionen für einen Neubau eingestellt“. Minister Prof. Dr. Reinhart ist sich sicher, dass sich diese Ausgaben für das Land langfristig rechnen: „Bildung fördert immer auch Wachstum“, der Fortbestand von Baden-Württemberg als bundesweiter und europaweiter Innovationsstandort Nr. 1 hänge entscheidend von Bildungsinvestitionen ab. „Wir müssen so viel besser sein, wie wir teurer sind“, so Prof. Dr. Reinhart. Als Land mit wenigen Bodenschätzen, komme es insbesondere auf das Humankapital an. Rainer Liebisch, Geschäftsführer der Aldi GmbH & C. KG in Aichtal, gab den Absolventen noch einige konkrete Tipps für den Einstieg in den Job mit auf den Weg. Ähnlich wie bei einer Wanderung würden sich die Studenten jetzt mit einem Rucksack voller Kompetenzen auf den Weg machen und sollten durchaus auch Umwege und andere Wanderrouten ausprobieren. Am wichtigsten sei es jedoch, neugierig zu bleiben.

News:
Branche trifft Hochschule

- Tagung zur Haustechnik an der DHBW Mosbach „Quo Vadis Haustechnik – Veränderungen in der Branche und bei deren Vertriebswegen“: Unter diesem Motto stand der 1. Tag der Haustechnik am 8. September an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, ermöglicht durch das Sponsoring von Geberit, die Unterstützung von VDS, DG Haustechnik, VEG, ZVSHK und begleitet von SHK TV und der Fachzeitschrift RAS. 111 Teilnehmer, darunter eine Vielzahl von Geschäftsführern von wesentlichen Marktteilnehmern, waren der Einladung des Studiengangs BWL-Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro gefolgt. Jens Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), führte mit seinem Vortrag ins Thema ein und nannte Individualisierung und Digitalisierung als zwei der wichtigsten Trends der Branche. Studiengangsleiter Prof. Dr. Alexander Neumann und die akademische Mitarbeiterin Kirsten Bock stellten die Ergebnisse des Marktforschungsprojektes 2016 der Studierenden vor. Diese hatten untersucht, welche Auswirkungen die Baubranche bei Migration und Flüchtlingsströmen erwartet. Das Fazit: „Gerade die Bauwirtschaft und das Handwerk profitieren in doppelter Hinsicht von der Migration. Zum einen entsteht ein wachsender Wohnungsmarkt, zum anderen sehen die Betriebe die jungen Migranten als potenzielle Auszubildende, Mitarbeiter und später Nachfolger.“ Die Flüchtlingswelle sei eine riesige Chance für die Branche, vorausgesetzt der Staat schaffe die passenden Rahmenbedingungen. Tobias Pfoh, Absolvent der DHBW Mosbach, zeigte auf, was Kunden im Hinblick auf ihr Badprojekt erwarten und wie man diesen Erwartungen bei der Kundenansprache gerecht werden kann. Thomas Brückle vom Sponsor Geberit erläuterte die Entwicklungen im eigenen Unternehmen rund um die Integration der Sanitec-Gruppe in die Geberit-Gruppe, welche sich wie andere Unternehmen auch auf dem Weg zum Gesamtanbieter „Bad“ befindet. Abgerundet wurde die Tagung durch Workshops zu verschiedenen neuen Konzepten rund um Vertriebswege mit anschließender Podiumsdiskussion. Studiengangsleiter Neumann freute sich über die gelungene Veranstaltung, dass die Besonderheit der DHBW Mosbach und seines Studienprofils auch bei der Tagung sichtbar war und von den Teilnehmern hoch geschätzt wurde: „Die Besucher kamen aus allen drei Stufen der Wertschöpfungskette: von Herstellern, von Händlern und von Handwerkern – genau wie unsere Studierenden!“

News:
Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor

- Marketingforum der DHBW Mosbach lädt zum Erfahrungsaustausch ein Nachhaltigkeit ist ein viel strapaziertes Wort in der Wirtschaft. Unternehmen schmücken ihre Marketing- und Kommunikationsaktivitäten gerne mit diesem Begriff – die inhaltliche Substanz ist jedoch aufgrund der zahlreichen Definitionen nur schwer überprüfbar. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach hat das Thema Nachhaltigkeit trotzdem oder gerade deswegen in den Mittelpunkt des dritten Marketingforums gerückt. Am 10. April kommen am Campus Mosbach Experten aus Theorie und Praxis zusammen, um den aktuellen Status quo zu diskutieren. Ziel des diesjährigen Marketingforums ist es, die verschiedenen Aspekte unternehmerischer Nachhaltigkeit aufzugreifen, Erfahrungen auszutauschen und theoretische Ansätze zu diskutieren. Auf pragmatische Weise soll der Frage nachgegangen werden, was nachhaltige Marktbeziehungen auszeichnet, worin sie sich ausdrücken und warum diese für Unternehmen nutzbringend sind. „Die Referenten unserer Impulsvorträge haben sehr heterogene Blickwinkel auf das Thema und gehen teilweise über die klassischen Facetten von ökologischer, sozialer oder finanzieller Nachhaltigkeit hinaus“, so Professor Dr. Jörn Redler, Studiengangsleiter BWL-Handel, der gemeinsam mit Professor Dr. Seon-Su Kim das Programm des Forums ausgearbeitet hat. Ein Highlight der Veranstaltung ist der Vortrag von Lisa Bahr und Linda Hener mit dem Titel „Erfahrungen mit der Schnittstelle Umweltmanagement und Unternehmenskommunikation“. Beide arbeiten für den Ventilatoren- und Motorhersteller ebm-papst in Mulfingen und müssen es wissen: Das Unternehmen wurde 2013 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für seine GreenTech-Strategie ausgezeichnet. Das Marketingforum dient insbesondere auch zum Knüpfen neuer Kontakte und Netzwerke, um so im Austausch neue und gemeinsame Wege für Unternehmen aufzuzeigen. Weitere Informationen und Programmdetails finden Sie hier . Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Eckdaten der Veranstaltung: Datum: 10. April 2014 Uhrzeit: 10:00 bis 15:00 Uhr Ort: Raum 1.01 im Gebäude A der DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10, 74821 Mosbach

News:
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer besucht Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn

- Wissenschaftsministerin Theresia Bauer besuchte heute (2. Februar) den Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn und informierte sich vor Ort über die dortigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Hierzu traf sie zum Gespräch mit Vertretern der Dieter Schwarz Stiftung, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und der German Graduate School of Management and Law (GGS) zusammen. „Der Bildungscampus vereint private und staatliche Bildungsstätten auf einem Areal und ist damit wohl bundesweit einmalig. Durch das außergewöhnliche Engagement der Dieter Schwarz Stiftung ist hier ein Ort des lebenslangen Lernens entstanden, dessen Spektrum von der frühkindlichen Erziehung über akademische Abschlüsse bis hin zur Weiterbildung im Beruf reicht“, so Bauer. Die Entwicklung der DHBW Mosbach am Campus Heilbronn bezeichnete Bauer als positiv. Mit der Gründung des Campus Heilbronn sei es gelungen, dem steigenden Studienplatz- und Ausbildungsbedarf in der Region Heilbronn-Franken zu begegnen. „Die Nachfrage nach Studienplätzen in den Studienrichtungen BWL-Konsumgüterhandel und BWL-Dienstleistungsmanagement hat mit einer Auslastung der Studienanfängerplätze von mehr als 140 Prozent alle Erwartungen übertroffen. Auch hier manifestiert sich die Unterstützung durch die Schwarz-Gruppe, die ein großer Verfechter des dualen Studiensystems ist. Der Aufbau des Campus Heilbronn erfolgt als Investorenvorhaben der Dieter Schwarz Stiftung. Das Zusammenspiel von privater und öffentlicher Finanzierung sei in Heilbronn vorbildlich gelöst, sagte die Ministerin. Bauer begrüßte die geplante Kooperation der DHBW Mosbach mit der staatlich anerkannten privaten Hochschule für Unternehmensführung GGS im Masterstudiengang „Master in Business Management – Marketing“. Diese wird ebenso von der Dieter Schwarz Stiftung gGmbH getragen. Ministerin Bauer: „Ich danke der Dieter Schwarz Stiftung für ihr weitreichendes Engagement. Das Land ist für weitere Projekte zur Stärkung des Bildungs- und Wissenschaftsstandorts Baden-Württemberg offen. Hier in Heilbronn spüre ich eine sehr produktive Arbeits- und Studienatmosphäre, von der ich hoffe, dass sie in die Stadt und Region ausstrahlt. Ich wünsche den Studierenden und Lehrenden weiterhin viel Erfolg“.

News:
Graduierungsfeier an der DHBW Mosbach

- „Sie dürfen für sich in Anspruch nehmen, dass Sie ganz besondere Absolventen sind“, mit diesen Worten eröffnete Rektor Prof. Reinhold Geilsdörfer die erste Graduierungsfeier der Bachelors an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach. Insgesamt haben heute 483 Absolventinnen und Absolventen ihr duales Bachelorstudium erfolgreich abgeschossen. „Ich hoffe, dass Sie sich nicht als Bologna-Versuchskaninchen gefühlt haben“, so Prof. Geilsdörfer über die letzten drei Jahre, die von der Umstellung vom Diplomstudiengang auf den Bachelor gekennzeichnet waren. Da jedoch die Ausbildung an der DHBW schon immer auf drei Jahre ausgerichtet war, habe man weiterhin an der bewährten Struktur festhalten können. Tatsächlich sei es eigentlich so – da ist sich Prof. Reinhold Geilsdörfer sicher – dass man im Zuge des Bologna-Prozesses eher versucht habe, die ganze deutsche Hochschullandschaft nach dem Vorbild der Berufsakademien umzufunktionieren. Dennoch, das wichtigste Alleinstellungsmerkmal bleibe der Bachelor mit Employability, der durch die Umwandlung der Berufsakademie in die Duale Hochschule Baden-Württemberg ein vollwertiger und international anerkannter Hochschulabschluss ist. Diese Errungenschaft sei gerade vor dem Hintergrund des lebenslangen Lernens wichtig: „Die Zeiten kontinuierlicher Erwerbskarrieren sind vorbei“, so Prof. Geilsdörfer, „umso wichtiger wird es, dass Ihnen alle Anschlussmöglichkeiten für die spätere Weiterentwicklung offen stehen“. Für die Anschlussmöglichkeiten plant er bereits für das kommende Wintersemester die ersten Masterangebote. Voraussetzung zum Masterstudium wird wie schon beim dualen Bachelor ein Unternehmenspartner sowie zusätzlich eine mindestens einjährige Berufspraxis. Prof. Geilsdörfer ist davon überzeugt, dass ein Master nur dann Sinn macht, wenn er substanzielle Qualifikationen mit sich bringt. Denn: „Titel werden immer bedeutungsloser, es geht in Zukunft darum, was wir wirklich können.“ In Zeiten kurviger Lebensläufe sei es umso wichtiger, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Und dies nicht nur in beruflicher Hinsicht. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich politisch und gesellschaftlich zu engagieren und einzubringen“, appelierte Prof. Geilsdörfer an die Absolventinnen und Absolventen. Es lohne sich immer, sich zu engagieren und auch weiterhin das Netzwerk zu den Kommilitonen und Partnerunternehmen zu pflegen. Stellvertretend für die ca. 900 Partnerunternehmen und als Vorsitzender des Hochschulrats der DHBW Mosbach gratulierte auch Prof. Dr. Jürgen Kletti (MPDV Mikrolab GmbH) den Graduierten. Er gab den Bachelors mit auf den Weg, weiter zu blicken als andere – auch über die Krise hinaus. Prof. Dr. Kletti ist davon überzeugt, dass vor lauter Krisengerede wichtige andere Entwicklungen momentan wenig Berücksichtigung finden. So mache sich gerade bemerkbar, dass die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland deutlich zurückgehe. Wichtig sei es deshalb, Länder wie Indien und China in Zukunft als Markt und nicht nur als Billiglohnland zu begreifen. Die Krise habe diesen Wandel nochmals beschleunigt. Vor dem Hintergrund dieser neuen Herausforderungen freue er sich besonders, dass sich die Anfängerzahlen seit der Gründung der DHBW verdreifacht haben und gerade auch jetzt in der Krise die Unternehmen an ihrer Strategie festhalten, weiter dual auszubilden. Während in 2002 nach dem Platzen der Dotcom-Blase die Studierendenzahlen drastisch eingebrochen waren, haben die Ausbildungsunternehmen in der jetzigen Krise die Zahlen nicht nach unten korrigiert, sondern beibehalten. Über die Bedeutung der DHBW für den Standort Mosbach sprach Bürgermeister Michael Keilbach der Stadt Mosbach im Rahmen der Feierlichkeiten und freute sich über die „neuen Impulse für eine Stadt im ländlichen Raum“. Besonders hoffe er darauf, dass nicht alle Absolventinnen und Absolventen Mosbach gleich wieder verlassen – zumal der weiteren Familienplanung in Mosbach durch die gute Betreuungsinfrastruktur nichts im Wege stünde. Doch unabhängig von der persönlichen weiteren Planung gab er den Graduierten mit auf den Weg: „Bewahren Sie sich Ihre Neugierde“. Die Studierendenvertreter David Kehler (Absolvent International Business) und Manuel Fischer (Absolvent Projekt Engineering) ergriffen das Wort als Sprachrohr für die erste Bachelor-Generation an der DHBW Mosbach. Beide waren sich einig, mit dem Zeugnis die „Eintrittskarte“ in einen neuen Lebensabschnitt in den Händen zu halten. Jetzt gehe es darum, aktiv die Wirtschaft mitzugestalten und an deren Erfolg mitzuwirken.

News:
Die Zielgruppe kennen und glücklich machen

- Student Speed Lecture zu Digitalisierung an der DHBW Mosbach Fast immer online – das ist die Realität vieler Menschen. Dieser kulturelle Wandel betrifft sämtliche Bereiche des Lebens, ersetzt Zeitungsanzeigen, Kochbücher und Straßenkarten. Jedes Unternehmen und jeder Dienstleister muss dieser technischen Entwicklung offen gegenüberstehen, um die Kunden zu erreichen und zu binden. Der Studiengang Onlinemedien der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer am 6. März ab 18:30 Uhr mit auf eine Reise quer durch das Themengebiet der Mensch-Computer-Interaktion. Der Vortragabend im Audimax der DHBW Mosbach im Lohrtalweg 10 präsentiert in Kooperation mit dem Verband deutscher Unternehmerinnen e. V. in rund zehnminütigen Vorträgen die aktuellsten Kenntnisse rund um Benutzerfreundlichkeit, User Experience, Designprinzipien, Zielgruppen und Wahrnehmungspsychologie. Doch auch ganz konkrete Aspekte werden thematisiert: Wie schreibe ich fürs Web? Welche Farben sollte ich benutzen? Was muss ich über Schriftarten wissen? Die Studierenden stellen damit zusammen mit ihrer Dozentin Nora Winter, Geschäftsführerin der Heidelberger Agentur FAKTENHAUS, die wichtigsten Stationen für erfolgreiche Werbung und Kommunikation zusammen: Nach einer Einführung erläutern sie, wie man seine Nutzer kennenlernt und Konzepte für die Zielgruppe entwickelt und diese realisiert. „Benutzerfreundlichkeit alleine ist nicht ausreichend. Allein ein Nutzer, der eine Anwendung glücklich und zufrieden verlässt, wird zurückkehren. Gebrauchstauglichkeit – Usability – und eine positive Nutzererfahrung – User Experience – sind für jede digitale Anwendung eine notwendige Grundlage“, so Winter. Der Vortragsabend ist insbesondere für Zuhörerinnen und Zuhörer konzipiert, die ein besseres Verständnis für die Kommunikationsabteilung des eigenen Unternehmens bekommen möchten. Hier findet sich das vollständige Programm.

News:
Volleyballturnier mit Bändchen

- Auch ohne Schnee sind Mosbachs Studierende sportlich aktiv: Mitte Februar trafen sich 36 Powergirls und -jungs in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule zum ersten großen Volleyballturnier der DHBW Mosbach. Das Besondere daran: Nach dem „Bändeles-Prinzip“ konnten sich keine Gruppen, sondern nur Einzelpersonen für den von der Studierendenvertretung (StuV) organisierten Wettbewerb anmelden. Die Regeln sind schnell erklärt: Vor jedem der 20 Sätze wurden die Studierenden im Losverfahren einem neu zusammengewürfelten Team zugewiesen. „Dadurch wollten wir erreichen, dass es nicht die eine unschlagbare Mannschaft gibt, sondern jeder gegen jeden spielt“, erklärt Barbara Erney vom Organisationsteam der StuV. Für jeden gewonnenen Satz erhielten die Spieler der Gewinnermannschaft ein Geschenkbändchen, das an die Schnürsenkel der Turnschuhe gebunden wurde. Daher auch der Name „Bändelesturnier“, was auf Schwäbisch so viel heißt wie „Bändchenturnier“. Gewinner des Wettbewerbs war schließlich derjenige Spieler, der am Ende der 20 Sätze die meisten Bändchen an seinem Schuh vorweisen konnte. Mit ganzen zwölf erspielten „Bändeles“ sicherte sich Christian Vetter, Mechatronik-Student im fünften Semester, den Tagessieg. Trotz Praxisphase ist Christian nach Mosbach gekommen, um am Turnier teilzunehmen. Für ihn hat es sich gelohnt: „Das Turnier hat mir super gut gefallen. Das allgemeine Spielniveau war gut. Ich glaube, es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.“ „Das Turnier verlief super“, meint auch Jerome Weidner, Bauwesenstudent im vierten Semester. „Ich freue mich schon jetzt auf unser nächstes Volleyballturnier.“ Und das wird voraussichtlich nicht allzu lange auf sich warten lassen – die ersten Anfragen, insbesondere von Studierenden, die sich zum Zeitpunkt der Veranstaltung in der Praxisphase befanden, sind bereits bei der StuV eingegangen.

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