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News:
Neu: Standardvorlage für Lernvideos

- In unseren Medienräumen können Lehrende mithilfe des Vorlesungsaufzeichnungssystems „Capture HD“ ihre Veranstaltung als Video aufzeichnen. Der Einsatz kann in verschiedenen Phasen der Lehrveranstaltung didaktisch sinnvoll sein, etwa zur Vorbereitung der Studierenden auf die Veranstaltung (z.B. im Flipped Classroom-Ansatz), zur Reflexion der eigenen Lehre oder zur Wiederholung des Stoffs vor Prüfungen sowie in E-Learning- bzw. Blended-Learning-Szenarien. Die Bereitstellung der Videos erfolgt über die Lernplattform Moodle im Kursraum der jeweiligen Veranstaltung. Hier finden Sie zur weiteren Information eine Übersicht der angebotenen Varianten an der DHBW Mosbach. Das Ressort Qualität in der Lehre und E-Learning möchte auch hier eine Hilfestellung bieten und hat im Rahmen des Projekts Content goes Blended eine Standardvorlage für Lernvideos erstellt. Mit dieser nützlichen Vorlage können die Ansprechpartner des Ressort Qualität in der Lehre und E-Learning individuelle Vorlesungsaufzeichnungen einfach in das Template – bestehend aus einer Titelseite und dem Abspann mit allen relevanten Informationen zum Urheber – einbinden, exportieren und im Anschluss in Moodle veröffentlichen. Besuchen Sie den Moodle-Kursraum Blended Learning an der DHBW Mosbach um ein kurzes Beispielvideo zu sehen.

News:
Erste Blended-Learning-Pilotveranstaltung „Technik der Finanzbuchführung“ (Prof. Dr. Jens Schütte) erfolgreich durchgeführt

- Ende Dezember 2015 endete die erste Pilotveranstaltung des Projekts Content goes Blended . Für die Veranstaltung „Technik der Finanzbuchführung“ im ersten Semester BWL-IB15B wurde vom Ressort Qualität in der Lehre und E-Learning in enger Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Jens Schütte ein Blended-Learning-Konzept entwickelt, das Online- und Selbstlernphasen sowohl in ergänzender als auch begleitender Form beinhaltet. In der Blended-Learning-Veranstaltung wurden keine Präsenzphasen ersetzt, sondern die Onlineinhalte auf die vorangegangene Selbstlern-bzw. Präsenzphase angepasst und durch das Angebot von Übungs- und Wiederholungsaufgaben belgeitet. Das Semester startete mit einer Selbstlernphase, da die Studierenden mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Vorkenntnisse im ersten Semester begonnen hatten. Durch diesen Ansatz konnten sich die Studierenden individuell den gleichen Wissenstand erarbeiten. In dieser ersten Phase hatten die Lernenden den Auftrag, sich mithilfe der vorbereiteten Lerneinheiten: Einstiegsvideo zur Motivation und Vorbereitung auf das Thema (Simpleshow) Web Based Trainings (umgesetzt mit Articulate Storyline 2/ WBT-Mastervorlage ) und Literaturarbeit (Literaturausschnitte) mit Leitfragen eigenständig auf die Präsenzveranstaltungen vorzubereiten. Die Vorbereitung der Inhalte konnte sowohl in Einzelarbeit, wie auch Gruppenarbeit stattfinden (kooperatives Lernen). Die Aufgaben mussten jeweils für die nächste Präsenzveranstaltung vorbereitet werden, da in dieser einer oder mehrere Studierende die Lösungen den Kommilitonen präsentiert haben (Ansatz: Lernen durch Lehren). In den Präsenzveranstaltungen konnte so freie Zeit geschaffen werden, um gemeinsam Fragen zu den Lerneinheiten und Aufgaben zu besprechen, Lösungen zu diskutieren und bei Bedarf auch Inhalte zu wiederholen. Im weiteren Verlauf des Semesters erfolgte sukzessive eine Umkehr der Blended-Learning-Phasen. Die Vorlesung fand dann in der klassischen Präsenzveranstaltung statt. In den Selbstlernphasen lösten die Studierenden immer komplexer werdende Übungsaufgaben, die darauffolgend in der nächsten Vorlesung besprochen wurden. Durch das Bereitstellen der Online-Angebote über Moodle bestand für den Lehrenden jederzeit die Möglichkeit, die Ergebnisse der Aufgaben auszuwerten. Dadurch konnten Problemfelder frühzeitig erkannt und auf diese in der Vorlesung/ Präsenzveranstaltung nochmals gezielt eingegangen werden. Auch hier mussten die Lösungen für die nächste Präsenzveranstaltung vorbereitet werden, da die Präsentation der Ergebnisse Bestandteil der Veranstaltung war. Durch die im ersten Teil des Semesters erworbenen Vorkenntnisse konnten die Studierenden somit von den Besprechungen und Diskussionen der komplexen Übungs- und Vertiefungsaufgaben in der Präsenzphase profitieren. Zum Einstieg in das zweite Semester des Moduls wird ein Online-Test erstellt, um den Wissensstand nach der Praxisphase abzufragen und ggf. schon in dieser frühen Phase Defizite aufzudecken. Das neue Konzept der Lehrveranstaltung wurde von den Studierenden positiv bewertet und wird im nächsten Studienjahr wieder als Blended-Learning-Veranstaltung durchgeführt. Zusätzlich ist ein Ausbau des Konzepts auf das zweite Semester des Moduls vorgesehen. Kontakt:

News:
Erklärvideo: Visualizer an der DHBW

- Mit einem neuen Einführungsvideo können sich Lehrende ab sofort mit den wichtigsten Funktionen des Visualizers vertraut machen. Der etwa 4-minütige Film wurde vom Ressort Qualität in der Lehre und E-Learning (Education Support Center) erstellt und ist auf der Lernplattform Moodle im „Didaktischen Werkzeugkasten“ hinterlegt. Bei den Visualizern handelt es sich um moderne Dokumentenkameras, welche über den Beamer ein Live-Bild an die Wand projizieren. Sie sind die technischen Nachfolger der Tageslichtprojektoren und bereits in vielen Lehrsälen an den Campus Mosbach und Bad Mergentheim zu finden. Gegenüber den klassischen Overhead-Projektoren bieten die Visualizer den Lehrenden allerdings eine Reihe von Vorteilen: So kann das Gerät beliebig im Raum platziert werden und der Lehrende verdeckt zu keiner Zeit die Projektion, da diese über den Beamer gezeigt wird. Außerdem können neben den altbekannten Folien so gut wie alle Materialien über einen Visualizer präsentiert werden – und das in Farbe! Egal ob Notizblock, Ausdruck, Foto, Zeitung, Buch, Smartphone, Tablet oder dreidimensionales Modell: Der Visualizer kann alles projizieren. Mithilfe der „Zoom“-Funktion lassen sich dabei auch die kleinsten Details vergrößern. Im Einführungsvideo bekommen Lehrende nun einen ersten Einblick in die wichtigsten Funktionen des Geräts. Weitere Anleitungen in Textform finden sie außerdem in unserem „Didaktischen Werkzeugkasten“ .

News:
Vorlesungsaufzeichnung im Praxistest

- Erste Erfahrungen mit den Möglichkeiten der Vorlesungsaufzeichnung an der DHBW Mosbach sammeln in diesem Semester die Lehrbeauftragten Frau Zurmühl und Herr Ulmcke im Studiengang Maschinenbau. In Ihrer Lehrveranstaltung „Wissenschaftliches Arbeiten / Lern- und Arbeitstechniken“ banden Sie eine aufgezeichnete Vorlesung von Prof. Weißenbach zum Thema „Lean Production“ über die Lernplattform Moodle in ein Blended Learning-Konzept ein: „Die Studierenden beschäftigten sich in den Seminaren mit dem Aufbereiten von Vorlesungen. Eine im Kursraum in Moodle zur Verfügung stehende Übungsaufgabe sah vor, das Modul Lernstrategie/Lerntechnik im Online-Training WissBASE I zu bearbeiten und die erworbenen Kenntnisse am Beispiel der aufgezeichneten Vorlesung anzuwenden. Nach der Lösung der Aufgabe konnten sich die Studierenden in Gruppen über ihre Ausarbeitung austauschen. Die Studierenden hatten somit die Möglichkeit, im Selbststudium erworbenes Wissen (WissBASE I) direkt praktisch einzusetzen (Vorlesungsaufzeichnung). Die Gruppenphase griff Erkenntnisse aus dem Präsenzseminar auf und regte an, die eigene Mitschrift und Vorgehensweise kritisch zu betrachten ggf. zu verbessern.“ Das innovative Blended Learning Konzept der Lehrveranstaltung kam bei den Studierenden gut an: „Die Übungsaufgabe war nicht verpflichtend und wurde nur von einem Teil der Studierenden bearbeitet. Die Rückmeldungen waren dennoch erfreulich. Eine Gruppe gab an, dass sie durch Anwendung der erlernten Arbeitstechniken dem Vortrag leicht folgen konnte. Anregungen aus WissBASE I wurden aufgegriffen und in den Studienalltag integriert, z.B. der Vordruck für eine Mitschrift. In fast allen Gruppen gab es unterschiedliche Ausarbeitungen: häufig unterschieden sich die gesetzten Schwerpunkte und erfasste Details. Der Vergleich in der Gruppe wurde als motivierend und bereichernd empfunden. Die Vorteile einer als Aufzeichnung zur Verfügung gestellten Vorlesung wurden von den Studierenden ebenfalls wahrgenommen: Bearbeiten unabhängig von Zeit und Ort, Anhalten und/oder Wiederholen ist jederzeit möglich.“ Die Vorlesungsaufzeichnung selbst entstand im Medienraum am Campus Bad Mergentheim. Dieser ist bereits mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Unterstützt wurden die Beteiligten dabei vom Ressort Qualität in der Lehre und E-Learning (Education Support Center), wie sich Frau Zurmühl erinnert: „Der Support hätte nicht besser sein können. Herr Karl stand jederzeit als kompetenter und freundlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Er übernahm den technischen Part und ermöglichte es, dieses „Projekt“ innerhalb kurzer Zeit zu realisieren.“ Info

News:
Pilotprojekt 0. Semester in der Studienrichtung Angewandte Informatik

- Die Studienvorbereitung wird an der DHBW Mosbach groß geschrieben. Die DHBW Mosbach und das Ressort Qualität in der Lehre und E-Learning haben inzwischen ein vielfältiges Angebot an Vorkursangeboten entwickelt. In 2016 startet nun das Pilotprojekt „0. Semester in der Studienrichtung Angewandte Informatik“. In den letzten Jahren wird in einigen Studiengängen und an verschiedenen Standorten der DHBW eine ansteigende Zahl an Exmatrikulationen beobachtet. Der Senat der DHBW hat diesbezüglich bereits beschlossen, in den nächsten Jahren eine empirische Studie zu den Ursachen der Abbruchquoten zu erstellen. Aus zahlreichen Experteninterviews lässt sich aber jetzt schon mit hoher Wahrscheinlichkeit prognostizieren, dass u.a. folgende Entwicklungen zu den Einflussfaktoren der steigenden Exmatrikulationsquoten gehören: Gestiegener Bedarf der Wirtschaft an Fach- und Führungskräften und Aufweichen von Auswahlkriterien für die Einstellung eines/-r Studierenden. Größerer Druck auf maximaler Übernahme von Studierenden (und damit deren Studienerfolg). Öffnung der Hochschulzugangsberechtigungen, heterogenere Leistungsstrukturen in den Kursgruppen Änderungen in der schulischen Vorbildung. An vielen Hochschulen werden inzwischen Vorsemester oder Anpassungskurse angeboten, um die Chancen auf einen Studienerfolg zu steigern. Die DHBW hat aufgrund der Vorauswahl durch die Unternehmen eine im Vergleich zu anderen Hochschulen niedrige Exmatrikulationsquote und ist bestrebt, diese als ein wesentliches charakteristisches Merkmal des Dualen Studiums auch zukünftig möglichst niedrig zu halten. Daher möchte man die bestehenden Vorkurse weiter ausbauen und durch ein (Kosten- und Wirkungs-)effizientes Vorsemester die Chancen auf einen Studienerfolg weiter verbessern. Die bisherigen Angebote „Vorkurse Mathematik“ und „Einführung in das akademische Arbeiten“ sowie ein dritter, fachspezifischer Baustein sollen vorerst gezielt auf eine Pilotgruppe „Studienanfänger/innen Informatik an der DHBW Mosbach“ abgestimmt bzw. entwickelt werden. Ziel ist es, Studienbeweber/innen auf ein einheitliches, studienfachbezogenes Einstiegsniveau zu bringen und dadurch den Studienablauf und die Erfolgschancen insgesamt zu optimieren. Das 0. Semester ist modular aufgebaut und besteht aus folgenden Angeboten: • Blended Learning Seminar „Einführung in akademische Arbeitstechniken“ • Präsenzkurs „Mathematik“ (Mittel- und Oberstufenmathematik) • Präsenzkurz „Grundlagen der Informatik“ • Betreuter Online-Vorkurs Mathematik • Online-Vorkurs Mathematik im Selbststudium

News:
Lernen durch Lehren: Studierende erstellen Lernvideos

- Im Rahmen des Wahlmoduls “International Financial Accounting & Controlling“ im Studiengang International Business konnten die Studierenden einmal selbst in die Rolle des Lehrenden schlüpfen, der Lerninhalte multimedial aufbereitet, und näherten sich so dem Thema auf ganz neue Art und Weise. In der Lehrveranstaltung “International Financial Accounting & Controlling“ lehrt nicht nur der Professor. Im Seminar von Prof. Dr. Jens Schütte müssen die Studierenden auch selbst aktiv werden und ganz im Sinne von Lernen durch Lehren Inhalte eigenständig für ihre Kommilitonen aufbereiten. Dies erfolgt nicht nur in Form von ca. 30minütigen Referaten, auf welchen die Lehrveranstaltung dann vertiefend aufsetzt, sondern auch in Form einer multimedialen Aufbereitung der Lerninhalte. So erhielten die Studierenden in einer Kleingruppe die Aufgabe, die wichtigsten Kernaussagen (von Verfahren, Theorien etc.) visuell in Form eines maximal zweiminütigen Legevideos aufzubereiten. Kein leichtes Unterfangen für die Studierenden, die ein für sie komplett neues Themengebiet erarbeiten und dieses dann auf die wesentlichsten Informationen verdichten und sich ein Drehbuch für die filmische Umsetzung erarbeiten mussten. Letzteres durfte den Lernstoff durchaus auch auf lustige Art und Weise vermitteln. Bei der medientechnischen Umsetzung kamen dann je nach Gruppe der Visualizer, das eigene Smartphone oder aber auch frei verfügbare Software (wie zum Beispiel Video Scribe ) zum Einsatz. Mitunter wurden hier sehr professionelle Resultate erzielt. So schildert Prof. Dr. Jens Schütte seine Erfahrungen aus dem neuen Konzept wie folgt: „Ich persönlich fand es erstaunlich, wie gut die Studierenden in kurzer Zeit das Thema durchdrungen haben und dabei auch in der Lage waren, die wesentlichen Kernaussagen knackig und nachhaltig bei den Kommilitonen/-innen verhaften zu lassen. In der Veranstaltung konnten wir relativ einfach immer wieder Bezug zu Passagen aus den Videos nehmen. Das half mitunter, um auch die Querverbindungen leicht aufzuzeigen.“ Trotz der anfänglichen Skepsis bei den Studierenden, wurde am Ende der Veranstaltung einhellig betont, dass der neue Ansatz bei der Vermittlung der Lerninhalte Spaß gemacht und wieder einmal zum Denken über den Tellerrand hinaus bewogen habe. Die größte Schwierigkeit sahen die Studierenden darin, die Kernbotschaften exakt herauszuarbeiten und genau dieser Umstand nahm entsprechend Zeit in Anspruch. „Die multimediale Umsetzung wiederum ging relativ schnell“, wurde berichtet. Und das obwohl bislang noch kein Studierender Erfahrungen mit der multimedialen Aufbereitung von Inhalten in Form von Legevideos hatte. So fällt das Fazit von Herrn Prof. Dr. Schütte sehr positiv aus: „Ich kann nur festhalten, dass ich diese Methode weiterhin einsetzen werde. Die Studierenden werden nach der Erstellung der Präsentation/Seminararbeit etc. noch einmal angeregt, das Thema zu rekapitulieren und in einem sehr engen Zeitfenster die Kernaussagen aufzubereiten. Zudem kann neben dem Bearbeiten der reinen Fachinhalte auch die Kreativität gefördert werden. Und Spaß macht es ebenfalls.“

News:
Der Medienraum des Ressorts am Campus Bad Mergentheim

- Der Medienraum des Ressorts Qualität in der Lehre und E-Learning findet immer breiteren Zuspruch. So wird er nicht mehr nur für einzelne Lehr- und Lernprojekte gebucht, sondern auch für die Durchführung regulärer Lehrveranstaltungen. Und das mit Erfolg. Das zeigt Prof. Dr. Boris Hubert vom Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement. Er führt alle Vorlesungen im Medienraum in Bad Mergentheim durch und nutzt die gesamte Bandbreite an Hardware, die dieser Raum ihm für die Lehre bietet. Hierzu zählen ein Smartpodium für digitale Anschriebe, ein Visualizer für die Präsentation von Texten, Bilder und Gegenständen aller Art sowie das Vorlesungsaufzeichnungssystem Capture-HD. Professor Hubert und seine Studierenden profitieren beide von den vielen Möglichkeiten, die ihnen die Technik eröffnet. So kann der Lehrende mittels der Funktionen des Smartpodiums Ergänzungen, Konkretisierungen oder auch Beispiele handschriftlich in seinen Präsentationsunterlagen einfügen. Die Studierenden können diese zeitgleich in Ihre Unterlagen übernehmen. Das ist nicht nur praktisch, sondern lockert auch den Unterricht auf, da von der Vorgehensweise eines reinen Vortrags abgewichen und die Themenvermittlung vielfältiger wird. Die Rückmeldungen der Studierenden zu diesem Vorgehen sind durchweg positiv; so meinen diese „dass die vom Professor ‚live‘ vorgenommenen Ergänzungen in den Platzhaltern der Präsentationsunterlagen, die wir uns vor der Veranstaltung ausdrucken, viel schöner mitzuschreiben sind.“ Den vorhandenen Visualizer setzt Prof. Hubert gerne ein, um ergänzende Literatur zu präsentieren oder auch relevante Gesetzestexte in Modulen wie „Bilanzierung“ oder „Krankenhausfinanzierung“ zu demonstrieren. Die entsprechenden Textstellen werden dann markiert und „live“ mittels des Beamers projiziert. Die Studierenden können diese dann zeitgleich übernehmen. Die Audioanlage wiederum ist ein wertvolles Hilfsmittel bei der Präsentation von Audio und Videoinhalten in Modulen wie „Marketing“ oder „Case Management und Managed Care“. So dass neben statischen Informationen auch bewegte Bilder und verbale Erläuterungen einfach und unkompliziert in die Veranstaltung eingebunden werden können. „Dies verbessert in manchen Fällen die Vermittlung komplexer Lerninhalte ungemein“, so Professor Hubert. Der Medienraum besitzt zudem eine integrierte Kamera für die Aufnahme von Lehrveranstaltung. Professor Hubert schätzt diese auch, um sich selbst in seiner Lehrtätigkeit zu „überprüfen und zum Beispiel Aspekte wie den Blickkontakt, die Körperhaltung zum Auditorium zu verbessern“. Auch die Studierenden nutzen diese Möglichkeit - beispielsweise bei der Präsentation ihrer Projekt- und Seminararbeiten.

News:
Prof. Dr. Paul Kirchhof zu Gast beim Mosbacher Bildungsgespräch im Audimax der DHBW

- Kommt jemand zum Mosbacher Bildungsgespräch mit Prof. Dr. Paul Kirchhof aus Heidelberg oder würde der Audimax in der DHBW Mosbach so gut wie leer sein? Diese Frage stellte sich den Veranstaltern und Organisatoren angesichts der sich überschlagenden Ereignisse um die Ausbreitung des Coronavirus. Bereits im Vorfeld hatten sich an die 170 Personen zu Kirchhofs Vortrag „Demokratie und Freiheit - Geschenk und Auftrag“ angemeldet. Das Interesse blieb auch am Ende sehr hoch und so fand die Veranstaltung in einem voll besetzten Saal statt. Und man hatte sich gerüstet: Gleich am Eingang waren Handdesinfektionsflaschen in ausreichender Zahl aufgestellt worden. Richard Zöller, Mitorganisator und Mitglied im Arbeitskreis Bildung, hatte eingangs auf Vorsichtsmaßnahmen hingewiesen und danach nahm die Veranstaltung in gewohnt gut organisierter Manier ihren Gang. Dass in der von Gabriela Fischer-Rosenfeld moderierten Veranstaltung prominente Redner den Weg nach Mosbach finden, ist nichts Neues. Unter die prominenten Rednerinnen der letzten Jahre wie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Landtagspräsidentin Muhterem Aras und Kultusministerin Susanne Eisenmann reihte sich nun der ehemalige Bundesverfassungsrichter Prof. Kirchhof ein. Der emeritierte Lehrstuhlinhaber in Heidelberg, Jurist für das Verfassungs- und Steuerrecht, war nun der Redner beim zehnten Bildungsgespräch. Dieses „kleine Jubiläum“ passt vorzüglich zu einem größeren, nämlich dem vierzigjährigen Bestehen der DHBW Mosbach. Und vom musikalischen Jubilar des Jahres, Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, spielte Jörg Beyerlin am Klavier zur musikalischen Umrahmung unter anderem ein kleines Menuett. Zöller lobte an die Adresse von Professorin Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Rektorin der DHBW, gerichtet ausdrücklich die gute Zusammenarbeit des Arbeitskreises Bildung mit der Dualen Hochschule Mosbach. Die Gastgeberin freute sich ihrerseits auf den Vortrag des weithin bekannten Referenten, der nach ihren Worten immer wieder thematisch „heiße Eisen“ anpacke. Kein Wunder, dass sich auch prominente Gäste in der Zuhörerschaft fanden, darunter beispielsweise der Mosbacher Landgerichtspräsident Reiner Hettinger oder Minister Peter Hauk. Kirchhof verwies in freier Rede auf die Bedeutung bei der Gestaltung unserer Wirklichkeit durch Bildung. Wobei er im Verlauf der sich anschließenden Diskussion präzisieren sollte, dass für ihn im Bildungsauftrag immer auch ein Erziehungsauftrag mit angelegt sei. Er beleuchtete den Begriff der Freiheit unter anderem vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Auf diesem Feld geht es für ihn darum, eine „gemeinsame Idee des Friedens“ zu entwickeln. So hätten Weltkonzerne, die alleine den Gesetzen des Marktes unterworfen seien und auf Grund von Algorithmen bestimmen würden, was wir essen und wie wir fahren, dazu genau genommen keine demokratische Legitimation. Im Zusammenhang mit den sozialen Medien, die am Leitbild der Anonymität orientiert seien, sprach er von einer „organisierten Unverantwortlichkeit“, für die Vermummung sozusagen ein „Geschäftsprinzip“ sei. Denn Freiheit bedeute bisher, dass zwar jeder sagen kann, was er will. Dafür stehe das Individuum aber mit seinem Gesicht und ist als Person erkennbar. Für dieses Prinzip der Freiheit gelte schließlich ein gesetzliches „Vermummungsverbot“. Deshalb bräuchten wir eine neue Verantwortlichkeit. Wenn Kirchhof das Schlagwort Künstliche Intelligenz hört, wir ihm „angst und bange“. Denn seiner Meinung nach ist nur der Mensch intelligent. Die Maschine übernehme schließlich keine „Verantwortlichkeit“. Natürlich sei die Maschine dem Menschen auf bestimmten Feldern überlegen. Aber im gesamten Friedens- und Rechtsleben gehe es immer um die Frage der „Verantwortlichkeit“. Er fordert dazu auf, eine „Gesellschaft der Humanität zu organisieren, in der die Maschine dem Menschen dient“. Dabei malt er durchaus nicht nur in Moll und stellt die rhetorische Frage, warum die Politik in 50 Jahren denn nicht ganz auf einen Friedenserhalt ausgerichtet sein sollte. Wer würde dies heute schon wissen? Freiheit sei immer ein Wagnis und ein Angebot mit langfristiger Bindungswirkung, das Vertrauen voraussetze. Jedoch seien Freiheit und Gleichheit nicht schroffe Gegensätze. In der Gesetzgebung gelte es deshalb die Verschiedenheit der Menschen anzuerkennen und das Verhältnis der beiden Pole auszutarieren. Die Demokratie sei eine „anspruchsvolle Staatsform, die viel Kompromissfähigkeit erfordert“. Die Parlamente als Legislative seien beauftragt, Grundsatzfragen zu entscheiden und die „Feinarbeit“ der Exekutive, also die Spezialisten in den Ministerien übernehmen. Zwar würden „Moses und seine zehn Gebote“ in unserer heutigen komplexeren Welt nicht mehr gerecht werden, aber die Flut der Normen drohe die Gesetzgebung zu ersticken. Im deutschen Bundestag wurden in vier Jahren alleine 452 Gesetze bearbeitet. Damit war er schließlich bei einem Thema, mit dem der Name „Kirchhof“ bis heute verbunden wird, nämlich die Vereinfachung der Steuergesetzgebung. Dass man die Normenflut abbauen müsse, der Meinung ist er weiterhin. Mit einem Schmunzeln antwortete Kirchhof, dass es seiner Ansicht nach nur so viele Normen geben dürfe, wie ein Ministerialrat im Gedächtnis behalten könne“. Dies sorgte auch bei Minister Peter Hauk für Heiterkeit. Sein neuestes Buch trägt den Titel „Beherzte Freiheit“. Und beherzt skizziert er unsere Verfassung als ein Baummodell. Die Kraft, aus der die Wurzel ihre Ressourcen bezieht, wird gebildet u. a. aus Christenturm, sozialer Aufklärung und Humanismus. Der Stamm sind Freiheit, Gleichheit, Sicherheit und die Verfassungsmäßigkeit. Daraus wachsen die Äste wie etwa Arbeits,- Steuer- und Gesellschaftsrecht. Und die Blätter, die seien das Geld. Sie fallen im Herbst ab, dann sind die Kassen leer und wachsen im Frühjahr mit der Hoffnung, dass sich die Kassen wieder füllen.

News:
Gesichter der Masse

- Die DHBW Mosbach lud am 5. März 2020 zur Finissage der Ausstellung „Places of Interest“ ein. Rainer Zerback stellte in seinen Arbeiten Fotokunst historische oder kulturell bedeutsame Orte vor. „Die Gegenden haben sicher schon viele gesehen, aber irgend etwas auf diesen Fotos ist anders“, verrät Zerback in dem Künstlergespräch mit dem DHBW-Kurator Prof. Dr. Volkhard Wolf. Die Natur sei nur die Kulisse, so der viel gereiste Zerback. Die eigentlichen Protagonisten sind die Menschen, die die Orte besuchen. Er selbst ist Beobachter und Regisseur zugleich. Was er anstrebt, ist die Inszenzierung der Menschen im Raum, er komponiert seine Bilder. So fotografiert er die Schauplätze unzählige Male und montiert dann aus dem Ausgangsmaterial seine finalen Bilder. Der Fotograf will aufmerksam machen, dass jeder Besucherstrom immer auch eine Vielzahl individueller Persönlichkeiten umfasst. Indem er die Masse der Schaulustigen künstlerisch neu anordnet, erschafft er ein beeindruckendes episches Theater von Protagonistinnen und Protagonisten. Die großformatigen Werke sind dabei von einer enormen Tiefenschärfe, denn im anonymen Besucherstrom kommt es Zerback auf jeden einzelnen an. Die Reihe „Places of Interest“ wurde zum ersten Mal an der DHBW Mosbach ausgestellt. In Zusammenarbeit mit der DHBW Mosbach und dem Böblinger Kunstverein erstellte der Künstler einen Katalog, den er während der Finissage vorstellte. Hier finden sich auch einführende Texte, die die Arbeit und Intentionen des Künstlers beeindruckend dokumentieren. Interessierte können diesen Katalog im Rektorat der DHBW Mosbach erwerben. Wir danken dem Verein „ friends for life “, dessen Vorsitz Gerhard Cherdron hat, für die Unterstützung der Kunstausstellungen an der DHBW.

News:
„Geh deinen Weg“

- Stolz und Freude empfanden die meisten Absolventinnen und Absolventen an diesem Freitag der Dreizehnte. 178 Studierende der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen und BWL-International Business des Campus Bad Mergentheim erhielten ihre Bachelorurkunde. Für vorweihnachtliches Flair sorgte die musikalische Begleitung des Jugendsinfonieorchesters Bad Mergentheim, unter der Leitung von Johanna Beer. Vorfreude auf das was kommt, Dankbarkeit, aber auch Melancholie bestimmten die Grußwörter der Absolventinnen und Absolventen. Jannik Stürmer und Leander Strauch (Wirtschaftsingenieurwesen), sowie Anna Andre und Hannah Meyersieck (BWL-International Business) blickten auf drei intensive, aber auch spannende Jahre am Campus Bad Mergentheim zurück. „Wir sind stolz und dankbar, denn ihr Absolventen seid auch Botschafter für die Stadt Bad Mergentheim. Behaltet den Campus, eure Kollegen und die Stadt im Herzen.“ - Andreas Lehr, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bad Mergentheim Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete die Preisverleihung für herausragenden Leistungen in den Bachelorarbeiten. Der Preis von der Wirtschaft und Ethik-Stiftung wurde übergeben von Peter Schillinger. Ausgezeichnet wurde hier im Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement Maraike Luchmann. Thema ihrer Bachelorarbeit war: „Die intensivierte medizinische Versorgung am Lebensende – Gegenüberstellung von wirtschaftlichen und ethischen Aspekten bezüglich des Einsetzens aufwendiger Diagnostik und Therapie unter Einbeziehung der Probleme der Gesetzlichen Krankenkassen.“ Im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erhielt Lea Schmierer den Preis, die in ihrer Arbeit über die „Konzeption eines lokalen Key Account Managements am Beispiel der Bürkert GmbH & Co. KG“ schrieb. „Sie halten nun die Eintrittskarten ihrer Karrieren in den Händen, doch das lebenslange Lernen ist nicht beendet.“ - Ralf Gehringer Geschäftsführer der Würth Industrie Service GmbH Prof. Dr. Werner Romen überreichte die Preise des Bad Mergentheimer Leberzentrums e. V. an Melissa Nast, welche mit ihrer Bachelorarbeit „Das Konstrukt Morbi-RSA – Analyse der Deckungslücke am Beispiel der DAK-Gesundheit“ den zweiten Platz belegte. Mit dem ersten Platz wurde die Bachelorarbeit von Maximilian Siedhoff ausgezeichnet, welcher seine Bachelorarbeit über das aktuelle Thema „Pflegekräftemangel im Krankenhaus – Validierung bestehender und möglicher Lösungsansätze als Grundlage einer Handlungsempfehlung zur politischen und strategischen Positionierung der DAK-Gesundheit“ verfasste. „Das Studium war nur der Anfang, jetzt beginnt die Hochschule des Lebens. Finden Sie heraus, was Sie glücklich macht.“ - Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter LAUDA Dr. R. Wobser GmbH Im Studiengang BWL-International Business haben acht Studierende einen Double Degree Abschluss erlangt. Jana Bauer, Maximilian Höller, Hannah Meyersieck, Patrick Martin, Josephine Monteil, sowie drei kolumbianische Studierende haben nun nicht nur den deutschen Abschluss Bachelor of Arts , sondern auch den kolumbianischen Pregrado Profesional de Administración de Empresas . Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann verabschiedet ihre Studierenden letztlich mit einem ganz persönlichen Appell: „Gehen Sie Ihren Weg. In Freiheit und Selbstverantwortung, selbstbewusst und stolz, zielorientiert, mit Anstand, respektvoll, aber vor allem fröhlich und beschwingt.“

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